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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Mister Garak... wie kommt es, dass Sie bisher noch niemand getötet hat?" - "Mein angeborener Charme?",
Von Jack McPhee (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Deep Space Nine. Ein Stich zur rechten Zeit (Broschiert)
"Welche der Geschichten, die Sie mir erzählt haben, waren wirklich wahr und welche waren gelogen?""Mein guter Doktor, sie sind alle wahr..." "Auch die Lügen?" "Ganz besonders die Lügen." Mit diesem Zitat beginnt der Roman von Garak-Darsteller Andrew J. Robinson. In diesem Buch schreibt Garak in Briefen und Berichten an seinen Freund Julian Bashir. Garak ist nach dem Dominion-Krieg auf Cardassia und arbeitet am Wiederaufbau. Er berichtet Dr. Bashir von den Fortschritten und er erzählt ihm von seinem Leben auf Cardassia vor dem Exil und dem Krieg. Der Roman ist absolut mitreißend! Ich habe Garak bereits in der Serie geliebt. Er hatte die beste Rolle, die besten Texte und der Darsteller hat seine Rolle mehr als gelebt. Der Roman trifft genau diesen Ton. Die Art und Weise wie Garak spricht findet sich in jeder Zeile wieder. Robinsons Roman erzählt abwechselnd von der Kindheit und Jugend Garaks und von den Schwierigkeiten und der Verzweiflung, die ihm beim Wiederaufbau begegnen. Zwischendurch streut er immer wieder kleine Erlebnisse aus der Zeit seines Exils aus seiner Sicht ein. Dabei wird deutlich, wie stark sich die cardassianischen Ansichten von denen aller anderen Unterscheiden. Faszinierend! Mitreißend! Fesselnd! Im Anhang des Romans ist ein Essay von Julian Wangler zu finden, welches sich mit der cardassianischen Kultur beschäftigt. Daumen hoch! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spion, Mörder, Gärtner ... Schneider - der Lebensweg des Elim Garak,
Von Andreas Suchanek Media-Mania.de "Media-Mania.de" - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Deep Space Nine. Ein Stich zur rechten Zeit (Broschiert)
Selten kommt es vor, dass ein Schauspieler sich so sehr mit der von ihm portraitierten Figur identifiziert, dass er ein Buch über sie schreibt. In der Vergangenheit geschah dies oft durch William Shatner, der etliche Bücher über sein Alter Ego Captain Kirk schrieb. Andrew Robinson war in der Fernsehserie "Deep Space Nine" der Darsteller des geheimnisvollen und stets undurchsichtigen Elim Garak. Als Schneider lebte er auf Deep Space Nine im Exil und es war nur wenig über die Vorgeschichte der schillernden Figur bekannt. Das ändert sich nun. Der Leser erhält Einblick in den Werdegang des Cardassianers, darf die wichtigsten Stellen seines Lebens mit verfolgen. Andrew J. Robinson macht seine Sache gut und liefert einen Roman ab, der zu fesseln versteht. Dies geschieht nicht durch Action, Raumschlachten oder große Entwicklungen; allein der Charakter Garak wird durch eine geschickte Handlung aufgebaut. Zudem erhält der Leser einen Einblick in die soziale Struktur und Mentalität des Cardassianischen Volkes. Der Autor wechselt zwischen insgesamt drei Zeitebenen: der Vergangenheit des Protagonisten auf Cardassia, einzelnen Zeitabschnitten auf Deep Space Nine, während des Dominion-Krieges, und der Handlungsgegenwart auf dem zerstörten Cardassia.Gerade die Vergangenheitsebene versteht zu fesseln und dominiert glücklicherweise auch die Handlung. So entwickelt sich Garaks misstrauischer Charakter und er kommt in Kontakt mit der Sternenflotte und den Romulanern. Hier kann der Leser die bekannten Völker aus der Sichtweise eines Cardassianers erleben - es kommt zu lustigen und spannenden Momenten. Die Szene, in der Garak sich einer menschlichen Fußballmannschaft bei einer diplomatischen Mission anschließt und über den Sport die Gesellschaft der Menschen beurteilt, gehört zweifellos zu einem solchen Highlight. In der Handlung auf "Deep Space Nine" berichtet der Autor über wichtige Stationen des Dominion-Krieges, an denen Garak beteiligt war. Auch hier erhalten die Szenen durch die Gedanken des Protagonisten deutlich mehr Bedeutung. Die innere Zerrissenheit, das Bedürfnis Cardassia zu retten und endlich nach Hause zurückzukehren, wird übermächtig. Der Autor schafft etwas Beeindruckendes. Denn während Garak in der Vergangenheit im Dienst des Obsidianischen Ordens stand und in seiner dortigen Funktion eine Menge Unheil anrichtete und Personen tötete, bleibt er doch trotzdem stets sympathisch. Der Leser sieht in ihm ein Produkt der Cardassianischen Gesellschaft, das nur langsam beginnt, dessen Struktur zu hinterfragen, sich von ihr zu lösen. Fazit: "Ein Stich zur rechten Zeit" ist ein Highlight. Die Story baut sich langsam auf, versteht es jedoch recht schnell zu fesseln. Garak ist ein interessanter Charakter und das Eintauchen in seine Geschichte zeigt ein mächtiges, kriegerisches Volk und seine Schwächen. Star Trek-Fans sollten zugreifen! Eine Leseprobe findet sich auf der Seite des Cross Cult-Verlages. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Leben des Elim Garak,
Von Kerstin Wiedemann "Ameise" (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Deep Space Nine. Ein Stich zur rechten Zeit (Broschiert)
Als "Deep Space Nine" erstmals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, hatte ich als zunächst meine Schwierigkeiten mit der neuen Serie. Zu sehr unterschied sich das düstere Ambiente von der vergleichsweise familiären Atmosphäre in TNG und TOS. Es dauerte bis weit in die dritte Staffel hinein, bis ich mich mit der dritten Star Trek-Serie anfreunden konnte. Eine Figur mochte ich aber von Anfang an, nämlich Elim Garak! Der von Andrew J. Robinson hervorragend dargestellte Cardassianer ist ganz klar eine der interessantesten und facettenreichsten Figuren im ganzen Star Trek-Universum und einer meiner absoluten Favoriten. Jahrelang fieberte ich der deutschen Veröffentlichung der Hintergrundgeschichte Garaks aus der Feder ebenjenes Andrew J. Robinson entgegen - und nun endlich ist es soweit!Der Roman besteht aus Briefen, die Garak nach seiner Rückkehr nach Cardassia an Dr. Bashir schrieb. Dabei wechseln sich drei Zeitebenen ab: Zum einen erfahren wir, was Garak nach dem verheerenden Dominionkrieg auf seiner zerstörten Heimatwelt anstellt. Der zweite Handlungsstrang spielt zur Zeit der sechsten und siebten Staffel, kurz bevor sich Garak der Widerstandsbewegung gegen das Dominion anschließt. Den mit Abstand größten Raum nimmt jener Teil ein, den uns die Serie weitestgehend schuldig blieb: Garaks Vergangenheit. Hier erfahren wir über seine Kindheit, die jäh endet, als Elim für das renommierte Bamarren-Institut rekrutiert wird, seinen Aufstieg und Fall im Obsidianischen Orden, und wie es für ihn war, als er im Exil auf Terok Nor und dem späteren Deep Space Nine leben musste. Dabei wird schnell klar, dass Garaks Lebensgeschichte eigentlich eine sehr tragische ist: Vertrauen, dass nur allzuoft mit Verrat bestraft wurde, ein totalitäres Staatssystem, ein Vater, der sich nicht zu seinem Sohn bekannte und eine unerreichbare große Liebe - all diese Erlebnisse prägten Garak und formten einen zutiefst misstrauischen Charakter, der sein wahres Ich hinter einem dichten Netz aus Lügen und Halbwahrheiten verbag. Alle Achtung! Andrew J. Robinson beweist mit seinem Debütroman eindrucksvoll, dass er nicht nur schauspielern und Regie führen kann, sondern auch noch ein begnadeter Autor in ihm steckt. Jedenfalls schafft es dieses Buch mühelos, die meisten Werke gestandener Star Trek-Romanautoren in den Schatten zu stellen. Meisterhaft verknüpft Robinson die drei gleichermaßen hochinteressanten Handlungsstränge zu einem schlüssigen, in sich runden Roman, der so komplex ist und hintergründig wie die Hauptfigur Garak selbst ist. Trotz des langsamen Tempos und den sehr sparsam eingesetzten Actionelementen kann man hier wunderbar in die Geschichte eintauchen und mitfiebern. Auffällig sind die vielen Anspielungen auf so ziemlich alle DS9- und TNG-Folgen, in denen Cardassianer mitwirkten, so dass es empfehlenswert ist, sich bestimmte Episoden nochmal anzusehen. Diese Anspielungen machen es für sporadische Star Trek-Zuschauer ziemlich schwer, die Handlung nachzuvollziehen, aber Kenner dürften ihre helle Freude daran haben. Einen großen Reiz der Geschichte macht dabei zweifellos der Schauplatz Cardassia Prime selbst aus. Meines Wissens gab es nie zuvor einen Roman, der sich näher mit dem Hintergrund und der Kultur der Cardassianer beschäftigte. Machte Cardassia Prime in der Serie stets den Eindruck einer düsteren, ungastlichen Welt, so kann man beim Lesen dieses Romans gut nachvollziehen, warum Garak seinen Heimatplaneten allen Widrigkeitkeiten zum Trotz so sehr liebte. In der Serie taten die Drehbuchautoren gut daran, Informationen über den geheimnisvollen Schneider nur in winzigen Häppchen herauszurücken, weshalb Garak bis zum Schluss rätselhaft blieb und für den Zuschauer schwer einzuschätzen war, weil man ihm im Prinzip alles zutrauen konnte. Klar wird er jetzt durch diesen Roman einem Großteil seiner Geheimnisse beraubt, die Frage ist nur: Ist das schlimm? Ich meine nein, denn mal ehrlich: Die Serie ist vorbei, und ich wollte endlich eine Antwort auf die vielen Fragen, die sich im Laufe der Zeit ansammelten. Auf den weiteren Lebensweg unseres Lieblingscardassianers bin ich nach wie vor sehr gespannt! Ein kleiner Tipp noch: "Ein Stich zur rechten Zeit" ist ein Roman, der einigermaßen konzentriertes Lesen erfordert. Man sollte sich von Anfang an die Personen gut einprägen, die im Laufe der Handlung meist unter anderem Namen nochmal auftauchen werden - ein gutes Namensgedächtnis oder Notizen sind hier wirklich von Vorteil! Ich jedenfalls musste mehrere Male zurückblättern ("Wer war das nochmal?"), um meinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Auch die "Landkarte" am Anfang ist immer wieder mal einen Blick wert. Ich gebe gern zu, dass der Roman bei mir den Garak-Bonus hat. Hinzu kommt, dass ich sowieso eine Schwäche für Star Trek-Romane habe, die reine One-Man-Shows sind und deren Handlung sich über einen langen Zeitraum hinzieht. Auf jeden Fall ist "Ein Stich zur rechten Zeit" ein sehr ungewöhnlicher Star Trek-Roman, und nicht nur durch die bei ST-Büchern sehr seltene Ich-Perspektive. Er besticht vor allem auch durch seine wunderbare, eloquente Sprache, so dass man immer das Gefühl hat, Garak reden zu hören. Fazit: Besser kann ein Star Trek-Roman kaum sein! Ein faszinierender Hauptcharakter, eine verschachtelte, anspruchsvolle und sehr berührende Story, Sätze, die man sich am liebsten einrahmen würde und lang ersehnte Antworten auf offene Fragen - Herz, was willst du mehr? Daumen hoch für den bisher besten Roman aus dem Hause Cross Cult! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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