Previously on "New Frontier"... so oder ähnlich würde eine Folge anfangen, die nach einem Cliffhanger gesendet wird. Wir erinnern uns: Im Vorband "Being Human" erfuhr der Leser, dass Mark McHenry ein Nachfahre des mächtigen Apoll (TOS - Who Mourns For Adonais) ist. Da er als männlicher Nachfahre wohl einige Kräfte geerbt hat, wurde er bereits seit längerem von den sogenannten Beings beobachtet. Die Beings, allmächtige Wesen, die von den menschlichen Urahnen für Götter gehalten wurden und somit die Mythologie begründeten, konnten jedoch nicht direkt auf McHenry einwirken, da sie von dem mächtigsten aller "Götter" in einer Art Zwischendimension eingesperrt wurden. Von dort aus konnten sie jedoch entkommen. Jetzt möchte die atemberaubende Artemis McHenry zu den ihren machen. McHenry soll als Bindeglied zwischen den Menschen und den Beings fungieren. Im Gegenzug zum sogenannten Ambrosia, dass die Menschen langlebig und gesund machen wird, wollen sie "nur" verehrt werden. McHenry hat Calhoun jedoch mitgeteilt, dass er den Wesen nicht traut. Das haben sie ihm übel genommen. Mit einem griechischen Kriegsschiff aus Holz haben sie die U. S. S. EXCALIBUR angegriffen und beinahe vernichtet. Nur das Eingreifen der TRIDENT unter dem Kommando von Calhouns Frau Shelby konnte das Schlimmste verhindern...Nun leckt man sich die Wunden. Morgan Primus wollte McHenry schützen und wurde dabei getötet. Auch McHenry scheint tot zu sein. Was die Crew jedoch nicht weiß: Weder McHenry noch Morgan Primus sind nicht so ganz tot. Er kann seinen Körper nicht verlassen. Erst durch einen gefährlichen Mind Meld, der durch Soleta initiiert wurde, ist McHenry in einer Art Zwischendimension. Sein einziger Berater ist Zeus, der seinerseits von seinen Mitbeings dorthin verbannt wurde, als sie durch die Gateways entkommen sind. Morgan Primus hingegen war durch das Hologrammsystem mit dem Schiffscomputer während des Angriffs verbunden. Dadurch ist ihr Charakter, alles was sie ausmacht, nicht verloren gegangen, sondern mit dem Computer verschmolzen. Calhoun muss sich der Realität stellen, dass er nicht alleine mit der Situation fertig wird. Das Schiff muss in einer Starbase grundüberholt werden. Auf der TRIDENT gibt es gleich ein anderes Problem: Gleau erscheint M'Ress in ihren Träumen und bedroht sie mit ihrem Leben. Offenbar haben die Selelvianer nicht nur die Möglichkeit jemanden mit dem "Knack" zu beeinflussen, sondern auch zu bedrohen. Zunächst tut die XO Kat Mueller dies als Spinnerei ab. Bedroht Gleau dann jedoch, als alles etwas mehr Sinn gibt. Si Cwan hingegen glaubt an ein Wunder, dass die Danteri ihn angefordert haben, um ein neues thallonianisches Imperium zu gründen. Die ehemaligen Feinde der Xenexianer machen jedoch gemeinsame Sache mit den Wesen...
Was zunächst in den Vorbänden unverständlich und offen anmutete findet hier sein logisches Ende. Wir erfahren, wie Calhoun von der EXCALIBUR entkommen konnte und es keine Opfer zu beklagen gab, als das Vorgängermodell vernichtet wurde. Der Leser erkennt, woher Mokes Kräfte kommen, die er gegen Calhouns Widersacher eingesetzt hat. Hier wird offenbart, wer der mysteriöse Riese war, den die beiden Smyts in "Gateways" als Lügner entlarvten... Umwälzungen innerhalb der Crew und die Fortführung eines roten Fadens, der in den nächsten Band gipfelt runden die Geschichte ab.