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39 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wahrlich kinowürdiges Finale!, 16. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Deep Space Nine Season 7 [Box Set] [7 DVDs] (DVD)
Die siebte und letzte Season führt die Serie Deep Space Nine zu ihrem dramaturgischen Höhepunkt. Mit dem Finale des Dominion-Konflikts skizziert Star Trek für die Menschheit sowie die gesamte Föderation wohl die größte Bedrohung aller Zeiten. Das führt dazu, dass der extrem spannende Stoffs den Zuschauer mehr fesselt als alles, was Star Trek-Fans bisher gesehen haben, und Season 7 auch durch die mitreißenden Drehbücher zur düstersten Star Trek-Staffel überhaupt wird - die Föderation befindet sich im Krieg. In der schockierenden Episode THE SIEGE OF AR-588/ DIE BELAGERUNG VON AR-588 wird diese Tatsache knallhart rübergebracht. Sisko und seine Leute müssen auf einem Planeten eine Stellung gegen Jem'Hadar Soldaten verteidigen. Nog wird schwer verletzt und verliert schließlich sein Bein. Durch die extreme Spannung, wachsende Dramatik und gigantisch ausgeprägte Storyline ist Season 7 weitgehend eine zusammenhängende Einheit: Von Beginn an knüpfen beinahe alle Einzelfolgen thematisch aneinander an. Zunächst müssen die traumatischen Ereignisse aus Season 6 verarbeitet werden. Mit dem tragischen Tod von Dax hat Worf seine Frau verloren. So wie er hat sich auch Sisko zurückgezogen. Während die zum Colonel beförderte Kira DS9 kommandiert, hält er sich auf der Erde auf, bis er überrascht wird ... durch die Ankunft von Ezri Dax: Mit dem neuen Wirt des Dax-Symbionten gesellt sich auch noch mal eine neue Hauptdarstellerin zur Serie hinzu: Nicole DeBoer. Die immensen Gefahren für DS9 und die Föderation lauern auf Cardassia Prime, wo das Dominion und die Cardassianer, wo die weibliche Formwandlerin und der Cardassianer Damar Angriffspläne zur Eroberung des Quadranten schmieden, und sogar auf Bajor, wo sich der äußerlich immer noch bajoranisch aussehende Dukat das Vertrauen von Kai Winn, der geistigen Führerin der Bajoraner, erschleicht. Eine große Niederlage muss die Föderation in PENUMBRA/ IM UNGEWISSEN einstecken, als das Vorzeige-Schlachtschiff Defiant zerstört wird. Worf und Ezri geraten schließlich in Gefangenschaft. In der Episode STRANGE BEDFELLOWS/ EINE SONDERBARE KOMBINATION werden sie Zeuge eines weiteren Rückschlags für die Föderation: mit den Breen hat sich eine weitere Macht dem inzwischen schier übermächtig wirkenden Dominion angeschlossen. Ein erster großer Wendepunkt ereignet sich in der Folge THE CHANGING FACE OF EVIL/ IM ANGESICHT DES BÖSEN, als Damar sich völlig überraschend vom Dominion, das er nun als Unterdrücker sieht, lossagt, und mit Sinnesgenossen in den Untergrund geht, um fortan für ein freies Cardassia zu kämpfen. Kira, Garak und Odo begeben sich auch auf die cardassianische Heimatwelt, um ihn zu unterstützen. Mit THE DOGS OF WAR/ IN DEN WIRREN DES KRIEGES beginnt das große Finale. Sisko bekommt ein neues Schiff und holt zum großen Schlag gegen das Dominion aus. Inklusive der abschließenden Doppelfolge WHAT YOU LEAVE BEHIND/ DAS, WAS DU ZURÜCKLÄSST werden gigantische und monumental aufgemachte Weltraumschlachten inszeniert, die in der Form genauso eines großartigen Kinoabenteuers würdig wären. Auch ganz spezielle Stories, die nicht direkt mit dem Dominion-Stoff in Verbindung stehen, zeugen von den überragenden Einfällen der Autoren. In EXTREME MEASURES/ EXTREME MASSNAHMEN klinken sich Bashir und O'Brien ins Gehirn des sterbenden Sektion 31-Geheimagenten Sloan ein und müssen spannende Rätsel lösen, indem sie dessen Gedanken interpretieren. FIELD OF FIRE/ FREIES SCHUSSFELD ist ein packender Krimi rund um eine geheimnisvolle Mordserie auf DS9 mit spannenden psychologischen Spielchen. Die Klingonen-Folge ONCE MORE UNTO THE BREACH/ DER DAHAR-MEISTER bringt ein Wiedersehen mit einer Star Trek-Legende, dem alten klingonischen Krieger Kor, der schon in den Sechzigern in der Originalserie Captain Kirk das Leben schwer gemacht hat - ein wie das andere Mal gespielt von John Colicos. Typisch für Star Trek - auch humorvolle Momente sind nicht zu rar gesät. In TREACHERY, FAITH, AND THE GREAT RIVER/ VERRAT, GLAUBE, UND EIN GEWALTIGER FLUSS gibt es einen amüsanten Kettenhandel nach Ferengi-Marktkriterien. Gewaltige Tauschaktionen machen vor nichts halt; und so verschwindet auch Captain Siskos Schreibtisch. Absolut fantastisch ist auch die kultverdächtige Folge TAKE ME OUT TO THE HOLOSUITE/ WETTKAMPF IN DER HOLOSUITE, in der es zu einem Baseballmatch zwischen der Besatzung eines Vulkanierschiffs und den DS9-Charakteren kommt. Season 7 ist auch geprägt von Vic Fontaine, dem holographischen Programm eines 60er Jahre-Swing-Sängers, in dessen Bar Sisko & Co. als willkommene Abwechslung vom harten Alltag Zuflucht und Entspannung suchen. So finden eine Vielzahl von Frank Sinatra-Klassikern ihren Weg ins Star Trek- Universum - und es gibt sogar ein brillantes Duett von Vic Fonatine mit Captain Sisko in der auflockernden Folge BADDA-BING, BADDA-BANG, die ausschließlich in der Bar spielt, wo Vic Hilfe braucht, um eine erpresserische Ganovenbande auszutricksen. Für DS9-Fans erschien sogar mit der CD "This One's From The Heart" eine grandiose Zusammenstellung der Songs, die in der Serie vorkommen. Die Holosuite-Simulation der Bar in Las Vegas wird auch zur Hauptkulisse von IT'S ONLY A PAPER MOON/ LEBEN IN DER HOLOSUITE, in der Nog - traumatisiert vom Verlust seines Beines - sich in der Simulation aus der Realität flüchtet. FAZIT: Season 7 ist düster und beschreibt monumentale Entwicklungen. Und so dunkel der Großteil der Storyline ist, so genial ist auch der Gegensatz zu vielen der witzigsten Episoden, die Star Trek je hervorgebracht hat. Die Staffel bietet ein gigantisches Ende einer Serie mit unendlicher Vielfalt und immensem Tiefgang. Deep Space Nine hat sich bis zum Schluss gesteigert und hört auf dem Höhepunkt auf.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sparfüchse aufgepasst!, 25. November 2008
Also über den Inhalt möchte ich nicht viele große Worte verlieren...diesbezüglich kann man sich den deutschen Rezensionen annehmen. Bei den englischen DVD-Staffeln gibt es jedoch 2 große Unterschiede: 1. Es gibt nicht 14 x 1/2 Staffel wie in Deutschland, sondern 7 x 1 Staffel und 2. sind diese Staffeln im moment sehr günstig zu bekommen...bei amazon.co.uk.!!! Dort kosten eine Staffel ca. 12,75 Pfund (ohne Steuer) insgesamt ca. 15 ¤!!! Das macht ein Ersparnis von ca. 250,00 ¤ (7 x 15 ¤ = 105 ¤ im Gegensatz zu 14 x ca. 25 ¤ "Deutsche Version" = 350 ¤) für die ganze Serie...und das gilt für Star Trek - "Deep Space Nine", "Voyager", "Next Generation" und "Enterprise"!!! ANMERKUNG: Ja, alle haben eine deutsche Tonspur (wie die englische im 5.1 Dolby)!
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die beste Staffel - und leider auch die letzte, 28. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Deep Space Nine Season 7 [Box Set] [7 DVDs] (DVD)
Deep Space Nine ist meiner Meinung nach die beste Star Trek Serie, was durch diese siebte Staffel - wie ich finde die beste - nochmals bestätigt wird. In fast ausnahmslos hervorragenden Epsioden werden fast alle Handlungsbögen geschickt aufgebaut, um dann im Zehn-Folgen-Finale endgültig abgeschlossen zu werden. Die einzigen Folgen, die man nicht unbedingt gesehen haben muss sind "Chrysalis / Sarina" und "Chimera / Hirngespinst", aber sogar diese sind immer noch auf gutem Niveau, der Rest ist sowieso absolute Pflicht, auch wenn der Zehnteiler am Schluss manchmal ein wenig zu lang ist. Dies tut der extremen Spannung, die dort Aufgebaut wird, aber kaum Abbruch. Und natürlich gibt es auch hier wirklich denkwürdige Epsioden wie das grandios in bester Anti-Kriegs-Manier gefilmte "The Siege of AR-558 / Die Belagerung von AR-558", der beim ersten Mal ansehen unheimlich spannende Thriller "Field of Fire / Freies Schussfeld" oder die geniale Holodeck-Comedy-Folge "Badda-Bing, Badda-Bang". Und auch alles andere ist wie gesagt absolut sehenswert. Noch ein paar Gedanken zum neuen Charakter Ezri Dax: Ich finde, dass die Produzenten das Problem mit Jadzias Tod gar nicht besser hätten lösen können. Eine junge, durch den Symbionten anfangs sehr verwirrte und gleichzeitig umwerfend schöne Frau neu einzubringen, war eine geniale Idee. Und Nicole deBoer spielt diese Rolle mit sehr viel Wissen und bringt gleichzeitig neuen Schwung und Witz mit, allein die Dialoge zwischen Ezri und Worf haben für mich Kultcharakter. Ich hätte auch nichts gegen ein oder zwei reine Ezri-Folgen mehr gehabt, aber naja, was soll man machen. Doch wer sich eine komplette Fernsehserie auf DVD kaufen möchte, weiß sicher zumindest grob über den Inhalt bescheid, deshalb komme ich direkt auf die Aufmachung der DVD-Box und die Qualität an sich zu sprechen: Die (diesmal mit einem dunklen Orangeton verzierte) aufklappbare Plastikbox ist recht stabil und ganz hübsch anzuschauen. Der Aufkleber der deutschen Version klebt zum Glück wieder auf der Verpackungsfolie und ist endlich aus etwas dickerem Material, man kann ihn also relativ leicht ins Innere der Box kleben (was durchaus sinnvoll ist, da die Boxen ja alle ineinander passen, aber eben nur ohne Aufkleber). Wie bei den bisherigen Staffeln sind die 7 DVDs in einem durchsichtigen Plastikhüllenstapel (etwa wie Maxi-CD-Hüllen) untergebracht. Dieser Stapel ist an der Seite tatsächlich mit einer Art "Tesafilm" zusammengeklebt, was nicht sonderlich professionel aussieht. In der Praxis erweist sich dies aber als gar nicht mal so schlecht, man benötigt nicht viel Platz zum aufklappen. Desweiteren ist noch eine CD-ROM zur virtuellen Raumstation erhalten, sowie die Spacemiles, mit denen man - wenn man die Miles aus allen 7 Boxen besitzt - Anfang 2004 entweder eine DS9-Uhr oder 3 Bonus-DVDs + T-Shirt erhalten kann. Nun aber zur Staffel 7 selber: Ton und Bild der DVDs sind soweit ich das beurteilen kann in Ordnung, nur die nicht überspringbaren Menüanimationen nerven mit der Zeit etwas, da vor allem die Anfangssequenz nach dem Einlegen der DVD zu lang (und dazu noch als relativ hässliche Animation statt einer direkten Aufnahme aus der Serie) geraten ist. Die Extras sind des Endes dieser Saga wirklich würdig, es gibt diesmal Crew-Dossiers über Jake Sisko, Ben Sisko und Ezri Dax und einige Dokus, aber zusätzlich noch einen Bericht über den letzten Drehtag und das Auseinandergehen der Crew. Dieser ist fast noch trauriger als das Ende der Serie selbst, aber natürlich auf jeden Fall besonders sehenswert. In den Hidden Files sieht man außerdem noch Interviews mit den meisten wiederkehrenden Nebendarstellern. Wie bei den anderen Staffeln wird man auch hier vom Bonusmaterial nicht enttäuscht. Wer DS9 bisher nicht mochte, wird sich jetzt wohl auch nicht mehr überzeugen lassen, jeder andere Star-Trek-Fan wird wohl spätestens mit Staffel 4 seine DS9-Sammlung begonnen haben und muss deshalb die geniale Season 7 natürlich auch besitzen. Außerdem ist natürlich der übliche DVD-Vorteil Originalsprache vorhanden, das klare und elaborierte Englisch aus DS9 ist recht einfach zu verstehen und eignet sich auch gut zum Lernen, und vor allem Avery Brooks (Cpt. Sisko) ist mit seiner Originalstimme der deutschen Synchro haushoch überlegen (aber auch die anderen Darsteller kommen im Original einfach besser). Abschließend kann ich sagen, dass ich noch lange nicht genug von DS9 habe und mich sehr über einen Kinofilm freuen würde, keiner der Charaktere ist ja unwiederbringlich verloren. Natürlich weiß ich auch, dass die Chancen verschwindend gering sind. Und somit ist das Ende schmerzhaft, denn es ist weder ein komplett offenes Ende wie bei TNG noch ein kompletter Abschluss wie bei Voyager. Beim Zoom-Out ganz am Schluss hat man wirklich das Gefühl, man lässt diese Leute, die man 7 Jahre lang begleitet hat, nun allein in den unendlichen Weiten. Aber trotzdem: wohl nur dieser Abschluss ist dieser Serie würdig, und "...ein Teil von uns wird immer dort sein, dort auf Deep Space Nine."
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