Der zweite Band von Troy Dennings Dark Nest-Trilogie knüpft genau ein Jahr an die Ereignisse des ersten an und darf sich bereits als kleine Vorschau auf Legacy of the Force bezeichnen.
Inhalt:
Nachdem die Killiks auf den neu entdeckten Planeten Woteba umgesiedelt wurden, erhalten die Jedi auf Coruscant eine Nachricht von Raynar Thul der noch immer als König der Joiner die Kolonie anführt. Er will herausgefunden haben, warum das Dunkle Nest versucht Mara Jade zu töten und somit begeben sich Luke, Leia, Hand und Mara sofort auf den Weg zu den Killiks. Dort entdecken die Jedi, dass der Planet von einer seltenen Krankheit heimgesucht wird, die für den Tod zahlreicher Killiks verantwortlich ist. Sofort begeben sich Mara und Leia auf die Suche nach einem Heilmittel, während Luke und Han schließlich auf Alema Rar treffen, die sich ein Jahr zuvor dem dunklen Nest angeschlossen hatte. Überraschenderweise hat sie jedoch nicht nur überlebt sondern ist auch im Besitz mehrerer Sicherheitscodes, die es Luke erlauben sollen R2-D2 Aufzeichnungen über seine Eltern zu entlocken. Das bedeutet jedoch auch, dass das dunkle Nest nicht vernichtet wurde und so weigert sich Luke einen Handel mit Alema einzugehen.
Unterdessen macht sich Jacen Solo auf den Weg nach Hapes, wo es zu einem Angriff des dunklen Nestes auf die Königin Tenel Ka und ihre neugeborene Tochter kommt. Wie sich herausstellt, verteidigt Jacen dabei jedoch mehr als nur eine alte Freundin und deren Tochter. Kurz nach dem Angriff hat Jacen eine Vision über einen unendlichen Krieg in dessen Zentrum die Killiks stehen. Doch Jacen will einen weiteren Krieg um alles in der Welt verhindern und setzt alles daran um die Zukunft zu verändern...
Zum Buch:
Nach dem schon relativ schwachen Start der Dark Nest-Trilogie in The Joiner King bemüht sich The Unseen Queen darum, mehr Spannung in die Reihe zu bringen. Obwohl die Bedrohung durch die Gorogs endlich zunimmt und die Skywalker-Familie geheimen Zuwachs erhält, bleibt die Trilogie eben doch ein belangloses Zwischenspiel, was durch die in die Länge gezogenen Ereignisse deutlich wird.
Fazit:
Trotz einer geringfügigen Verbesserung wird auch Teil 2 der Käfer-Trilogie den Erwartungen nicht gerecht.