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Star Trek. Nemesis ist nach Star Trek. Der Film (1979), Am Rande des Universums (1989), Der erste Kontakt (1996) und Der Aufstand (1998) das fünfte Mal, dass Jerry Goldsmith die (Kino-)Abenteuer der Raumschiff-Enterprise-Crew untermalt hat. Bereits die erste Arbeit der vielfach ausgezeichneten Komponisten-Legende für die Reihe bescherte dem studierten US-Pianisten einen Höhenflug, da sie ihm in der Rubrik "Beste Musik" eine Oscar-Nominierung einbrachte. Auch seine folgenden Beiträge zu dieser Serie wurden von Fans wie Kritikern hoch gelobt. Nun aber hat sich Goldsmith noch einmal selbst übertroffen. Er komponierte für The Hollywood Studio Symphony einen kraftvollen Action-Score, in dem sich aus aktuellem Anlass auch die dunklen Wesenszüge von Captain Picards gefährlichem Gegenspieler widerspiegeln.
Die 14 Instrumentalstücke gleichen einer atemberaubenden Reise durch die unendlichen Weiten des Science-Fiction-Filmscore-Universums. Es geht vorbei an schwelgerischen Geigen und Violinen-Glissandi, hin zu düsteren Bratschen. Bläser-Eruptionen kreuzen und irrlichternd flackern sporadisch elektronische Sound-Effekte. Auf dem fast 49-minütigen Trip schüttet Goldsmith ein Füllhorn kompositorischer Vielfalt aus, welches das breite Spektrum von musikalisch darstellbaren Emotionen und Atmosphäre auf das Imposanteste vertont. Anhänger dieses speziellen Weltraumspektakels werden außerdem die diversen Anspielungen an die vorausgegangenen Star Trek-Scores (inklusive seinem eigenen, erinnerungswürdigen Werk zum Kino-Debüt der 1964 gestarteten, erfolgreichen Fernsehserie) positiv auffallen. Gekrönt wird das Ganze durch eine makellose Klangqualität, die glasklar ist und durch Dynamik besticht!
Wie gut der Score auch bei den Musikern während der Einspielung angekommen ist, zeigt sich daran, dass die Instrumentalisten Jerry Goldsmith nach den einzelnen Aufnahmen für seine Kompositionen applaudierten. Und als "A New Ending" im Kasten war, ehrten die Beteiligten den Großmeister mit einer Standing Ovation. --Thomas Hammerl
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Es ist die CD zum 10. ST-Film und hat eine düstere Atmosphäre, im Gegensatz zu den meisten Anderen!
Beim ersten Hören ist das Thema und auch die Verarbeitung der Star Trek Musik ungewohnt und damit natürlich auch nicht sofort der absolute Knaller, doch wenn man sich an das neue Thema gewöhnt hat, entdeckt man mit jedem Mal mehr hören, sehr interessante und auch wunderschöne Dinge in den Stücken.
Das einzige was mich in erstaunen versetzt ist, dass J. Goldsmith ein Keyboard mit einbringt. Dies ist aber sehr überlegt und auch nur ganz dezent eingesetzt, so dass es den Charakter der Musik nicht stört!
Ein Soundtrack den sich jeder holen kann, besonders sollten sich ihn aber die Trekkis zulegen, da es ja ein besonderer Film und damit auch Soundtrack ist, der 10. nähmlich! Mein Favorit unter den Liedern ist, natürlich, das letzte Lied, welches besonders gelungen ist und voll und ganz im Stil von Star Trek!
Für die normalen Soundtrackliebhaber ist es ein schönes Stück Abwechslung im CD-Schrank, für die "hardcore-Fans" ;-) unter uns Trekkis ein Muss!
Viel Spass beim Hören!
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