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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der ultimative Borgroman,
Von Kerstin Wiedemann "Ameise" (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Destiny 3: Verlorene Seelen (Broschiert)
Und weiter geht's: Die Borg führen ihren unerbittlichen Vernichtungsfeldzug gegen die Föderation fort, dem ganze Welten zum Opfer fallen. Auch die Transphasentorpedos, die einstige Wunderwaffe der Sternenflotte, erweisen sich bald als nutzlos. Noch nicht einmal Erika Hernandez' Caeliar-Fähigkeiten reichen aus, um die Borg endgültig zu stoppen, aber dafür macht sie eine unglaubliche Entdeckung: den Ursprung der Borg! Wie aber soll man dieses Wissen einsetzen, um die Invasion der Borg aufzuhalten?Wow - das nenne ich wirklich mal ein grandioses Finale! "Verlorene Seelen" ist nicht einfach nur eine weitere Geschichte über die Borg, sondern stellt den wohl wichtigsten Borgroman überhaupt dar. Und wer von den kybernetischen Bösewichtern so langsam die Nase voll hatte, und ich gebe zu, dass es mir auch so ging, der wird erstaunt sein, welche Überraschungen in Sachen Borg der Roman doch noch bereithält! Waren die ersten beiden Romane noch längst nicht so borglastig, wie ich angenommen (bzw. befürchtet) hatte, sind die Borg im Abschlussband das Thema Nr. 1. Wie zu erwarten war, hagelt es hier Actionszenen, dass es nur so kracht. Glücklicherweise kommen die leisen Momente dennoch nicht zu kurz: Manche Figuren müssen mit schmerzlichen Verlusten fertigwerden, für andere hingegen hält das Schicksal bei aller Dramatik auch Momente des Glücks bereit. Auch im dritten Teil kann man einen Abstecher in die Vergangenheit erleben: Das Caeliar-Stadtschiff Mantilis hat es mitsamt den Mitgliedern der Columbia-Crew, die die Zerstörung der Caeliar-Heimatwelt Erigol verursachten, in das Jahr 4527 vor unserer Zeitrechnung verschlagen. Beide, Menschen und Caeliar, sind aufeinander angewiesen, statt dessen verweigern die Columbia-Mitglieder die Kooperation. Der verzweifelte Überlebenskampf der Menschen gegen Hunger und Kälte war für mich einer der Höhepunkte des Buches und ließ bei mir mitunter Erinnerungen an Jack Londons Kurzgeschichte "Die Liebe zum Leben" aufkommen (Kennt die jemand? Unbedingt lesen!) Die Reise in die Vergangenheit endet mit einer faustdicken Überraschung, und von dieser Stelle an mausert sich der Roman, den ich bis dahin als "ganz nett" empfand, plötzlich zu einer literarischen Treibsandfalle - einfach unmöglich, daraus zu entkommen! Die Geschichte ist so packend, dass die störenden Dinge kaum ins Gewicht fallen, die ich aber dennoch nicht verschweigen möchte. Ganze Völker sterben hier wie die Fliegen - in keinem anderen mir bekannten Star Trek-Roman wird so viel gestorben wie hier! Ich finde es immer ein wenig schade und auch unnötig, die Dramatik durch eine unfassbar hohe Summe an Todesopfern steigern zu wollen. Ärgerlich war für mich auch die Sonderstellung, die die Menschen wieder einmal innerhalb der Föderation einnehmen (von der Klingonin Azetbur in "Star Trek VI" zu Recht als "Homo-Sapiens-Club" bezeichnet.) Da werden so bekannte Welten wie Vulkan, Andor oder Qo'noS von den Borg angegriffen, was zwar schon dramatisch ist, aber erst, ich zitiere, "wenn die Erde fällt, ist alles vorbei"! Klar doch, die vielen anderen Spezies sind ohne die Menschen nicht in der Lage, auf sich selbst aufzupassen. Sicherlich ist es schwierig, bei dieser Vielzahl an Charakteren all die kleinen und großen persönlichen Dramen unter einen Hut zu bekommen. Erfreulicherweise wurde David Mack mit dieser Herausforderung im Großen und Ganzen sehr gut fertig, abgesehen von zwei Personen: Seven of Nine und vor allem Picard! Während Seven "nur" für eine radikale Lösung des Borg-Problems eintritt, tritt Picard ebenfalls für diese radikale Lösung ein UND macht dabei auch noch eine sehr schwache Figur! Nach diesem Roman muss man sich wirklich fragen, warum die beiden eigentlich die absoluten Borg-Experten bei der Föderation waren, wenn die wirkliche Lösung von ganz anderer Seite kam. Wenigstens lässt das Ende des Romans hoffen, dass sich Picard endlich wieder zu dem charismatischen Captain entwickelt, den ich in sieben Jahren TNG so bewundert habe. Diese Kritikpunkte sollen aber nicht nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Trilogie zu einem wirklich würdigen Abschluss gebracht wird. Der Roman steigert sich von Seite zu Seite und lässt einen nicht mehr los, bis man das Buch ausgelesen hat. Besonders gut gefallen hat mir die Art und Weise, wie die Geschichte zu Ende geführt wurde. Vor allem freue ich mich schon auf alles, was nach diesem Roman kommt, denn nun kann wieder ein ganz neues Zeitalter für Star Trek beginnen! Fazit: Epochal und bombastisch - ein wichtiges Kapitel im vielfältigen Romankosmos Star Treks! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
In jeder Hinsicht großartiger Abschluss der Trilogie,
Von Sim "irrsim" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Destiny 3: Verlorene Seelen (Broschiert)
"Verlorene Seelen" ist der dritte und somit abschließende Teil, der der "Destiny"-Trilogie die Krone aufsetzt und mit einem Knalleffekt endet: (Achtung Spoiler!) Nicht nur werden die Borg ein für alle Mal als Gefahr beseitigt, sondern auch das gesamte Star Trek-Universum wird empfindlich verändert. Nachdem mit dem neuen Star Trek-Film von J. J. Abrams (2009) die bekannte Zeitlinie wohl abgeschafft und kaum in weiteren Filmen oder Serien auftauchen werden, hat sich offensichtlich der Pocket Books-Verlag dafür verantwortlich gesehen, diese Aufgabe anzunehmen.Wie bereits die beiden Vorgängerromane ist "Verlorene Seelen" ein Crossover zwischen den "The Next Generation"- und "Titan"-Reihen, hinzu kommen mit Ezri Dax und ihrem Kommando über das Schiff Aventine, sowie Erika Hernandez und ihrer Crew, auch Figuren aus den Serien "Deep Space Nine" und "Enterprise" zum Einsatz. Seven of Nine aus "Voyager" und Föderationspräsidentin Nan Bacco aus "Die Gesetzte der Föderation" geben kurze Gastauftritte. Die Trilogie ist episch angelegt, erstreckt sich auf mehrere verschiedene Zeitlinien und über ganze Jahrhunderte, und wir erfahren nicht nur, wie die Borg einst entstanden sind, sondern auch, wie ihre bisherige Existenz ein schlüssiges und Star Trek-konformes Ende findet (sie werden nicht vernichtet, sondern -- SPOILER! -- wieder allesamt in ihren individuellen Zustand zurückversetzt. Dies geschieht jedoch erst, nachdem sie viele bekannte Föderations- und Klingonenwelten verheert, einige gänzlich zerstört und hunderte Millionen Föderationsbürger umgebracht haben, darunter auch einige dem Star Trek-Fan gut bekannte Figuren. An Action wird dabei nicht gespart und selten hat ein Star Trek-Roman eine derart nervenzerreißende Spannung aufgebaut, jedoch beschränkt sich der Roman nicht darauf, sondern gibt auch genug Futter für den SF-Fan, der von fremdartigen Lebensformen fasziniert ist, denn die Caeliar, deren Geschichte auf schlüssige Weise mit der der Borg verbunden ist, treten erneut in den Vordergrund. Auch an Charakterisierung wird nicht gespart: So gibt Picard, dessen Traumata durch seine Erfahrungen mit den Borg ihn heimsuchen, zunächst eine schlechte Figur, aber seine seelische Befreiung durch die Beseitigung der Borg wird so plastisch dargestellt, dass sie beinahe greifbar wird. Anders als die beiden Vorgängerromane krankt "Verlorene Seelen" dabei nicht mehr an kleineren Schönheitsfehlern, sondern ist auf jeder Seite gleichermaßen schlüssig, spannend und faszinierend. David Mack verbindet die verschiedenen Zeitlinien, die zuvor aufgeworfen wurden, handwerklich brilliant, an keiner Stelle wirkt irgendetwas gezwungen oder unstimmig. Jede einzelne Seite ist voll und ganz gelungen. In diesem Fall also ganz klar fünf Punkte für einen in jeder Hinsicht großartigen Abschluss der Trilogie. Uneingeschränkte Empfehlung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Ende und der Anfang,
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Destiny 3: Verlorene Seelen (Broschiert)
Ich hatte es, obwohl es in den vorigen Rezensionen erwähnt worden war, nicht für möglich gehalten das "Borg"-Thema so in sich stimmig, klug und doch auch im Rückblick bis zur ersten Borg-TNG-Episode so gut abzuschliessen. Diesen Romand beendet man mit einem Gefühl, das eine Ära zuende gegangen ist - vorher wechselt man aber zwischen plötzlicher Erkenntnis, Trauer und Erstaunen hin- und her.In einer der vorigen Rezensionen wurde angemerkt, das Captain Picard sich nicht verhält wie man es kennt - nach dem Durchlesen kann man das auch verstehn. Diesen 3. Teil der "Destiny"-Trilogie kann man sicher mit dem 3. Teil von Herr der Ringe vergleich - er macht nicht den Fehler um jeden Preis das Ende zu schnell erreichen zu wollen und ende auch nicht damit. Er zeigt auf das es noch Hoffnung und eine Zukunft im "danach" gibt. Die Auswirkungen auf das Star Trek-Universum sind aber groß und werden sich erst im Laufe der nächsten Bände wirklich zeigen. Was ich besonders genossen habe, war die Vielfalt an "nicht-menschenlichen" Besatzungsmitgliedern in den Beseatzungen - die natürlich aus Kostengründen so nicht in Filmen oder Serien zu sehen sind, aber es zeigt das die Föderation nicht nur aus den Menschen besteht. Mehr davon bitte. Mehr zur Handlung verrate ich hier nicht - kauft das Buch (Pflichtkauf! - aber nur wer vorher schon die anderen beiden gelesen hat) - genießt das Lesen und Star Trek in höchster Vollendung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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