In Das dunkle Imperium II bzw. Dark Empire II werden die Geschehnisse von Das dunkle Imperium I wie gewohnt geführt. Der Zeichenstil ist wie bereits im Vorgänger sehr eigenwillig und die Story durchaus diskutabel, aber nichtsdestotrotz sollte man auf diesen Teil der Trilogie keinesfalls verzichten.
Nach der neuerlichen Vernichtung des Imperators beginnen dessen treue Anhänger, die so genannte Operation Schattenhand gegen abtrünnige Planeten auszuführen. Auch die Fabrikenwelt Balmorra gehört zu den Planeten, die Opfer die Vergeltungsaktion werden sollten, doch die Balmorraner sind nicht wehrlos, denn sie sind in der Lage die imperiale Invasion mittels High-Tech-Waffen abzuwehren. Notgedrungen muss der imperiale Exekutor Sedriss, Palpatines Beauftragter für die Vergeltungsmaßnahmen, einen Handel mit dem Gouverneur des Planeten eingehen. Was die Imperialen jedoch nicht ahnen, ist dass der Gouverneur den Rebellen angeboten hat, ein Sturmkommando, versteckt in einer Lieferung neuester Kampfdroiden, auf die imperiale Thronwelt Byss zu schmuggeln. Auf Byss haben abtrünnige dunkle Jedi mittlerweile begonnen, die verbliebenen Klonkörper des Imperators abzuschlachten, doch Sedriss kann sie aufhalten und wird Zeuge der erneuten Auferstehung Palpatines. Anderenorts ist Luke Skywalker endlich auf einen anderen Jedi-Ritter gestoßen und plant nun den Jedi-Orden endgültig wiederaufzubauen, also reist er mit Kam Solusar auf die zerstörte Bibliothekenwelt Ossus. Unterdessen plant der Imperator die endgültige Vernichtung der Rebellion und vor allem des aufkeimenden neuen Jedi-Ordens, um Luke Skywalker für seinen Verrat (in das dunkle Imperium I) zu bestrafen...
Wie bereits in Dark Empire I ist es überraschend wie viel Handlung sich in einem Comic verpacken lassen kann, anders als im ersten Band ist die Geschichte aber etwas verwirrend und auch an den Illustrationen scheint sich nichts geändert zu haben. Im Vergleich zum ersten Band ist die Fortsetzung also doch etwas enttäuscht, denn auch die neuerliche Rückkehr des Imperators ist nach Band 1 nicht mehr allzu originell, auch wenn es sehr spannend ist die Überreste der Neuen Republik in einem tödlichen Kampf gegen einen nicht totzukriegenden Feind zu sehen. Durch die Einbringung von Palpatines dunklen Jedi und Lukes neuen Jedi wird jedoch ein wichtiger Übergang von den Filmen in das erweiterte Universum abgeschlossen. Nun ist geklärt wo und wie Luke schlussendlich begonnen hat seinen neuen Jedi-Orden zu gründen.
Fazit: Ein wichtiges Bindeglied des erweiterten Universums.