Das Buch fängt mit einer Enttäuschung an:
Anders als auf dem Klappentext und dem Cover behandelt es nciht DREI, sondern "nur" ZWEI Generationen.
Qui-Gon hat "lediglich" ein Kapitel um sich an seine Liebe zu erinnern.
Erster Teil: Siri und Obi-Wan
Vier Jedi erhalten den Auftrag ein Wunderkind zu beschützten - nicht irgend eines, sondern Taly, einen Jungen, der codierte Nachrichten abhören kann und somit ein Mordkomplott abgehört hat.
Qui-Gon, Obi-Wan, Siri und ihre Meisterin machen sich auf den Weg - schon bald werden sie getrennt und Obi-Wan und Siri bleiben mit dem Jungen zurück.
Dieser Teil gefällt mir ziemlich gut - so stelle ich mir den Jedi"alltag" vor.
Und das Showdown (5 Kopfgeldjäger gegen 4 Jedi) ist wirklich bemerkenswert.
Schön ist, wie Obi-Wan mit seiner Liebe zu Siri umgeht - er vergräbt sie und handelt so, als wäre sie für ihn niemand besonderes. Der Leser weiß es natürlich besser ;-)
Auch Qui-Gon's Meinung zu dem aktuellen Jediorden wird ziemlich deutlich gezeigt.
Zweiter Teil: Padmé und Anakin
Taly, der Junge, aus dem ersten Teil, hat die Möglichkeit entwickelt, sämtliche Codes der Galaxie zu knacken. Diese Apparatur will er verkaufen - entweder an die Republik oder an die Seperatisten.
Der Jedi-Rat sendet Siri, Obi-Wan, Padmé und Anakin als Verhandlungspartner.
Doch einer der Kopfgeldjäger wird von der Gegenseite auf Taly angesetzt....
Man erlebt nun einiges über Padmé und Anakin - ihre Beziehung und ihre Probleme als Senatorin und Jedi.
Doch der Hauptaugenmerk liegt auch im zweiten Teil auf Obi-Wan und Siri, die nach Jahren wieder zusammen arbeiten und endlich einen Weg finden, miteinander umgehen zu können - wenn auch nur kurz.
Einzig der Schluss wird mir zu rasch abgehandelt (da verteidigen die 50 Seiten einen Codebrecher und dann steht da lapidar "wurde zerstört")
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Generell ist das ein wirklich schöner und guter Roman, der ziemlich genau zeigt, wie Obi-Wan mit der Liebe umgeht (Anakin's Version kennt man ja aus dem Kino)
empfehlenswert