Nun leider muss ich sagen, furchtbar ist noch untertrieben. Ich kann meinem Vorrezensenten nur zustimmen. Es baut sich jedoch meiner Meinung nach zu keinem Zeitpunkt irgend eine Art von Spannung auf. Im gesamten Buch dreht es sich praktisch nur um Personen die mit der Enterprise nichts zu tun haben. Das Buch behandelt ausschließlich die Geschichte des Planeten Thanet. Cmdr Riker und Worf kommen faktisch nicht vor ebenso wie Geordi, Data, Deanna, Beverly und Jean-Luc nur Nebenrollen haben, ein oder zwei vielleicht wichtige, aber eben nur Nebenrollen. Es ist ungeheuer langweilig die Geschichte eines Religiös fanatischen Volkes zu lesen, zumal man sich ein Star Trek Buch gekauft hat, die ganze Sache mit eben dem jedoch nur am Rande (und selbst da kaum) zu tun hat. Es erscheinen Personen (ein junger Fähnrich, ehrenhalber) die keinen Interessieren. Man geht zu Anfang davon aus dass diese Person eine wichtige Rolle spielt da dies eigentlich bei von Anfang an vorkommenden Personen immer der Fall ist. Hier leider nicht. Auch die Zeitlinie ist ungeheuer schwer nachzuvollziehen und unlogisch. Zum einen Zeitpunkt liest man, dass Picard den bericht eines Forschers liest, im nächsten ist er aber schon wieder in eine völlig andere Handlung verwickelt. Man weiss nicht wo man diese 'Lese-sessions' zeitlich einordnen soll.
Wie gesagt es handelt sich mehr um ein Geschichtsbuch in Romanform, als um ein Star Trek TNG Buch. Die Enterprise existiert quasi nicht, alles läuft schleppend und ohne Spannung aufzubauen. Die ersten 100 Seiten die am wichtigsten in einem Buch sind, sind hier die schlimmsten. Normalerweise lese ich ST Bücher in maximal 5 Tagen. Für dieses Buch habe ich 8 gebraucht, aber auch nur, weil ich es endlich durch haben wollte. Fazit : Nicht empfehlenswert!