Ich habe das Buch gelesen, positiv daran ist auf jeden Fall:
-der gute Schreibstil
-die Nebenhandlung (wie auch schon in anderen Rezensionen)
Aber die Haupthandlung finde ich wirklich erbärmlich, manchmal ist weniger mehr und in dem Fall bin ich mir sogar ganz sicher!
Echsenartige Aliens, die auf einmal da sind und die Galaxie heimsuchen... Hauptsache eine Steigerung zum Imperium/Todesstern...
Lebensessenzen die in Roboterraumschiffe eingespeist werden...
Ich finde das viel zu weit aus dem Fenster gelehnt und vor allem, dass es so gar nicht ins Star Wars Universum passt, keine Chance gegen die Zahnschen Trilogien, bei denen IST nämlich weniger mehr, die Bedrohung ist nicht viel größer als vorher, eher kleiner, aber die Spannung liegt in den Details und Charakteren, die (Thrawn) einfach nur genial sind, die Handlung übrigens auch.
Diese 80er Jahre Star Wars Romane haben eben meist qualitativ (NICHT ALLE!) einige Mängel.
Nun ist 2012 und seither hat sich der Star Wars Kanon eklatant erweitert, erwähnt wurden diese Echsen soweit mir bekannt nur "einmal" kurz in einem gelungenen neueren Buch (Luke Skywalker und die Schatten von Mindor) Was mir dabei gefällt ist, wie auch bei den Thrawn-Romanen, dass sie an andere kanonische Bücher anknüpfen, die zeitlich auch weit zurück liegen.
Das Erbe der Jedi-Ritter greift praktisch das gleiche Thema auf, die "Far Outsiders" tauchen aber auch schon um Episode I auf, die Reihe klingt fast wie eine Rettung/Entschärfung von "Pakt von Bakura"
Fazit: Gut geschrieben, aber Thema verfehlt!