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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein perfekter Star Trek-Roman,
Von Andreas Suchanek Media-Mania.de "Media-Mania.de" - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - The Next Generation 04: Heldentod (Broschiert)
Mit "Heldentod", dem vierten Band der "Next Generation"-Serie, werden die Ereignisse um die Borg weitergeführt, die in den vorherigen Bänden begonnen haben. Peter David, der als Autor der "Star Trek"-Buchreihe "Die Neue Grenze" tätig ist, zeigt mit der vorliegenden Story, warum er zu den beliebtesten Autoren im "Star Trek"-Kosmos zählt. Mit Admiral Janeway, Seven of Nine, Botschafter Spock und Captain Calhoun sind nur einige der Gastcharaktere erwähnt, die einen Auftritt absolvieren und der Geschichte deutlich an Tiefe verleihen. David schreibt schnell, fesselnd und spannend.Die Story entwickelt sich an mehreren Schauplätzen parallel, bevor sie zu einem furiosen Finale verknüpft wird, das tragische Folgen mit sich bringt. Hier wird erstmals die ganze Tragweite und Gefährlichkeit, der neuen, veränderten Borg deutlich. Auch die Differenzen zwischen den Protagonisten auf der Enterprise, die bereits in den vorherigen Folgen der Reihe aufgebaut wurden, werden weitergesponnen und entladen sich in einem bedrohlichen Konflikt. Gut in Szene gesetzt handeln alle Mitglieder der Besatzung ihrem Charakter entsprechend und entwickeln sich im Verlauf des Bandes weiter. Zudem beweist der Autor sein enormes Wissen über das "Star Trek"-Universum, indem er immer wieder kleine Verweise in den Text einbaut, die an die Fans der Serie gerichtet sind. So sinniert der Chefingenieur über die Computerstimme der Enterprise nach, die ihn jedes Mal aufs Neue an die Mutter von Deanna Troi erinnert. Star Trek Fans wissen, dass Majel Roddenberry, die in der TV-Serie die Mutter von Troi verkörperte, dem Hauptcomputer der Enterprise in der Serie und den Filmen tatsächlich ihre Stimme lieh. Fazit: Ein Roman, der mit einer ordentlichen Portion an Action und Spannung aufwarten kann. Die Story wird zügig aufgebaut und die Unterhandlungen miteinander verknüpft. Es gibt ein Wiedersehen mit vielen Gastcharakteren und auch der Humor kommt in Form von versteckten Hinweisen, die für Fans sofort ersichtlich sind, nicht zu kurz. Ein Roman, der uneingeschränkt empfohlen werden kann! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bisher der beste neue TNG-Roman!,
Von Kerstin Wiedemann "Ameise" (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - The Next Generation 04: Heldentod (Broschiert)
"Nicht schon wieder die Borg!" war mein erster Gedanke, als ich das Cover dieses Romans zum ersten Mal sah. Bis zum Film "Der erste Kontakt" waren die Borg spannende und bedrohliche Gegner, bis es bei Voyager zu einer wahren Inflation von Borg-Episoden kam. Glücklicherweise konnte mich dieser Roman wirklich positiv überraschen, denn die Bedrohung durch die Borg erhält hier ganz neue Maßstäbe.Mit der Inhaltsangabe möchte ich mich diesmal zurückhalten, um nicht zuviel zu verraten, denn gleich das erste Kapitel hält eine Überraschung parat. Nur soviel: Die Borg haben sich in der Zwischenzeit technisch weiterentwickelt: Assimilieren oder gar einfach nur zerstören ist Schnee von gestern. Der neuartige Borgkubus, mit dem es die Föderationsschiffe hier zu tun bekommen, bringt für diese wirklich sehr unangenehme Konsequenzen mit sich. Und natürlich hält er direkt auf die Erde zu... Das klingt vielleicht alles andere als originell und wie der x-te Aufguss alter Borg-Storys. Aber Peter David wäre nicht Peter David, wenn er scheinbar ausgelutschte Geschichten nicht spannend, phantasievoll und bei aller Dramatik auch humorvoll erzählen könnte. Obwohl die Handlung reichlich Potenzial für Raumschlachten epischen Ausmaßes gehabt hätten, halten sich die Actionszenen in Grenzen - zum Glück! Viel spannender sind die Konflikte zwischen den Charakteren untereinander. Im letzten Roman "Quintessenz" hatte ich ja noch den Eindruck, dass die familiäre Atmosphäre wieder zu spüren war, die TNG seinerzeit ausmachte. Nun gut - ich habe mich geirrt. In "Heldentod" kracht es ganz gewaltig zwischen den Crewmitgliedern der Enterprise, und eine tiefe Kluft zwischen den alteingesessenen und neuen Offizieren tut sich auf. Man darf gespannt sein, wie sich die Beziehungen untereinander in den späteren Romanen weiterentwickeln. Neben Seven of Nine haben noch weitere "Gaststars" ihren Auftritt, mit denen ich nun wirklich nicht gerechnet hätte. Dieser Roman beweist uns eindrucksvoll den großen Vorteil der Relaunch-Serie: Im Gegensatz zu den früheren Romanen muss nicht jedesmal am Ende die Ausgangssituation wieder hergestellt werden. So nimmt die Geschichte hier eine dramatische Entwicklung, die in den alten Star Trek-Romanen einfach nicht möglich gewesen wäre. Das Ende war für mich jedenfalls schwer zu verdauen. Peter David hat mal wieder bewiesen, warum er zur absoluten Crème de la Crème unter den Star Trek-Romanautoren gehört. Kaum ein anderer Autor schreibt so packend, bildreich und unterhaltsam wie er. Wenn ich überhaupt etwas an diesem Roman auszusetzten hätte, dann war es ein Satz, den eine gewisse Person von sich gab und der mich wirklich auf die Palme brachte. Wer wissen will, was ich meine, kann ja mal unten auf Seite 168 nachschauen. Ansonsten ist der Roman wirklich grandios. Die TNG-Relauchserie, die nicht sehr überzeugend begann, konnte sich mit jedem Roman steigern. "Heldentod" stellt den vorläufigen Höhepunkt der Reihe dar. Ich bin sehr gespannt, was uns Teil 5 bringt, die Messlatte liegt jedenfalls jetzt sehr hoch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannend bis zum Schluss,
Von
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - The Next Generation 04: Heldentod (Broschiert)
Peter David hat mit "Heldentod" eine Borg-Geschichte geschrieben, die den bisher besten Roman in Cross Cults TNG-Reihe darstellt und den Borg eine willkommene, seit Einführung der Borg-Königin in "Der Erste Kontakt" längst überfällige weitere Stufe in ihrer Evolution erklimmen und sie somit endlich wieder uneingeschränkt beängstigend erscheinen lässt.Die Borg haben sich nach ihrem kleinen, niedergeschlagenen Aufbegehren in "Widerstand" wieder gesammelt und mithilfe von "alten Verbündeten", die sich bislang sehr zurückhielten--diese Mechanik wird hoffentlich in der "Destiny"-Reihe zumindest ein wenig eingehender behandelt--die nahezu garantierte Chance, der Erde den Garaus zu machen. Einem vermeintlich unbesiegbaren Gegner kann die Enterprise nur mit einer vermeintlich unbesiegbaren Waffe entgegnen, und so entscheidet Captain Picard entgegen aller Befehle, solch eine Waffe zu finden. "Heldentod" lebt natürlich von seiner Action-Story, die im Vergleich zu "Widerstand" weitaus origineller und beeindruckender ausgefallen ist, aber Peter David setzt auch sehr guten Fokus auf verschiedene Konflikte, die bei der Betrachtung sowohl der Borg als auch der Sternenflotte in den Sinn kommen. So geht es um Loyalität und blinden Befehlsgehorsam, Pragmatismus und Idealismus, Logik und Ideologie. Stimmen in anderen Rezensionen, die das (vage ausgedrückt, um keine Spoiler in die Welt zu setzen) tragische Ereignis auf der Enterprise für unlogisch oder unmöglich halten, möchte ich entgegensetzen, dass die gesamte Lebensspanne dieses Ereignisses von diesen personellen und systemischen Konflikten genährt und ausgespielt wird, auch wenn sie etwas unerwartete aber sinngemässe Konsequenzen hat. Was soll ich zu der neuen Geschmacksrichtung der Borg sagen? Die Borg sind mit ihren neuen Methoden endlich wieder interessant. Obwohl ihre (Weiter?)Entwicklung die Borg wieder näher an den Status des Mysteriums führt, das sie in den ersten beiden Auftritten in der Fernsehserie waren, beschreibt mir David in "Heldentod" zugleich zuviel und zuwenig der neuen Vorgehensweise dieser Rasse. Er hat einen Mittelweg eingeschlagen, der genügend Sinn macht, um die Borg nicht komplett mysteriös erscheinen zu lassen, hält sich mit seinen Ausführungen aber so bedeckt, dass es als Leser ab und an frustrierend ist, die neue Mechanik verstehen zu wollen aber nicht zu können. Für dieses Manko entschädigt hoffentlich die "Destiny"-Trilogie. Die neuen Offiziere, die im dritten TNG-Band, "Quintessenz", vorgestellt wurden, kommen hier zu guten Einsätzen, wenn ihnen vom Autor auch unheimlich einseitige Ziele verschrieben wurden. Die anderen Gaststars aus zwei nicht-TNG-Serien--Seven of Nine, die nach dem Gerede über sie in "Widerstand" nun tatsächlich eine Hauptrolle spielen darf, und eine andere, sehr beliebte Figur, die für mich einen komplett unerwarteten aber umso bedeutungsvolleren Auftritt hinlegt--sind von Peter David sehr gut gezeichnet und schaffen eine gute Balance zu den Nebenfiguren der Enterprise-Besatzung. Der titelgebende Heldentod steht zum Rest der Geschichte leider etwas im Hintergrund, was für die Figur, die ihn stirbt, aber eine zynische Lehre bedeuten mag. Trotz kleiner Tücken ist "Heldentod" ein Roman, der mitreisst, und um Längen der bisher beste der TNG-Serie seit dem letzten Kinofilm. Während ich mich beim Lesen von "Widerstand" noch ständig mit dem Hintergedanken "nicht schon wieder die Borg" herumschlagen musste, war ich beim Lesen von "Heldentod" Seite um Seite daran interessiert, was als nächstes passieren würde, und stets von der Weiterentwicklung der Borg sowie von den persönlichen und personellen Konflikten auf der Enterprise beeindruckt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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