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Star Trek: Die Gesetze der Föderation
 
 
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Star Trek: Die Gesetze der Föderation [Taschenbuch]

Keith R. DeCandido , Anika Klüver
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Cross Cult; Auflage: 1. (Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3941248502
  • ISBN-13: 978-3941248502
  • Originaltitel: Star Trek - Articles of the Federation
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 12 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 192.176 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Infolge des überraschenden Rücktritts des Föderationspräsidenten Min Zife hat Nan Bacco von Cestus III eine heiß umkämpfte Wahl gewonnen und hat nun die neue Führung über mehr als einhundertfünfzig planetare Zivilisationen und deren Kolonien inne. Doch kaum dass sie ihr Amt angetreten hat, versinkt das Romulanische Sternenimperium im Chaos. Die ohnehin schon angespannte Lage verschärft sich, als ein remanisches Flüchtlingsschiff entdeckt wird, das mit unbekannten Absichten auf einen Außenposten der Föderation zusteuert. Während das erste Jahr der Bacco-Regierung voranschreitet, tut sich der Föderationsrat nach wie vor schwer, mit seiner neuen Präsidentin zusammen zu arbeiten. Nicht immer unterstützt er ihre Verfahrensweise oder ihre Ernennungen verschiedener Ratsmitglieder, mit denen sie Schlüsselpositionen im Rat besetzt. Ein erfolgreicher Erstkontakt entwickelt sich plötzlich zu einem diplomatischen Desaster; und Präsident Zifes Sünden ziehen größere Konsequenzen nach sich als gedacht während die Karriere eines gefeierten Sternenflottenoffiziers einen Wendepunkt erreicht. Im Anschluss an die Romane Star Trek - The Next Generation: Tod im Winter und Star Trek - Titan: Eine neue Ära folgt nun ein einzigartiger Einblick in die Hallen der Macht des Star Trek-Universums

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von N. Haque
Format:Taschenbuch
Es ist schon eine Woche her, seitdem ich "Die Gesetze der Föderation" zuende gelesen habe. Meine Bewertung dieses Romans stand schon fest, aber ich habe lange gehadert, was ich denn in einer Rezension ansprechen sollte. "Gesetze" überrascht im positiven Sinne, nicht nur, weil der Roman sich von den meisten "Star Trek"-Geschichten abhebt, sondern auch weil er die gleichen Stilmittel, die Keith R.A. DeCandidos "The Next Generation"-Erzählung "Quintessenz" für mich zu einem vergessbaren Band dieser Reihe machten, auf hervorragende Weise einsetzt und mit genau diesen Mitteln erst zu einem interessanten Roman wird.

"Die Gesetze der Föderation" besteht aus Momentaufnahmen eines Jahres des politischen und öffentlichen Lebens in eben jener Vereinigten Föderation der Planeten, die das Grundgerüst und das politische sowie moralische Fundament der "Star Trek"-Serien darstellt, aber bis zu diesem Roman weitestgehend im Hintergrund verweilte. Anders als in den üblichen "Star Trek"-Geschichten stehen nicht das Militär und die Erforschung galaktischer Phänomene im Vordergrund, sondern das Handeln einer zivilen Gesellschaft, die sich über mehr als hundert Völker erstreckt, oftmals in interplanetare Konflikte verwickelt ist und stets darauf bedacht ist, das Leben innerhalb ihrer Bevölkerung und mit den galaktischen Nachbarn so positiv wie möglich weiterzuentwickeln.

Die Administration der Hauptfigur, der erst kürzlich ins Amt gewählten Präsidentin Nanietta Bacco, ist damit auf Diplomatie, Kompromissbereitschaft und geschickte Zusammenarbeit mit Journalisten angewiesen--Bacco und ihre Mitarbeiter bestreiten Konflikte mit Worten statt Waffen, machen ihren Mit- und Gegenspielern oftmals Zugeständnisse, um ihre Ziele trotz Gegenwehr noch erreichen zu können und müssen ab und an untragbar gewordene Personen zum Rücktritt zwingen, anstatt sie in filmreifen Explosionen mit ihrem Leben bezahlen zu lassen. Insofern ist "Gesetze der Föderation" ein Roman, der auf die Urtugenden von "Star Trek"--dass Worte mächtiger als Waffen sind und Diplomatie für ein Zusammenleben höchst unterschiedlicher Personen und Völker viel wichtiger ist als bewaffneter Konflikt--zurückgreift und damit einen schönen Gegenpol zu den letzten Filmen und Büchern, besonders des Borg-lastigen "Next Generation"-Relaunchs, bildet.

DeCandido setzt in diesem Roman dieselben stilistischen Mittel ein, die er schon in seinem vorherigen Werk verwendete. Während "Quintessenz" unter dem Ansporn, zusammenhanglosen Ereignissen einen gemeinsamen Fokus zu verleihen, dem sehr lockeren und für Sternenflottenoffiziere nicht angemessenen Dialog und der Verwendung vieler Schauplätze und Charaktere litt, haben diese Mittel auf "Gesetze" eine sehr positive Wirkung. Die--oftmals zum ersten und wohl einzigen Mal in der "Star Trek"-Literatur auftretenden--Figuren sind gut gezeichnet, dürfen statt dem üblichen theatralischen Dialog locker und frei heraus sprechen, bieten so einen interessanten Querschnitt der Föderations-Zivilisten. Der Roman vermischt scheinbar wahllos mondäne mit überaus kritischen Ereignissen, hält dabei aber stets seinen Fokus auf der Arbeit Baccos und ihrer Mitarbeiter, die sich im Laufe der Erzählung zu einer klaren Regierungslinie herauskristallisiert. Auch auf die journalistische Arbeit und die Reaktionen zufällig ausgewählter Bürger geht der Roman ein, um die Regierung aus dem Blickwinkel der Regierten zu betrachten.

Trotz des im Grossen und Ganzen interessanten Romans möchte ich "Gesetze der Föderation" aber nur vier Sterne verleihen, weil es noch einige Kritikpunkte gibt. Einige Erzählstränge--darunter ein paar, die ich besonders interessant fand--verlaufen leider im Sand und werden einfach nicht zufriedenstellend aufgelöst; der Roman löst sich von diesen Ereignissen, sobald die Regierung nicht mehr direkt an deren Bearbeitung beteiligt ist, obwohl die weitergehende Entwicklung in diesen Belangen für den Leser noch sehr interessant hätte sein können, besonders, da der Roman stets auf die weitreichenden Auswirkungen von politischen Handlungen aufmerksam macht. Darüber hinaus gibt es eine erschreckende Anzahl an griesgrämigen Figuren in diesem Roman. Nan Bacco selbst wird als willenstarke Frau gezeichnet, die aber auch Fehler eingestehen kann; nicht wenige andere Charaktere hingegen zeigen eine nervende "Us vs. Them"-Mentalität auf, die in der "Star Trek"-Zukunft zumindest innerhalb der Föderation eher als Ausnahmeerscheinung, in "Gesetze der Föderation" aber als alltäglich gezeichnet wird. Ich bin zwar kein Vertreter Gene Roddenberrys utopischen Zivilisationsideals, aber ein wenig mehr "wir ziehen alle an einem Strang"-Gefühl hätte den Föderations-Akteuren dieses Romans sicherlich nicht geschadet.

Im Nachhinein bin ich überrascht, eine Studie der politischen Szene von "Star Trek" so interessant zu finden. Politikverdrossene und/oder actionfreudige Leser können "Die Gesetze der Föderation" getrost anderen Käufern überlassen; Weichen, die Ereignisse in zukünftigen "Star Trek"-Romanen entscheidend beeinflussen, werden hier wohl gestellt, dürften aber in folgenden Werken nochmals rekapituliert werden. Als Überblick des zivilen Lebens aber ist "Gesetze" ein empfehlenswertes Buch, das die Sorge um das Bestehen der Föderation und der Öffentlichkeit, die der Leser in diesem Band kennenlernen darf, beim Lesen der derzeit aktuellen "Destiny"-Trilogie noch weiter schürt.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. Schmid
Format:Taschenbuch
Wie ich schon im Titel schrieb, dieser Roman unterscheidet sich von allen anderen. Er spielt nämlich auf keinem Raumschiff, und die Hauptcharaktäre kennen wir auch aus keiner im TV erschienenen Serie. Hier dreht sich alles um Politik, um die Politik der Föderation. Der Leser begleitet die Föderationspräsidentin Nan Bacco durch das erste Jahr in ihrem neuen Job. Und natürlich läuft nicht alles rund, Bacco muss viele Krisen und Probleme bewältigen. Sei es ein nicht ganz nach Protokoll verlaufener Erstkontakt, oder erneute Konflikte zwischen Klingonen, Romulanern und Remaner oder auf sie kommen auch die dunklen Machenschaften ihres Vorgängers zurück.
Was mich am Charakter von Nan Bacco etwas stört, sie ist zu perfekt dargestellt, trifft keine einzige falsche Entscheidung, moralisch und rhetorisch ist sie allen anderen Politikern überlegen, sie wird hier einfach als die perfekte Übermutter der gesamten Föderation beschrieben. Meiner Meinung nach wurden ihr zuviele positive Eigenschaften gegeben, sie wirkt dadurch einfach irreal. Es wird ebenfalls erklärt, wie die Instanz "Föderation" aufgebaut ist, wer welche Entscheidungen zu treffen hat, wie sich wichtige Entscheidungsgremien zusammensetzen,... Auch in Sachen Journalismus im 24. Jhd. bekommt man einen interessanten Einblick.

Ein Kenner des ST-Universums hat sicherlich seine Freude an diesem Buch, denn es gibt viele kleine Anspielungen auf die TV-Episoden, es kommen auch eine Menge bekannte Charaktäre (Alexander, Admiral Ross, Joseph Sisko,....) vor. Aber es wird in diesem Buch auch stark auf Ereignisse Bezug genommen, welche in anderen ST-Romanen beschrieben wurde. Vor allem die "A time to..." Reihe, welche leider nie auf Deutsch erschienen ist, sollte man gelesen haben, damit man weiß, warum Baccos Vorgänger Min Zife zurückgetreten ist. Es wird zwar auch in diesem Roman kurz erwähnt, trotzdem erhält man kein vollständiges Bild von den ganzen Ereignissen, auf denen dieser Roman aufbaut. Weiters noch werden Ereignisse der DS9-Relaunch Romane erwähnt, welche noch nicht auf Deutsch erschienen sind. Und auch den ersten Roman der TITAN Reihe sollte man kennen, weil auch auf ihn Bezug genommen wurde. Aber dennoch, als Kenner des ST-Universums und mit Hilfe von Google kann man diesen Roman auch problemlos genießen, ohne die ganze Vorgeschichte zu kennen. Ein Kritikpunkt ist allerdings noch, gleich zu Beginn des Buches (die ersten paar Kapitel) gibt der Autor sehr viele Namen an, von verschiedenen Ratsmitgliedern und Journalisten, es werden viele neue Spezies erwähnt, zuviel meiner Meinung nach, weil es schon schwer war, zu verfolgen, wer jetzt wer ist und wer welche Aufgabe hat, weil man einfach zuviele Namen vorgesetzt bekommt!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sim
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Der außerhalb der Reihen erschienene Einzelroman "Die Gesetze der Föderation" hat das Geschehen im politischen Zentrum der Föderation, dem Präsidentenpalais der Präsidentin Bacco und dem Rat der Föderation, in die Vertreter der Mitgliedswelten versammelt sind, zum Thema. Bekannte Figuren, wie z.B. Botschafter Spock oder Admiral Leonard James Akaar (u.a. bekannt aus den ersten beiden Romanen der "Titan"-Reihe) tauchen nur am Rande auf, im Mittelpunkt steht klar Präsidentin Bacco und ihr Stab.

Verschiedene Probleme, mit denen sich die Präsidentin herumschlagen muss, werden episodenartig aneinandergereiht, unterbrochen durch einzelne Sequenzen, in denen willkürliche Föderationsbürger eine politische Diskussionsrunde sehen, in der eine Außenperspektive auf dieselben Probleme geworfen wird. Diese Probleme sind jedoch weniger zentral, da der Charakter der Präsidentin im Mittelpunkt steht.

Da mich Politik auch in der wirklichen Welt interessiert und ich mich schon oft gefragt habe, wie sie wohl in der Föderation betrieben wird, fand ich "Die Gesetze der Föderation" durchaus interessant und informativ -- "The West Wing" im Star Trek-Universum!

Wie zu erwarten war, hat sich der Autor das amerikanische politische System zum Vorbild genommen: Wir haben es mit einem präsidentiellen System zu tun und der Föderationsrat ähnelt dem amerikanischen Senat. Ledigleich Parteien scheint es im 24. Jahrhundert nicht mehr zu geben.

Der Schreibstil ist locker, unterhaltsam und flüssig, jedoch hat der episodenhafte Aufbau der Handlung auch ein paar Längen, zuweilen plätschert die Handlung ein wenig vor sich hin. Eine Warnung auch an alle, die mit Politik absolut nichts anfangen können: Politikfeinde würden von der Lektüre sicher zu Tode gelangweilt werden.

Abgesehen von einem streckenweise auftretenden Mangel an Spannung ist es ein unterhaltsamer, erfrischend andersartiger Star Trek-Roman. Empfehlenswert!
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