Sie scheinen wirklich aus einer weit, weit entfernten Galaxis zu kommen, die Kuriositäten, die Star Wars-Kenner Stephen Sansweet akribisch zusammengetragen hat. Verrückt, skurril, witzig, kreativ und einzigartig. Für diesen unterhaltsamen Tageskalender hat der bekannte Autor herausgesucht, was das Zwerchfell reizt, die Augenbrauen klettern und Gesichtszüge entgleisen lässt: Herrlich anzusehen sind die Einzigartigkeiten aus dem Star Wars Universum, die Fans begeistern werden!
Kunst, Kitsch, Kostüme, Spielzeuge und Spaßartikel, Pins, Plüsch und Plunder, Figuren und Figürchen, aber auch allerlei Nützliches für den Alltag ist darunter. Nicht entgehen lassen sollte man sich den Blick auf den formschönen, nützlichen R2D2-Toilettenpapierhalter aus - wen wundert's - Japan (2009). Kulinarisches gab es 1980 in Australien: Cornflakes mit Luke Skywalker-Maske (aus Pappe). Ein Hingucker sind auch die originellen Jar Jar Binks-Hausschuhe, die 1999 in den USA vermutlich unzählige Kinderfüße zierten. (Bei Erwachsenen kam der durch und durch nervige Gungan ja weniger gut an.)
Merchandising-Profis und Fans haben sich oft selbst übertroffen: Kommerzielles und Kreationen leidenschaftlicher Anhänger der großen Saga erfreuen das Auge ernsthafter Sammler, die hier vielleicht noch das eine oder andere entdecken. Aber auch alle, die einen Blick für das Besondere, Verrückte und Skurrile haben, kommen hier voll auf ihre Kosten.
Die Ähnlichkeit mit den dargestellten Charakteren reicht von hervorragend, erwähnenswert sind vor allem die Plüsch-Yodas, bis nicht vorhanden. Von erschreckender Hässlichkeit sind dagegen die kanadischen Brotzeittaschen, die optisch eher chinesisch anmuten. Würde nicht "Queen Amidala" darauf stehen, erkannt hätte man sie wohl kaum.
Manches sind Prototypen für Dinge, die nie produziert wurden: Der Darth Maul Motorradhelm schaffte es nicht bis in die Massenproduktion. Dabei ist der schwarz-rote Kopfschutz ein echter Hingucker! Anderes wie Kostüme landet(e) weltweit millionenfach in den Läden oder fand zumindest in Deutschland Eingang in die Vitrinen wie die Happy Hippo-Überraschungseier-Figuren, die das Sammlerherz 2002 in Deutschland erfreuten.
Mitunter fragt man sich zwischen aufrichtiger Verblüffung und nicht minder ehrlichem Entsetzen: "Wer braucht denn so etwas?" Oder man prüft das eigene Gefühl für Ästhetik: "Würde ich mir *das* in die Wohnung stellen?" Es gibt wirklich nichts, was es nicht gibt. Und so manches Mal erwacht in einem selbst der Sammler und man erwischt sich bei dem Gedanken, sich doch mal nach dem einen oder anderen Stück auf die Suche zu begeben.
1977 kam Star Wars erstmals in die Kinos, ein Jahr später war Episode IV dann auch als "Krieg der Sterne" in Deutschland zu sehen. Das bedeutet über 30 Jahre, die leidenschaftliche Sammler im Auge behalten müssen. Die Umsätze, die mit Star Wars Memorabilien erzielt werden, sind immens: Mehr als 20 Billionen US Dollar wurden allein damit eingespielt. Mit Geld unbezahlbar allerdings sind die Dinge, die die Fans selbst erschaffen.
Dieser Tagesabreißkalender versorgt Tag für Tag mit Besonderheiten rund um das Star Wars Universum. Hinterher lassen sich die Blätter für Notizen weiterverwenden. Zum Wegwerfen sind sie definitiv zu schade!