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Achtziger, Weltraumfilm, symphonische Musik - da drängt sich der Vergleich mit John Williams' Musik zu Star Wars geradezu auf. Horner braucht sich keineswegs zu verstecken. Er schenkt der "Enterprise" ihr schönstes Thema (obwohl es weit weniger bekannt ist als die Melodie von Jerry Goldsmith, die später als Titelstück für die "Next-Generation"-Fernsehserie diente). Es beginnt mit Alexander Courages Fanfare aus der Original-TV-Serie, um dann die Schönheit des Raumschiffs und den Optimismus der Raumfahrt in strahlende Noten zu fassen.
Gut zu unterscheiden vom Enterprise-Thema ist die düstere, von rhythmischem Klopfen begleitete Melodie der von rachsüchtigen Piraten gekaperten "Reliant". Genau wie sich die beiden Raumschiffe im Weltall ein packendes Duell liefern, wogt die Musik zwischen den beiden Hauptthemen hin und her. Am Anfang, als der böse Khan die Enterprise in einem Überraschungsangriff lahmlegt, triumphiert sein Thema in glanzvoll-düsteren Blechbläser-Fanfaren, während die Enterprise-Melodie zaghaft in Moll erklingt ("Surprise Attack"). Am Ende ist es umgekehrt, die besiegte und dennoch gefährliche "Reliant" wird nur noch von dumpfen Tönen begleitet ("Genesis Countdown").
Ein drittes Thema, das an indisch-asiatische Musik erinnert und Synthesizer verwendet, ist Mr. Spock gewidmet.
Die Musik schafft es, die Spannung und die Bilder vom bunten Mutara-Nebel auf die gedankliche Netzhaut zu bringen und stellt auch ohne den Film ein eigenständiges Werk dar. Lediglich bei "Khan's Pets" fragt man sich, warum diese über vier Minuten Beinahe-Stille in die Zusammenstellung aufgenommen wurden.
Fazit: Für mich ist dies die beste je zu einem Star-Trek-Film geschriebene Musik. Symphonische Soundtracks zu utopischen Filmen bedeutet eben nicht nur John Williams. Wie würde Mr. Spock sagen: Faszinierend.
Zwar merkt man das er mit einem kleineren Orcester arbeiten musste als Jerry Goldsmith bei ST: TMP, auch sind seine Stücke nicht ganz so ausgefeilt, doch der Soundtrack vermag trotzdem zu unterhalten.
Es beginnt mit einem eingängigen, schönen Main Theme das gleichzeitig auch das Thema für die Enterprise darstellt und so mehrmals im Verlauf der kommenden 40 Minuten wiederholt wird. Gleichzeitig recycelt er mehrere Bestandteile aus 'Battle Beyond the Stars' (es wird nicht das einzige mal bleiben das er aus seinen eigenen Werken recycelt. Siehe: 'Aliens', 'Enemy at the Gates' usw).
Doch das stört gar nicht, denn da es sich um einen von Horners ersten Soundtracks handelt, strotzt die Musik zu ST II von eineM Grad von Frische und Kraft die Horner nie wieder erreicht hat.
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