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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Für alle Mando'ade ein Fest,
Von Chewie (Kashyyyk) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Star Wars 501st: An Imperial Commando Novel (Taschenbuch)
Von Mand'alor Karen Traviss kommt hier das von vielen Mando'ade ersehnte erste Buch der Imperial Commando-Reihe, "Die 501.". Der 538-seitige Roman steht konsequent in der Tradition seiner Vorgänger, setzt vor allem auf Mando, Mando und nochmals Mando und ist dementsprechend nicht unbedingt ein Buch für aruetiise wie mich. Zuletzt hatte ich zu meiner großen Freude Traviss' für mich bestes Werk seit "Triple Zero", die Romanadaption des animierten Pilotfilms "The Clone Wars", gelesen und war so voller Hoffnung, dass dieses Buch die letzten Werke (die unter uns gesagt teils ziemliche osik waren) der Wächter der Macht-Reihe vergessen machen würden. Und anfangs dachte ich auch, shabla noch mal das knüpft ja an gute alte Tage an, damals als "Feindkontakt" frischen Wind verbreitete. Doch vode, was soll ich sagen, dieses Buch hat 538 Seiten deren Inhalt auf 200 hätte zusammengekürzt werden können.Inhaltlich knüpft "Die 501." direkt an den Vorgänger "Order 66" an. Wenige Wochen nach der Erklärung einer Neuen Ordnung und dem Beginn der großen Jedisäuberung haben sich die meisten der Mitglieder des Skirata-Clans in Kyrimorut, dem Zufluchtsort für desertierte Klone, ihre Familien, altgediente Mando'ade (drei Cuy'val Dar) und alle möglichen anderen Flüchtlinge (eine Wissenschaftlerin, die eine Massenvernichtungswaffe geschaffen hat, eine lange verschollene Tochter...) eingefunden. Abgesehen davon dass sich immer noch alle im Aay'han befinden, einem abstrakten Gefühl der Trauer um jene, die im Vorgängerband starben, passiert hier nicht viel. Einzig die Diskussionen um das Schicksal einiger Flüchtlinge, die man lieber nicht aufgenommen hätte, sorgt für etwas Schwung in diesem Handlungsstrang, der um die 60 bis 70% des Buches ausmacht. Ansonsten baut man Schuppen, hütet man Robas und tut allerlei Dinge die keinen aruetii interessieren. Der andere Handlungsstrang behandelt Darman und Niner, die beiden Mitglieder der ehemaligen Omega-Squad, die nach den dramatischen Ereignissen auf der Shinarcan-Brücke im imperialen Dienst verbleiben mussten. Sie sind nun Mitglied der 501., auch Vaders Faust genannt, und führen im Auftrag des Imperiums Missionen gegen Jedi, Rebellen und sonstige Feinde des Imperators aus. Doch auf Darman, der ein psychisches Wrack ist, wartet ein Sohn, Kad, in Kyrimorut - das verspricht Konfliktpotential. Um nicht alle vode sofort zu verscheuchen möchte ich zunächst mit dem Positiven beginnen, denn der Roman hat durchaus seine Stärken: Trotz der später noch besprochenen Kritikpunkte muss ich sagen, dass die gute Karen hier stilistisch wirklich gut gearbeitet hat - "Die 501." liest sich äußerst flüssig, auch wenn mich einige ihrer Dogmen (bezüglich Jedi etc.) schier zur Verzweiflung trieben. Außerdem gelingt es ihr einen unmittelbar auf "Order 66" aufbauenden Plot zu konstruieren und dennoch Neueinsteigern in die Reihe die Chance zu geben alles nachvollziehen zu können - kandosii - gut gemacht Frau Traviss. Was diesen Plot angeht so bin ich irgendwie zwiegespalten. Auf der einen Seite hat mich die Handlung eigentlich nie gelangweilt, auf der anderen Seite hat sie auch einfach keine Höhepunkte. 538 Seiten lang plätschert das Buch so vor sich hin, werden (erfreulicherweise) diverse Bezüge zu anderen Werken des EU hergestellt (zur "The Clone Wars"-Reihe, zu "Palpatines Auge"...), erfährt man noch mehr Dinge über die mandalorianische Kultur, die wie schon gesagt keinen aruetii interssieren, und plötzlich ist man auf Seite 500. Da fing ich dann langsam an mir Sorgen zu machen. Letzlich wirkte das ganze Buch auf mich wie ein einziger Aufhänger für das Sequel, das irgendwann Ende 2010 erscheinen soll. Das ist wohlgemerkt die Meinung eines Star Wars Fans, den schon die beiden Vorgänger nicht wirklich überzeugen konnten - einem Fan, der sich mehr Abenteuer und Action wünscht, und weniger mandaloriansche Familiensage. Aber (!!!): Wer die Vorgängerbände mochte, wird dieses Buch lieben. "Die 501." setzt konsequent das fort, was schon seit Mitte der Reihe als Trend abzusehen war. Noch mehr - um es einmal drastisch zu formulieren - Gelaber, noch weniger echte Commando-Arbeit und noch radikalere Philosophien. Und hier setzt dann auch schon mein neben dem höhepunktslosen Plot und der strikten Weigerung Action-Szenen einzubauen größter Kritikpunkt an: Frau Traviss hat keinen blassen Schimmer von dem, was einen Jedi ausmacht. Das ist freilich nichts Neues und erst recht nichts Überraschendes, wusste sie doch schon in den vorigen Bänden von egozentrischen Jedi jedes Ranges zu berichten. Diese seltsame Darstellung der galaktischen Friedenshüter - die beileibe nicht fehlerlos sind (!) - ufert hier zu diversen Hassreden aus, die den typischen Jedi wie folgt zeigen: Die Jedi - wohlgemerkt DIE Jedi, sie werden alle über einen Kamm geschoren - sind selbstgefällige Kindesentführer, die unter Druck wahrlos Zivilisten als Schutzschilde benutzen und sinnlos unschuldige Klonsoldaten töten. Ihre Fähigkeit die Macht zu nutzen ist eher eine Krankheit, derer sich jeder Vernünftige [Jusik] schämen sollte, ihre Behauptung Frieden und Gerechtigkeit aufrechterhalten zu wollen nichts weiter als eine Verschleierung ihres wahren Ziels: Macht und außerdem sind sie naiv, verlieren Zweikämpfe gegen praktisch jeden mando'ade und haben kein Selbstbewusstsein. Welcher di'kut hat ihr das erzählt? Die Klone sind arm dran, keine Frage, die Jedi haben Fehler gemacht, auch keine Frage. Aber die Jedi, Frau Traviss (wie auch die ebenfalls verteufelte Republik) sind und waren immer selbstlos und voller Mitgefühl. Jeder ordentliche Jedi verteidigt die Demokratie und die Freiheit und hat darüber hinaus, nichts, wirklich nichts mit den Sith gemein, außer das beide Gruppen Machtnutzer sind. Schwieriger ist die Sache mit der Familie. Man kann sicher darüber streiten, ob eine strikte Abkehr von Bindungen wie sie den Menschen ausmachen sinnvoll ist, das zeigt aber auch dass sie den Charakter der dunklen Seite nicht wirklich erfasst hat. Erstaunlich finde ich auch, dass der Hass auf die Jedi wesentlich größer zu sein scheint als auf Palpatine, obwohl sie wissen, das der nicht nur die Klonarmee "in Auftrag gegeben hat", sondern auch den Krieg inszeniert hat. Ich würde dem zuerst in den shebs treten wollen. Die meisten anderen Charaktere sind ganz ordentlich gezeichnet. Allerdings haben sie alle eine Neigung, die mich ebenfalls genervt hat. Jede zweite Seite lese ich "...er fühlte sich so schuldig.", was an sich noch nichts Schlechtes ist. Doch wofür fühlen sie sich schuldig? Die Antwort lautet: für alles! Bardan Jusik fühlt sich für einen Angriff auf Gibad verantwortlich, weil er die Wissenschaftlerin gerettet hatte, die den Virus entwickelt hatte, weil die seine vode von ihrer Lebensverkürzung befreien sollte? Hätte er es nicht getan hätte sich nichts verändert, außer dass seine Brüder lange vor ihm stürben. Ein Zitat möchte ich noch erwähnen. Es stammt von Ordo und ich habe solche Anspielungen als sehr positiv empfunden: "Ich finde ihren Mangel an Vertrauen in die imperiale Ausstattung bedauernswert." Fazit: Mando'ade werden's genießen, aruetiise sollten aber einen gewissen Vorrat tihaar in der Hinterhalt haben. "Die 501." hat genau dieselben Stärken und Schwächen wie das letzte Buch auch: wenig Action, wenig Handlung, viel Dogmatismus, dafür viel Mando, nette Anspielungen und einen Stil der zumindest keine Langeweile aufkommen lässt. Das Sequel wird aber vermutlich nicht mehr von Karen Traviss kommen, ebenso wenig wie eine geplante Boba Fett-Biographie und der "Essential Guide to Star Wars Military". Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Vaders Faust schlägt zurück,
Von Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Star Wars 501st: An Imperial Commando Novel (Taschenbuch)
Während Palpatine beginnt seine Herrschaft über die Galaxis auszudehnen und die letzten Widerstandsnester auszuheben, wird die Große Armee der Republik in der Imperialen Armee neu organisiert. So finden sich die fähigsten Klonkommandos nun weitgehend in den Reihen von Darth Vaders persönlicher 501. Sturmtruppenlegion wieder. Als Sondereinheit sollen die Commandos die letzten verbliebenen Jedi jagen und auslöschen was von ihrem Orden übrig geblieben ist. Doch auch abtrünnige Gruppen wie die Anhänger von Djinn Altis geraten zunehmend in das Visier von Vaders Handlangern.Darman und Niner sind somit Teil der 501. geworden, ihr altes Omega Squad existiert allerdings nicht mehr. Als Kameraden von Deserteuren gilt Skiratas Commandos eine besondere Überwachung und so wird aus Omega das mit zwei corellianisch trainierten Commandos ergänzte Squad 40. Allein aufgrund ihrer Fähigkeiten und Errungenschaften haben es die Omegas in die Reihen von Vaders Faust geschafft, doch ihre in Zweifel gezogene Loyalität ist es wegen der sie sich zunächst mit minderwertigen Zielen wie einem Fluchthelfer der Jedi abgeben müssen. Während Darman zunehmend der Anti-Jedi-Propaganda und dem charismatischen Commander Roly Melusar erliegen zu scheint ist Niner zutiefst verunsichert wegen ihrer versäumten Flucht. Auf Mandalore ist die Lage ebenfalls angespannt. Während Kal Skirata immer noch alles daran setzt seinen Jungen das Leben zu retten und ihre beschleunigte Alterung aufzuhalten, wozu ihm jedes Mittel recht wäre, wird der Skirata-Klan auch Anlaufstelle für gestrandete Jedi, mit denen Kal'buir nicht allzu viel anzufangen weiß. Seine eigenen Ressentiments und Fenn Shysas Politik richten sich eindeutig gegen die organisierten Machtbenutzer, welche er für all das Leid und die Kriege in der Galaxis verantwortlich macht. Dennoch erlaubt er seinem Adoptivsohn Bardan Jusik Kad Skiratas Fähigkeiten zu trainieren, um den Jungen vor seiner Entdeckung zu schützen... Teilweise lässt sich das Schicksal der Skiratas bereits erahnen wenn man Karen Traviss Legacy of the Force-Bände zu Rate zieht, doch ob und wie die Geschichte nach Traviss Abgang aus der Riege der Star Wars-Autoren fortgeführt wird steht in den Sternen. Imperial Commando 1 knüpft jedenfalls zunächst dort an wo Republic Commando den Leser zurück ließ, am Beginn von Palpatines Neuer Ordnung. Zugleich greift Karen Traviss allerdings auch lose Fäden aus ihrem zweiten und ebenfalls letzten Clone Wars-Roman "No Prisoners" auf, indem sie etwa Djinn Altis und seine Anhänger in die Handlung einbaut. Auch versucht sie durch Sa Cuis, Jax Pavan und Whiplash einen Bezug zu den neueren Kurzgeschichten und Romanen über die Ära des jungen Imperiums einzubauen, schlägt dabei allerdings ihren völlig eigenen Weg ein. Karen Traviss Darstellung der Jedi war seit jeher von einer unkonventionellen Perspektive geprägt, die den Ressentiments Kal Skiratas und der Mandalorianer Rechnung trug. In Imperial Commando ist es daher schon fast logisch dass diese Haltung noch etwas extremer wird. Verkörpert durch Roly Melusar tritt ein neuer Charakter auf, dessen heiliger Zorn (passend zum Spitznamen Holy Roly) sich gegen jede Art von Machtbenutzer richtet. Eine verhängnisvolle Einstellung zumal der imperiale Geheimdienst wie sein Vorgänger Sa Cuis vitales Interesse daran hegen überlebende Jedi nach Möglichkeit auch lebend zu fangen, um sie möglicherweise auf die dunkle Seite zu bringen. Melusars Politik sieht jedoch kein tod oder lebendig vor, denn nur ein toter Machtnutzer sei ein guter Machtbenutzer, egal welcher Coleur. Eine spannende Konstellation und bedeutendes Potential, was wie schon in früheren Traviss-Romanen viel von sicht erwarten lässt. Was allerdings gerade wegen der Anspielungen auf Coruscant Nights ausgeblendet bleibt ist die Rolle der Inquisitoren, welche in Michael Reaves Trilogie unablässig auf der Jagd nach Jax Pavan und allen möglichen Machtbenutzern sind. Die große Säuberung hat begonnen, ohne Zweifel und Karen Traviss gelingt es sie auf gewohnte Weise in Szene zu setzen, doch da liegt auch eines der Probleme mit Imperial Commando. Wie schon in ihren RC-Bänden beweist sie eine Neigung zum episodenhaften, länger anhaltende Actionsequenzen will sie nicht bieten. Dialoge hingegen primär zwischen den "Skiratas", wer nicht Teil des Clans ist wird da schnell zum Feindbild, was ganz der leicht xenophoben mandalorianischen Kultur entspricht. Doch dieses Problem, dass sich Traviss über alles andere auf ihren Skirata-Clan konzentriert hat sie mittlerweile ganz passabel in den Griff bekommen. So fühlen sich die Kapitelübergänge nun weit organischer und nicht mehr so gezwungen an. Die Wechsel zwischen den Charakteren sind verständlicher und überfordern den Lesern obgleich der stets wachsenden Zahl an Akteuren nicht mehr so wie früher. Womöglich auch weil Imperial Commando versucht die Tür für Neueinsteiger offen zu halten, weshalb gelegentlich ein Rückblick auf die vergangenen Missionen geworfen wird. Fazit: Alles in allem einer von Karen Traviss besten Romanen. Jedoch auch für sich genommen ein gelungenes Werk. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Must-Read for Traviss Fans,
Rezension bezieht sich auf: Star Wars 501st: An Imperial Commando Novel (Taschenbuch)
Endlich ist die Fortsetzung zu Order 66 veröffentlich. Schnell und spannend geht die Geschichte um den Skirata-Clan weiter. Wer Action und Abenteuer wie in Republic Commando 1 und 2 erwartet, könnte enttäuscht werden, denn aus den Einsätzen der Omega Squad ist eindeutig eine Familiensage geworden...Omega ist getrennt. Niner und Darman sind immer noch in der Armee und müssen für sich herausfinden, wie es weiter gehen soll. Skirata und Co sind auf Mandalore und versuchen ihrerseits einen Weg zu finden, die beiden zu ihnen zu holen und den Alterungsprozess der Clone zu stoppen. Aber was kann sie tun, wenn sie immer wieder "neue Probleme" vor ihrer Tür finden. Jeder der die Veränderungen in der Story in True Colors und Order 66 mochte, wird das Buch lieben. Mit einem weinenden Auge freue ich mich schon auf den leider letzten Band der Reihe von Karen Traviss. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen, da es trotz super Story auf mich wie ein Zwischenstück zwischen Order 66 und dem Finale wirkt. Neue Storylines werden eingewebt, die Lust machen auf das Finale. Persönlich hätte ich mich gefreut, wenn man mehr von Delta-Squad im Buch gehabt hätte. Finally, the sequel to Order 66 is out. It's a fast and funny read about the Skirata-Clan in the beginning of the Empire. Who expected a lot of action, like RC1 and RC2 could be disappointed, but the Story of Omega Squad became more, a family saga... Omega is separated. Niner and Darman are still in the army and have to figure out, what to do next. Skirata and co. are on Mandalore and have to figure out how to get them there and find a cure to the fast aging of the clones. But what could you do, if you always find some "new trouble" appearing on your doorstep. Everybody who enjoyed True Colors and Order 66 will love it. I really look forward to Imperial Commando 2, even if it'll be the last one from Karen Traviss. I gave "only" 4 Stars. The story is quit well, but I couldn't lose the feeling about reading an intermediate between Order 66 and the Big Final. A lot new storylines where introduced but none solved. Also I would have liked to read more about Delta Squad. I really missed them. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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