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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Fortsetzung und Überleitung...,
Von Jack McPhee (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - The Next Generation 05: Mehr als die Summe (Broschiert)
Als Zwischenschritt von Band 4 "Heldentod" hin zur in diesem Sommer auf Deutsch erscheinenden "Destiny"-Trilogie handelt dieser Band vom von den Borg übernommenen Schiff "Einstein". Picard und Co bekommen es also wieder mit der "Antiföderation" zu tun. Doch im Gegensatz zum Vorgänger "Heldentod" von Peter David hatte ich hier beim Lesen das Gefühl, dass der Roman sich etwas zu sehr zieht. Die Story ist gut, die Charaktere sehr schön ausgearbeitet, aber eine gewisse Geschwätzigkeit konnte der Autor nicht vermeiden.Der Bonus vom Cross-Cult Verlag ist hier ein Essay mit dem Titel "Abenteuer im großen Abteuer" in welchem es um die Familienband in Star Trek geht. Der Autor, Julian Wangler, gelingt es dabei wie immer eine Zusammenfassung des Trek-Universums abzuliefern, die treffender nicht sein könnte. Ich fiebere eben diesen Essays ebenso entgegen, wie dem eigentlichen Roman. Faszinierend, dass heutzutage nicht nur DVDs und Blu-Rays mit Bonusmaterial daherkommen, sondern auch Romane. Von Fans für Fans... Danke Cross-Cult! Alles in allem 4 von 5 Sternen! Gerade aber in Vorbereitung auf die "Destiny"-Trilogie ein Muss! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Nur für Hartgesottene,
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - The Next Generation 05: Mehr als die Summe (Broschiert)
Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen wie oft in diesem Buch eigentlich geweint wird aber von Käpt'n Picard über die neue Sicherheitsoffizierin und einzelne Borg (des Widerstandes) flennt hier wirklich fast jeder. Es wirkt für mich geradezu lächerlich und unglaubwürdig wenn sich der Käpt'n nach einer Unterhaltung übers Kinderzeugen plötzlich in den Armen seiner Frau ausweint und später wieder auf der Brücke steht um eine potenzielle Gefahr für die gesamte Föderation zu bekämpfen. Die Halb-Vulkanierin und offenbar auch Halb-Nymphomanin gibt dem ganzen wirklich den Rest, obwohl ich zugeben muss, dass sie zuweilen die interessanteste Figur ist, wenn sie auch ein bisschen übertrieben dargestellt wird.Zudem hat man den ganzen Roman über nie wirklich das Gefühl, dass die Enterprise und ihre Crew sich überhaupt in Gefahr befinden. Die eigentlich interessante Handlung tritt ständig in den Hintergrund und wird von den Figuren scheinbar vergessen wenn sie sich stattdessen in Diskussionen über banale Beziehungsprobleme flüchten. Materialisieren sich in diesen Unterhaltungen immer mal wieder Ableger der neu entdeckten außerirdischen Lebensform wird auch dies anscheinend für weniger wichtig gehalten als das momentane Gespräch über Kindererziehung. Die Haupthandlungsorte des Buches stellen dementsprechend die Quartiere (und vor allem Betten) einzelner Crewmitglieder und die Bar der Enterprise dar. Das Buch verfügt über Potenzial für eine gute Handlung sie kommt nur nicht zum Vorschein, stattdessen hat man eher das Gefühl sich auf einem Kreuzfahrtschiff mit lauter hormongesteuerter Typen zu befinden die ihre biologische Uhr ticken hören. Mein Fazit: Ein Roman der alle seine Möglichkeiten spannend und fesselnd zu wirken ungenutzt lässt und sich leider viel zu sehr auf die emotionalen Probleme der Crew-Mitglieder fokussiert. Wer Lust auf eine Mischung zwischen Elternratgeber und Science-Fiction hat kann sich das Buch antun. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Hohelied auf die Familie,
Von Kerstin Wiedemann "Ameise" (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - The Next Generation 05: Mehr als die Summe (Broschiert)
In einem abgelegenen Sternhaufen untersucht ein Außenteam der U.S.S. Rhea gerade einen Kohlenstoffplaneten, von dem seltsame Energieemissionen ausgehen. Dabei stößt man auf fremdartige Lebensformen. Gerade als Lieutenant T'Ryssa Chen mit den Wesen einen vagen Kontakt aufnehmen kann, taucht auf einmal die U.S.S. Einstein auf, jenes Schiff, das man nach dem letzten Aufeinandertreffen mit den Borg verloren glaubte. Allerdings wurden sowohl das Schiff als auch deren Crew in der Zwischenzeit "borgifiziert". Auch die Besatzung der Rhea, einschließlich des Landeteams, wird im Handumdrehen überwältigt. Gerade als T'Ryssa das gleiche Schicksal droht, wird sie plötzlich per Slipstream-Technologie auf einen anderen Planeten transportiert, viele Lichtjahre vom Ort des Borgangriffs entfernt. Daraufhin erhält Captain Picard den Auftrag, mit der Enterprise zu dem Sternhaufen zu fliegen, da man befürchtet, die Borg könnten die Slipstreamtechnik für eine schnelle Verbindung zum Deltaquadranten nutzen. Auch T'Ryssa Chen ist mit von der Partie, und als Einzige an Bord kann sie mit den Cluster-Wesen kommunizieren. Diese mächtigen, aber sanftmütigen Wesen dulden keine Gewalt und halten sowohl die Enterprise als auch die assimilierte Einstein (bzw. Frankenstein, wie sie getauft wird) davon ab, sich gegenseitig zu bekämpfen. Sie begreifen nicht, dass die Verhinderung eines Kampfes noch wesentlich mehr Leid zur Folge hätte, sollte den Borg die fortgeschrittene Technologie der Cluster-Wesen in die Hände fallen...Zuerst die positiven Aspekte: "Mehr als die Summe" ist definitiv der inhaltlich anspruchsvollste Roman der neuen TNG-Reihe. Es ist mal eine angenehme Abwechslung, dass übermächtige Lebensformen nicht gefährlich oder zumindest ärgerlich sein müssen, auch wenn sich die Friedfertigkeit der Clusterwesen für die Enterprise-Crew ebenfalls als großes Problem erweist. Die Kommunikationsversuche mit diesen geheimnisvollen Kreaturen sind sehr phantasievoll und faszinierend beschrieben. Ein weiteres großes Plus sind die Charakterbeschreibungen, für die der Autor Christopher L. Bennett ein sehr gutes Gespür hat. Fast alle Figuren, egal ob bekannt oder neu, sind wunderbar charakterisiert worden, mit Ausnahme von Worf, der ein bisschen unterbelichtet rüberkommt. Dafür erhalten wir endlich mal einen tieferen Einblick in Geordi LaForges Gefühlswelt, der bislang (wie leider fast immer bei TNG) viel zu kurz kam. Auch die Freuden und Leiden von Jean-Luc Picard und Beverly Crusher werden sehr ausführlich behandelt (vielleicht ein bisschen ZU ausführlich, siehe unten!) Außerdem gibt es noch ein unerwartetes Wiedersehen mit einem alten Bekannten aus der Serie. Der eigentliche Star des Romans ist aber eindeutig T'Ryssa Chen, eine Halbvulkanierin, die aber mit ihrer vorlauten Klappe so unvulkanisch daherkommt, wie es nur geht. Sie hat von Anfang an alle Sympathien auf ihrer Seite - zwar nicht unbedingt bei den Sternenflottenoffizieren, wohl aber beim Leser. Ich jedenfalls hoffe inständig, dass sie einen Stammplatz unter der Enterprise-Crew bekommen wird. Überhaupt sollten die neuen Brückenoffziere endlich mal in dieser Konstellation zusammenbleiben, denn das ewige "Bäumchen-wechsle-dich" nervt irgendwann und macht es als Leser schwer, die neuen Mitglieder ins Herz zu schließen. So weit so gut, aber jetzt kommt das dicke Minus: Dieser Roman enthält eine Botschaft, die einem unablässig um die Ohren gehauen wird: "Nur eine Familie macht ein Leben erst lebenswert!" Die ganze Geschichte dreht sich so ausgiebig um die Themen Familie, Kinder und Fortpflanzung, dass ich es irgendwann nur noch als penetrant empfand. Zwischen den Zeilen war herauszulesen, dass, wenn es schon Opfer geben müsste, es doch bitteschön jemand ohne Familie sein sollte. Vielleicht bin ich da ein bisschen empfindlich, aber so eine Aussage finde ich sehr fragwürdig und diskriminierend. So ziemlich alle Personen in diesem Buch dürfen hier ihre Ansichten zum Thema Familie zum Besten geben, ob es nun Geordi, T'Ryssa, Guinan, Kodohata und natürlich vor allem Picard und Beverly sind (die Menopause ist im 24. Jahrhundert anscheinend kein Thema mehr!) Und natürlich sind auch die Clusterwesen sehr stark am Thema Fortpflanzung interessiert. Ja, das ging mir irgendwann so richtig auf die Nerven. Auch sonst hat die Geschichte ein paar Längen, die mitunter zum Diagonallesen verlocken, wenn zum Beispiel seitenlang über den neuartigen Kampfstoff geschwafelt wird, den man gegen die Borg einzusetzen gedenkt. Das Ende ist allerdings der Knaller und der absolute Höhepunkt dieses Buches. Mitten in eine süßliche Friede-Freude-Eierkuchen-Szene platzt auf einmal eine dramatische Wendung hinein, die die Wartezeit auf "Destiny 1" auf einmal sehr lang werden lässt! Fazit: "Mehr als die Summe" ist im Großen und Ganzen ein gelungener Roman, der noch wesentlich besser wäre, hätte der Autor Christopher L. Bennett die Botschaft, dass die Familie über alles ginge, nicht so holzhammermäßig rübergebracht. Außerdem hat er mit seinen hervorragenden Romanen "Ex Machina" und "Titan 3" einen gewissen Standard gesetzt, an den "Mehr als die Summe" nicht heranreicht. Trotzdem ist das Buch ein lesenswerter Beitrag zum eigentlich schon längst ausgelutschten Borg-Thema. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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