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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Coruscant brennt!, 17. Mai 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Star Wars Darth Maul. Der Schattenjäger. (Taschenbuch)
Das Starwars-Debüt von Micheal Reaves gehört zu den actionlastigsten Romanen aus dem Starwars-Universum. Hier findet der Leser alles, was er schon in den Filmen geliebt hat: Zahllose Lichtschwertduelle, halsbrecherische Verfolgungsjagden und gewaltige Explosionen erschüttern in „Der Schattenjäger" die Strassen von Coruscant, der Hauptstadt der Republik. Gewöhnungsbedürftig dabei ist allerdings, dass hier der Episode 1-Schurke Darth Maul als Protagonist und „Held" agiert, was natürlich aus Sicht der „Guten" schwerlich ein Happy-End zulässt. Der Autor schafft es auf gelungene Weise, das Innenleben des von der dunklen Seite der Macht beherrschten Darth Maul zu beschreiben und für den Leser nachvollziehbar zu machen. Trotzdem fällt es (mir ging es zumindest so) schwer, als Leser Sympathien zu Darth Maul zu entwickeln, da er sich wie schon bei „Die dunkle Bedrohung" äußerst wortkarg und düster gibt. Hier wird schlicht und ergreifend ein Besessener bei der Arbeit geschildert. Gegenspieler gibt's natürlich auch und zwar in Form der jungen Jedi Darsha sowie dem Unterweltinformanten Lorn Pavan. Außerdem darf der Leser sich noch auf einen kürzeren Gastauftritt von Obi-Wan Kenobi freuen. FAZIT: Die 48-stündige Hetzjagd (super Filmstoff übrigens)durch die Labyrinthe von Coruscant, die 90 Prozent des Buches ausmacht, dürfte nicht jedem Starwars-Fan gefallen. Es fehlt das sonst so typische Fantasymärchen-Flair genauso wie die klassischen Raumschlachten. Bei „Der Schattenjäger" wird der Leser mit ungewöhnlich düsterer und kompromissloser Action im „Blade Runner"-Stil konfrontiert. Eine erfrischende Alternative für alle, die mal von Leia und Luke eine Pause vertragen können.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine rastlose Hetzjagd durch die Tiefen Coruscants, 13. Juli 2005
"Darth Maul - Der Schattenjäger" ist gewissermaßen das fehlende Bindeglied zwischen dem Darth Maul-Comic (in welchem der dunkle Lord auf Auftrag seines Meisters die gesamte Führungsriege der Schwarzen Sonne eliminieren muss) und Episode 1 wo er sein spektakuläres Ende findet. Seinen Platz als Episode 0 muss sich der Schattenjäger allerdings mit James Lucenos "Cloak of Deception" teilen, welches direkt als Vorgeschichte zur dunklen Bedrohung erdacht wurde. Hat man sich die Frage gestellt, warum denn Feiglinge wie die Neimodianer Darth Sidious Pläne einer Blockade Naboos nicht verraten haben, ist "Der Schattenjäger" die Antwort. Ein Mitglied von Nute Gunrays innerem Zirkel hat sich mit höchst bedeutenden Informationen abgesetzt und um das zu verschleiern versuchen die Köpfe der Handelsföderation alles zu unternehmen und beauftragen eine Kopfgeldjägerin, um den Verräter aus dem Weg zu räumen. Doch ein überlegener Ränkeschmied wie Darth Sidious lässt sich von den Neimodianern an der Nase herumführen und hat seinerseits Darth Maul damit beauftragt alle Spuren zu verwischen und Mitwisser schlichtweg auszulöschen. Dabei gerät Informationsbroker Lorn Pavan zwischen die Fronten und ins Visier des einzig wahren Schattenjägers. Zusammen mit seinem treuen Partner, dem Droiden I-Fünf und zwei Jedi die sich auf seine Seite geschlagen haben, versucht Pavan die Informationen und sich selbst in Sicherheit zu bringen... Im Grunde ist Michael Reaves Schattenjäger vor allem eine einzigartig spannende Hetzjagd durch die Tiefen Coruscants und lässt sich ohne Weiteres als einer der spannungsgeladensten Star Wars-Romane bezeichnen. Fans der Sith und insbesonders Darth Mauls kommen hier voll auf ihre Kosten, denn der dunkle Lord ist Protagonist und natürlich erhält man hier eine der raren Chancen ihn etwas genauer vorgestellt zu erleben. Wie ein Terminator pflügt Maul durch die unteren Ebenen Coruscants und lässt sich scheinbar durch nichts stoppen, egal was ihm seine Widersacher auch entgegen werfen und somit gibt der Schattenjäger das rastlose Tempo vor, in welchem sich die Handlung bewegt. Speed kills und deshalb sollte man auch in Hinsicht auf Mauls Reputation nicht erwarten, dass allzu viele der Helden seine Jagd überleben dürften. Dank der Ansiedlung im Vorfeld von Episode 1 ist zudem keine besondere Kenntnis des erweiterten Star Wars-Universums nötig und der Zugang jedem interessierten ohne Weiteres möglich. Wie Autorenkollege Steve Perry mit dem Reaves Jahre später einige gemeinsame Projekte starten sollte, unterscheiden sich Reaves Star Wars-Bücher auf eine subtile Weise von der Masse der Publikationen. So steht bei Perry meist die Verbrecherorganisation der Schwarzen Sonne im Zentrum, während Reaves gerne die an Krav Maga erinnernde Kampfkunst Teräs Käsi in seinen Werken einzubringen versteht, weshalb seine Machtbenutzer im Zweikampf gerne auch auf altbewährtes wie Hände und Füße setzen. Der Schattenjäger unterscheidet sich somit gleich in 2 Dingen von dem was man als "normalen" Star Wars-Roman verstehen mag, einerseits ist der Schurke eine Art wortkarger Terminator der seine Opfer durch die Unterwelt Corsucants jagt, während das Schicksal der Galaxis nur im weitesten Sinne auf dem Spiel steht, prinzipiell aber alle Helden um ihr Leben fürchten müssen, während Jedi wie Sith keine völligen Übermenschen sind und auf Handfertigkeiten vertrauen, die nicht aus "Zaubertricks" bestehen. Dazu kommt dass Reaves Helden keine leuchtenden Beispiele für Heldentum sind und aus eher rationalen Gründen wie dem Kampf ums eigene nackte Überleben handeln. So ist Lorn Pavan ein relativ verbitterter Mann, der seinen Sohn an die Jedi verloren hat und damit auch gleich noch seinen Job als ziviler Angestellter des Tempels. Und dieser Lorn Pavan muss Seite an Seite mit seinem außergewöhnlichen weil humorvoll veranlagten und nur zu menschlich wirkenden Droiden-Partner I-Fünf die Hilfe eines Jedi-Meisters und seiner Padawan in Anspruch nehmen. Jedi Anwärterin Darsha Assant wiederum ist sogar an ihrer großen Prüfung gescheitert und keine allzu mächtige Gegenspielerin für jemanden wie Darth Maul. Das Ergebnis der Kombination dieser außergewöhnlichen Elemente ist eine Story die sich wie eine Mischung aus Terminator und Star Wars liest und eigentlich schon weit vom oft beschworenen Geist der klassischen Trilogie entfernt ist. Aber sei's drum, für Fans der Prequels und solche Star Wars-Fans die es mit der "Stil-Echtheit" nicht so genau nehmen ist "Darth Maul - Schattenjäger" spannende Lektüre. Fazit: Ein wahrer Pageturner, den man sich als Star Wars-Fan keinesfalls entgehen lassen sollte, denn Darth Maul ist und bleibt der einzig wahre Schattenjäger.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannendes Buch aus der SW-Welt, 21. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Star Wars Darth Maul. Der Schattenjäger. (Taschenbuch)
Das Buch um Darth Maul spielt vor den Ereignissen um Episode I. Darth Maul, der Schüler von Darth Sidious, soll den Informationsmakler Pavan töten. Der Auftrag scheint leicht für den geübten Maul, erweist sich allerdings als schwerere Aufgabe. Maul hat gleich mehrere Feinde, die auch zum Teil durch Zufall an ihn geraten: Yedi Meister Bondara und dessen Schülerin Assant, die einen guten Kontakt zu Obi-Wan Kenobi hat, und Kopfgeldjägerin Lihnn. Kenobi bemerkt nur andeutúngsweise die Geschehnisse um Maul bzw. Pavan und spielt eine Nebenrolle.Die Handlungsorte sind auf Coruscant. Man erfährt mehr über den Aufbau dieser extrem großen Stadt, da auch die Slums in Coruscant eine Rolle spielen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, da man nicht nur einiges über Maul,die Hauptperson, und dessen Gedanken erfährt( was in Episode I viel zu kurz kam), sondern auch das Verhältnis zwischen ihm und seinem Meister, Darth Sidious. Die Situationen im Buch kann man sich sehr gut vorstellen, vor allem, wenn man die Star Wars Filme gesehen hat, und so spielt sich ein Film praktisch im Kopf ab, den man nachempfinden kann und leicht versteht. Maul scheint allerdings nur fast wie eine gnadenlose Maschine, den im Buch wird er als ein Wesen mit Respekt und Loyalität dargestellt, der auch Fehler macht. Für ein leichtes Schmunzeln sorgt der Roboter von Pavans namens I-Fünf, der sich häufig mit Pavan süffisante Wortgefechte liefert. Ein klassisches Happy-End gibt es nicht( oder doch, hängt vom Blickwinkel ab...). Empfehlenswert, nicht nur für Darth Maul-Fans!
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