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Star Wars Darth Maul. Der Schattenjäger.
 
 
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Star Wars Darth Maul. Der Schattenjäger. [Taschenbuch]

Michael Reaves , Regina Winter
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein halbes Jahr vor den Ereignissen von Episode I: Die dunkle Bedrohung: Darth Sidious arbeitet unermüdlich auf den Untergang der alten Republik hin. Sein wichtigster Helfer hinter den Kulissen der Macht ist Darth Maul, ein dunkler Sith-Krieger, dem im Kampf Mann gegen Mann niemand gewachsen scheint. In seiner Person vereinigen sich die Fähigkeiten eines Jedi-Meisters mit grenzenloser Loyalität gegenüber den finsteren Zielen seines Herrn.

Genau diese beiden Eigenschaften gedenkt Darth Sidious auf die Probe zu stellen, als er herausfindet, dass er verraten wurde: Einer seiner Helfershelfer hat seine geheimen Pläne an den Informationsmakler Lorn Pawan verkauft, sein ganzes Intrigengebäude droht einzustürzen. Sidious schickt Darth Maul auf die Jagd nach dem kleinen Gauner, der sich im finsteren Untergrund von Coruscant versteckt. Eigentlich hätte Lorn Pawan nicht die geringste Überlebenschance! Doch dann kommen ihm ein junger Jedi namens Obi-Wan Kenobi und sein Meister Qui-Gon Jinn zu Hilfe.

Darth Maul -- Der Schattenjäger ist ein Star Wars-Roman wie Fans ihn sich wünschen: Lichtschwerter zucken, die Ereignisse überschlagen sich, und trotzdem findet Michael Reaves Zeit für ausgewogene Charakterisierungen der Hauptfiguren und detaillierte Schilderungen der politischen Zusammenhänge. Beim Lesen weitet sich der Ausblick auf das Star Wars-Universum und im Kopf läuft ein Film ab, den man nur zu gerne in einem großen Kino sehen würde. Vielleicht ringt sich George Lucas ja einmal zu einer "Episode O: Darth Maul" durch. Schattenjäger würde eine exzellente Drehbuchvorlage abgeben! --Felix Darwin

Kurzbeschreibung

Der ruchlose Sith Lord Darth Sidious bereitet einen Schlag gegen die Republik vor, der sie ins Verderben reißen soll. Als seine Pläne verraten werden, will er die Mitwisser sterben lassen. Er schickt seinen besten Schüler aus: Darth Maul, den Schattenjäger ...

Ein spannendes Star-Wars-Weltraumabenteuer um die Schurkengestalt Darth Maul, die in "Episode I. Die dunkle Bedrohung" zum Lieblingscharakter der Fans wurde!

Klappentext

"Star Wars ist kein Film - es ist Kult, Religion und Abenteuerspielplatz zugleich - es ist eine eigene Kultur."
Cinema

"Darth Maul - Der Schattenjäger ist ein rasantes, geradliniges Action-Abenteuer. Einer der besten Star-Wars-Romane."
David Langford (SF/F-Papst)

Über den Autor

J. Michael Reaves, geboren 1950 in San Bernardino, Kalifornien, arbeitete jahrelang als Produzent und Drehbuchautor, u.a. für Disney-Produktionen und die Batman-Serie. Er hat mehrere erfolgreiche Fantasy- und Science-Fiction-Romane geschrieben. Mit seinen Romanen gelangte er auf die New York Times Bestsellerliste, und für seine Arbeit wurde er unter anderem mit einem Emmy Award ausgezeichnet. Reaves lebt und arbeite in Los Angeles.

Auszug aus Star Wars, Darth Maul, Schattenjäger von Michael Reaves, Regina Winter. Copyright © 2002. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der Weltraum ist ein hervorragendes Versteck. Der neimoidianische Frachter Saak'ak kreuzte schwerfällig durch die unvermessenen Tiefen des wilden Raums. Er zeigte stolz seine Farben, hatte die Tarnvorrichtung furchtlos abgeschaltet. Hier, Parsec vom zivilisierten Kern der Galaxis und den ihn umgebenden Systemen entfernt, konnte er sich das leisten. Selbst die Neimoidianer, diese eingeschworenen Rekord-Paranoiker, fühlten sich in diesem gewaltigen, endlosen Abgrund zwischen dem Drehpunkt und einem der Spiralarme sicher.

Aber sogar hier konnten die Führer der Handelsföderation ihre Vorliebe für Täuschungen nicht vollständig aufgeben. Sie suchten Heimtücke und List, wie eine junge Raupe die Sicherheit und Wärme ihrer Schlafnische in ihrem Stock sucht. Die Saak'ak war ein gutes Beispiel dafür. Nach außen wirkte sie wie ein Frachtschiff, dessen Hufeisenform dazu entworfen war, so viel Fracht wie möglich aufzunehmen. Erst wenn ein unvorsichtiger Feind sich bis auf Schussweite näherte, würde er die schwere Durastahl-Panzerung, die Geschütztürme und die militärischen Kommunikationsantennen bemerken.

Und dann wäre es selbstverständlich zu spät.

Auf der Brücke der Saak'ak war bis auf die gedämpften Geräusche der Lebenserhaltungssysteme und das beinahe unhörbare Surren des Filtersystems alles still. Drei Personen standen auf einer Seite der riesigen Transparistahl-Sichtluke. Sie trugen die fließenden Gewänder und Umhänge des neimoidianischen Adels, aber als eine vierte Gestalt in ihrer Nähe erschien, war ihre Körpersprache ehrerbietig, um nicht zu sagen unterwürfig.

Die vierte Person war nicht wirklich körperlich anwesend. Diese Gestalt in dem schwarzen Kapuzengewand war ein Hologramm, ein dreidimensionales Bild, das von einer unbekannten, Lichtjahre entfernten Quelle ausgestrahlt wurde. Aber so ungreifbar und unkörperlich dieses Abbild war, die geheimnisvolle gebeugte Gestalt beherrschte die drei Neimoidianer. Sie hätten nicht eingeschüchterter sein können, wenn dieser Mann tatsächlich anwesend gewesen wäre und einen Blaster auf sie gerichtet hätte.

Das Gesicht der Gestalt - das Wenige, was davon im Schatten der Kapuze zu erkennen war - wirkte grimmig und gnadenlos. Der Kopf unter der Kapuze bewegte sich ein wenig, als er die Neimoidianer nacheinander ansah. Dann sprach er, seine Stimme ein trockenes Kratzen, sein Tonfall der eines Mannes, der sofortigen Gehorsam gewohnt ist.

"Ihr seid nur zu dritt."

Der größte der drei, der den dreifachen Kopfschmuck eines Vizekönigs trug, antwortete stotternd: "D-das ist wahr, Lord Sidious."

"Ich sehe dich, Gunray, und deine Lakaien Haako und Dofine. Wo steckt der Vierte von euch? Wo ist Monchar?"

Nute Gunray, Vizekönig der Föderation, verschränkte die Finger vor dem Bauch, um das Zittern seiner Hände zu beherrschen. Er hatte gehofft, sich irgendwann an diese Gespräche mit dem Sith-Lord gewöhnen zu können, aber bisher war das nicht geschehen. Wenn überhaupt, dann waren diese Begegnungen mit Darth Sidious noch verstörender geworden, je näher der Termin für das Embargo rückte. Gunray wusste nicht, wie seine Stellvertreter Daultay Dofine und Rune Haako sich dabei fühlten - unter Neimoidianern galt es als Tabu, über Gefühle zu sprechen -, aber er wusste, wie ihm selbst nach jeder Begegnung mit dem Sith-Lord zumute war. Am liebsten wäre er in die Geburtskammer seiner Schwarmmutter zurückgekehrt und hätte die Ausstoßklappe hinter sich zugezogen.

Besonders jetzt! Wo steckte Hath Monchar, dieser elende, stinkende Mistkerl? Er war nicht an Bord der Saak'ak, so viel war sicher. Das Schiff war von der Mittelkugel bis zu den Luftschleusen an den äußersten Enden der Dockarme durchsucht worden, und dabei hatte man festgestellt, dass nicht nur der stellvertretende Vizekönig verschwunden war, sondern auch ein Späherschiff mit Hyperantrieb. Wenn man diese beiden Tatsachen zusammen betrachtete, hatte Vizekönig Nute Gunray erschreckend gute Aussichten, demnächst auf einer der Pilzfarmen zu Hause auf Neimoidia zu landen, und zwar als Futter.

Das Hologramm von Darth Sidious flackerte ein wenig, dann wurde es wieder stabiler, wenn auch nicht sonderlich. Ein kurzer Übertragungsfehler, der vermutlich von einem Sonnensturm irgendwo zwischen dem neimoidianischen Schiff und der unbekannten Welt aufgetreten war, von der das Signal ausgesandt wurde. Nicht zum ersten Mal fragte sich Gunray, auf welcher Welt oder welchem Schiff sich der Sith tatsächlich befand, und nicht zum ersten Mal wich er innerlich wieder vor dem Gedanken zurück. Er wollte über seinen Verbündeten bei diesem Unternehmen am liebsten nicht so gut Bescheid wissen. Tatsächlich wünschte er sich sehnlichst, auch das vergessen zu können, was er bereits erfahren hatte. Mit Darth Sidious zusammenzuarbeiten war, als säße man in einer Höhle auf Tatooine mit einem hungrigen Krayt-Drachen fest. Der Weltraum ist ein hervorragendes Versteck. Der neimoidianische Frachter Saak'ak kreuzte schwerfällig durch die unvermessenen Tiefen des wilden Raums. Er zeigte stolz seine Farben, hatte die Tarnvorrichtung furchtlos abgeschaltet. Hier, Parsec vom zivilisierten Kern der Galaxis und den ihn umgebenden Systemen entfernt, konnte er sich das leisten. Selbst die Neimoidianer, diese eingeschworenen Rekord-Paranoiker, fühlten sich in diesem gewaltigen, endlosen Abgrund zwischen dem Drehpunkt und einem der Spiralarme sicher.

Aber sogar hier konnten die Führer der Handelsföderation ihre Vorliebe für Täuschungen nicht vollständig aufgeben. Sie suchten Heimtücke und List, wie eine junge Raupe die Sicherheit und Wärme ihrer Schlafnische in ihrem Stock sucht. Die Saak'ak war ein gutes Beispiel dafür. Nach außen wirkte sie wie ein Frachtschiff, dessen Hufeisenform dazu entworfen war, so viel Fracht wie möglich aufzunehmen. Erst wenn ein unvorsichtiger Feind sich bis auf Schussweite näherte, würde er die schwere Durastahl-Panzerung, die Geschütztürme und die militärischen Kommunikationsantennen bemerken.

Und dann wäre es selbstverständlich zu spät. (...)

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