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Das war Stoff, wie ihn Star Trek-Fans lieben -- abgerundet durch spektakuläre Spezialeffekte, einen großartigen Bösewicht (dank Ricardo Montalbans hervorragend melodramatischer schauspielerischer Leistung) und eine gelungene Kombination von Humor, Spannung und wunderbaren Ideen. Regisseur Nicolas Meyer (der eine tragende Rolle im Erfolg von zukünftigen Star Trek-Filmen spielen sollte) legte den Film als eine Mischung aus Moby Dick, Shakespeare-Tragödie, U-Boot-Thriller aus dem Zweiten Weltkrieg und blendender Science Fiction an und gab damit den Ton für die folgenden Star Trek-Filme vor. --Jeff Shannon
Vom ersten Kino-Moment an habe ich diesen Film geliebt, und er hat bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt. Ein spannendes Duell zweier starker Charaktere (stark: Ricardo Montalban). William Shatner alias Capt. Kirk, dem man ja öfter mal Hölzernheit vorwirft, brilliert in der Rolle des alternden Weltraumhelden - wie es ihm selbst in einer lebensbedrohlichen Lage peinlich ist, vor der jungen Vulkanierin Saavik die Lesebrille aufzusetzen - göttlich. In einer anderen Szene sitzt Kirk mit seiner Mannschaft gestrandet unter der Oberfläche eines öden Planeten und führt eine scheinbar akademische Diskussion über nicht beherrschbare Situationen: "Für mich gibt es keine aussichtslose Lage", sagt er seinen Freunden, die ihm vorwerfen, daß er keine Niederlagen akzeptieren kann. Kaum ausgesprochen, meldet sich Spock über "Handy" und teilt den Eingeschlossenen mit, daß die Enterprise so weit repariert ist, daß sie sie befreien kann. Was alle überrascht, außer Kirk. Und die Zweifler sind als verzagende Kleingeister entlarvt.
Die Bilder der Enterprise und der Reliant im Mutara-Nebel sind wundervoll, Kirstie Alley spielt eine fantastsiche Lt. Saavik (leider hat sie später diese Rolle an die blasse Robin Curtis abgegeben). Das ganze abgerundet durch die Musik von James Horner, der schon lange vor "Titanic" epochemachende Soundtracks schreiben konnte.
Ein Erlebnis. 5 aus 5.
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