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Star Wars - Boba Fett, Band 2, Im Kreuzfeuer [Taschenbuch]

Terry Bisson
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

21. Mai 2003


Sein wichtigster Verbündeter ist auch sein schlimmster Feind.


Boba Fett ist allein im Universum. Sein Vater Jango ist tot. Nie hatte er Freunde. Sein einziges Ziel ist Überleben - und Kopfgeldjäger zu werden.
Die mysteriöse Aurra Sing brachte ihn zu Count Dookus Schlupfwinkel auf dem verseuchten Planeten Raxus Prime und Boba glaubt, dass er dort Unterstützung findet. Doch Dooku hat andere Pläne.
Die Klonkriege wüten in der Galaxis und Boba Fett gerät auf Raxus Prime in ein verhängnisvolles Kreuzfeuer. Was er dabei entdeckt wird sein gesamtes Leben verändern.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Panini Manga und Comic; Auflage: 1 (21. Mai 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897487063
  • ISBN-13: 978-3897487062
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 12,2 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 687.546 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

Sein wichtigster Verbündeter ist auch sein schlimmster Feind.

Boba Fett ist allein im Universum. Sein Vater Jango ist tot. Nie hatte er Freunde. Sein einziges Ziel ist Überleben – und Kopfgeldjäger zu werden.

Die mysteriöse Aurra Sing brachte ihn zu Count Dookus Schlupfwinkel auf dem verseuchten Planeten Raxus Prime und Boba glaubt, dass er dort Unterstützung findet. Doch Dooku hat andere Pläne. Die Klonkriege wüten in der Galaxis und Boba Fett gerät auf Raxus Prime in ein verhängnisvolles Kreuzfeuer. Was er dabei entdeckt wird sein gesamtes Leben verändern.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Hallo!" Stille. "Hallo?!" Keine Antwort. Auf dem Korridor vor seiner Tür blieb es ruhig. Boba Fett war allein. Das war kein Problem für ihn. Boba war das Alleinsein gewohnt. Seit er seinen Vater begraben hatte, war er auf sich selbst gestellt gewesen - ein Zehnjähriger gegen die ganze Galaxis. Sein Vater fehlte ihm, doch es machte ihm nichts aus, allein zu sein. Manchmal. Na ja, so ungefähr jedenfalls. ... whrr ... Da bewegte sich etwas! Boba lief zu einer Biegung im Korridor. "He! He!" ... whrrr ... Es war nur ein Droide. Ein kleiner, vielleicht so groß wie ein Schuhkarton. Einer von denen, die sich immer nur in einem bestimmten Bereich bewegten und dort die ganze Zeit staubsaugten und putzten. Während sich im Rest des Verstecks von Count Dooku noch andere Wesen herumtrieben, kamen nur die kleinen Reinigungs-Droiden in diesen Korridor. Das erklärte auch, weshalb Boba sich so isoliert fühlte. Es erklärte aber nicht, weshalb man ihn hierher gebracht und was man mit ihm vorhatte. Nur Dooku konnte ihm das erklären. Count Dooku - ein großer, schlanker, mächtiger Mann mit einem kalten Lächeln - war auch unter dem Namen Tyranus bekannt. Er war Tyranus oder Dooku, je nachdem, mit wem man gerade sprach. Bobas Vater, Jango Fett, hatte Boba die Anweisung hinterlassen, dass er Dooku aufsuchen sollte, falls ihm, Jango, etwas zustoßen sollte. Bobas Vater war etwas zugestoßen. Er war im Kampf mit einem Jedi getötet worden. Boba hatte seinen Vater auf dem Planeten Geonosis begraben. Er war nur noch einmal auf seinen Heimatplaneten Kamino zurückgekehrt, um herauszufinden, dass das nicht mehr seine Heimat war. Da sein Vater nicht mehr lebte, war Boba nicht mehr sicher. Da sein Vater nicht mehr lebte, hatte Boba keinen Schutz mehr. Er war nur noch auf der Flucht. Bobas Vater hatte ein Buch hinterlassen. Du musst Tyra- nus finden, hatte ihm das Buch gesagt, um an Jangos Credits heranzukommen und so Unabhängigkeit zu erlangen. Das passte Boba. Er wollte lernen, ein großer Kopfgeldjäger wie sein Vater zu werden. Doch dafür brauchte er erst einmal Startkapital -, um dann später mehr zu verdienen. Doch Boba hatte keine Zeit gehabt, Dooku zu suchen. Der hatte ihn zuerst gefunden. Er hatte Aurra Sing geschickt, um ihn auf Coruscant gefangen zu nehmen und ihn zu diesem Versteck in den Tiefen von Raxus Prime zu bringen. Als Bezahlung hatte sie sein Schiff genommen, die Slave I. Aber sie hatte Boba nicht erklärt, weshalb Count Dooku hinter ihm her war. Nur Dooku konnte diese Frage beantworten und jetzt konnte Boba ihn nicht finden. Der alte Mann hatte ihn in seinem Versteck willkommen geheißen - oder zumindest so etwas Ähnliches - und ihm ein Zimmer mit einem Tisch, einem Stuhl und einem Bett gegeben. Boba war sofort erschöpft eingeschlafen. Und jetzt, da er wieder wach war, war Dooku nirgends zu finden. "Hallo?" Keine Antwort. Boba hatte sich ein wenig umgesehen und Räume gefunden, die halb leer, andere die voller eigenartiger Ausrüstungsteile waren, vieles davon noch in Kisten verpackt. In der Ferne hatte er seltsame Geräusche gehört. Stimmen in den verschiedensten Sprachen. Er hatte Gestalten in den schwach beleuchteten Korridoren gesehen, die sofort um die nächste Ecke verschwunden waren, als er aufgetaucht war. Hier ging etwas vor sich. Aber was? Dooku wollte ihn offensichtlich von den anderen fern halten. Boba hoffte, dass Dooku es tat, weil er ihn ausbilden wollte, dass er ihn in seine Dienste nehmen würde, wie er es mit seinem Vater getan hatte. Darauf hoffte er. Das Zimmer, in das man Boba gesteckt hatte, war weiß gestrichen und von Leuchtfeldern erhellt, die in die Decke eingelassen waren. So wie alles, was er in dem Bauwerk bislang gesehen hatte, bestand es aus bunt zusammengewürfeltem Zeug. Count Dooku war offensichtlich gerade erst eingezogen. Und er schien keinen langen Aufenthalt zu planen. Boba wusste, dass das Versteck unter der Erde lag. Nachdem Aurra Sing ihn abgesetzt hatte, war er durch einen Eingang in einem Hügel hineingegangen. Aber das war auch schon alles, was er wusste. Er war weit weg von der Außenwelt und noch weiter weg von allem, was er kannte. Er war isoliert. Count Dooku kontrollierte alles. Boba wusste, dass er nicht den ganzen Tag in dem Zimmer bleiben konnte. Wenn er eines an dem furchtbaren Tag gelernt hatte, an dem sein Vater gestorben war, dann, dass er nicht zu lange zögern durfte. Er musste etwas unternehmen. Boba ging den Korridor entlang, der in einen weiteren düsteren Korridor führte, in dem die fernen Stim- men etwas näher klangen. Wie soll ich bloß den Weg zurück zu meinem Zimmer finden?, fragte er sich. Er hatte seine Tasche in dem Zimmer gelassen. Darin befand sich sein einziger Besitz - die Hinterlassenschaft seines Vaters. Er würde sich später darüber Gedanken machen. Eines nach dem anderen. Das war eine Lektion, die ihm sein Vater beigebracht hatte. Zuerst musste er Count Dooku finden und herausfinden, was vor sich ging. "Hallo?" Noch ein leerer Raum. Aber ... Augenblick mal. Dieser Raum war anders. Er hatte ein Fenster. Man konnte einen See, umgeben von Bäumen, sehen. Darüber erstreckte sich ein blauer Himmel mit vereinzelten weißen Wölkchen. Wie war das möglich? Raxus Prime war der giftigste Planet der Galaxis. Boba hatte den Himmel von Raxus Prime gesehen; er war voller giftiger Dämpfe. Überall gab es Berge aus Müll und Schrott. Die ölverschmierten Gewässer erstickten im Abfall. Alles auf Raxus Prime war faulig und stank. Was war das also für ein See vor dem Fenster? Hatte man etwa alles weggeräumt, während er geschlafen hatte? Oder hatte man ihn irgendwo anders hingebracht?


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der junge Boba zur Zeit der Klonkriege 11. Juni 2003
Für alle die schon immer von der Figur des Boba Fett fasziniert waren (so wie ich), gibt dieses Buch einen Fantastischen Einblick in das jugendliche Leben des Kopfgeldjägers. Dabei ist es auch sehr spannend zu lesen wie Boba in die Wirren des Klonkrieges gerät und was Figuren wie Aurra Sing oder Count Dooku mit ihm vorhaben. Ein garantierter Pflichtkauf für jeden Boba Fett Fan!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwischen den Fronten 13. Juni 2007
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Bereits beim Ausbruch der Klonkriege in der Schlacht auf Geonosis wurde das erste Kind zur Kriegswaise, doch dieses Junge, ist kein geringer als der Sohn des größten Kopfgeldjägers der Galaxis und Boba Fett hat es sich nun zum Ziel gesetzt ein ebenso großer Kopfgeldjäger zu werden, wie sein Vater Jango vor ihm. Zunächst muss er jedoch erst einmal Jangos Erbe antreten und einen geeigneten Startpunkt für seine Karriere finden.

Nachdem Boba von der Jedi-Killerin und Kopfgeldjägerin Aurra Sing nach Raxus Prime gebracht wurde, um sich dort wieder mit Count Dooku in Verbindung setzen zu können, stiehlt ihm diese sein Jangos Schiff, die Slave I. Der völlig mittellose Boba ist nun Count Dooku alias Tyranus angewiesen, der laut den letzten Anweisungen seines Vaters der Schlüssel zu Bobas Erbe sein soll, doch zunächst reagiert Dooku sehr abweisend. Er verspricht Boba fürs Erste lediglich eine Ausbildung und Unterkunft. Wie sein Vater kennt Boba jedoch Count Dookus wahre Identität und das macht ihn zu einer ernsthaften Bedrohung für den Plan der Sith. Zum Nichtstun verdammt beschließt Boba seine Umgebung etwas näher zu erforschen und stößt dabei auf schwer bewachte Ausgrabungsarbeiten. Seine kleinen Ausflüge bleiben aber nicht ganz unbemerkt und so soll Boba Count Dooku vorgeführt werden, um eine Bestrafung zu erhalten. Doch plötzlich greifen Truppen der Republik den Stützpunkt der Separatisten an und Dooku ist gezwungen zu fliehen und Boba findet sich zwischen den Fronten wieder...

Zum Inhalt:
Zweifellos, es ist interessant von Boba Fetts Werdegang zu erfahren, weil er sich als Zwölfjähriger zwischen den Fronten eines galaxisweiten Krieges befindet und doch ganz eigene kriegsunabhängige Ziele verfolgt. Er will der größte Kopfgeldjäger aller Zeiten werden, doch weder Count Dooku, noch später die Republik können ihm diesen Weg eröffnen. Wie sich beim Angriff auf Raxus Prime schnell herausstellt ist Bobas Lage etwas kompliziert, denn zwar ist ihm die wahre Identität von Count Dooku bekannt, doch nach dessen Flucht kämpft er an der Seite seiner Brüder, der Klone Jango Fetts. Ernst genommen wird der kleine Junge zunächst kaum und muss sich schließlich als Kriegswaise ausgeben, was gewissermaßen auch stimmt. Die folgenden vier Bände werden zeigen, ob sich Boba nicht doch noch für eine der beiden großen Seiten entscheiden oder seinen eigenen Weg gehen wird.

Wie bereits die anderen Star Wars-Jugendbuchserien Jedi-Padawan, Jedi-Quest und der letzte Jedi glänzt auch Boba Fett" nicht durch tiefgehende Charakterdarstellungen oder komplexe Handlungen. Im Unterschied zu den drei hauptsächlich von Jude Watson verfassten Serien beschäftigt sich Boba Fett ausnahmsweise nicht mit dem Kampf eines jungen Helden gegen einen mächtigen Feind, sondern einem zur Waise gewordenen Jungen der alles versucht um den ihm vorbestimmten Weg eines Kopfgeldjägers einzuschlagen. Schade ist vor allem, dass neben den Charakteren auch die Handlung nicht wirklich überzeugen kann und im Stil von 0815-Fernsehserien genau die Wendung nimmt, die man ohnehin erwartet - die Spannung geht dadurch einfach verloren.

Fazit:
Trotz aller Handlungswendungen ein kaum unvorhersehbarer Band.
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3.0 von 5 Sternen Boba Fett- Im Kreuzfeuer 17. Februar 2012
Von Evil
133 Seiten lang erstreckt sich die Geschichte + weitere 19 Seiten lang bekommen wir als Leser alles erklärt, was im Star Wars Universum so herumschwiert und Rang und Namen trägt. Begriffe wie Outer Rim, Macht, Slave 1, Comlink, Anti Grav, Jedi Meister, Tatooine, etc. etc. etc. sind dort zu finden!

Wirklich ein lobenswertes, kleines Nachschlagewerk gegen Ende des Romans, für Leute die eben nicht so versiert mit Star Wars sind.

Der 10 jährige Boba Feet, Sohn des legendären, verstorbenen Jango Feet, wird von der zwielichten Kopfgeldjägerin Aurra Sing zu Count Dookus (Müll)planet Raxus Prime gebracht. Boba will unbedingt in den Besitz seines Vermächtnisses , was ihm sein gefallener Vater hinterlassen hat. Leider verscherzt er es sich mit Dooku, worauf dieser ihn beseitigen will. Der 10 jährige wird aber glücklicherweise von den Jedis und den Klonkriegern gerettet. Dort lernt er auf dem Angriffschiff Candaserri, seinem ersten und einzigen Freund Garr kennen. Doch kann Boba ihm vertrauen?

Ich muß sagen, unglücklicherweise hab ich vor dem zweiten Boba Fett Band einen anderen Science Fiction Roman von Mass Effect gelesen, und dagegen wirken Bobas Abenteuer etwas wie Kindergerangel.
So ganz ganz hat Band 2 "Im Kreuzfeuer" mich nicht überwältigen können. Es fällt eben auch schwer zu glauben, dass sich ein 10 Jähriger fast allein in der Galaxies durchschlägt (und das Raumschiff Slave 1 alleine fliegen kann).
Hier gab es also für mich einige unglaubwürdige Kritikpunkte zu bemängeln. Idealer wäre gewesen, wenn der junge Kopfgeldjäger schon 16 oder 17 Jahre gewesen wäre...

3 Sterne [von 5] für das den Jedihassenden Antihelden im Star Wars Universum. Mal schauen, wie die weiteren Bände sind.
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