Es mutet schon wie eine alte Sage an. Die Crew der Voyager entdeckt ein jahrhunderte altes Wrack. Dieses ignorierend fliegen sie weiter, nur um festzustellen, daß die Voyager plötzlich nicht mehr den Befehlen gehorcht. Als sie dann noch einen Hilferuf von umwerfend schönen Außerirdischen erhalten, beschließt Captain Janeway, zusammen mit Tom Paris und Harry Kim das Wrack zu untersuchen. Wer schon einmal von der Loreley - Sage gehört hat, mag sich hieran erinnert fühlen. Dort sorgten schließlich eine hübsche Frau mit betörender Stimme dafür, daß Seeleute auf dem Rhein, die von der Stimme so betört waren, ihr Schiff nicht mehr steuern konnten, an den scharfen Felsen zerschellten und jämmerlich ertranken. Daß dies Captain Janeway nicht passiert, scheint klar. Doch warum nimmt sie ausgerechnet Tom Paris, den James T. Kirk des 24. Jahrhunderts, und Harry Kim, der mit Frauen (zum Teil holographische!) immer so seine Probleme hat, mit? Nun ja, schließlich soll die Geschichte ja spannend werden und das gelingt dem Autor auch auf treffliche Weise. Allein die Beschreibungen des Wracks lassen der Phantasie schon freien Lauf. Alles in allem ein lesenswerter Voyager-Roman. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)