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4.0 von 5 Sternen
Toller Film - schlechte Ausstattung!, 2. März 2001
Einen wirklichen Leckerbissen in Sachen Star Trek beschert uns hier Jonathan Frakes (Com. Riker). Der Film besticht durch geniale Action Sequenzen, einer tolle Handlung und vor allem sehr, sehr gute Dialoge (...und er bürdete dem weissen Wal...). Es gab bis zu diesm Zeitpunkt keinen besseren Star Trek Film - und das will schon was heissen!
Das einzige Manko, was diese DVD aufzuweisen hat, ist das Bonusmaterial. Nur der Kinotrailer und ein weiter Trailer sind einfach zu wenig. Gerade bei den Star Trek Filmen gibt es so viel drumherum zu erzählen. Von diesem Potential wird leider kein gebrauch gemacht (wie auch bei allen anderen ST-Filmen nicht). Aufgrund des spärlichen Zusatzmaterials konnte ich leider nur 4 Sterne vergeben, obwohl der Film ansich mindestens 5 Sterne verdient gehabt hätte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
TNG in Bestform, 8. März 2010
Nach dem Beinahe-Desaster "Treffen der Generationen", bei dem das titelgebende Zusammentreffen der beiden STAR TREK-Captains Kirk und Picard mehr ratlose als begeisternde Gesichter zurück ließ, sollte nun endgültig das erste, alleinstehende Kinoabenteuer der TNG-Crew realisiert werden. Um den Vorgängerfilm in allen Punkten zu übertreffen (was kein außerordentliches Problem darstellte, war dieser Film zwar kinokassenmäßig erfolgreich, qualitativ aber sehr fragwürdig), wurde ein Mann auf den Regie-Stuhl gesetzt, der nicht nur bestens mit der TNG-Materie vertraut war, sondern auch aktiv mitgewirkt hat:
"William Riker"-Darsteller Jonathan Frakes, der mit "Der erste Kontakt" sein Hollywood-Regie-Debut ablieferte. Und diese Entscheidung sollte sich in jederlei Hinsicht als kluger Zug der Studiobose abzeichnen, denn Frakes lieferte hier den besten und erfolgreichsten aller TNG-Filme ab.
Die Föderation steht im Krieg mit den Borg - einer feindlich gesinnten Alien-Rasse, die ausschließlich das Ziel verfolgt, andere Völker in ihr Kollektiv zu assimilieren, deren Wissen und Technologien zu übernehmen und so ganze Welten zu erobern.
Während der Schlacht erzeugen die Borg einen Zeitstrudel, über den diese in die Vergangenheit reisen und durch Manipulation an der Geschichte auf der Erde die Vernichtung der ganzen Menschheit und somit AUCH die gesamte Föderation droht.
Um diese Bedrohung abzuwenden, folgt die Enterprise-Crew den Borg per Zeitreise ins 21. Jahrhundert und versucht, sowohl die Invasoren zu stoppen als auch ein erd-historisches Ereignis unter allen Umständen ohne äußere Einflüsse geschehen zu lassen: den ersten Kontakt mit einer außerirdischen Spezies.
"STAR TREK - Der erste Kontakt" ist ein Sci-Fi-Abenteuer der besonderen Sorte, gefüllt mit reichlich Action und Spannung, aber auch mit viel Humor und Emotionen versehen. Die TNG-Crew läuft zur Bestform auf, jedes Crew-Mitglied wurde klug und sinnvoll in die Handlung eingebunden. Sicherlich gehört Picards persönliche Vendetta (die auf ein früheres Serien-Ereignis zurückweist) zu den Höhepunkten dieses Films, aber auch Data, Worf, Riker und Co. können auf ihre eigene Art überzeugen und teils völlig neue, ungeahnte Charakterzüge zeigen.
Der Film ist optisch, akustisch und auch inszenatorisch ein Leckerbissen, der nicht nur die Sinne des Kino-Zuschauers zu befriedigen weiss, sondern auch STAR TREK-Kennern viele Verweise auf bekannte TOS- und TNG-Serien-Elemente bietet.
All diese Zutaten machen ihn zu einem ganz besonderen Werk und kann mit einem Atemzug mit zwei weiteren, großartigen Filmen, nämlich "STAR TREK IV - Zurück in die Gegenwart" von 1986 und dem jüngsten "STAR TREK" von 2009 genannt werden, denn alle drei Filme haben folgendes gemeinsam:
1. alle drei Filme behandeln das Thema "Zeitreisen", ein sehr beliebtes Sci-Fi-Szenario,
insbesondere im STAR TREK-Franchise
2. alle drei Filme gehören mit zu den Besten der gesamten Reihe
3. alle drei Filme waren absolute Kassenschlager
Im Nachhinein muss man sich eine Frage stellen:
Ist es (besonders was Punkt 1 betrifft) ein Zufall, dass diese drei Filme auf erstaunlich ähnliche Art und Weise erfolgreich waren ? Also ich glaube das nicht ! ;-)
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
WIDERSTAND IST WIRKLICH ZWECKLOS !, 7. Januar 2003
„DER ERSTE KONTAKT" ist ein Meisterwerk im Science-Fiction Genre ! Der damalige Kino-Regisseur-Neuling und STAR TREK-Darsteller Jonathan Frakes hat es verstanden fesselnde Action und hervorragende Charakterelemente mit einer packenden Story zu verbinden. Nie zuvor wirkte ein STAR TREK-Kinofilm von Anfang bis Ende so perfekt, bis ins kleinste Detail stimmig, düster und spannend. Der Kampf gegen die übermächtigen Borg, gepaart mit einer Zeitreise ins 21.Jahrhundert ist schlichtweg genial. Erstmals erhalten die Fans einen Einblick in die Anfänge der Föderation und dem legendären Erstkontakt mit den Vulkaniern.
Aber „DER ERSTE KONTAKT" ist KEIN RICHTIGER STAR TREK FILM. Auch wenn es hier um geschichtliche Ereignisse der Trek-Historie geht und die Crew der neuen Enterprise-E allseits bekannt ist, so ist dieser Blockbuster in erster Linie ein knallharter Actionfilm, in dem Brutalität und auch Horrorelemente vorherrschen. Ein vor Hass und Rachsucht nur so strotzender Picard ist mit dem Shakespeare zitierenden Äquivalent aus der TV-Serien nicht mehr zu vergleichen. Auch die anderen Figuren agieren anders als gewohnt, das macht aber zum Beispiel Seelenklempnerin Deanna Troi endlich zu einem sympathischen Charakter.
Trotzdem ist dieser Film Dreh- und Angelpunkt vergangener und zukünftiger STAR TREK- Ereignisse. Während die Borg ihren Erstauftritt in der NEXT GENERATION („Zeitsprung mit Q") hatten und eigentlich als besiegt galten („Angriff der Borg"), kehren sie in „DER ERSTE KONTAKT" zurück und präsentieren sich gefährlicher als je zuvor. Die Einführung eines Borg-Oberhauptes, der Borg-Queen, widerspricht zwar ebenfalls bekannter Fakten, war jedoch Nährboden für die „VOYAGER"-Nachfolgeserie bis hin zum dortigen „Endspiel"-Finale. Die neuste Spin-Off-Serie „ENTERPRISE" bedient sich ebenfalls einiger Elemente, nämlich der Gründung der Föderation nach dem Erstkontakt mit den Vulkaniern. Insgeheim ist „DER ERSTE KONTAKT" der Pilotfilm dieser Serie.
Zusammengefasst ist „DER ERSTE KONTAKT" einer der besten Science-Fiction-Filme aller Zeiten. Für sich allein stehend ist und bleibt er ungeschlagen, auch wenn eiserne Fans auf die Friede-Freude-Eierkuchen-Philosophie ihrer geliebten NEXT GENERATION verzichten müssen.
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