Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nicht schlecht - aber eine Chance vertan, 25. Februar 2009
Der erste Star Wars Animationsfilm "Star Wars: The Clone Wars" zeigt gute Ansätze, beispielsweise bei der Gastaltung der neuen Schauplätze und Raumschiffe oder bei der Animation, offenbart aber auch reichlich Schwächen bei Dialogen, Musik und der Anknüpfung an die bisher zum Thema Klonkriege erschienenen Artikel. Der Pilotfilm, der zur Zeit laufenden Fersehserie (die ich übrigends sehr enttäuschend finde) ist eher auf ein jüngeres- und auch weniger speziel auf ein Science-Fiction-Publikum ausgerichtet als die originalen Star Wars Filme. Der Film hat nicht sein ganzes Potential ausgeschöpft, hat aber dennoch seine Stärken.
Inhalt:
Die Handlung beginnt mit einer, wie ich finde sehr gelungenen Einleitung, die zwar den gewöhnten Text nach dem Titel vermissen lässt, dafür aber mit Bildern und gesprochenem Text einen kurzen Überblick über die Situation verschafft: Die Separatisten haben die Kontrolle über wichtige Hyperraumrouten an sich gerissen und die Klontruppen am Äußeren Rand so von ihrer Versorgung abgeschnitten.
Der Sohn von Jabba the Hutt, der ein wichtiges Mitglied des Hutt-Clans ist, der viele der Hyperraumrouten am Äußeren Rand kontrolliert, ist entfürhrt worden. Anakin, der seltsamerweise schon Jedi-Ritter ist (die Handlung wurde auf 22 VSY datiert - und Anakin wurde erst 19.5 VSY, nach der Schlacht um Praesitlyn in den Rang eines Jedi-Ritters erhoben) und sein alter Meister Obi-Wan versuchen gerade den Planeten Christophsis einzunehmen. Als es scheint als sei ihnen das gelungen, trifft Anakins neuer Padawan (er hatte gar keinen "angefordert"), eine weibliche Togruta namens Ahsoka ein, und kurze Zeit später verschlechtert sich die Lage wieder (damit wir uns richtig verstehen, das hat nichts mit einander zutun). Die beiden mögen sich zunächst nicht besonders, aber nachdem sie den Planeten eingenommen haben entwickelt sich doch eine gute (wenn auch für Meister und Schüler ziemlich ungewöhnliche) Beziehung. Yoda trifft ein und schickt sie ins Teth-System, wo Scouts der Republik den Huttling ausfindig gemacht haben...
Stärken:
Die Animation ist zwar etwas ungewöhlich (und ich als Fan hätte mir auch lieber einen Film mit echten Schauspielern gewünscht) und hat auch ihre Schwächen, trotzdem wirken die meisten Action-Szenen flüssig, und insbesondere die Raumschiffe und Fahrzeuge werden gut in Szene gesetzt.
Bei der Musik lässt, wie bei der Handlung eine Dreiteilung feststellen. Dabei ist der erste Teil positiv hervorzuheben. Die Musik unterstreicht die Bilder und klingt doch zumindest so änlich wie die von John Williams komponierte Filmmusik der originalen Star Wars Filme. Doch nachdem sich der Schauplatz und damit auch die Musik ändern, wird die Musik schlechter und schlechter (darauf gehe ich bei den Schwächen noch ein).
Die neu eingeführten Schauplätze Christophsis und Teth und die neuen Raumschiffe und Fahrzeuge wie das Nu-Klasse Angriffsshuttle, die republikanischen Artilleriekanonen oder die V-19-Torrent Starfighter (die allerdings schon in der Zeichentrickserie "The Clone Wars" zu shen waren) sind durchaus gelungen (obwohl mir der Detailreichtum, besonders im Hintergrund nicht ausreicht).
Lobenswert ist zudem wie schon erwehnt die Einleitung die Star Wars Fans zwar enttäuschen könnte, dem ganzen aber eine individuelle Note gibt und einen guten Überblick verschafft.
Schwächen:
Die Schwächen in der Animation offenbaren sich bei der Animation der Charaktere. Die Figuren lassen jegliche realistische Mimik vermissen und wirken zudem eher wie eine Parodie, als wie eine Interpretation der Star Wars Charaktere (bestes Beispiel hierfür ist Yoda). Zudem weist die Animation einige Anfängerfehler auf: weder Kleidung noch Haare bewegen sich in irgendeiner Weise natürlich. Auch die Bildhintergründe sind - und dieser Fehler ist für mich unverzeilich - schlampig animiert und lassen jede Liebe zum Detail vermissen.
Die Handlung ist - obwohl dass das jüngere Zielpublikum wohl kaum stören wird - ziemlich banal und weist einge Fehler im Vergleich mit dem Expanded Universe auf: zu diesen zählen u.a. der oben schon genannte Status von Anakin oder die Tatsache das bereits Venator-Klasse Sternenzerstörer im Einsatz sind, die es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls noch nicht gab. Auch bietet die Handlung keinerlei Spannungs-Höhepunkte oder humorvolle Stellen (manch einer wird vielleicht die Droidenwitze lustig finden - ich aber nicht).
Die Musik lässt nach der ersten halben Stunde spührbar nach. Sie ist völlig unpassend und weist keine Änlichkeit mehr mit der originalen Musik aus den Episoden I - VI auf. Sie wird immer schlechter, bis sie zum Ende überraschenderweise fast verstummt (so kommt es einem jedenfalls vor).
Auch die Dialoge sind extrem oberflächlich. Sie liefern Standardsätze am laufenden Band und tun echten Star Wars Fans unter umständen richtig weh: Besonders Ahsokas "Skyguy-Gelaber", um einen meiner Vorrezensenten zu zitieren und Sätze wie "Geht klar Meister" sind ziemlich unpassend.
Zur DVD:
Die Qualität der DVD hätte mich fast noch dazu bewogen nur 2 Sterne zu geben - denn sie ist unterirdisch schlecht. Der Film an sich ist OK, aber Zusatzmaterialien sucht man vergeblich. Außer dem obligatorischen Audio-Kommentar bietet die DVD nichts das einen Vergleich mit der Qualität der Prequel-DVDs zulässt.
Trotz der vielen negativen Anmerkungen denke ich der Film hat einige Stärken und ist durchaus zu empfehlen. Allerdings spreche ich hierbei nicht unbedingt Star Wars Fans der origainalen Filme - die dürften doch mehrheitlich eher enttäuscht sein - und auch niemanden, der einen tiefsinnigen oder spannenden Film erwartet an. Der Film eignet sich eher für jüngere Zuschauer ab etwa 10 Jahren, die die oben genannten Schwächen wohl übersehen werden. Dieser Film kann also durchaus gefallen, erreicht aber nicht die Qualität etwa von Episode III oder VI und es ist kein Verlust wenn man ihn nicht gesehen hat.
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44 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Besser als Episode 1, 14. Dezember 2008
Ich bin zwar ein Star Wars Fan der ersten Generation und seit 1980 Fan der Saga, hatte aber trotzdem keine große Lust, mir den Film anzusehen. Letztendlich habe ich mich doch überwunden, mir "The Clone Wars" anzusehen, da ich mir schließlich die folgende TV-Serie ansehen möchte.
Und um es gleich mal zu sagen: Der Film ist gut!
Sicherlich erreicht "The Clone Wars" kein Kinoniveau. Die Animationen wechseln laufend, oft im Sekundentakt, zwischen überraschend gut und überraschend schlecht. Vor allem Obi-Wan kommt schon sehr hölzern rüber und sieht öfters wie ein Nussknacker aus, die Mimik der meisten anderen Figuren ist ziemlich detailarm bis steril. Wirklich lebendig wirkt eigentlich nur das Gesicht von Ashoka. Die Raumschlachten und die anderen Actionszenen sowie Städte und Hintergründe sehen aber schon gut aus, zu den weiteren Höhepunkten gehört z.B. die Tänzerin in Jabbas Palast, die geschmeidig animiert ist.
Die Story ist nicht so dünn wie erwartet. Und vor allem ist sie nicht so albern wie befürchtet. Trotz Ashoka (die ich nur in wenigen Szenen nervig fand, dazu gleich mehr...) und Jabba jr. ist der Film nie auch nur annährend so albern und kindisch wie Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung. Einzig die Kampfdroiden gingen mir hier und da auf den Senkel, plus Ashoka mit ihrem "Skyguy" Gelaber. Anakin ist trotz seiner spärlichen Mimik und dem Marionetten-Look sogar sympathischer als Hayden Christensen, der die Rolle in Episode 2 und 3 spielte.
Richtig gut sind die Lichtschwerter geworden. Die Klingen sehen weit besser aus, als in den überarbeiteten Versionen der Klassischen Star Wars Trilogie oder den neuen Filmen. Leider sind die Bewegungen bei den Lichtschwertduellen etwas hektisch geraten, aber die Duelle sehen gut aus. Ich behaupte sogar folgendes: Die Duelle Obi-Wan gegen Ventress oder Dooku gegen Anakin sind besser als Obi-Wan gegen Anakin in Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith! Ausgerechnet eine Animationsserie kommt mit weniger Eyecandy und überflüssigen Schaueffekten wie z.B. das dämliche Surfen auf der Lava aus, als ein (sogenannter) Realfilm wie "Die Rache der Sith".
Was fehlt, ist gute Musik. Wirklich gut der Soundtrack nur in einer Szene(Anakin und Ashoka dringen in den Schutzschild ein) richtig gut, ansonsten fällt die Musik durchschnittlich bis mäßig aus. Kevin Kiner war mir bislang auch nur als Komponist von Soundtracks für B-Filme und einigen TV-Serien ein Begriff.
"The Clone Wars" mag nicht besonders gut aussehen, ist für mich aber deutlich besser als "Die dunkle Bedrohung" und oft sogar stimmiger als es die Star Wars Prequels über weite strecken sind.
Ich habe nichts erwartet (bestenfalls eine Enttäuschung), kann aber ruhigen Gewissens behaupten, ich fühlte mich gut unterhalten.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Als Serien-Pilot geht´s nochmal durch, 18. Januar 2009
Ich habe nicht viel erwartet aber wurde einigermaßen unterhalten, wenn ich auch das eine oder andere Mal das Gefühl hatte, dass dieser Film ganz schön lang ist. Das lag wohl daran, dass man sich nicht wirklich so mit den Figuren identifizieren konnte wie in den Real-Filmen. Außerdem fehlte eine gescheite Story. So wurde im Prinzip stattdessen ständig rumgeballert. Von Anspruch kann also nicht unbedingt die Rede sein. Es ist eben ein Pilotfilm zu einer Animationsserie und so wirkt " Clone Wars " auch etwas. Im Kino hatte er meiner Meinung nach nichts verloren. Dazu erfordert es mehr. Aber so konnte man wohl noch schnell große Kasse machen.
Die Hauptfiguren sind nicht gerade freundlich animiert und wirken auf mich etwas zu steril und kantig. Padme und Anakins Padawan hingegen wirken deutlich freundlicher. Die Musik von Clone Wars ist manchmal total daneben geraten. Was sollen E-Gitarren in Star Wars ? Für mich ist nur John Williams Star Wars. Manchmal wird er etwas angedeutet aber es gelingt in keiner Weise an diesen Komponisten heranzukommen und wenn der Soundtrack dröge ist, wirken die Szenen auch umso dröger.
Die Raumschiffe, Landschaften und überhaupt die ganzen Effekte wirken auf mich recht klasse und sind die eigentlichen Stars.
Etwas das allerdings unheimlich nervt und das Star Wars Feeling versaut sind die Sprüche vom Padawan. Ich sage da nur: " Skyguy ", "R2chen" oder das sie die Kampfdroiden Zinnsoldaten nennt. Aha, die gabs auch vor langer Zeit in einer weit weit entfernten Galaxis ? Na von mir aus. Jedenfalls nerven sie hier noch mehr mit ihrem "Oh Oh " oder " Roger Roger " als in der neuen Trilogie. Schon dort waren sie ein Störfaktor.
Zurück bleibt also ein nett animierter unterhaltsamer Film, der immerhin noch deutlich besser ist als diese grausige gleichnamige Cartoon-Serie, die es damas mal gab. Aber das echte Star Wars - Gefühl will sich leider seltener einstellen. Es ist nicht mehr das schöne Weltraummärchen von einst...
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