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"Captain's Blood" ist der Fortsetzungsroman zu "Captain's Peril" (auf Deutsch: "Sternendämmerung") und zweites Buch der dritten Shatner-Trilogie mit dem Namen "Totality".
Nachdem Picard-Klon Shinzon die romulanische Regierungsspitze auslöschte, die militärische Macht im Imperium übernahm und bei seinem persönlichen Rachefeldzug gegen Captain Picard kläglich scheiterte, ist das Romulanische Imperium in Splittergruppen zerteilt. Ein Bürgerkrieg scheint unausweichlich. In diesen chaotischen Stunden inszeniert Botschafter Spock sein eigenes Attentat, um mit der Macht der Dramatik die politische Aufmerksamkeit für seinen friedlichen Kampf um die Wiedervereinigung von Vulkaniern und Romulanern zu sensibilisieren. Doch zu spät muss der Botschafter erfahren, dass die politischen Kräfte auf Romulus ihre eigenen Ziele verfolgen und vor nichts zurückschrecken, auch nicht davor, das inszenierte Attentat auf Spock Wirklichkeit werden zu lassen...
Zur selben Zeit irgendwo im Föderationsraum: Captain James T. Kirk hat der Sternenflotte abgeschworen und bemüht sich, seinem fünfjährigen Sohn Joseph ein guter Vater zu sein. Seinem gefundenen Frieden wird durch das (angebliche) Attentat auf Spock ein jähes Ende gesetzt. Kirks tiefe und Jahrzehnte alte Freundschaft zu Spock überwiegt seine Vorbehalte gegenüber der Sternenflotte, so dass er dem Wunsch des Oberkommandos entspricht und zusammen mit McCoy, Scotty, den beurlaubten Enterprise-Offizieren Captain Picard, Beverly Crusher und Geordi La Forge auf einem ominösen Forschungskreuzer nach Romulus fliegt. Als zivile Ermittlungstruppe soll es ihnen im Lichte fortschreitender diplomatischer Beziehungen zwischen dem Romulanischen Imperium und der Föderation gestattet sein, persönliche Nachforschungen über das dramatische Attentat auf Botschafter Spock anzustellen. Kirk traut weder den Romulanern noch dem wachsenden Frieden. Doch vor allem traut er nicht der Sternenflotte. Er verdächtigt das Oberkommando, ihn den Romulanern als Alibi-Zivilisten vorzuschieben, um den wahren Zweck der Mission zu verschleiern. Kirk beginnt, an Picards Versicherungen, dass der Grund für die Mission nach Romulus ausschließlich die Aufklärung des Attentats sei, mehr und mehr zu zweifeln. Und er spürt, dass sich sein Sohn in zunehmender Gefahr befindet. Kurz bevor die Gruppe Romulus erreicht, werden sie von einem unerwarteten Gastgeber "empfangen": Shinzons Schattenspieler, die Remaner, entern das Schiff!
Doch welche Motive verfolgen sie? Und wer führt sie an? Ein neuer Shinzon? Und in welchem Zusammenhang stehen die Ereignisse um Romulus mit der dunklen und in "Captain's Peril" angekündigten Bedrohung aus einer fernen Galaxie -The Totality-?
Kritik
"Captain's Blood" ist sicherlich eine überdurchschnittlich gut und spannend erzählte Star Trek-Story, aber es ist unter dem, was man von einem Roman von William "Captain Kirk" Shatner und dem Co-Autorenpärchen Reeves-Stevens erwartet.
Wie alle Romane der Shatner-Reihe ist auch dieses hier stark auf den Charakter James T. Kirk fokussiert. Er erhält eine serientreue, tiefgründige und absolut überzeugende Darstellung. Aber auch in punkto Charakterisierung der anderen Classic-Figuren, insbesondere von Spock und McCoy, bieten die Shatner-Romane sicherlich mitunter die serientreuste. Dies ist gewiss nicht überraschend, hat doch William Shatner als langjähriger Darsteller des Captain Kirk das Gesicht der Classic Crew entscheidend geprägt. Meiner Ansicht nach hat dies aber niemals zu einer Classic / Kirk-Dominanz in seinen Romanen geführt. Insbesondere Captain Picard hat in dem Vorläufer dieses Romans, in "Captain's Peril", eine wunderschöne tiefgründige Charakterisierung erfahren.
Leider hat das im vorliegenden Buch abgenommen. Captain Picard, Beverly Crusher, La Forge, Worf, Will Riker, Deanna Troi. Sie alle kommen vor. Sie alle wirken real. Der Serienfan erkennt sie wieder. Aber sie wirken gegenüber der starken Persönlichkeit Kirks oberflächlich und blass.
Daher gibt es von mir als langjährigen TNG - Fan und begeistert/kritischer Leserin der vorherigen Shatner-Romane keine volle Punktzahl. Das können Sie besser, Kirk! Ich hoffe auf den letzten Teil der Totality-Trilogie, auf "Captain's Glory"!
Once again, Shatner and the Garfield Reeves-Stevens take the mediocre drabness from mainstream Trek these days and find a way to bring sudden validation and depth to it. That's what real writers are supposed to do. So, even a franchise killing movie like Nemesis suddenly resonates with a little meaning thanks to the repair job and extension certain events are given here. That's what I have always loved about this series. The way they connect the dots, fill in the blanks, and flesh things out and really make all parts of Star Trek truly feel like one big universe in the most epic sense. That's the way Star Trek always really was meant to be - not a weekly soap opera set in space like it has been in recent years.
Say what you will about Shatner, but he and his two collaborators clearly know this universe and love it and its characters passionately, and it shows. That's what Star Trek so desperately needs now. People that really care about it and love it to be in charge vs. those who want the quickest way to turn over a buck. The irony of that being: If you make quality Trek, you will make more money, because quality Trek always has had that universal appeal.
I look forward to each book in this series like I used to the Star Trek movies. To me, the stories within are that important and I consider them canon as far as I am concerned. I always tell people if the want to remember what real Trek is about, read this series, read Peter David, read Micheal Jan Friedman, and a few others.
I sincerely hope this series doesn't end, because it feels like it's my last hope for real quality Trek and the continuation of the "main" story. I understand that all good things must come to an end, but...I hope that's not for a long while.
Must read!
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