Captain Riker und seine Crew nehmen hier tatsächlich ihren eigentlich primären Auftrag wieder auf, den sie seit dem ersten Buch der Reihe aufschieben mußten: Die Titan erforscht neue, unbekannte Regionen. Doch plötzlich empfangen die telepathisch empfänglichen Besatzungsmitglieder einen Notruf von Wesen, denen die Enterprise (NCC-1701-D) auf ihrer ersten Mission unter Captain Picard auf Farpoint (Deneb IV) begegnete. Bei ihren Nachforschungen stellt die Titan fest, dass jene im freien Weltraum lebenden Wesen von anderen Völkern gejagt werden, die diese dann als Raumschiffe missbrauchen. Captain Riker und seine Besetzung sind mit diesem unmoralischen Vorgehen nicht einverstanden, wollen sich aber auch nicht in den Konflikt einmischen, indem sie Partei ergreifen. Als dann aber durch ein Fehlverhalten eines Besatzungsmitglieds wichtige Informationen an die großen Weltraumwesen übermittelt werden, verändert sich plötzlich das Gleichgewicht der Kräfte. Die Crew der Titan scheint die ganze Situation verkompliziert zu haben und unzählige Völker sind auf einmal dem Untergang geweiht.
Die Crew der Titan muss die bittere Lektion lernen, dass eine Medaille immer (mindestens) zwei Seiten hat.
Dieser dritte Teil der Titan-Buchreihe setzt kurz nach den Ereignissen des zweiten Teils an und stellt eine ausgezeichnete Fortsetzung dar. Da der nächste Teil dieser Reihe ("Sword of Damocles") erst für November 2007 geplant ist, möchte ich in diesem Zusammenhang anmerken, dass die Titan unter dem Kommando von Riker auch in dem Buch "Captain's Glory" (dt. "Sternenfluchten") von W.Shatner und dem Reeves-Stevens Ehepaar eine bedeutende Rolle spielt.