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Produktinformation
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Star Trek: Voyager Elite Force zählt bis heute zu den besten und erfolgreichsten Spielen mit Star-Trek-Lizenz. Ein Nachfolger war also nur eine Frage der Zeit, doch weil Raven Software mit anderen Projekten beschäftigt war, nahm sich Ritual Entertainment (Heavy Metal Fakk 2) Elite Force 2 an. Der Voyager-Teil ist aus dem Namen verschwunden, bis auf die erste Mission spielt Activisions neuer Ego-Shooter im Universum der Next Generation.
Abgesehen von der neuen Storyline hat sich Ritual klar an den Stärken des Vorgängers orientiert: Der Fokus des Spiels liegt ein weiteres Mal klar auf Action, auch wenn Sie zwischendurch einzelne Schalterrätsel lösen müssen. Für solche Fälle haben Ihnen die Entwickler einen Tricorder bereitgelegt, der die zu überbrückenden Schaltungen darstellt. Weiterhin zeigt Ihnen der Tricorder Gegner in der näheren Umgebung, den Weg zum nächsten Missionsziel sowie Schwachstellen in der Level-Geometrie, an denen Sie zum Beispiel ein Loch in die Wand schießen können.
Gleich geblieben ist auch das Grafikgrundgerüst, die etwas betagte Q3-Engine. Ritual hat mit seinen hauseigenen Tools zwar den Detailgrad gegenüber dem Vorgänger drastisch erhöht, einem Unreal 2 muss sich das Spiel aber dennoch geschlagen gegeben. Und obwohl das Design der Level durchaus gelungen ist, hat man des Öfteren ein Déjà-vu-Gefühl.
Richtig punkten kann Elite Force 2 in Sachen Atmosphäre und Story: Wie im ersten Teil dürfen Sie sich zwischen den Einsätzen auf der Enterprise begrenzt bewegen und Dialoge mit Crew-Mitgliedern führen. Hier bahnt sich auch die zarte Romanze zwischen Alex und der schönen Telsia an. Für wichtige Ereignisse blendet das Spiel des Öfteren in eine der langen Zwischensequenzen über, die mit professioneller Sprachausgabe unterlegt sind.
Fazit: Für Fans führt kein Weg an Elite Force 2 vorbei. Obwohl es an Innovationen mangelt, ist Ritual ein würdiger Nachfolger und vor allem ein sehr guter Ego-Shooter gelungen. --Patrick Streppel
Pro:
Beschreibung:
Windows 2000 / 95 / 98 / Me / XP
Das Waffenarsenal ist auf das dopellte angewachsen, doch dabei wurde das Waffendesign nicht vernachlässigt, Neben den Federationstypischen Waffen wie Phaser und Sturmgewehr finden sich eine Menge Alienwaffen.
Das Spiel geizt nicht mit Ingame-sequenzen und bietet eine Einzigartige Atmosphäre für die nicht nur Fans der Serie zu begeistern sind.
Der Sound ist sehr gut, die Waffen haben einen guten Klang und überzeugen durch den Star Trek typischen Effekt :-).Alle gängigen Soundkarten und deren Vorzüge wie EAX 2 und 3 werden selbstverständlich ebenfalls unterstützt. Die Musik ist nie aufdringlich und untermalt das ganze Spielgeschehen bei Schlüsselereignissen und den Ingame Sequenzen recht nett.
Lasst euch nicht von der Q3-Engine abschrecken, die Texturen sind sehr detailliert, der Detailgrad der Spielcharekter und deren Geichtsanimationen sind überaus gelungen und brauchen sich nicht vor einen Unreal2 zu verstecken, das Leveldesign lässt keine Wünsche offen und die Q3 Engine hat den Vorteil selbst auf Leistungsschwachen Rechnern ein Flüssiges Spielerlebnis aufkommen zu lassen. Natürlich kann man die Spielgrafik nicht mit Half-Life2 vergleichen, doch ob das mit meinem 1GHz Rechner und G4 4200 Flüssig läuft bezweifle ich, Elite Force 2 dagegen hat kein einziges mal genuckelt und das bei allen eingeschalteten Details & Effekten.
Das Spielerlebnis ist mit 15-20 Stunden (je nach Schwierigkeitsgrad) überaus angenehm. Mit dem Multiplayermodus (Holomatch) kann man noch 10-20 Stunden dazurechnen.
Ich habe das Spiel einmal durchgespielt doch sind mir keine gröberen Bugs aufgefallen die das Spielgeschehen beeinträchtigt hätten.
Ich hoffe dass diese kleine Review hilfreicher ist als die Rezessionen die vor dem Erscheinen des Spieles veröffentlicht wurden.
Zur Grafik: Mit den technischen Einzelheiten kenne ich mich nicht aus, aber optisch ist Elite Force 2 ein echter Leckerbissen. Eundeutig besser als beim Vorgänger.
Story: Von beiden Teilen war die Story super, nur bei EF2 kann man auch Herr seiner privaten Beziehungen werden und sich zwischen einer gut gebauten Blonden oder der langzeit Kameradin Telsia entscheiden. Das fand ich persönlich echt super. Nur das ich für C. Picard in den kampf ziehen musste fand ich nicht so klasse. Die Voyager war mir lieber.
Multiplayer: Den Multiplayer fand ich im ersten Teil besser, noch heute zocke ich immer noch mit meiner Family mit dem Alten.
Alles in allem ist Elite Force 2 eine gelunges Spiel, was unbedingt empfehlenswert ist.
Hervorragende Skriptsequenzen, fordernde Boss-Kämpfe, nette Rätseleinlagen, viel Abwechslung bei zufriedenstellender Spiellänge und ein solider Multiplayermodus machen Elite Force 2 überraschend zu einem Action-Highlight des Jahres. Schwachpunkte wie teils triste Texturen, durchschnittliche Musik, der für die pazifistische Star Trek Ideologie zu große Anteil kompromissloser Ballerei und der geringe Bezug zum etablierten Serienuniversum kosten dennoch den fünften Stern.
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