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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der schleichende Untergang der Republik,
Von Koprolith (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Cloak of Deception (Star Wars (Random House Paperback)) (Taschenbuch)
Vor der kritischen Betrachtung des Romans vorab ein paar Worte: "Cloak of Deception" ist nur auf englisch erhältlich und wird auch in absehbarer Zeit nicht übersetzt. Warum das so ist, kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen, denn es gehört zum Besten was im StarWars-Universum veröffentlich wurde. Es spielt nur kurze Zeit vor der ersten StarWars-Filmepisode ("Die dunkle Bedrohung).Auf ein Riesen-Frachtschiff der Handelsföderation wird im Outer Rim (peripher gelegener Galaxiebereich, fernab des Einfluss- und Kompetenzbereichs der Republik) ein hochprofessioneller Terror-Anschlag durch die sog. Nebula.-Front ausgeübt. Qui-Gon und Obi-Wan waren durch einen Informanten dem Spezialisten, der für diese Tat verantwortlich ist, schon auf der Spur, konnten die Attacke aber nicht mehr verhindern. Die Sache wird zum Politikum, denn die Handelsföderation verlangt nun vom Senat der Republik, aufrüsten zu dürfen um solche Anschläge zukünftig besser abwehren zu können. Dies wollen der oberste Kanzler Valorum und zahlreiche Senatoren widerum nicht, da die Handelsföderation bereits ein quasi-Monopol im Outer-Rim besitzt und nur ungern als neue, hochgerüstete Militärmacht gesehen werden würde. Dieser Roman ist in keinster Weise mit der restlichen StarWars-Literatur zu vergleichen: dies ist ein knallharter Polit-Thriller. Es geht um den Zerfall einer Republik von innen durch Korruption, Bürokratie und Opportunismus. Stimmen werden gekauft; hinter den Kulissen läuft die eigentliche Politik ab und befindet sich die wahre Macht. Das Buch mündet direkt in die Ereignisse von Episode 1, was einen enormen Verständnisgewinn zur Folge hat. Wir wissen nun warum die Handelsföderation eine Handelsblockade ausgerechnet beim kleinen harmlosen Planeten Naboo durchführt, warum Valorum im Senat keinen Stich mehr macht, etc. Wirklich ein tolles und anspruchvolles StarWars-Buch! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Galaktische Intrigen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Cloak of Deception (Star Wars (Random House Hardcover)) (Gebundene Ausgabe)
Cloak of Deception erzählt die Vorgeschichte zu "Star Wars - Episode I: Die dunkle Bedrohung".Im Mittelpunkt stehen der Oberste Kanzler der Republik, Valorum, der Senator Naboos, Palpatine und die Handelsföderation, die alle aus Episode I schon hinlänglich bekannt sind. Auf Schiffe und Eigentum der Handelsföderation hat es in letzter Zeit immmer wieder Anschläge gegeben, teilweise von Terroristen, teils aber auch von einfachen Piraten. Der Grund für diese Anschläge sind die Methoden der Föderation in Bezug auf die Sicherung ihrer Handelsprivilegien. Als ein Frachter der Föderation von Aktivisten der "Nebel-Front" vernichtet wird, nimmt auf Coruscant, dem Zentrum der Republik, eine Intrige ihren Lauf, die mit der Vernichtung des Kanzlers Valorum auch die Republik in den Tod reißen könnte... Cloak of Deception ist wunderbar geschrieben und gibt dem Leser einen sehr guten Einblick in die Ränke und Methoden, die am Ende zur Blockade Naboos, wie sie in Episode I dargestellt wurde, führen werden. Besonders Senator Palpatine, der künftige Herrscher des Imperiums, wird seinem Ruf als widerlicher Manipulator voll gerecht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine dunkle Bedrohung zieht auf,
Von Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Cloak of Deception (Star Wars (Random House Paperback)) (Taschenbuch)
Als Terroristen der Nebula Front den Frachter Revenue in ihre Gewalt bringen scheint dies nur einer von vielen Anschlägen auf die Handelsföderation zu sein. Doch die Piraten unter Führung des ehemaligen Kriegshelden Captain Cohl haben es nicht auf Lösegeld oder das in den Frachträumen lagernde Erz abgesehen, sondern suchen etwas viel wertvolleres, von dem eigentlich nur handverlesene Offizielle etwas wissen sollten. Die Zerstörung der Revenue in Folge von Cohls Flucht lässt auf Seiten der Handelsföderation und ihrer zahlreichen Verbündeten allerdings wieder Rufe nach einer militärischen Aufrüstung laut werden, setzen ihr Terrorgruppen wie die Nebula Front doch immer wieder zu.Während die ganze Galaxis annimmt Cohl wäre bei der Zerstörung der Revenue umgekommen ist Jedi Meister Qui-Gon Jinn nach monatelanger Jagd auf den Piraten-Kapitän weniger von dessen Dahinscheiden überzeugt. Der Jedi-Rat hat ihm allerdings vorerst die Hände gebunden und hält auch wenig von Qui-Gons Parteinahme für Gruppierungen wie die Nebula Front. Da die Republik selbst keine Streitkräfte unterhält sieht sich Kanzler Valorum fast gezwungen der Militarisierung der Handelsföderation zuzustimmen, kontrolliert sie doch die Hälfte des von Korruption gebeutelten Senats und kann auch neutrale Welten unter massiven Druck setzen. Doch Valorums Berater und Freund Senator Palpatine eröffnet ihm einen möglichen Ausweg, die Besteuerung der Freihandelszonen und Handelsstraßen könnte eventuell die Monopolstellung der Handelsföderation aufbrechen und Steuern lukrieren, um den Welten des Mid und Outer Rim mit Entwicklungshilfe unter die Arme zu greifen. Schon bald wird Valorum für seinen Versuch vermittelnd einzugreifen selbst zum Ziel der Terroristen... Kennt man etwa James Lucenos "Labyrinth of Evil" (dt. Titel Labyrinth des Bösen) weiß man bereits was man von Lucenos Episode 1 Tie-in erwarten kann, denn beide Werke sind sich von ihrer Konzeption sehr ähnlich. Sie sind überaus spannende und vor allem wendungsreiche Tie-ins die direkt in die Handlung der Filme überführen und deren Roll-in-Texte genuin erweitern. Und beide Romane sind eine (fast) rastlose Hetzjagd auf den Spuren einer sinistren Verschwörung, die sich wie ein roter Faden von "Cloak of Deception" bis "Labyrinth of Evil" zieht. Allerdings ist Cloak of Deception ein noch viel mehr um Einführung bemühtes Werk. 2001 wenige Monate nach "Darth Maul: Shadow Hunter" erschienen ist Lucenos Episode 1 Tie-in nachwievor schlichtweg das Standardwerk über die weit weit entfernte Galaxis vor der Belagerung von Naboo. Zudem gehört es zu den wenigen Büchern (vier Romane, lässt man die Jugendbücher und die Klonkriegsromane außer Acht) die überhaupt Prequel-Ära erschienen sind. Unter diesen ist es zudem aus subjektiver Perspektive gleich auch noch das herausragendste. Kaum ein anderer Autor hat sich wie James Luceno die Mühe gemacht die Umstände, in welchen die Handlung der Filme ihren Lauf nimmt, zu erklären und gerade bei der hochpolitischen Episode 2 dessen Vorgeschichte Alan Dean Foster aufarbeiten sollte spürt man das Fehlen der ordnenden Hand eines James Luceno. Doch was macht diesen Luceno-Faktor aus? Einerseits die enorme Liebe zum Detail, welche er für seine Star Wars-Auftragsarbeiten aufgebracht hat. Luceno knüpft eng an das Expanded Universe an und lässt etwa Tarkin, Vergere, Jorus C'baoth, Kinman Doriana, Sate Pestage, Darsha Assant und Anoon Bondara kurz auftreten. Zudem hat er die ihm zur Verfügung gestellten Referenzwerke und Essential Guides ausgiebig studiert, sodass sich seine Werke immer hervorragend in das EU fügen, während manch anderer Autor deutlich sorgloser Brüche in Kauf nimmt. Und Luceno geht noch weiter, er nimmt auch die zuweilen stiefmütterlich behandelte Aufgabe wahr die in der Prequel-Ära so wichtige galaktische Politik zu inszenieren. Dabei geht er in Cloak of Deception soweit, dass man sich an einen Polit-Thriller erinnert fühlt. Womit wir auch schon beim zweiten wichtigen Punkt sind, der den Luceno-Faktor ausmacht. Trotz aller Detailverliebtheit ist Luceno ein wahrer Meister des Spannungsaufbaus. Seine Handlungswendungen sind unvorhersehbar, Situationen ändern sich mehrmals, das Ende ist fast immer eine Überraschung. Und um Befürchtungen das alles könnte zu Lasten der Action gehen, den Wind aus den Segeln zu nehmen, Cloak of Deceptions Action-Sequenzen brauchen den Vergleich nicht zu scheuen. Der ganz besondere Reiz Cloak of Deceptions liegt wohl auch darin dass mit dem Roman eine wirkliche Einführung in die Welt der Prequels vorgenommen wird. Wir erfahren warum die Handelsföderation über eine solche Macht erlangen konnte und die feigen Neimodianer überhaupt die Militarisierung ihrer Handelsflotten forderten. Oder warum die Republik derart instabil geworden ist, dass ein offenes Aufbegehren gegen ihre Autorität schon Formen annimmt. Es ist der Masterplan des Darth Sidious, den man hier in aller Brillanz vor Augen geführt bekommt. Und obwohl noch nicht enthüllt werdend darf wer Sidious ist, weshalb Palpatine und der Sith-Lord noch als eigenständige Persönlichkeiten dargestellt werden, so ist für den Leser doch offensichtlich dass hier ein und derselbe durchtriebene Puppenspieler im Hintergrund agiert. Gelegentlich fragt man sich sogar ob jetzt Sidious oder Palpatine gewisse Entwicklungen angestoßen haben, denn letzterer wird in Cloak of Deception fernab der Filme mit einer wichtigen Hauptrolle bedacht und ist keineswegs der "freundliche Onkel" welchen man aus den Filmen zu kennen glaubt. Auch Senator Palpatine ist eine verschlagene Persönlichkeit, der als Valorums engster Berater in der Loge von dessen Feinden genauso gerne gesehen ist. Noch ist die Galaxis allerdings ein friedlicherer Ort als nach der Belagerung von Naboo, denn selbst die militanten Anhänger der Nebula Front folgen Regeln, wenngleich sie wie alle anderen von der Schattengestalt Darth Sidious bzw. Senator Palpatine zu aggressiverem Vorgehen gedrängt werden. Wäre Sidious nicht, die Handelsföderation würde sich dem Obersten Kanzler beugen, doch Sidious Einflüsterungen und die Beweise seiner Macht lassen ihm seine Marionetten willig folgen. Hätte der dunkle Lord bei all den kleinen Krisen nicht seine Finger im Spiel, die Jedi könnten Frieden und Gerechtigkeit bewahren. Man sieht regelrecht wie Sidious Schattenhand das Gleichgewicht der Macht in seine Richtung zu verlagern beginnt. Fazit: Der beste Roman zur Prequel-Ära. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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