- Entdecken Sie zahlreiche Filme und TV-Serien jetzt zum Sonderpreis in unseren 5 Tagen Mailights.
- Mobil Preise vergleichen und über das Handy einkaufen mit der kostenlosen Amazon Shopping-App für Ihr Smartphone: Hier klicken.
Produktinformation
|
Etwas ruhiger geht sie vonstatten, etwas mehr Humor ist angesagt. Die in der vierten Staffel zugunsten toller Einzelgeschichten vernachlässigte Rahmenhandlung, die Suche nach einem Heimweg zur Erde, wird in dieser Staffel wieder in den Mittelpunkt des Geschehens gestellt. Die Voyager hält nicht mehr an jedem Nebel an, um auf diesem Weg in Schwierigkeiten zu geraten. Das Ziel ist definiert: Und dieses Ziel heißt Alpha-Quadrant.
Auch die Figuren haben nach all den Jahren des Irrfluges endlich ihre Linie gefunden. Die Vielfalt verschiedener Charaktereigenschaften ist endlich als etwas Positives erkannt worden. Die Stromlinienförmigkeit, in der sich viele der Charaktere über Jahre hinweg verirrt haben, ist einem reichhaltigen Repertoire verschiedener, darstellerischer Komponenten gewichen. War die vierte Staffel action- und fantasyorientiert, stehen im Fokus der fünften Staffel die Figuren. Nicht zuletzt ist dies Jeri Ryan zu verdanken, die mit ihrer Figur Seven of Nine eine ständige Neubestimmung ihrer Persönlichkeit zu bewältigen hat, und mit ihrer Spielfreude andere Darsteller mitreißen kann.
Eine Einzelepisode, die unbedingt erwähnt werden muss, ist übrigens der Cliffhanger "Equinox, Teil 1": Die Voyager entdeckt im Delta Quadranten ein zweites, verirrtes Föderationsschiff. Und ohne zu viel verraten zu wollen: Die Auflösung im Rahmen der sechsten Staffel hält, was der Cliffhanger verspricht! --Christian Lukas
Mit „Nacht" geht die neue Season auf Kurswechsel. In einer sternenlosen Leere versinkt Captain Janeway in Depressionen, während die Crew mit den Einwohnern des Raumgebietes, welches u.a. von der Rasse der Malon als Mülldeponie missbraucht wird, auseinandersetzen muss. Über Jahre wird die Voyager-Crew in völliger Isolation unterwegs sein, es sei denn, sie nutzen ein schwer bewachtes Wurmloch, welches sie zwei Jahre näher an die Heimat befördern könnte. Die Aussage von „Nacht" ist bedeutsam. Mit dem Ende der Episode und dem Ende von Janeway Selbszweilfeln über ihre fragwürdige Entscheidung, die Phalanx des Fürsorgers (Episode 1 : „Der Fürsorger") vor fünf Jahren zu zerstören, beginnt die Crew der Voyager ihr Dasein im Delta-Quadranten vollends zu akzeptieren - egal wie lange die Reise auch andauern mag !
In „Die Drohne" verschmelzen der mobile Emitter des Holo-Doc's und ein paar Nanosonden von Seven zu einer neuen Lebensform und „Extreme Risiken" zeigt den psychischen Abstieg von B'Ellana Torres, die, seit sie von der Ermordung des Marquis (Episode „Flaschenpost" - Season 4) erfahren hat, verzweifelt versucht ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, oder es zu beenden...
Das erste große Highlight stellt „In Fleisch und Blut" dar. Die Voyager entdeckt eine nachgebaute Kopie des Sternenflottenhauptquartiers der Erde an Bord einer Raumstation. Dort probt eine außerirdische Rasse die perfekte Infiltration und Vernichtung der gesamten Sternenflotte. Janeway erkennt die Gefahr und versucht Frieden zu schließen mit dem gefährlichsten Gegner, dem sie jemals gegenüber stand : Spezies 8472 !
Weiter geht's mit „Es war einmal..." einem, vom Ansatz her recht interessanten Holomärchen. Das Programm, welches von Neelix stammt soll Naomi Wildman, die Tochter von Fähnrich Wildman, die in der Episode „Die Verdopplung" (Season 2) ihr Kind zur Welt brachte, vom Shuttleunfall ihrer Mutter ablenken, derweile die Voyagercrew ihre Rettung plant.
Mit „Temporale Paradoxie" steht das nächste große Highlight an - die 100. Episode von Voyager. Eine riskante Mission, welche es ermöglicht in wenigen Stunden zur Erde zurückzukehren, schlägt fatal fehl. Fast die gesamte Crew stirbt beim Crash der Voyager auf einem Eisplaneten. 25 Jahr später versuchen die beiden einzigen Überlebenden die Katastrophe in der Vergangenheit zu verhindern. Ihr einziges Hindernis - die oberste Direktive der Sternenflotte und ein Verfolgerschiff der Galaxy-Klasse. Ihr Gegner : Captain Geordi LaForge !
In den sich anschließenden Episoden gerät Seven in den Bann eines virenverseuchten Computerkerns eines zerstörten Borgschiffes („Das Vinculum"), versucht der Holo-Doc das Leben von B'Ellana zu retten, indem er gegen ihren Willen das medizinische Wissen eines cardassianischen Kriegsverbrechers nutzen will („Inhumane Praktiken") und Tom Paris wird aufgrund einer Insubordination, weil er eigenmächtig die Umwelt eines einzigartigen Ökosystems retten wollte, inhaftiert („30 Tage").
Mit „Kontrapunkt" folgt erneut ein Highlight. Die Voyager ist gezwungen durch den Raum der militanten Devore zu fliegen, einer Rasse die Telepaten jagt und interniert. Tagtägliche Inspektionen auf der Voyager werden für Janeway's Crew zur Geduldsprobe. Die Voyager verbirgt jedoch neben ihren eigenen Telepaten auch eine Gruppe telepatischer Flüchtlinge in einer Transporterdispension. Als einer der Inspektoren, Kashyk, vorgibt überlaufen zu wollen, gewährt Janeway diesem Asyl. Und während Kashyk dabei hilft Pläne für die Flucht der Telepaten zu entwickeln, bahnt sich zwischen ihm und dem Captain eine Affäre an. Als dann abermals eine Flotte von Inspektorenteams die Voyager umzingelt, kehrt Kashyk als dessen Kommandant zurück und begeht Verrat an Janeway. Doch der Captain hat sein doppeltes Spiel schon lange durchschaut... TOP !
In „Verborgene Bilder" entdeckt der Doctor eine Verschwörung seiner Freunde, die gegen ihn gerichtet ist. „Chaotica's Braut" ist dagegen eine witzige Hommage an Flash Gordon und zeigt ein grandioses Abenteuer von Captain Proton in stilechtem Schwarz-Weiß ! „Schwere" bringt etwas Feuer in Tuvok's Liebesleben und „Euphorie" zeigt das Beinahe-Ende der Voyager als Lebendfutter eines gedankenmanipulierenden Weltraummonsters.
Der Voyager-Spielfilm „Das ungewisse Dunkel" zeigt die Rückkehr der Borgkönigin und bietet einen tiefen Einblick in's Borg-Kollektiv. Ein Highlight in Kinoqualität, welches sich als Fortsetzung zu „STAR TREK - DER ERSTE KONTAKT" (1996) präsentiert.
In „Das Generationenschiff" verliebt sich Harry Kim in eine außerirdische Schönheit und „Endstation : Vergessenheit" ist die Fortsetzung von „Dämon" (Season 4). Dieses tragische Abenteuer einer alternativen Voyager-Crew zeigt den aussichtslosen Versuch die Erde zu erreichen. „Der Fight" ist DER Tiefpunkt der fünften Season.... und mit „Die Denkfabrik" folgt eine clevere Episode, in welcher sich Janeway auf eine Art Pokerrunde mit galaktischen Superhirnen einlässt. „Verheerende Gewalt" beendet den schwachen Handlungsbogen der Malon.
„Liebe inmitten der Sterne" ist das Highlight für Romantiker und zeigt wie der Doc Seven Unterricht im Thema Liebesbeziehungen erteilt. Dabei erliegt er seinen eigenen Gefühlen für sie ! Zitat von Tom Paris : „Da führt ja ein Blinder eine Blinde" - Diese Episode ist mit Abstand die witzigste der gesamten Serie !
Mit „23:59" folgt ein erzähltechnisches Experiment - (fast) ohne Voyager-Crew ! Erzählt wird die Geschichte von Shannon O'Donnel (gespielt von Kate Mulgrew) ,einer späteren Janeway, die am 31.12.2001 auf der Erde einem geschichtsträchtigen Moment beiwohnt.
Das „Zeitschiff Relativity" versucht die Zerstörung der Voyager im 24.Jahrhundert zu verhindern, indem sie Seven of Nine rekrutieren, um den unbekannten Täter in der Vergangenheit aufzuspüren. Doch Janeway kommt der geheim operierenden Ex-Borg in die Quere. Ein tolles Abenteuer, welches einer eigenen Serie würdig wäre. Eine Fortsetzung können Fans in Comicform nachlesen : „Spiel auf Zeit" aus dem Dino-Verlag !
In „Geheimnisvolle Intelligenz" übernimmt das Bewusstsein einer intelligenten Massenvernichtungswaffe die Subroutinen des Holo-Doc's und im finalen „Equinox" trifft die Voyager auf ein anderes, im Delta-Quadranten gestrandetes Sternenflottenraumschiff namens Equinox. Doch die Wiedersehensfreude währt nur kurz, denn der Captain der Equinox, hat seine moralischen Prinzipien längst über Bord geworfen, um seine Crew um jeden Preis nach Hause zu bringen. Als Janeway ihm auf die Schliche kommt, überlasst dieser die Voyager einem tödlichen Feind und flüchtet mit Kurs auf den Alpha Quadranten...
FAZIT
Die Season 5 ist ein tolles Jahr ! Die Darsteller spielen auf sehr hohem Niveau und die Geschichten sind sehr abwechslungsreich und spannend präsentiert. Für mich persönlich tritt VOYAGER von nun an als würdiger Nachfolger der NEXT GENERATION auf, vorausgesetzt man mag die Charaktere. Leider kann die Serie das Niveau nicht bis zum Ende der siebenten Season halten und daher empfinde ich das Jahr Fünf als Höhepunkt der gesamten Serie.
Mit dieser Folge startet für die Voyager ihre nicht immer glaubwürdig geratene "Miles And More"- Aktion. Hier schafft das Schiff 10 000 Lichtjahre auf einmal; und in der Borg- Doppelfolge DARK FRONTIER/ DAS UNGEWISSE DUNKEL mithilfe einer Borg- Transwarp- Spule erneut 20 000 - als ob es gar nicht mehr so schwierig wäre, den lebenslangen Nachhauseweg immer mal wieder abzukürzen...ein bisschen unglaubwürdig mit der Zeit, aber man fiebert halt mit der Crew der Voyager.
Season 5 ist allgemein die düsterste Staffel der Serie. Gleich in der ersten Folge, NIGHT/ NACHT, fliegt die Voyager in eine immense Weltraumausdehnung, in der keinerlei Sterne zu sehen sind und keine Planeten existieren. Die Crew leidet zunehmend am Weltraum- Koller, während Captain Janeway sich zurückzieht und all ihre schwerwiegenden Entscheidungen revuepassieren lässt. Hier stößt die Voyager zum ersten Mal auf die Malon, die in der gruseligen Episode JUGGERNAUT/ VERHEERENDE GEWALT erneut eine Rolle spielen: der Mythos um ein Monster im schwer verstrahlten Maschinenraum eines Malon- Frachters wird für B'Elanna Torres schaurige Realität.
Der härter werdende Überlebenskampf der Voyager- Crew zeigt sich, wenn das Schiff mehr als nur einmal feindliches Gebiet durchfliegen muss. Captain Janeway ist in COUNTERPOINT/ KONTRAPUNKT mit den Devore und in THINK TANK/ DIE DENKFABRIK mit den Hazari konfrontiert - und findet beide Male keinen eigenen Ausweg aus der Krise. Die Voyager stellt sich den Devore- Durchsuchungen und fragt eine Denkfabrik, bestehend aus einer handvoll superintelligenten Außerirdischen, nach einer Taktik gegen die Hazari. Damit hat die Serie sicherlich einen zweifelhaften Kurs eingeschlagen, vor allem, wenn man bedenkt, wie locker leicht im direkten Vergleich in DARK FRONTIER/ DAS UNGEWISSE DUNKEL die Borg besiegt werden - der einst übermächtigste Feind von allen.
Ein wenig Aufhellung erfährt Season 5 nicht nur durch die "Flotter"- Abenteuer der kleinen Naomi Wildman, die mit Neelix zusammen die interaktiven Märchen des 24. Jahrhunderts durchspielt, sondern auch durch Harry Kims und Tom Paris' Holo- Programm einer 50er Jahre- Science Fiction- Geschichte rund um die schwarz-weiß gehaltenen (!) Abenteuer des Cpatain Proton. In BRIDE OF CHAOTICA/ CHAOTICAS BRAUT halten aus photonischer Energie bestehende Lebensformen diese Simulation für Realität. Captain Janeway muss als Arachnia, der Königin des Spinnenvolks, dem bösen Dr. Chaotica Paroli bieten. Ein weiterer Farbtupfer der Staffel ist SOMEONE TO WATCH OVER ME/ LIEBE INMITTEN DER STERNE: Der Doktor lehrt Seven of Nine Lektionen in Sachen Rendezvous und Romantik und entwickelt dabei selbst Gefühle.
A Propos Doktor... für ihn gibt es noch mehr starke Auftritte: In LATENT IMAGE/ VERBORGENE BILDER entdeckt er, dass sein Gedächtnis verändert wurde. Es beginnt die spannende Suche nach dem "Wer" und dem "Warum". In WARHEAD/ GEHEIMNISVOLLE INTELLIGENZ wird sein Bewusstsein von dem einer anderen künstlichen Intelligenz eingenommen, dem einer Massenvernichtungswaffe. Was im ersten Moment etwas an den Haaren herbeigezogen wirkt, entwickelt sich zu einer spannenden Studie der Haltung "Vernichtung um jeden Preis".
In THIRTY DAYS/ 30 TAGE begegnet die Voyager einen faszinierenden Ozeanplaneten - einer gigantischen Sphäre aus Wasser, die durch ein immenses Kraftfeld zusammen gehalten wird. Für Tom Paris hat das Abenteuer einen bitteren Beigeschmack: Er wird zum Fähnrich degradiert.
Tom Paris' Meisterstück präsentiert die Episode EXTREME RISK/ EXTREME RISIKEN: In Eigenregie hat der Hobbytüftler ein neues Shuttlemodell designt und gebaut: Den "Delta Flyer". Zugegebenermaßen ein wenig unrealistisch, so ganz alleine an Bord eines Raumschiffs fernab der Heimat - ebenso wie das Konzept der Doppelfolge EQUINOX, mit dessen erstem Teil die Season abschließt. Urplötzlich ist die Voyager doch nicht das einzige Föderationsschiff, das 70 000 Lichtjahre von der Erde entfernt gestrandet ist. Nein, die Equinox hat das gleiche Schicksal ereilt; und nun führt der Zufall die beiden Schiffe auch noch nach fünf Jahren Überlebenskampf auf dem Weg Richtung Erde zusammen. Eines kann man den Star Trek- Machern aber zu keinem Zeitpunkt vorwerfen: dass die Stories nicht packend inszeniert seien. Wenngleich die Serie doch ein wenig mit Orientierungslosigkeit zu kämpfen hat: Wo Star Trek draufsteht, ist auch Star Trek drin; und das bedeutet höchstes Niveau und Spannung!
Wer natürliche weder vom Holodoc noch von Seven of Nine etwas hält, wird sich mit einigen Episoden schwer tun, haben gerade diese beiden Charaktere in dieser Staffel Hochkonjunktur. Doch habe ALLE Charaktere in dieser Staffel mindestens eine gelungene Charakterepisode, was nicht für jede Voyager-Season gilt. Besonders die Entwicklung von B'Elanna Torres gefällt mir in dieser Season sehr gut.
Sicherlich, es gibt ne Menge abgespacter Weltraumphänomene und eine Reihe Shuttleabstürze zu "beklagen", aber sie sind allesamt gut gemacht, spannend, emotionalisierend und abenteuerlich inszeniert. Für mich ist dies hier Star Trek at its best: Weltraumabenteuer der Extraklasse!!!
Selbst sozialkritische Themen (z.B. die umweltverschmutzenden Malon als Leitthema der Season) kommen nicht zu kurz, auch wenn abgefahrene Holodeck- und Zeitreisefolgen die Oberhand haben, darunter Meisterweke wie "Chaoticas Braut", "Timeless" und "Relativity", die alle zu meinen Lieblingsfolgen gehören. Außerdem gibt es eine Reihe künstlerisch höchst anspruchsvoller Episoden, darunter die stimmungsvolle Klassik-Episode "Kontrapunkt" oder Chakotay's surrealem Auftritt als Box-Champion in "Der Kampf".
Nur eine Episode (und nur diese) ist meiner Meinung nach wahrlich grottenschlecht: "Endstation Vergessenheit". Über die sollte man wohl eher einen Mantel des Schweigens hängen. Auch ein wenig innere Kontinuität hätte der Season gut getan, aber damit kann ich leben. So abwechslungsreich, optisch genial und unterhaltsam war Star Trek nur selten!
Ich lege mich fest: diese Season ist die Beste der Serie und vielleicht sogar die beste Star Trek - Staffel aller Stern-Zeiten! Ich nenne sie in einem Atemzug mit der 4.Staffel von TNG, der 6.Season DS9 und der aktuellen 3.Staffel von Enterprise. Ich habe alle fast 700 Trek-Episoden mehrmals gesehen und liebe sie alle: diese hier ist einsame Spitzenklasse!
Hier finden sich einzigartige Meisterwerke vor. Lesen Sie weiter...
|
Das Forum zu diesem Produkt
Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
|
|