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Star Trek - Deep Space Nine 8.09: So der Sohn
 
 

Star Trek - Deep Space Nine 8.09: So der Sohn [Kindle Edition]

S. D. Perry , Christian Humberg
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Vor Monaten stieß der junge Jake Sisko in den Ruinen von B'hala auf eine rätselhafte Prophezeiung, laut der ein Sohn den Himmlischen Tempel der Propheten betreten und mit einem verschollenen Herold zurückkehren würde. In der Gewissheit, selbst dieser Sohn zu sein, reiste Jake ins Wurmloch, um seinen Vater zu suchen - den seit seiner letzten Konfrontation mit Gul Dukat vermissten Captain Benjamin Sisko. Doch Jakes Suche scheiterte. Oder etwa nicht?

Von einer unfassbaren Macht quer durch die Galaxis geworfen, wird Jake von einem seltsamen Schiff mit einer noch seltsameren Mannschaft gerettet. Er begleitet sie auf einer unvergleichlichen Reise und erkennt, dass ihn seine Suche nach der Wahrheit zu einer Entdeckung führt, mit der er nie gerechnet hatte. Und zu Enthüllungen, die weit über seine wildesten Träume hinausgehen.

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Jake Siskos Schicksal 8. April 2012
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Nachdem Jake Sisko in B'hala eine alte Prophezeiung fand, nach der der Sohn des Herolds diesen von den Propheten zurückbringen kann, machte er sich auf den Weg seinen verschollenen Vater Benjamin Sisko, ehemaliger Kommandant der Raumstation Deep Space Nine, zu finden. Seinen Freunden und seiner Familie sagte Jake, dass er sich auf den Weg zur Erde begebe um seinen Großvater zu besuchen. In Wahrheit jedoch flog er mit seinem kleinen Shuttle in das bajoranische Wurmloch.

Auf der anderen Seite der Galaxis erwacht Jake in Finsternis und Kälte. Er rechnet mit seinem Leben ab. Als er das nächste Mal erwacht befindet er sich an Bord der Even Odds. Ein "Bergungsschiff" mit einer zusammengewürfelten Crew. Niemand an Bord der Even passt in ein Schema. Jeder stellt etwas absolut Einmaliges dar. Jake schließt sich vorübergehend der Crew an, findet Freunde, eine Aufgabe und Abenteuer...

S.D. Perry eröffnete bereits die achte Staffel von DS9. Dabei bewies sie ein erstaunliches Geschick die losen Enden der Serie aufzugreifen, die Figuren glaubhaft in Szene zu setzen und neue Handlungsstränge anzustoßen. Ihre Nachfolger verfeinerten diese dann, bauten weitere auf und schufen im Endeffekt das, was die Serie tatsächlich ausmachte: Mehr als die Summe.

Der Stil der Autorin ist gut, doch anfangs etwas holprig. Einmal daran gewöhnt, habe ich das Buch jedoch nahezu verschlungen. Die Crew der Even ist ihr Baby, und genau so behandelt sie es auch. (Hundebesitzer werden bei einem der Crewmitglieder hin und wieder schmunzeln müssen...) Perry entwirft einen großen Bogen rund um Jake Sisko, der in den bisherigen Romanen durch seinen Abwesenheit glänzte. Dass dies durchaus seine Berechtigung hatte, beweist dieser Roman.

Doch Perry kapselt sich nicht vollständig von den Vorgängern ab. In einem Kapitel beschreibt sie zum Beispiel die Auswirkungen des Romans "Dämonen der Luft und der Finsternis" von Keith R. A. DeCandido. Sie greift das Auftauchen der iconianischen Portale auf und verwickelt die Crew der Even in eine Wette. Das sind Momente, die die Leser der Reihe freuen werden.

Auf dem Cover des Romans prangt neben Jake Sisko auch Opaka. Wer den Vorgängerroman "Mission Gamma IV - Das kleinere Übel" von Robert Simpson gelesen hat, wird davon nicht überrascht. Eher fragte ich mich, wie die Autorin es schaffen wird zum Finale des Vorgängers aufzuschließen.

Für Gelegenheitsleser bietet sich hier eine tolle Abenteuergeschichte. Fans der Reihe bekommen endlich eine Antwort auf die Große Frage der achten Staffel: Was geschah mit Jake Sisko? Ein toller Roman, mit wenigen Schwächen und einer interessanten Sicht auf die kleinen Dinge des Lebens.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kevin R.
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein Handlungsstrang, der immer nur nebenbei angeführt worden ist und schon im ersten Teil begann und im letzten sein Ende erfuhr, erhält mit "So der Sohn" seinen Hintergrund.
Die Geschichte schildert die Reise Jake Siskos bis zum Treffen mit der Defiant (bekannt schon aus Teil 4 der Mission-Gamma-Reihe). Die Erzählung selbst ist sehr interessant gewählt, da Jake gezwungen ist, sich mit sich selbst, seiner Beziehung zu seinem Vater und der Wirkung anderer auf ihn aufgrund der Berühmtheit seines Vater auseinanderzusetzen. Hierbei ist besonders sein innerer Konflikt mit seinem Für und Wieder hervorzuheben, da sie einen tiefen und auch spannenden Einblick in die Psyche Jakes erlauben.
Auch die Präsentation einer Crew, die Jakes Weg begleitet ist tiefgründig und plastisch gelungen, auch wenn die vielen Namen und Verwicklungen zu Beginn etwas verwirrend sind. Dies schafft jedoch keinen Abbruch, sondern fördert eher meiner Meinung nach den Tiefgang dieser Darsteller. Die Interaktionen zwischen dieser Crew und Jake, der seine Probleme natürlich projeziert, sind sehr sehr gut aufeinander abgestimmt.
Auch das Ende zeugt von gehörigem und nachvollziehbarem Tiefgang, welcher einen Selbstfindungsprozess, wie er nur im Star Trek Universum zu finden ist, seine Fortsetzung gibt.
Kritikpunkte inhaltlich sind in manchen kleineren Handlungssträngen7 Erzählperspektiven zu sehen, die scheinbar keinem Ziel untergeordnet sind.
Ein weiterer Punkt, der sich gegen das Cover richtet, ist die Darstellung Kai Opakas, was leider vorwegnimmt, dass diese wichtige Figur ihren Auftritt findet. Somit wird eine überraschende Wendung entfernt.
Insgesamt ist "So der Sohn" jedoch eine sehr gelungene Fortsetzung der Geschichte um Jake mit einem überzeugenen Tiefang, welcher sich nahtlos in die 8. Staffel anfügt.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Andreas Suchanek (Media-Mania) TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert
Nachdem der Leser am Ende des vorangegangenen Bandes mit einem überraschenden Cliffhanger - der Rückkehr von Jake Sisko und Kai Opaka - konfrontiert wurde, wird die Uhr im vorliegenden Band erst einmal um einige Monate zurückgedreht. Jakes Abenteuer beginnen, nachdem die Wurmlochwesen ihn auf eine lange Reise geschickt haben. Ein Abenteuer in einer fremden Umgebung, unter widrigen Umständen. Und genau hier liegt auch das größte Manko an "So der Sohn": Der Leser kennt bereits das Ende der Geschichte und weiß somit um die überraschende Rückkehr Opakas. Damit hält der Roman keine Überraschung, keinen Twist, keinen Aha-Effekt mehr bereit. Die Geschichte plätschert gemütlich vor sich hin, bringt kaum Höhepunkte mit sich und versteht an keinem Punkt zu überzeugen. Zweifellos hält das Wiedersehen mit Opaka nostalgische Gefühle bereit, war sie doch ein sehr beliebter Charakter der TV-Serie, deren Schicksal niemals geklärt wurde.

Hätte der Vorgängerband die Information über das Auftauchen der ehemaligen Kai nicht vorweggenommen, wäre es eine schöne Überraschung. So wartet der Leser aber nur noch darauf, wann und wie die gute Opaka wieder in das Leben von Jake Sisko tritt. Während die bisherigen Romane der Serie "Deep Space Nine" als größtenteils spannend, fesselnd und obendrein charakterbetont bezeichnet werden können, ist dieser Roman mehr als schwach.
Es gelingt dem Autor an keiner Stelle, wirklich Spannung aufzubauen, die Figuren sind farblos und größtenteils Klischees; von überraschenden Twists fehlt jede Spur. So kurz vor dem Finale der ersten Buchstaffel, sollte das eigentlich anders sein. Mit Band 8.10 "Einheit", endet die Staffel. Es bleibt zu hoffen, dass das Finale spannender wird.

Fazit:
Enttäuschend für den vorletzten Band der Staffel. Der schwächste Roman in einer bisher gelungenen und spannenden Staffel.
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