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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
There be dragons,
Von Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Crosscurrent (Taschenbuch)
Als sich das Schlachtenglück im Großen Hyperraumkrieg noch jederzeit wenden könnte droht der abtrünnige Jedi Saes mit zwei Sith-Kreuzern den Sieg der Streitkräfte Naga Sadows herbeizuführen. Auf dem unbewohnten Planeten Phaegon III hat Neo-Sith Saes das höchst wertvolle Lignan Erz entdeckt mit welchem Fähigkeiten der dunklen Seite um ein vielfaches verstärkt werden können. Dass sie eine große Menge des Erzes bergen lässt sich nicht vermeiden, doch Saes einstigem Meister Relin Druur und seinen Padawan Drev könnte es doch nocht gelingen die Harbinger und Omen daran zu hindern die wertvolle Fracht zurück zu Sadows Flotte zu bringen...Etwa 5000 Jahre in der Zukunft und 41,5 Jahre nachdem Luke Skywalker den Todesstern zerstört hat quält Jedi Ritter Jaden Korr neben argen Zweifeln an der Mission der Jedi eine mysteriöse Vision, die auf einen Mond in den Unbekannten Regionen hindeutet. Jaden bricht auf und hofft dadurch vielleicht mit sich selbst ins Reine zu kommen, nachdem er im erst kürzlich zu Ende gegangenen Jedi Bürgerkrieg seinen Glauben an die gute Sache verloren hat und nun auch Blut an seinen Händen kleben hat. Jaden ist allerdings nicht der einzige der diese Vision erhalten hat und auch auf Korriban entsenden die Anhänger Darth Krayts einen Agenten, der jedoch schon bald ein viel größeres Interesse an Jaden zu entwickeln beginnt... In Jaden Korrs Star Wars-Debüt Jedi Knight: Jedi Academy hat der damalige Jedi Schüler bereits eine erste Begegnung mit Sith-Kultisten überstanden und den Geist von Naga Sadows Vorgänger als dunklen Lord der Sith, Marka Ragnos, in die Schranken gewiesen. Leider hat Paul S. Kemp die Chance nicht genutzt sich näher mit diesem Aspekt der Hintergrundgeschichte seines Protagonisten auseinanderzusetzen und so fehlt dem Jedi Knight-Fan so manchmal der Bezug und man will sich auch nicht damit abfinden dass Jaden anscheinend genau jenes in Jugendjahren gebaute Lichtschwert mit sich herumträgt das er auf Vjun verloren hat (einem Interview nach behält er sich die Geschichte, wie Jadens Lichtschwert auf Vjun geborgen wurde, übrigens für eine künftige Kurzgeschichte vor, genauso wie er gerne eine Kell Douru-Kurzgeschichte für einen künftigen Tales of-Sammelband bereitstellen würde). Doch diese gedämpfte Wiedersehensfreude fällt nicht zu sehr ins Gewicht, hat Paul S. Kemp seine Story doch perfekt mit dem EU verbunden und das gleich in zwei Ären. Der erste Handlungsstrang zu Zeiten des Großen Hyperraumkriegs bietet für Kenner von John Jackson Millers Lost Tribe oft he Sith E-Books eine besondere Überraschung, wird doch gezeigt was aus dem Schwesterschiff der Omen wurde und wie es zur Katastrophe die schließlich zum Absturz auf Kesh führte kommen konnte. Die Fehlfunktionen der Hyperantriebe auf beiden Schiffen (wobei Omen eher blind springt als von einer Fehlfunktion betroffen zu sein) sind übrigens gar keine so abwegigen Ideen, schon im Stark Hyperspace Krieg ging ein Großteil der illegalen republikanischen Flotte auf diese Art verloren und auch das FactFile ließ die Option offen dass Schiffe auf ihrer Reise durch Raum und Zeit eben auch in beiden Dimensionen verloren gehen könnten. In der Legacy-Ära hingegen wird deutlich wie weit sich diese eigentlich spannt indem hier einerseits noch die Nachwehen des letzten Bürgerkriegs zu bewältigen sind und andererseits mit Krayts Sith-Orden und namentlich Darth Wyyrlok I. bereits eine Verbindung zu den Legacy-Comics besteht. Doch Krayts Sith müssen sich noch davor hüten entdeckt zu werden, weshalb sie auf so illustre Mittelsmänner wie Kell Douru angewiesen sind. Ein machtsensitiver Anzati den es nach der Suppe eines Jedi zu dürsten beginnt und über ein ganz besonderes Talent verfügt kann er doch die Schicksalslinien dean nosi wahrnehmen, eine Fähigkeit die mit den Bruchlinien Mace Windus verwandt sein könnte. Und dann sind da noch der Outbound Flight-Überlebende Khedryn Faal und sein erster Maat Marr mit einer sehr unterschiedlichen Einstellung zur Macht. Der eine ist mit den Horrorgeschichte über Jorus C'baoth und dessen Verrat aufgewachsen, glaubt diese allerdings nicht, der andere ist sich seiner Machtsensitivität nur teilweise bewusst, verfügt aber über eine beeindruckende Gabe in Sachen Astronavigation. Hieß es während New Jedi Order oft die Jedi wären deshalb so als Piloten prädestiniert weil sie auch scheinbar unmögliche Hyperraumsprünge ermöglichen könnten, der Fleisch gewordene Navicomputer Marr setzt dem eindeutig noch die Krone auf. Sieht man sich all diese Charaktere an, so glaubt man sagen zu können, Paul S. Kemp hätte bis auf Saes alle üblichen Stereotypen vermieden. Kemps Jedi zeigen auch dunkle Seiten, wenn sie Dinge geschehen lassen die Jedi eigentlich unbedingt vermeiden müsste. Doch so ähnlich sich die beiden aus mancher Perspektive sind, am Ende treffen sie gänzlich unterschiedliche Entscheidungen. Um eine von Kemps eigenen Formulierungen zu verwenden, seine Helden zweifeln und dieser Zweifel, sowie ihr Streben nach eigentlich unerreichbaren Idealen hält sie auf der hellen Seite. Ihre Antagonisten hingegen haben den Zweifel hintangestellt, sie sind überzeugt und deutlich fanatischer in der Verfolgung ihrer Ziele. Der Autor gibt dessen ungeachtet aber zu einen Faible für die Potentium Lehre entwickelt zu haben, womit er ein Stück Philosophie ins Spiel bringt, die sich auf die verschiedenen Perspektiven der Protagonisten bezieht. Ihre Vorstellungen zwingen der Macht die Schattierungen auf. Aber nicht nur in Hinsicht auf neue Betrachtungen der Macht zeigt Crosscurrent Potential, denn Kemps Werk folgt noch einem anderen für manche Fans regelrecht ärgerlichen Trend, nämlich immer wieder Realismus einzustreuen. Natürlich bleibt es trotzdem eine Space Opera die auf einer Mischung aus Philosophie, Science Fiction und Fantasy basiert, es ist und bleibt eben doch Star Wars, auch wenn das Ganze als Ausdruck neuer Zeiten dunklere Schattierungen angenommen hat. So erlaubt Kemp seinen Charakteren auch realistisch zu denken, womit er zumindest bei mir besondere Sympathien geweckt hat. Manche der Entscheidungen und Überlegungen von Kemps Charakteren würde man als Leser vielleicht teilen, sie sind nicht soweit hergeholt. Kurzum, es kommt seltener vor dass man sich denkt, das hätte ich anders gemacht. Auch in der klassischen Trilogie finden sich solche (halt noch einfacher gestrickte) Archetypen mit denen man sich identifizieren konnte, Jahrzehnte später wecken Kemps durchgehend reifere Charaktere ähnliche Gefühle. Dass er zudem den lobenswerten Versuch unternimmt die eigentlich bestehende Sinnkrise innerhalb des Jedi Ordens zu thematisieren, die in Fate of the Jedi zunächst völlig übergangen wird und hier eine emotionale Dimension zeigt die man schon lange nicht mehr erlebt hat sei ergänzend noch angemerkt. Von meiner Warte aus gesehen hat Paul S. Kemp mit Crosscurrent trotz mancher Unpässlichkeiten bei den für manche nicht unwichtigen Details (auf die er in einer Q&A-Session auf Theforce.net eingegangen ist) solide Arbeit geleistet. Um Vergleiche zu ziehen, Crosscurrent schlägt in eine ähnliche Kerbe wie Matthew Stovers "Traitor" nur dass es hier kein in seiner Sichtweise eigentlich gefestigter junger Mann sondern ein durch seine Taten in die Midlife Crisis gedrängter Jedi um die 40 ist, der sich auf die Suche nach einer neuen Perspektive begibt. So überzeugt wie Jacen Solo anfangs von der Lehre seines Meisters Luke Skywalker ist, so sehr hadert Jaden Korr mit der Kyle Katarns, für ihn gibt es sehr wohl eine helle und eine dunkle Seite, auch wenn der Grat dazwischen in einem trüben Grau gehalten ist. Dabei fungiert Relin Druur als Jadens Gegenstück, ein Jedi Meister der alten Republik der in eine ähnliche Situation gerät, aber doch einen anderen Weg einschlägt. Im Gegensatz zu Traitor wird allerdings deutlich mehr an Action und Cliffhangern geboten. Zudem, man wird von Paul S. Kemp als Star Wars Fan unweigerlich noch einiges zu lesen bekommen, schließlich wurde er aufgrund des Erfolgs von Crosscurrent bereits für ein Sequel sowie den zweiten The Old Republic Tie-in-Roman engagiert. Das muss übrigens noch nicht alles gewesen sein, hat Del Rey doch bekannt gegeben in Zukunft mehr auf Trilogien und Einzelromane statt den seit New Jedi Order umstrittenen Reihen zu setzen. Frisches Blut für das Star Wars Universum, dass sich nicht zuletzt auch dank eines anderen Debütanten, Joe Schreiber, intensiver seinen gereiften Fans zuwendet und dabei versucht neue Wege zu beschreiten. Auch handwerklich hat mich Paul S. Kemp als Autor beeindruckt und so bleibt mir der fromme Wunsch er möge sich für sein Crosscurrent-Sequel doch noch genauer mit der Hintergrundgeschichte Jaden Korrs und somit Jedi Knight III beschäftigen. Fazit: Trotz kleiner Schönheitsfehler bei den Details ein bemerkenswerter Lichtblick unter den Werken zur Legacy-Ära. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Zeitreise im Star Wars Universum?,
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Crosscurrent (Taschenbuch)
Die erste Frage die jedem Star Wars Leser in Bezug auf 'Crosscurrent' durch den Kopf gehen dürfte, ist sicherlich: 'Ein Zeitreisegeschichte im Star Wars Universum? Geht das überhaupt?' ' Um es kurz zu sagen: Ja, es geht!Der Roman spannt sehr gekonnt einen Handlungsbogen über 5.000 Jahre, der seinen Anfang zur Zeit des großen Hyperraumkrieges nimmt und bis gegen Ende des zweiten galaktischen Bürgerkrieges der 'Legacy of the Force' Serie reicht. Einige Verknüpfungen reichen sogar bis zur neuen 'Fate of the Jedi' Serie und in die anderer Richtung gibt es eine Verknüpfung mit 'Survivor's Quest'. Der Roman an sich ist zwar eine allein stehende Geschichte, die auf keine der bekannten Figuren aus dem klassischen Expanded Universe zurückgreift, aber dennoch geschickt in die allgemeine Historie eingebettet. Vor allem wirft er ein erhellendes Licht auf die eBook Serie des 'Lost Tribe of the Sith' und das Schicksal der 'Omen', wird hier doch auf der Zeitebene der Vergangenheit gleichzeitig die Vorgeschichte des eBooks 'Precipice' erzählt. Obwohl 'Crosscurrent' also auf neue Charaktere setzt und zunächst eher als Nebenhandlungslinie erscheint, sollte man den Roman als Leser der aktuellen Star Wars Romane durchaus lesen. Zumal der Roman für sich eine spannende Geschichte erzählt. Gegen Ende hin werden dann noch einige Horror Elemente mit eingewebt, die auf den ersten Blick recht ungewohnt im Star Wars Universum wirken. Wobei mit 'Deathtroopers' natürlich erst kürzlich ein Star Wars Horror Roman erschienen ist. Zusammen genommen beschreitet 'Crosscurrent' durchaus frische Wege. Vor allem natürlich mit dem Element der Zeitreise, um wieder auf die eingangs gestellte Frage zurückzukommen. Die Erklärung die Kemp liefert ist durchaus schlüssig, auch wenn dieser Aspekt der Physik im Star Wars Universum bisher nicht näher beleuchtet wurde. Für den allgemeinen Handlungsablauf von 'Crosscurrent' muß man natürlich akzeptieren, daß die Macht im Spiel, sonst wären die Zufälle doch etwas sehr groß, aber, da man hier einen Star Wars Roman ließt, ist das kein größeres Problem. Der Roman schließt am Ende schließlich einen Handlungsfaden ab und läßt einen zweiten offen. Das eröffnet die Möglichkeit einer Fortsetzung oder möglicher Weise der Integration der losen Enden zu einem späteren Zeitpunkt in die 'Haupthandlung' z.B. der 'Fate of the Jedi' oder eine späteren Serie. Alles in allem ist 'Crosscurrent' solide Unterhaltung im Star Wars Universum, bei der man sich trotz der Abwesenheit bekannte Figuren sofort zuhause fühlt. Fans der Star Wars Romanserien werden eh nicht um diesen Band herumkommen, aber auch wer nicht alle Metaplots verfolgt hat, wird den Roman genießen können, da er nicht voraussetzt, daß man andere Star Wars Romane gelesen hat. Wie bei den meisten Star Wars Bänden eröffnen sich dem aufmerksamen Leser anderer Bände einfach nur mehr 'Aha'-Momente. Als abschließende Bewertung gebe ich 'Crosscurrent' vier Sterne und eine klare Leseempfehlung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
* VOLLTREFFER ! *,
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Crosscurrent (Taschenbuch)
Hallo zusammen !,dies ist meine erste und sehr kurze Rezension bezüglich des Buches "Star Wars: Crosscurrent". Jeder der Paul S. Kemp bereits kennt aus seinen Büchern in den Forgotten Realms (z.B."The Erevis Cale Trilogie",und "The Twilight Wars ")darf auch hier ohne lange nachzudenken zugreifen !! "Crosscurrent" ist ein Auftakt zu neuen Abenteuern im SW Universum (wird wohl auch 1-3 Bücher haben am Ende,siehe auch den Nachfolger "Riptide" von Paul S. Kemp welches diesen Oktober 2011 herauskommen soll),aber auch ein in sich abgeschlossenes Buch mit vielen Höhepunkten, gut ausgearbeiteten Characteren und in einer mitreißenden Erzählweise,welche bis zum Schluß spaß macht. Alle Bedenken,das man Zeitreisen im Star Wars Universum und dazu noch erstmal NUR in einem Buch nicht unterbekommt, ohne drastische Probleme heraufzubeschwören,kann ich vollstens abweisen ! Paul S. Kemp ist ein wunderbar erfrischend schreibender Author, vielseitig in den Formulierungen und Ausschmückungen seiner Stories,ähnlich dicht und spannend und den Leser fesselnd, wenn nicht sogar mehr als R.R.Salvatore (allerdings ist das immernoch Geschmackssache). Jeder Paul S.Kemp Fan so wie ich wird in jeder Hinsicht bedient ! In jedem Fall kann ich diesen Kauf jedem empfehlen,Ob er nun "Die Hard - Star Wars Fan" ist,oder einfach das Star Wars setting allgemein gerne mag. MfG und viel Spaß beim Lesen ! Herne The Hunter Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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