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In ihrer eigenen Zeit begegneten die Helden der Sternenflotte einer außerirdischen Sonde, die eine geheimnisvolle Nachricht aussandte -- eine Nachricht, die in Form des Gesangs der ausgestorbenen Buckelwale überbracht wurde. Falls die Sonde keine Antwort erhält, resultiert daraus die Zerstörung der Erde. Kirk und seine Leute reisen also -- in ihrem erbeuteten klingonischen Raumschiff -- zurück in das 20. Jahrhundert der Erde, um einen Buckelwal in die Zukunft zu bringen, der mit der außerirdischen Sonde kommunizieren kann.
In der Nacherzählung hört sich der Inhalt von Star Trek 4 - Zurück in die Gegenwart leicht abgedreht an, aber so, wie er von Leonard Nimoy (der bereits bei Star Trek 3 Regie führte) in Szene gesetzt wurde, wird der Film zu einem populären Abenteuer, das mit Humor und lebendiger Handlung zwischen den beliebten Star Trek-Charakteren gefüllt ist. Catherine Hicks (aus der TV-Serie 7th Heaven) spielt die Walexpertin des 20. Jahrhunderts, die schließlich von den guten Intentionen Kirks und Spocks überzeugt ist.
Mit großem komödiantischen Anteil an der Handlung, der auf dem Zusammenprall zwischen Helden der Zukunft und den Großstadt-Realitäten des 20. Jahrhunderts basiert, war Star Trek 4 - Zurück in die Gegenwart ein riesiger Erfolg, der nicht nur das normale Publikum, sondern auch eingefleischte Trekkies überzeugte. --Jeff Shannon
Star Trek 5 - Am Rande des Universums
Der amerikanische Filmkritiker Roger Ebert sagt es kurz und bündig: "Von allen Star Trek-Filmen ist dies der schlechteste". Die folgenden Filme haben an dieser Auffassung nichts geändert. Wir können froh sein, dass sie alle erheblich besser gewesen sind, seit Star Trek 5 - Am Rande des Universums 1989 in die Kinos kam.
Nachdem Leonard Nimoy mit Star Trek 3 und Star Trek 4 Erfolge erzielt hatte, nutzte William Shatner seinen Vertrag, um Regie bei dieser Mission zu führen, in der ein rebellischer Vulkanier (Laurence Luckinbill) Repräsentanten der Föderation in seiner übereifrige Suche nach dem Ursprung des Lebens entführt. Ja, Sie haben richtig gehört: Star Trek 5 handelt von der Suche eines verrückten Vulkaniers nach Gott. Zu der Zeit, als Kirk, Spock und die Kohorten der Föderation das Ende der Galaxie erreicht haben, ist diese Reise in die endgültige Zukunft vom peinlichen Prolog, verbunden mit viel holpriger Handlung, zu einer absurden Lösung gekommen.
Eingefleischte Trekkies werden den Film trotzdem in ihre Videosammlung aufnehmen; sie werden ihn sich aber nur in einem unbeobachteten Moment anschauen. Nach dieser niederschmetternden Erfahrung gab Shatner den Regiestuhl an Nicholas Meyer zurück, der bereits bei Star Trek 2 - Der Zorn des Khan Regie geführt hatte. --Jeff Shannon
Star Trek 6 - Das unentdeckte Land
Nach Star Trek 5 konnte es nur besser werden, und Nicolas Meyer, Regisseur von Star Trek 2, stellte mit Star Trek 6 - Das unentdeckte Land die klassiche Mischung aus Weltraumoper, intelligenter Handlung und fesselndem Zusammenspiel von handfesten Helden und schrecklichen Bösewichtern wieder her.
Der Film, der in seinem Untertitel und mehreren Dialogzeilen Anleihen bei Shakespeare macht, sieht Admiral Kirk und die Mannschaft der Enterprise auf einer diplomatischen Mission, um Friedensverhandlungen mit dem ehrwürdigen Klingonen-Kanzler Gorkon (David Warner) zu führen. Als der hochrangige Klingone und einige Offiziere unbarmherzig ermordet werden, wird Kirk dafür verantwortlich gemacht. Dessen Untersuchung fördert einen Plan zum Meuchelmord zutage, der von dem ruchlosen Klingonen General Chang (Christopher Plummer) ausgeheckt wurde, um die Bemühungen des historischen Friedensgipfels zu zerstören. In dem Maß, wie sich dieser politische Handlungsstrang entwickelt, bekommt Star Trek 6 schärfere Untertöne, da Kirk und Spock mit ihren gegensätzlichen Auffassungen von Diplomatie konfrontiert werden. Ihre Loyalität wird auf eine harte Probe gestellt, als sich herausstellt, dass der Verräter ein vulkanischer Offizier ist.
Mit dramatischem Tiefgang in diesem letzten Film mit der ursprünglichen Star Trek-Mannschaft wird die alte Crew mit großen Ehren entlassen. Während damit die Fackel an die Mannschaft von Star Trek: The Next Generation übergeben wurde, sollten in Star Trek 7 - Treffen der Generationen nur Kirk, Scotty und Chekov -- wenn auch nur kurz -- auf die Leinwand zurückkehren. --Jeff Shannon
Zu den DVDs selber ist zu sagen, dass sie außer den Filmen in Top Quality, deutscher und englischer Version und ein paar Trailern keine weiteren Bonus Features mehr aufweisen. Mir selbst macht das nicht viel aus (na ja, okay, ein bisschen "Making Of" und "Hinter den Kulissen" wäre schon interessant gewesen), aber viele verlangen heutzutage von einer DVD doch etwas mehr. Dieses "Etwas Mehr" für richtig eingefleischte Fans ist demnächst dann ja auch zu haben, da eine neue Deluxe-Edition aller Star Treks auf den Markt kommt. Allerdings werden diese dann selbstverständlich nicht zu einem solchen Schnäppchenpreis feilgeboten.
Wer also einfach nur die Kinofilme in guter Qualität und ohne Schnickschnack beisammen haben möchte, liegt bei dieser Box hier genau richtig.
Noch etwas zu den Filmen selbst:
Episode IV und VI sind mit Abstand die besten Filme mit der Classic-Crew unter Captain Kirk. Und Episode V ist für mich, aller übrigen Kritik zum Trotz, wenn auch tatsächlich nicht das das Highlight der Reihe, so doch noch um Längen besser als die Episoden II und III - aber das ist nur mein persönlicher Geschmack. Also, aufgrund der zwei unumstritten sehr guten Episoden und einer, die durchaus durchgeht, ist diese Box auch etwas für Star Trek Novizen.
Fazit: Alles in allem eine charmante Box mit guten Trek-Movies zum Archivieren oder Kenenlernen zum kleinen Preis.
Zu den technischen Details.
1. Der Deutsche Sound ist bei den Teilen vier und fünf Dolby Surrond 2.0. Die Sounds des 4 Teils sind noch mal deutlich dünner als die des fünften Teiles. In englisch bieten alle drei Teile 5.1 Sound. Der Sechste Teil bietet sehr guten 5.1 Sound. Zwar ist er mit den heutigen satten Sound von Episode1 nicht vergleichbar, aber durchaus ok. DTS sucht man wiedereinmal vergebens! 3/3/4 Punkte für die Teile vier/fünf/sechs.
2. Die Bildqualität ist im 4 Teil für eine DVD schlecht. Sie wird aber im 5 Teil deutlich besser und bietet im sechsten Teil dann sogar brillante Farben und gute Bildschärfe, sowie sehr gute Lichteffekte. 3/4/5 Punkte.
3. Wenig Bonusmaterial, aber viele Untertitel und Sprachen die variabel zu- und abschaltbar sind, deshalb 5 Punkte.
4. Lobenswert sind die Hüllen, wie von Paramount bekannt, im Amaray Case, was für mich als Sammler wichtiger ist als Bonusmaterial, das man eh nur einmal anschaut.
... Lesen Sie weiter... ›Star Trek IV - bildet den Abschluss des Handlungsstranges, der mit Star Trek II eröffnet und in Star Trek III mit Spocks "Wiedergeburt" fortgesetzt wurde. In diesem Abenteuer müssen unsere Helden aus dem 23. Jahrhundert in "unsere" Gegenwart zurückreisen, um mit der Hilfe zweier Buckelwale, die in der Zukunft ausgestorben sind, die Erde im 23. jahrhundert vor einer Katastrophe zu bewahren.
Auf ihrer Suche geraten Kirk & Co. in einige chaotische Abenteuer. So werden Spocks Ohren zu einem kosmetischen Problem, Scotty probt den Zweikampf mit einem Macintosh-Computer und McCoy muß chekov vor der Gehirnchirurgie unserer Zeit retten.
Dieser Film ist humoristisch das Highlight der Serie und war ein Erfolg, weil er durch das Thema auch absolut Mainstream-tauglich war. Auch Nicht-Trekkies können hiermit viel Spaß haben.
Star Trek V ist für mich der schlechteste Star trek film überhaupt. Hier ist William Shatner (Kirk) dem Beispiel seines Kollegen Leonard Nimoy (Spock) gefolgt und nahm im Regiestuhl Platz. Dadurch wird der Film oft ungewollt komisch. zudem wurde am Budget gespart, wodurch sowohl die Sets als auch die Spezial-Effekte - die hier erstmals seit star Trek II nicht von Industrial Light & Magic verantwortet wurden - gelitten haben.
Star Trek VI sollte die letzte Reise für die alte Crew unter Kirk & Co. bilden. Nicholas Meyer inszenierte wunderbar ihre Friedensmission, um die alten Feindseligkeiten mit dem klingonischen reich zu beseitigen.
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