Da Han Solo von den Yevethanern als Geisel genommen wurde, macht sich Chewbacca umgehend auf seinem Freund aus den Klauen des größenwahnsinnigen Vizekönigs Nil Spaar zu befreien. Kurzerhand wird deshalb auch das Mannbarkeitsritual seines Sohn Lumpawarrump unterbrochen und Chewie bricht mit einem Großteil seiner Familie direkt nach Koornacht auf.
Trotz eines Misstrauensantrages muss Staatschefin Leia Organa Solo nun Führungsstärke beweisen und ruft auf Coruscant den Notstand und Krieg gegen die Yevethaner aus, sodass die Fünfte Flotte endlich gegen ihre Gegner vorgehen kann. Wen überrascht es, aber auch Luke und Akanah sind bereits auf dem Weg in den Koornacht-Sternenhaufen, wo sie mit den Fallanassi hoffen einen Krieg noch zu verhindern...
Es mag so aussehen als ob die handvoll offener Handlungsfäden sich endlich überkreuzen würden, doch das wird bis zum wirklichen Finale hinausgezögert. Man hätte die Black Fleet Crisis-Trilogie wahrscheinlich gut und gerne in einem einzigen Band zusammenfassen können, doch natürlich gilt es wieder zu bedenken dass zum Erscheinungszeitpunkt von Black Fleet Crisis Trilogien auf dem Buchmarkt gerade sehr in Mode waren, wie die Verkaufszahlen scheinbar bestätigten. Leider wurde damals sehr viel sehr schnell und überlegt auf den Markt geworfen, so haben wir heute den (schwer verdaulichen) Salat eines sehr umstrittenen Expanded Universe, das längst nicht alle Fans begeistern kann und viele anno dazumal durch das exzessive Veröffentlichen von einer Trilogie nach der anderen vergrault hat, dass sie seither nie wieder einen Star Wars-Roman in die Hand genommen haben. Wer also unbedingt von seiner Begeisterung für die weit weit entfernte Galaxis loskommen will, der kann es ja mal mit der Black Fleet-Trilogie probieren (keine Erfolgsgrantie).
Fazit:
Das einzige Highlight der ganzen Trilogie und trotzdem nicht besser ist als die vorangegangenen beiden Bände.