Anstatt nach langwierigen Verhandlungen der Neuen Republik beizutreten haben sich die Yevethaner lieber dazu entschieden einen anderen Weg zu gehen, vor allem dadurch dass sie mit den von ihnen konfiszierten Schiffen der ehemaligen schwarzen Flotte des Imperiums eine Reihe von "Säuberungsaktionen" gegen angrenzende Systeme geführt haben. Da die Republik Massenmord als Methode zur Raumgewinnung nicht akzeptiert stellt Staatschefin Leia Organa Solo Vizekönig Nil Spaar ein Ultimatum, ansonsten müsse man mit einer Militäraktion rechnen.
Anderenorts haben sich Lando Calrissian, sein getreuer Freund Lobot und die Droiden C-3PO und R2-D2 langsam an Bord des Teljkon-Vagabunden endlich zurechtgefunden, sodass sie immer mehr über das anscheinend organische Schiff herausfinden können. Geheimdienstoberst Pakkpekatt wurde inzwischen nach Qella beordert, wo er hofft wertvolle Erkenntnisse über die ausgestorbene einheimische Spezies, welche den Vagabunden geschaffen hat, sammeln zu können. Auch Luke hat mittlerweile von der momentanen Krise mit den Yevethanern erfahren, doch er setzt seine Reise mit der mysteriösen Akanah auf der Suche nach ihrem Volk fort...
Im Grunde unterscheidet sich Aufmarsch der Yevethaner in nichts vom vorangegangenen Vor dem Sturm, nur dass eben dieser Sturm nun losgebrochen ist, sich aber über große Strecken des Buchs wieder gelegt hat. Auch setzt Aufmarsch der Yevethaner gedankenlos die Tradition verschiedener kaum noch miteinander verbundener Handlungsstränge fort, was es zumindest ermöglicht dass man auf die Abenteuer bestimmter Charakter problemlos verzichten kann. Wirklich schockierend ist jedoch die dem Band zugrundeliegende Fortsetzungsidee, welche das Buch zu einem sinn- und wertlosen Lückenfüller werden lässt, denn es passiert so gut wie nichts, was seit Band 1 nicht schon vorhersehbar gewesen wäre.
Fazit:
Nichts weiter als ein belangloser Lückenfüller!