Produktinformation
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Von Anfang an hatten die Produzenten sieben Staffeln geplant. Nicht immer aber hat es im Verlauf der Serie danach ausgesehen, dass die Voyager ihren Heimathafen jemals erreichen würde. Die Serie hatte in den USA schlechte Quoten bei relativ hohen Produktionskosten. Doch als Teil des Star-Trek-Universum wollte man dieses Format nicht sang- und klanglos einstellen. So bekam die Serie eine zweite Chance. Eine Chance, die die Produzenten und Autoren genutzt haben. Star Trek: Voyager ist und bleibt gute Unterhaltung. Selbst eine achte Staffel, die kurzfristig tatsächlich angedacht worden ist, hätte mit Sicherheit ihr Publikum gefunden. Dies spricht für die Qualität, die die Serie im Laufe der Jahre entwickelt hat. --Christian Lukas
Das große Finale der Serie ist wahrlich gigantisch. Die immense Spannung der sich überschlagenden Ereignisse fesselt den Zuschauer auch wie selten zuvor. Alles beginnt mit dem großen Begrüßungsfeuerwerk für die Voyager in San Francisco, nachdem das Schiff nach 23 Jahren zurück zur Erde gelangt ist. Zischen dieser skizzierten Zukunft mitsamt der entsprechend gealterten Crew mit Nachkommen und vielerlei interessanten Veränderungen und der in der Serie eigentlich bisher erreichten Zeit pendelt die Handlung ständig hin und her. Die gealterte Janeway der Zukunft versucht, den Lauf der Geschichte zu ändern, da bei der letztendlichen Heimkehr des Schiffs mehrere Crewmitglieder ihr Leben lassen mussten. Mit Hilfe neuester Technologie erzeugt sie ein Wurmloch durch Raum und Zeit - zu ihr selbst, kurz bevor sie die schwerwiegenden Entscheidungen traf. Zwei Janeways kämpfen um die Chance, sofort nach Hause zu kommen und um die Chance, durch die Zerstörung des Transwarp-Netzes der Borg möglicherweise die Föderation zu retten. Ob sie gegeneinander oder miteinander kämpfen entscheiden unzählige Wendepunkte einer hochspannenden Story.
... Lesen Sie weiter... ›Los geht's mit der zweiten Folge von UNIMATRIX ZERO, jener belanglosen und an den Haaren herbeigezogener Borg-Story, welche nur Janeway, Tuvok und Torres als Borg-Drohnen zeigen wollte. Seven's Lovestory in der namensgebenden Unimatrix ist ebenso langweilig wie das pausenlose Umhergerenne des assimilierten Captain an Bord des taktischen Borgkubus. Der einzige Lichtblick : Die letztendlich befreiten Borg starten eine Rebellion gegen das Kollektiv. Eine Fortsetzung der Thematik hat es aber leider nie gegeben !
UNVOLLKOMMENHEIT ist eine sich anschließende Geschichte, in der es um die Sterblichkeit von Seven of Nine geht. Als eines ihrer Implantate versagt ist Icheb bereit sein Leben für sie zu geben. Doch sie lehnt sein Angebot als Spender ab.
Etwas interessanter gestaltet sich DAS RENNEN, eine lockere Episode, in welcher ein Weltraumwettrennen im Mittelpunkt steht. Mit dabei Tom Paris und B'Ellana Torres an Bord des Delta-Flyers. Die Hommage an das Pod-Rennen aus STAR WARS EPISODE I ist gut gelungen und mündet in der Hochzeit der beiden : „Yust married !".
VERDRÄNGUNG wärmt einmal mehr Themen wie die Marquisrebellion oder die spirituellen Bajoraner auf.
... Lesen Sie weiter... ›Zu den Höhepunkten gehören dabei ein Raumschiff-Rennen ("Das Rennen"), Meuterei ("Verdrängung"), Anomalien mit sonderbaren Folgen ("Zersplittert"), ein fragwürdiges Todesurteil ("Reue"),ein Abschied ("Eine Heimstätte") und natürlich jede Menge Humor ("Körper und Seele") und Action ("Fleisch und Blut").
Im Unterschied zu vorherigen Seasons rücken in dieser auch alle Figuren wieder mehr in den Mittelpunkt, sodass jede der 9 Hauptcharaktere ihre Episoden und Momente hat.
Gekrönt wird die alles von einem furiosen 90-minütigen Finale, das die Crew der Voyager endlich an ihr Ziel bringt!
Die Season begann mit der Auflösung des enttäuschenden Borg-Cliffhangers. Die zweite Folge war wie bei den drei vorangehenden Seasons mal wieder eine Borg-Einzelstory. Davon haben wir nun wirklich genug.
Danach gibt es eine gute Folge ("Repression"), ein paar durchschnittliche Episoden und die blödsinnige "Body and Soul" (wo doch die Barclay-Episode in der sechsten Season so exzellent war).
Der Zweiteiler "Flesh and Blood" ist in seiner Prämisse nicht weniger hanebüchen. Die Voyager hatte den Hirogen in der vierten Season Holo-Technologie geschenkt. In der fünften Season machte das Schiff in gleich zwei Episoden ("Timeless" und "Dark Frontier") zwei große Sprünge Richtung Erde, die die Heimreise um insgesamt 25 Jahre verkürzten. Wie können Janeway & Co. jetzt plötzlich mit den Hirogen und der Holo-Technologie konfrontiert werden? Sollten die nicht weit, weit hinter ihnen liegen?
Doch dann kam die große Wende mit drei hervorragenden Episoden.
"Shattered" war ein höchst unterhaltsames Best-of, in dem man viele vergangene Gegner und Freunde wiedertraf. Endlich mal ein Schritt in Richtung innerer Zusammenhalt der Serie!
"Lineage" war eine dramatische Folge, wie man sie aus den besten TNG- und DS9-Zeiten gewohnt war.
"Prophecy" war eine raffinierte und erstaunlich bewegende Klingonen-Story.
Dann kam der Zweiteiler "Workforce", der wenig spektakulär war und eigentlich nur eine aufgeblähte Einzelepisode darstellte.
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