Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Noch nie was schöneres als Sammleredition gesehen..., 31. Oktober 2009
Habe eben pünktlich zum Erscheinungstag die Sonderedition mit der Enterprise bekommen und war erst überrascht. So ein kleines Paket für das Enterprisemodell...???? Aber als ich die Verpackung öffnete sah ich, man muss sie zusammen bauen. Dies war mit der kleinen Anleitung kein Problem und nun steht sie vor mir....und ich muss sagen, der Hammer.
Super verarbeitet wie ein Revellbausatz steht sie jetzt im Regal. Ein echter Eyecatcher :-) und sicherlich was besonderes. Hebt man
die "Brücke" hoch, liegen darin die beiden Blurays sicher im Case.
Zum Film kann ich nur sagen, Geschmacksache - mir gefällt er. Ton und Bild sind perfekt. Die Schärfe im Film ist perfekt und macht richtig Spass. Schön mal wieder was neues von der Enterprise zu hören und sehen. Auch der Ton schlägt wuchtig aus meiner Anlage. Alles in allem, eine perfekt Umsetzung auf Blu-ray.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
...einhalb Sterne...To boldly go where no bluray has gone before..., 20. November 2009
Na ja...eigentlich nur fast.
Doch vorliegende 3-Disc Bluray ist ein Musterbeispiel dafür, was dem echten Fan dieses Mediums alles geboten werden kann...
Vorweg: Dies ist die Rezension zur englischen DREI-Disc Version, mit komplett anderer Verpackung und anderem Artwork. Warum Amazon alles mischt, bleibt mir ein Rätsel! Diese Rezension hat eigentlich nichts bei der deutschen Bluray zu suchen!!!
Erwarten Sie bitte auch nicht, dass ich den - die meisten Star Trek Fans polarisierenden Inhalt der Geschichte - bewerten werde. Die einen finden die Ereignisse des ersten Zusammentreffens von Kirk und Spock inklusive neuer Zeitebene brilliant - die anderen beschwören den Verrat an Gene Roddenberrys Erbe...
Fangen wir mit der Verpackung an:
Eingeschoben in einen netten Pappschuber findet sich auf BEIDEN Seiten der Star Trek Schriftzug wieder - auf der Vorderseite sehen wir Kirk in der durchsichtigen Schrift, auf der Rückseite Spock. Zieht man die Bluray nun heraus, sieht man ebenfalls auf Vorder- und Rückseite Kirk und Spock, allerdings als jeweils komplettes Portrait. An die Rückseite des Pappschubers ist eine Seite mit Informationen zum Inhalt der Bluray angeheftet bzw. eingesteckt.
Disc 1:
Sie enthält den Film in bestechender Bild- und Tonqualität, kaum Farbrauschen, ein ruhiges Bild und überwiegend knackige Schärfe. die Farben sind zwar teilweise etwas verfremdet, allerdings wurde dies bewusst als Stilmittel verwendet. Besonders in den Szenen auf der Brücke ist die Plastizität enorm. Zur Referenz reicht es jedoch nicht. Zumindest im englischen Original kommen Druck und Effekt auch beeindruckend über eine entsprechende Dolby-Surround-Anlage herüber. Wer sich für den auf der Disc enthaltenen deutschen Ton entscheidet, muss hier Abstriche machen. Diese fallen für mich jedoch bei weitem nicht so schlecht aus, wie von manchen beschrieben. Zusätzlich wären da noch die italienische, französische und spanische Version zu finden. Alles übrigens auch mit deutschen Untertiteln, so auch den Audiokommentar u. a. des Regisseurs.
Disc 2:
Enorm umfassendes Bonusmaterial - und das auch noch in HD Qualität. Sehr sehenswert u. a. das Casting, Gene Roddenberrys Vision, der Raumschiff Simulator und die Gag Reel - ein Zusammenschnitt der komischsten Momente bei den Dreharbeiten. Und das ist noch nicht mal die Hälfte...Wer alles in Erfahrung bringen will, der sehe mal auf amazon.co.uk nach - dort füllt die Produktangabe zum Bonusmaterial eine ganze Seite - zuviel für eine Rezension wie diese.
Disc 3:
Enthält die digitale Kopie. Da vorliegende Bluray aus dem United Kingdom stammt, logischerweise in englischer Sprache.
Fazit:
Was für eine Ausstattung - und sollten sie einen Internetanschluss haben, können sie noch weitere Infos herunterladen - zumindest in Verbindung mit der ersten Disc..
Für den Freund anglophiler Tonspur und echten Fan dieses Films bleiben bei dieser Special Edition wirklich keine Fragen offen!
Als Sammelobjekt macht sie eine Menge her - und auch bild- und tontechnisch ist sie eine echte Empfehlung!
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275 von 422 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Viel Action, wenig Star Trek, 18. Juni 2009
Kinofilme mit einer dicken Fangemeinde lassen sich oft aus wenigstens zwei verschiedenen Blickwinkeln heraus betrachten und rezensieren. Zum einen aus dem des Insiders, der schon im Vorfeld der Veröffentlichung eine erregte Erwartungshaltung einnimmt und daher besonders leicht respektive schwer glücklich zu machen ist. Zum anderen aus dem des neutralen Zuschauers, der wahrscheinlich nicht beurteilen kann, wie gut ein bestimmtes Ereignis oder eine Figur in den jeweiligen Kanon passt, sich also einfach berieseln lässt. Das ist bei "Star Trek" nicht anders. Ich möchte mich an beiden Blickwinkeln versuchen.
1. Bizarres Handlungsgerüst
Die Handlung in J. J. Abrams Neubeginn schien mir - aus welchem Blickwinkel auch immer - ein einziges Durcheinander zu sein. Vier verschiedene Zeitzonen sind de facto eine zu viel. Dazu kommt, dass die Idee, mit Nero einen zentralen, rachsüchtigen Gegenspieler für die Crew der Enterprise zu schaffen, nach "Star Trek II - Der Zorn des Kahn" und "Star Trek X - Nemesis" schlicht ausgelutscht wirkt. Der Romulaner selbst bleibt blass, einfallslos und somit weit hinter seinen Vorgängern zurück. Besaß Kahn noch psychopathisches Charisma und entstammte der Picard-Klon noch einer interessanten, wenngleich skurrilen Idee, kommt Nero schlicht wütend aus der Zukunft.
Für Kenner womöglich langweilig, alle anderen wird es kaum stören.
2. Durchwachsene Einbindung der Hauptrollen
Dieser Part meiner Kritik dürfte vornehmlich Trekkies interessieren, wartete man als eingefleischter Liebhaber des Franchise doch aufgeregt auf die Einführung der großen Namen in die neue Ära. Die gelingt leider nicht immer zur Gänze.
So macht Chekov mit seinen zarten 17 Jahren einen geradezu putzigen Eindruck und scheint ferner weitaus cleverer und impulsiver zu sein, als ich ihn in Erinnerung hatte. Scottys Rolle wirkte, als hätte man ihn glatt vergessen und kurz vor Ende des Films noch auf Teufel komm' raus im Plot unterbringen wollen. Es fehlt ihm an Ernsthaftigkeit und Professionalität; stattdessen hangelt er wie ein Kasper von einem flachen Witz zum nächsten, wodurch sein eigentliches Talent völlig in den Hintergrund tritt.
Zachary Quinto als junger Spock hingegen scheint im Ansatz annehmbar, wenngleich ihm die herablassende Art seines ruhmreichen Vorbilds noch nicht derart anzusehen war. Auch Kirk ist trotz hier und da überspitzter Aggressivität ordentlich inszeniert. Er sollte nur für den Chefsessel auf der Brücke erst einmal erwachsen werden. Mein persönlicher Favorit: Unser aller Éomer Karl Urban alias Leonard McCoy, sprich die Besetzung, die ich zunächst als besonders gewagt empfand, weil der Darsteller nicht zuletzt im zweiten und dritten Teil der Herr der Ringe-Saga von sich reden gemacht hatte. Rasiert, gekämmt und in seine blaue Uniform gesteckt, trifft er das Original jedoch verdächtig. Urban und John Cho als Hikaru Sulu passten auch deshalb, weil sie vergleichsweise zurückhaltend und nicht krampfhaft komisch, talentiert oder aggressiv agierten, mit Abstand am besten ins Bild.
3. Viel Action, wenig Star Trek
Wer den Film gesehen hat und behauptet, er wäre nicht unterhalten worden, schwindelt wahrscheinlich. Allerdings geht es gerade Star Trek-Fans natürlich nicht nur um nackte Unterhaltung, sondern um das, was Gene Roddenberrys Universum unverwechselbar macht. Dazu gehören mitunter psychologisch tiefgreifende Dialoge und ein moralischer Pathos, den man andernorts vergeblich sucht. Kann man auf Ersteres noch verzichten, bleibt die Moral dieser fernen Zukunft eigentlich Pflicht, soll sie weiter Star Trek heißen. "Eigentlich", weil in Abrams "Star Trek" nicht viel davon geblieben ist und etliche Begebenheiten nicht in den Kanon passen, der zuletzt nur noch wenige Zuschauer in die Kinos lockte.
Man musste also etwas verändern, sollte nicht auch der elfte Teil finanziell floppen. Und das tat man. Action diktiert die Handlung in beinahe jeder Sekunde, Bilder überschlagen sich, was sich - fast klingt es paradox - negativ auf die Spannung auswirkt. Kein Scherz: Meine Star Trek-begeisterte weibliche Kinobegleitung langweilte sich zuweilen (es lag angeblich nicht an mir), weil die Dramaturgie des Films trotz Handlungsreichtum litt. Die Story ist dürftig nachvollziehbar erzählt, dafür explodiert ständig irgendetwas. Die chicen Spezialeffekte und modernen Möglichkeiten, Raumschlachten und gewaltige Schiffe darzustellen, kommen dem Thema natürlich zugute. Dann und wann wäre weniger jedoch mehr gewesen. So glich der Film in Farbe, Action und Tiefgang ein bisschen der Adaption eines Star Trek-Comics.
Echte Probleme machten mir einige Wagnisse der Drehbuchautoren. Dazu gehörte beispielsweise die Liebesbeziehung zwischen Spock und Uhura, auf die in allem, was vorher war, nicht einmal ein Indiz verwies. Andere Zeitlinie hin oder her - das macht des Vulkaniers wichtigsten Wesenszug, sein Bestreben, Emotionen zu unterdrücken und logisch zu handeln, mit einem Kuss zunichte. Was bleibt den Spock-Groupies da noch? Zudem dürfte Bewanderten ein Widerspruch beim Kobayashi Maru-Test, bei dem Kirk bekanntlich geschummelt hat, um ihn als einziger Kadett jemals zu bestehen und dafür mit einer Auszeichnung für originelles Denken belobigt zu werden, aufgefallen sein. Hier setzte es stattdessen eine disziplinarische Maßnahme.
4. Unterm Strich
Was dem Film fehlt, ist echtes Star Trek-Flair. Das mag dem einen oder anderen vielleicht entgangen sein, weil er überglücklich darüber, die bekannten Namen und einen betagten Leonard Nimoy frisch in Aktion zu sehen, die Philosophie vorherige Filme und Serien vergaß. Das wiederum macht den Film auch für Nicht-Fans und Neueinsteiger interessant. Zudem will ich dem neuen Team einen bunten Neubeginn zugestehen und darauf hoffen, dass man einige lachhafte Experimente im Keim erstickt und sich wenigstens in puncto Moral und Intelligenz der Geschichte Roddenberrys Intention besinnt. Ob der mit dem neuen Film zufrieden gewesen wäre, wage ich nämlich zu bezweifeln.
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