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Star Wars, Jedi-Padawan, Bd.16, Der Schrei nach Vergeltung
 
 
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Star Wars, Jedi-Padawan, Bd.16, Der Schrei nach Vergeltung [Taschenbuch]

Jude Watson , Judy Bundell
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 157 Seiten
  • Verlag: Panini Books (Februar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897485494
  • ISBN-13: 978-3897485495
  • Größe und/oder Gewicht: 18,5 x 12,3 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 434.221 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Jude Watson heißt eigentlich Judy Bundell und ist eine preisgekrönte Autorin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Berühmt wurde sie unter ihrem Pseudonym für ihre Star-Wars-Romane. Sie lebt mit ihrem Mann in Katonah, USA, in der Nähe von New York.

Auszug aus Star Wars, Jedi-Padawan, Bd.16, Der Schrei nach Vergeltung von Jude Watson. Copyright © 2002. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Leuchtröhren in dem großen Gebäude waren auf halbe Kraft heruntergefahren und auf ein sanftes Blau eingestellt. Die Korridore waren verlassen und dunkel. Vor einer Doppeltür aus schwarzem Glas stand eine einzelne Glassäule von der Größe eines Menschen, die sanft und stetig leuchtete. Blau war auf dem Planeten New Apsolon die Farbe der Trauer. Zum Gedenken an jeden, der sein Leben durch Ungerechtigkeit verloren hatte, wurde eine Glassäule aufgestellt. Und dieser schlanke Kristallschaft erinnerte an die Jedi-Ritterin Tahl. Manex, der Bruder des verstorbenen Gouverneurs von New Apsolon, Roan, hatte den Jedi sein Haus angeboten, damit sie ungestört trauern konnten. Manex hatte versucht, Tahls Leben zu retten, indem er die besten Mediziner von New Apsolon zu ihrer Behandlung gerufen hatte. Als sie schließlich doch gestorben war, hatte er alle weiteren Maßnahmen eingeleitet und sich selbst auf die Suche nach einer Lichtsäule gemacht, die ihren Geist verkörpern sollte. Obi-Wan Kenobi fiel es schwer, sich dankbar zu zeigen. Er vertraute Manex nicht. Er traute weder seinem großen Reichtum noch seinem Charakter. Manex interessierte sich nicht für das Wohlbefinden anderer, sondern nur für sein eigenes. Weshalb war er so freundlich zu den Jedi? Obi-Wan wünschte, er könnte mit seinem Meister darüber reden. Doch Qui-Gon Jinn war nicht erreichbar. Er war in Tahls Zimmer gegangen und seitdem nicht mehr herausgekommen. Obi-Wan saß draußen auf dem Boden. Zunächst hatte er gestanden, doch irgendwann war er so erschöpft, dass er sich hinsetzen musste. Jetzt wollte er sich eigentlich hinlegen, andererseits wollte er aber so lange wie möglich wach bleiben. Das war das Einzige, was er seiner Meinung nach für seinen Meister tun konnte. Der Schock klang zwar langsam ab, doch Obi-Wan fiel es immer noch schwer, Tahls Tod zu akzeptieren. Er musste nun einer Zukunft ohne ihren Charakter, ihren Humor und ihre bestechende Intelligenz entgegensehen. Wie oft hatte ihn ein freundliches Wort oder ein Lächeln von ihr wieder aufgerichtet. Tahl hatte seinen Meister Qui-Gon Jinn besser gekannt als irgendjemand sonst. Sie hatte auch Obi-Wan geholfen, den großen Jedi zu verstehen. Obi- Wan hatte sie sogar in Verdacht, ihn und Qui-Gon wieder zusammengebracht zu haben, nachdem er einmal den Jedi-Orden verlassen hatte. Das hatte eine tiefe Kluft zwischen Obi-Wan und Qui-Gon gerissen, die nur schwer wieder heilen wollte. Doch Obi-Wan hatte immer wieder Trost aus dem Gefühl geschöpft, dass Tahl bei Qui-Gon für seine Wiederaufnahme eingetreten war. Sie hatte mehr als jeder andere verstanden, weshalb er sich für seinen Austritt entschieden hatte. Sie hatte gewusst, dass Obi-Wan eine Lektion über seinen eigenen Charakter gelernt hatte und sie hatte gewollt, dass Qui-Gon ihm eine zweite Chance gab. Er hatte als Jedi-Schüler eine Menge gelernt - wie man Angst in Entschlossenheit wandeln konnte, wie man Disziplin in Willenskraft umsetzen konnte. Aber wie konnte man Trauer in Akzeptanz verwandeln? Er konnte ihren Tod nicht akzeptieren. Und doch musste er irgendwie nach vorn schauen, bis er ihn vielleicht irgendwann einmal akzeptieren konnte. Zunächst war er so voller Schmerz gewesen, dass er kaum hatte nachdenken können. Tahl war von Balog entführt worden, dem Obersten Sicherheitsoffizier des Planeten. Er hatte sie betäubt und in einen Behälter der so genannten sinnesblockierenden Internierung gesperrt, in dem früher politische Gefangene von New Apsolon gefoltert worden waren. Als Qui-Gon und Obi-Wan sie endlich befreit hatten, war sie sehr schwach gewesen. Doch Obi- Wan war sich sicher gewesen, dass Tahls enorme Kraft gemeinsam mit ihrer Jedi-Macht sie retten würde. Nicht eine Sekunde lang hatte er angenommen, dass sie sterben würde. Und auch sein Meister hatte damit nicht gerechnet, dessen war er sich sicher. Als Obi-Wan in Tahls Zimmer im Med Center gelaufen war, hatte er Qui-Gon über ihren reglosen Körper gebeugt vorgefunden. Er hatte auf den Displays der Sensoren gerade, glatte Linien gesehen - Ausdruck für das Verschwinden ihrer Lebenszeichen. Und Qui- Gon hatte sich nicht bewegt. Er hatte ihre Hand gehalten und seine Stirn gegen die ihre gepresst. Obi-Wan hatte seinen Schmerz nicht nur gesehen, er hatte ihn gespürt wie einen lebenden Schatten im Zimmer. In diesem Augenblick war ihm klar geworden, dass Qui-Gon für Tahl mehr empfunden haben musste als nur freundschaftliche Verbundenheit. Seine Gefühle waren so tief und vielschichtig gewesen wie der Mann selbst. Qui-Gon hatte sie geliebt. Jetzt gab es nichts, was Obi-Wan für seinen Meister tun konnte. Qui-Gon hatte weder auf seine Worte noch auf seine Gegenwart reagiert. Obi-Wan wünschte sich verzweifelt, älter als sechzehn zu sein. Vielleicht hätte er mit etwas mehr Reife gewusst, wie man jemanden tröstete, dessen Welt gerade zusammengestürzt war. Es tat ihm weh, Qui-Gon so leiden zu sehen. Nur einmal hatte sein Meister Tahls Zimmer verlassen, um etwas Dringendes zu erledigen. Bei seiner Rückkehr hatte er Obi-Wan nur erklärt, dass er zwei weitere Sucher-Droiden gefunden hatte. Er hatte sie losgeschickt, um Balog zu finden. Dann hatte er sich wieder zu Tahls Zimmer umgewandt. "Kann ich etwas für Euch tun, Meister?", hatte Obi- Wan gefragt. "Nichts", hatte Qui-Gon zurückgegeben und die Tür hinter sich geschlossen. Obi-Wan war an Schweigen zwischen ihnen beiden gewöhnt. Oftmals war es sogar eine Form der Kommunikation. Er hatte im Laufe der Zeit begriffen, dass sein Meister ein Mann weniger Worte war. Aber dieses Schweigen war anders. Er konnte es nicht einordnen. Die Worte, die Qui-Gon an Tahls Sterbebett gesagt hatte, gingen Obi- Wan wieder und wieder durch den Kopf: "Es gibt für mich jetzt keine Hilfe. Nur Vergeltung." Vergeltung. Obi-Wan hatte dieses Wort noch nie aus Qui-Gons Mund gehört. Es war kein Ansinnen, das die Jedi jemals unterstützen würden. Keine Rache, nur Gerechtigkeit. Diese Regel war in das Herz eines jeden Jedi graviert. Rachsucht führte zur dunklen Seite. Sie führte den Verstand in die Irre und ließ die Pflicht zu etwas verkommen, das voller Egoismus und Dunkelheit war. Kämpfte Qui-Gon gegen die dunkle Seite in seinem Innern? Balog hatte ihm das Liebste genommen, was er besaß. Und er hatte es auf die grausamste Art getan, die man sich denken konnte. Er hatte Minute um Minute Tahls Kraft entzogen. Hatte Qui-Gon die Sucher-Droiden auf Balog angesetzt, damit er ihn umbringen konnte?

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Dunkles Finale, 12. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Star Wars, Jedi-Padawan, Bd.16, Der Schrei nach Vergeltung (Taschenbuch)
Könnt ihr euch einen Qui-Gon Jinn vorstellen, der ungeduldig dem Tod eines Feindes nacheifert? Könnt ihr euch einen Qui-Gon vorstellen, der mit Drohungen und Gewalt von jemandem Informationen erpresst? Könnt ihr euch einen Qui-Gon vorstellen, der nur noch aus Rachedurst handelt? Einen Qui-Gon, der den Weg der dunklen Seite der Macht betritt?
Als Leser der Jedi Padawan-Serie und nach mehrfachem Sehen von Star Wars Episode 1 konnte ich mir einen solchen Qui-Gon überhaupt nicht vorstellen. Bis ich „Schrei nach Vergeltung" las.
Zur Story: Nach der langsamen und qualvollen Ermordung der Jedi-Ritterin Tahl durch den Absoluten Balog ist Qui-Gon vollständig aus der Bahn geworfen. Doch die Ermittlungen auf New Apsolon müssen weiter gehen. Qui-Gon und Obi-Wan erhalten tatkräftige Unterstützung durch den Jedi-Meister Mace Windu und Tahls Padawan Bant. Sie alle begeben sich auf die Suche nach Balog und der Liste. Doch der Fall wird immer unüberschaubarer, eine Intrige jagt die nächste, mehrere rätselhafte Morde erschweren die Situation. Und dann wird Qui-Gon auch noch als Mörder angeklagt...
Neben der Aufklärung des Falles spielt Qui-Gons Gefühlsleben in diesem Buch eine gewaltige Rolle. Der Jedi ist voller Trauer, Zorn und Hass. Doch solche Gedanken führen zur dunklen Seite... zunächst versucht Qui-Gon noch dagegen anzukämpfen aber später ergibt er sich ganz seinen dunklen Rachegelüsten. Der mit dieser Situation total überforderte Obi-Wan weiß nicht, wie er seinem Meister helfen kann.
Und so ist „Schrei nach Vergeltung" eines der spannendsten Bücher dieser Reihe geworden. Die Jedi ebenso wie der Leser wissen nicht mehr, wem sie noch trauen können! Und der Schluss ist wirklich überraschend und sogar geradezu dramatisch.
Dass Qui-Gon nie der dunklen Seite der Macht verfallen ist wissen wir aus Episode 1. Doch bis dahin ist es noch eine lange Zeit... und eins ist gewiss! Der Verlust von Tahl wird Qui-Gon sicher auch in den nächsten Bänden noch verfolgen...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Furioses Finale eines "Politthrillers", 6. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Star Wars, Jedi-Padawan, Bd.16, Der Schrei nach Vergeltung (Taschenbuch)
Der "Schrei nach Vergeltung" ist der letzte Teil der Triologie auf New Apsolon.
Tief verletzt, sinnt Qui-Gon Jinn auf Rache(!) und gerät an den Rand der dunklen Seite der Macht. Doch auf Apsolon ist nichts wie es scheint, Freunde sind Feinde und die Jedi Opfer eines politischen Ränkespiels.
Das spannende Finale nach einem schwachen zweiten Teil!
P.S. In einer "Gastrolle" Mace Windu!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Rache!, 5. August 2008
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Star Wars, Jedi-Padawan, Bd.16, Der Schrei nach Vergeltung (Taschenbuch)
Tahl ist tot und das nachdem sie und Qui-Gon Jinn sich erst kürzlich ihre Gefühle füreinander gestanden hatten. Der Tod der Jedi-Meisterin erfolgte zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt und ihr Mörder, der Anführer der Absoluten, Balog, konnte den Jedi sogar entkommen. Seit Gouverneur Roans Ermordung hat sich die Krise auf New Apsolon sogar noch verschärft, seitdem klar ist, dass sich die Absoluten nach ihrer Auflösung im Untergrund neu organisiert haben und erneut versuchen, sich an die Macht zu putschen, um ein neues diktatorisches Regime zu errichten und die Arbeiter zu unterwerfen. Als Reaktion auf Tahls Tod haben die Jedi Verstärkung erhalten und Obi-Wan staunt nicht schlecht, als sich dieses zweite Jedi-Team als Jedi-Ratsmitglied Mace Windu und Tahls Padawan Bant entpuppt. Doch die Einheit der Jedi währt nicht lange, als Qui-Gon Jinn beschließt auf eigene Faust die Suche nach Balog fortzuführen und dabei selbst unter Mordverdacht gerät. Nichts ist so wie es scheint und die Korruption könnte sich tiefer in die Gesellschaft New Apsolons gefressen haben, als die Jedi annehmen...

Indem Jude Watson ihren Gegenpart zu Qui-Gon Jinn sterben lässt, verdeutlicht sie, dass sich Jedi Padawan langsam den Ende nähert. Große Lichtschwertkämpfe hat es gegeben, interplanetare Krisen und sogar einen Angriff auf den Jedi-Tempel selbst. Gemeinsam haben Qui-Gon Jinn und sein Padawan Obi-Wan Kenobi all das überstanden, auch das Obi-Wan für kurze Zeit aus dem Orden ausgetreten war. Doch diesmal ist es Qui-Gon Jinn, der vom Weg der Jedi abkommt und einen verhängnisvollen Pfad eingeschlagen hat.

Von allen Bänden der Tahl-Trilogie wirkt "Schrei nach Vergeltung" als unpolitischster, auch wenn dem nicht so ist. Im Vergleich zur Xanatos-Trilogie und Jenna Zan Arbor ist die New Apsolon-Krise ungewohnt tiefsinnig und sozialkritisch. Ein bisschen sind das ja alle Jedi Padawan-Bände, doch 14 bis 16 bringen das genau auf den Punkt. Eine Diktatur wird gestürzt, doch das legitime Staatsoberhaupt von Anhängern des alten Regimes ermordet, ebenso sein weniger beliebter Nachfolger. Die einstige Geheimpolizei und ihre Schergen organisieren sich im Untergrund und streben einen Putsch "von rechts" an, der die "linke" Regierung aus dem Amt jagen würde, um die alten Verhältnisse wieder herzustellen, wo die Arbeiter von der Oberschicht der Zivilisierten geknechtet sind und die Absoluten als wahre Macht im Staate agieren können.

Davon abgesehen ist der Plot des Buchs eher durchschaubar und beweist auch in Charaktertiefe keine wirklichen Qualitäten. So ganz kann die Autorin scheinbar nicht von ihrem Konzept abweichen, sie schneidet zwar ein interessantes Thema an, kann diesem aber nur wenig Platz einräumen und muss sich schon alleine wegen dem vorgegebenen Umfang von wenig mehr als 100 Seiten sehr kurz halten. Unter diesen Umständen ist es also möglich den Band durchaus als sehr gelungen zu betrachten, wenn man sich nur vor Augen führt, wie eingeschränkt die Möglichkeiten der Autorin durch die strikten Vorgaben der Reihe und des Verlegers sind. Nichtsdestotrotz fehlt dem Buch dabei etwas, mehr Inhalt, mehr Action, mehr Charaktertiefe, mehr Handlung, mehr Seiten.

Fazit:

Eindeutig einer jener Jedi Padawan Bände bei denen es schade ist, dass die Reihe aus meist sehr kurzen "Jugendbüchern" besteht, deren strenge Auflagen vieles einfach von vornherein verhindern.
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