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Star Trek - Titan 5: Stürmische See
 
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Star Trek - Titan 5: Stürmische See [Broschiert]

Christopher L. Bennett , Stephanie Pannen
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 347 Seiten
  • Verlag: Cross Cult; Auflage: 1. (Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 394124891X
  • ISBN-13: 978-3941248915
  • Originaltitel: Star Trek: Titan: Over a Torrent Sea
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,9 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.512 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Während die Föderation nach den verheerenden Ereignissen von Star Trek: Destiny wieder zu Kräften kommt, werden Captain William Riker und seine Mannschaft dazu beordert, ihre Mission im tiefen Raum wieder aufzunehmen und damit die Kernprinzipien der Sternenflotte zu bekräftigen. Aber selbst weit weg von Zuhause, auf einer Mission der Hoffnung, werden sie die Narben der kürzlichen Katastrophe nicht los, während sie langsam ihre Leben wieder aufbauen. Der Planet Droplet ist eine Welt, die hauptsächlich aus Wasser besteht, ohne den kleinsten Fleck festen Bodens. Hier sollte es kein Leben geben, dennoch gedeiht es hier. Aili Lavena, die aquatische Pilotin der Titan, führt die Erforschung dieser geheimnisvollen Welt an und stellt sich den Gefahren des riesigen, wilden Ozeans. Als sich eine der einheimischen Spezies als empfindungsfähig entpuppt, findet sich Lavena in einer heiklen Kontaktsituation wieder, und Riker wird zu einem entscheidenden Moment seiner Ehe von Deanna Trois Seite gerufen. Aber als gute Absichten großes Unheil verursachen, werden Lavena und Riker von der Mannschaft abgeschnitten und als vermisst gemeldet. So muss Troi ein lebensveränderndes Ereignis ohne ihren Ehemann durchstehen, während sich die Besatzung den vernichtenden Druck der Tiefe stellen muss, um das globale Chaos ungeschehen zu machen, das sie verursacht hat. Lavena muss das Vertrauen der Wesen gewinnen, die ihr Schicksal in Händen halten - aber der Preis für Rikers Überleben könnte den Verlust von allem bedeuten, was Riker lieb und wert hält.

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen The show must go on..., 17. Januar 2011
Von 
Kerstin Wiedemann "Ameise" (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 5: Stürmische See (Broschiert)
...deshalb wird die Titan unter Captain Rikers Kommando auf eine neue Forschungsmission geschickt, auch wenn die Föderation nach der Borg-Invasion vor einem gewaltigen Trümmerhaufen steht. Ziel der Reise soll ein Wasserplanet sein, der auf den Namen "Droplet" getauft wurde und den Wissenschaftlern so einige Rätsel aufgibt. Die Pilotin Aili Lavena ist geradezu prädestiniert dazu, das Außenteam auf Droplet anzuführen, da sie sich als aquatischer Selkie im Wasser buchstäblich in ihrem Element befindet. Schnell kann sie Kontakt zu den hiesigen Meeresbewohnern, den Kalwalen, aufnehmen. Mit ihren komplizierten Gesängen und der Fähigkeit, andere Meeresgeschöpfe für ihre Zwecke zu züchten, stellen sie sich als intelligent heraus, haben aber eine unerklärliche Scheu vor allem, was nicht natürlichen Ursprungs ist. Plötzlich wird Droplet von einem Meteoriten bedroht, und der Versuch, diesen abzufangen, bringt das Leben auf dem Planeten in Gefahr...

Sagt mal, kann es sein, dass Will Riker über ein ganz mieses Karma verfügt? Erinnern wir uns: Im zweiten Titan-Roman "Der rote König" wurde die Welt der Neyel durch einen Raumspalt bedroht, als Rikers Schiff gerade anwesend war. In Teil 3, "Die Hunde des Orion", griff Riker unbedarft in ein uraltes natürliches Gleichgewicht ein und entzog plötzlich einer Rasse namens Pa'haquel die Lebensgrundlage. Als nächstes folgte "Schwert des Damokles" - und was passierte? Die Titan-Crew löste ungewollt eine temporale Anomalie aus und griff so auf verheerende Weise in die Geschichte der Orishaner ein. Kaum steuern Riker und seine Mannschaft den nächsten Planeten an, bringen sie wieder dessen hochempfindliches Ökogleichgewicht in Gefahr... Wie sollen zukünftig die Bewohner eines Planeten auf die Ankunft der Titan reagieren? ("Oh nein, es ist Riker! Schafft ihn uns schleunigst vom Hals!")

Von daher: Liebe Autoren, es reicht jetzt! Lasst den armen Will doch endlich mal einen Planeten erforschen OHNE dessen Bevölkerung gleich in höchste Gefahr zu bringen!

Das ist nicht das einzige, was ich hier zu bemängeln habe, aber dazu komme ich später. Konzentrieren wir uns erst mal auf die Stärken des Romans! Zuallererst begrüße ich es, dass die Titan nach allem, was die Borg angerichtet haben, wie in guten alten Zeiten die Galaxis erforschen darf. Und gerade die Wasserwelt, von denen es in "Star Trek" bisher leider viel zu wenige gab, versprach ein spannendes Abenteuer. Schon als Kind war ich immer von den Filmen von Jacques Cousteau fasziniert, von denen ich gar nicht genug bekommen konnte. Tatsächlich entfaltet "Stürmische See" über weite Strecken einen ganz eigenen, exotischen Reiz, besonders durch die hochinteressanten Meeresgeschöpfe, die wirklich mal ganz anders sind als die meisten Spezies in Star Trek. Vor allem, weil bis zum Schluss ungeklärt wird, ob es sich bei den Karwalen "nur" um besonders intelligente Tiere handelt oder um Wesen auf der Entwicklungsstufe von Menschen, und ob man überhaupt eine klare Trennlinie ziehen kann.

Christopher L. Bennett beweist wieder einmal, dass er ein gutes Gespür für die Charaktere hat. Wie schon in "Destiny" werden die zukünftigen Eltern Riker und Troi getrennt, und glücklicherweise reagiert Deanna nicht halb so hysterisch, wie sie es in der Borg-Trilogie tat. Ich hatte anfangs befürchtet, dass der Autor das Thema Familie so endlos auswalzen würde, wie er es im TNG-Roman "Mehr als die Summe" tat, aber zu meiner großen Erleichterung blieb es in einem erträglichen Rahmen. Lobenswert ist vor allem die starke Konzentration auf Aili Lavena, eine Figur, die bisher eher zur zweiten oder dritten Garde gehörte, aber in diesem Roman zur Hauptfigur aufsteigt. Sie ist eine interessante Person, die sich in ihrer Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, und es wäre schade, wenn sie in den Nachfolgeromanen wieder in der Versenkung verschwinden würde.

Und dennoch, so sehr, wie ich diese ganzen Charaktermomente auch schätze - hier übertreibt es der Autor gewaltig! Warum muss eigentlich jedes Mitglied auf der Titan irgendein emotionales Trauma mit sich herumschleppen? Auf welche hirnrissige Art diese unterdrückten Psychosen schließlich bei einem Besatzungsmitglied ausufern - na ja, lest selbst. Auffällig ist auch die Anzahl an Beziehungskisten in diesem Roman. Klar, dass Riker und Troi eine große Rolle spielen, und auch die turbulente Beziehung zwischen Melora Pazlar und Xin Ra-Havreii liest sich sehr unterhaltsam. Und natürlich wäre da noch Lavena, die in ihrer Vergangenheit Affären mit Riker, Ra-Havreii und unzähligen anderen hatte. Unnötig zu erwähnen, dass sich auch zwischen den Nebenfiguren zarte Bande entwickeln. Mir persönlich war es ein bisschen zuviel Geflirte für einen Roman, oder ganauer gesagt, für einen Star Trek-Roman.

Eine Sache, die ich zunehmend als störend empfand, war das ständige wissenschaftliche Geschwafel, Gut, es ist eigentlich ganz toll, wenn sich Star Trek-Romane in Sachen Anspruch nicht hinter den "normalen" SF-Büchern verstecken müssen, und vielleicht bin ich auch schlichtweg zu doof, aber irgendwann verging mir die Lust, ständig Begriffe wie "Chordatiere", "Clathraten" und "Konvektionsströmungen" nachzuschlagen. Das Schlimmste ist, dass die ausufernden Ausflüge in die Naturwissenschaften nicht nur anstrengend zu lesen sind, sondern auch das Tempo und die Spannung in der Geschichte fast auf ein Minimum drosseln. Unter diesen Umständen war auch der Titan-typische "Multikulti-Effekt" besonders enervierend - soll heißen: Jede Person auf der Titan wird nicht nur mit Rang und Namen benannt, sondern auch mit seiner Spezies. Fähnrich XY ist also ein Matalinianer, Catullaner, Balosneeaner oder was auch immer. Eigentlich unnötig, weil es für die Geschichte unwichtig ist und man sich sowieso nichts darunter vorstellen kann. Jedenfalls blähen diese dauernden nichtssagenden Speziesbezeichnungen, zusammen mit der Fülle an wissenschaftlichen Fachbegriffen, den Roman meiner Meinung nach nur unnötig auf.

Fazit: Trotz der exotischen Unterwasserwelt konnte ich nie wirklich "eintauchen" in diese Geschichte, weil der Roman unnötig kompliziert und leider auch nicht spannend war. Durch die erneute Wiederholung des "Riker-macht-einen-schweren-Fehler-und-gefährdet-einen-ganzen-Planeten"-Plots und die haarsträubenden Psychosen seiner Hauptprotagonisten wird der Roman an vielen Stellen sogar unfreiwillig komisch. Insgesamt hat "Stürmische See" zwar viele faszinierende Ansätze, aber man hätte wesentlich mehr daraus machen können. Schade - hat Christopher L. Bennett mit dem großartigen dritten Teil "Die Hunde des Orion" doch bewiesen, dass er es viel besser kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Sci-Fi-Bio-Unterricht, 3. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 5: Stürmische See (Broschiert)
Die USS TITAN stößt auf einen faszinierenden Planeten: eine Welt die vollständig aus Wasser besteht. Kein Land. Der Kern der Welt besteht aus Eis. Dennoch sprüht diese Welt vor Leben. Sogar intelligentes Leben scheint sich entwickelt zu haben. Die Crew der TITAN entdeckt schwimmende Inseln, die ihnen als Basislager zur Erkundung dieser Welt dienen. Die Pilotin der TITAN, Aili Lavena, spielt dabei eine besondere Rolle. In der vielfältigen Crew stellt sie eine Besonderheit dar. Sie stammt von einem Wasserplaneten und ist während ihrer Arbeit auf dem Schiff auf einen Anzug angewiesen, damit sie an der Luft überleben kann. Der Wasserplanet bietet ihr die Möglichkeit ihre Einzigartigkeit in ihrem Element einzusetzen. Doch der Welt drohen von Außerhalb Gefahren und auch die Fauna bietet das ein oder andere Geheimnis...

Christopher L. Bennet hat sich wieder der TITAN angenommen. Sein letzter Streich in dieser Reihe ("Die Hunde des Orion") war eher weniger mein Fall. Dafür hat er mit dem TNG-Roman "Mehr als die Summe" seinen literarischen Fauxpas wieder wettgemacht. Mit "Stürmische See" bietet er ein Mittelding. Einerseits sind seine Beschreibungen genial. Die Ideen, die er vorbringt und die Erklärungen um eine Wasserwelt sind spektakulär. Dafür sind seine Beschreibungen um die Crew der TITAN teilweise an den Haaren herbeigezogen. Ich hatte das Gefühl, dass er sich an eine feste Vorlage halten musste, von der er nur ungern abwich. Das ganze Beziehungsgewirr der Crew, welches durchaus zum Schmunzeln anregt, macht er nur noch komplizierter. Aber wirklich verändern tut sich nichts. Es fällt ihm leicht die bekannten TNG-Figuren zu beschreiben, doch bei den Neuschöpfungen dieser Serie scheint jeder Autor einen eigenen Weg zu verfolgen. So auch Bennet.

Besonders ist mir Bennets Stil die Welt und deren Biologie zu beschreiben aufgefallen. Ich fühlte mich an meinen Bio-Unterricht erinnert. Er konnte alles erklären, ganz logisch. Und dennoch hat seine fiktive Welt Geheimnisse. Tolle Idee, leider hin und wieder etwas trocken.

Der Autor hat einen guten Roman abgeliefert, der die Geschichte der TITAN interessant weiterführt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Tolles Buch mit guter Story, 1. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 5: Stürmische See (Broschiert)
Dieses Buch kann ich jedem empfehlen der die alten TNG Zeiten vermisst. Endlich geht es wieder um "neue Zivilisatioen und neue Welten". Kurz zur Story: Die Titan wird nach der Borg Invasion gegen dem Willen der Besatzung (diese möchte sich lieber an dem Wiederaufbau beteiligen) wieder auf Forschungsreise geschickt. Dies auch um zu zeigen das trotz der Verwüstungen an den eigentlichen Idealen der Föderation festgahalten wird. Man muss also nicht unbedingt die Destiny Trilogie gelesen haben, es bildet sich hier eine komplett neue Geschichte. Allerdings sollte man die anderen Titan Bücher gelesen haben, da die Charaktere sich in Ihrer Entwicklung fortsetzen. Diese Entwicklung und die Story gefällt mir sehr gut, da sie wie bereits gesagt, an den eigentlichen Sinn der Föderation ansetzt.

Schön das es endlich ohne Borg weitergeht.
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