Auch der zweite Teil der ersten Staffel hält sehr gute Folgen parat. Je länger Cpt. Archer und seine Crew von der Erde weg sind, desto mehr interstellare Geheimnisse lüften sie, desto mehr Herausforderungen haben sie zu bewältigen - und das alles mit dem nötigen Humor!
Eines der Highlights ist die Folge "Im Schatten von P'Jem", in der die Enterprise erneut in den Konflikt der Vulkanier mit den Andorianern hineingezogen wird, und in der Archer erneut das Vertrauen beider Seiten zu gewinnen vermag. Einer meiner Serien-Lieblingscharaktere kommt zu seinem Auftritt: Shran, Commander der Imperialen Garde der Andorianer.
In "Allein" treiben Cmdr. Tucker und Lt. Reed in ihrer Rettungskapsel steuerlos durchs All. Es wird immer kälter, der Sauerstoff reicht nur mehr für ein paar Stunden. Also stoßen sie mit der vermeintlich letzten Flasche Bourbon ihres Lebens auf eine ganz besondere Frau an ...
Bei "Verschmelzung" schließt die Crew der Enterprise Bekanntschaft mit vulkanischen Freidenkern, die der reinen Logik abgeschworen haben. Für T'Pol endet diese Begegnung mit einer bösen Überraschung.
"Das Gesetz der Jagd" ist eine Abart der Predator-Geschichte: Eine Handvoll Großwildjäger landet auf einem dunklen Planeten, um formwandelnde Lebewesen zur Strecke zu bringen. Das Trugbild einer hübschen Frau bringt Archer und Co. schließlich zur Parteinahme für die richtige Seite.
"Raumpiraten" ist insofern witzig, als dass die koboldartigen Ferengi ihren Erstauftritt haben. Gierig und selten dämlich versuchen sie die Enterprise zu kapern. Einer von ihnen entwickelt ein Faszinosum für T'Pols spitze Ohren. Erheiternd!