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Star Wars, Jedi-Padawan, Bd.14, Die Kraft der Verbundenheit
 
 
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Star Wars, Jedi-Padawan, Bd.14, Die Kraft der Verbundenheit [Taschenbuch]

Jude Watson
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Panini Manga und Comic (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897484269
  • ISBN-13: 978-3897484269
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,1 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 59.284 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis... Es ist rund sechs Jahre her seit Qui-Gon Jinn und Tahl den Bewohnern des Planeten Apsolon halfen, ihren ersten freien Anführer zu wählen. Jetzt scheint es so, als sei endlich Frieden auf der zerrütteten Welt eingekehrt. Doch der Schein trügt! Der Präsident wurde ermordet und seine Töchter gekidnapped. Qui-Gon Jinn und Tahl kehren in Begleitung Obi-Wans nach Apsolon zurück - gegen den ausdrücklichen Wunsch des Jedi-Rats. Die drei Gefährten geraten zwischen alle Fronten...

Auszug aus Star Wars, Jedi-Padawan, Bd.14, Die Kraft der Verbundenheit von Jude Watson. Copyright © 2001. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Atmosphäre des Planeten bestand aus recht dünner und schneidend kalter Luft. Es hatte Obi-Wan Kenobi beinahe eine volle Woche gekostet, sich daran zu gewöhnen. Doch jetzt genoss er das schneidende Gefühl, das die frische, kalte Luft in seinen Lungen hervorrief. Er und sein Meister Qui-Gon Jinn befanden sich hoch oben in den Bergen auf Ragoon-6. Es gehörte zu einer Ballung von Planeten, die für ihre unvergleichliche und noch unberührte Schönheit berühmt waren. Die Mission der beiden Jedi bestand einfach darin zu überleben. Und sie hatten nichts außer ihren Survival-Packs dabei. Ein anderer Jedi hatte eine Spur hinterlassen, der sie zu einem Transporter folgen mussten. Die Spur führte durch den Schnee, über hohe Klippen und ausgedehnte Felsebenen. Es war nicht einfach, dieser Spur zu folgen. Qui-Gon hatte nach ihrer letzten Mission beschlossen, sich diesem Test zu unterziehen. Nach ihrer Rückkehr zum Tempel schien er gedankenverloren zu sein - ja er war beinahe launisch gewesen, was überhaupt nicht seine Art war. Irgendwann hatte er eines Morgens bei Sonnenauf- gang plötzlich in der Tür zu Obi-Wans Unterkunft gestanden. "Es wird Zeit für ein wenig Abwechslung", hatte er gesagt. Abwechslung? Obi-Wan hatte seinen Meister noch nie dieses Wort benutzen hören. Er hatte sich schläfrig auf die Ellbogen gestützt und in das Dämmerlicht geblinzelt. Er hatte sich sogar gefragt, ob er träumte. Keine Stunde später hatte er sich in einem Transporter nach Ragoon-6 wiedergefunden. Eine Jedi-Pilotin namens Rana hatte sie auf einer windigen Hochebene abgesetzt und Qui-Gon hatte ihm erklärt, dass sie hier ihre Spurensuch- und Überlebenskünste testen würden. Außerdem gab es auf diesem Planeten wohl die atemberaubendsten Landschaften der Galaxis. Obi-Wan hatte zu jenem Zeitpunkt gefroren, er war hungrig und voller Zweifel gewesen. Doch er hatte die letzten zehn Tage genossen. Obi-Wan saß auf einem flachen Felsen und ließ seinen Blick über das Tal vor ihm schweifen. Es war später Morgen und die Sonne hatte den Felsen unter ihm bereits etwas aufgewärmt. Obi-Wan legte seine bloße Hand auf den Stein. Vor ihm breitete sich ein Meer aus leuchtend gelben Wildblumen auf einer Bergwiese aus. Der Himmel war tiefblau, nachts wurde er violett. Während eines Sturmes hatte er einmal gelb-grüne Streifen gehabt. Obi-Wan hatte noch nie in einer Atmosphäre solch klare, satte Farben gesehen. Auf Ragoon-6 gab es keine Städte, keine Industrie oder Fahrzeuge, die mit ihren Emissionen die Luft verunreinigten. Obi-Wan und sein Meister hatten nicht viel miteinander gesprochen. Qui-Gon schien nachdenklich zu sein. Manchmal hatte er ... nicht angespannt, dachte Obi-Wan auf der Suche nach dem richtigen Wort, aber gedankenverloren gewirkt. Obi-Wan wusste, dass Qui-Gon etwas auf der Seele lag, doch er wusste auch, dass sein Meister noch nicht bereit war, darüber zu sprechen. Obi-Wan war jetzt sechzehn Jahre alt und das Verhältnis zu seinem Meister hatte eine leichte Wandlung erfahren. Sie waren jetzt nicht mehr nur Lehrer und Schüler, sondern auch Gefährten. Obi-Wan wusste, dass er noch viel von Qui-Gon lernen musste, genoss jedoch das neue Gefühl der Reife. Zum ersten Mal konnte er sich den Tag vorstellen, an dem er als vollwertiger Jedi neben Qui-Gon stehen würde. Er hörte das Knirschen der Schritte seines Meisters im Schnee. Qui-Gon hockte sich neben ihn und ließ seinen Blick über die Landschaft schweifen. "Tahl und ich waren vor langer Zeit schon einmal hier auf einer solchen Trainingsmission", sagte er. "Wir haben immer darüber geredet, dass wir eines Tages zurückkehren würden. Es ist nie dazu gekommen." Tahl war eine Jedi-Ritterin, die zusammen mit Qui-Gon das Training im Tempel absolviert hatte. Sie war jetzt eine geachtete Jedi und die Freundschaft zwischen den beiden war ebenso tief wie sie alt war. Vor zwei Jahren hatte sie ihr Augenlicht verloren und Obi-Wan vernahm jedes Mal eine Spur von Zärtlichkeit in Qui-Gons Stimme, wenn er über sie sprach. Die Augen des großen Jedi suchten die Berge und das Tal ab. "Gerade sind wir noch hier und im nächsten Augenblick sind wir schon verschwunden", sagte er leise. "Du musst dir sicher sein, was du willst und woran du glaubst, Obi-Wan. Dein Pfad wird manches Mal verschlungen sein, doch du musst dir die Zeit zugestehen, dich selbst verstehen zu lernen. Nimm Abstand von deinem täglichen Leben, wenn es sein muss." Obi-Wan nickte. Doch Qui-Gons Worte erschienen ihm vage. Dabei war ein Rat von ihm normalerweise klar und direkt. Jetzt zeigte sogar der Blick seines Meisters, dass er im Geiste weit weg zu sein schien. Dann, in einer für ihn typischen plötzlichen Gedankenwendung, stand Qui-Gon auf. Sein Blick war wieder klar. "Etwas verfolgt uns", sagte er knapp. "Etwas?" "Tiere. Sie verfolgen uns auf der Suche nach Nahrung. Die Spuren lassen darauf schließen, dass es sich um eine Gruppe Malia handelt." "Malia?" "Wilde Tiere, die nur im Hochland leben. Sie sind nicht besonders groß - vielleicht kniehoch - und sie bewegen sich auf vier Beinen fort. Aber sie sind sehr gefährlich. Man sagt, wenn man den Schrei eines Malia hört, ist man bereits tot." Obi-Wan fröstelte trotz der hellen Sonne. "Und sie verfolgen uns?" "Der Winter war hart in diesem Planetenjahr. Es ist besser, wir gehen ihnen aus dem Weg. Lass uns aufbrechen." Qui-Gon schulterte sein Survival-Pack und lief los. Obi- Wan sammelte schnell seine Sachen zusammen und folgte ihm. Die nächste Stunde bewegten sie sich nur über Felsen, die sie wiederum zu Spuren im Wald führten. Die Spur, die Rana ihnen hinterlassen hatte, war schwer zu finden. Doch mit von der Macht geschärftem Blick waren sie in der Lage, jede noch so kleine Veränderung auf dem Boden, an den Blättern und im Schnee zu finden, die auf die Gegenwart eines Lebewesens hinwies. Sie kamen schnell voran und Obi-Wan hoffte, dass sie viele Kilometer zwischen sich und den Malia ließen. Plötzlich blieb Qui-Gon vor ihm stehen. Obi-Wan sah, dass sich die Spur in zwei Richtungen teilte. Die beiden Jedi untersuchten die Umgebung und trennten sich dann, um ein kurzes Stück auf jeweils beiden Wegen zurückzulegen. So würden sie vielleicht einen Hinweis finden. Sie mussten sich nicht miteinander absprechen. So waren sie schon oft gemeinsam vorgegangen.

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Einleitungssatz
Die Atmosphäre des Planeten bestand aus recht dünner und schneidend kalter Luft. Lesen Sie die erste Seite
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieser Band der Padawan-Reihe stellt den Beginn eines Mehrteilers dar. Nachdem vor rund 6 Jahren Qui-Gon und die in der Zwischenzeit erblindete Tahl als Vermittler den Planeten Apsolon verlassen hatten, entwickelte sich ein schwaches Pflänzchen der Demokratie und Verbrüderung. Da der gewählte Regent ermordet wurde, wurde sein Vize zum neuen Präsidenten ernannt. Dieser konnte aber seine Versprechen bisher nicht einlösen, was zu neuen Unruhen im Volk sorgte. Von den Töchtern des Ermordeten gerufen, eilt Tahl nach New Apsolon, der neue Name des Planeten, um den Frieden zu sichern.
Qui-Gon hat Visionen bezüglich Tahl Zukunft und folgt ihr gegen den Willen Tahls und des Jedi-Rates.
Soviel zur Geschichte; die zu Anfang recht schleppende Vermittlung des Hintergrundes bekommt im Verlauf der Story doch noch die Kurve und endet in einem furiosen und unerwartetem (küss sie, verdammt!) Finale, das Appetit auf die Fortsetzung macht. Wieder einmal ist es Jude Watson gelungen den Charakter Qui-Gon Jinn uns näher zu bringen und ihn noch interessanter zu gestalten. Weiter so! Die Bände wurden meines Erachten von mal zu mal besser.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Star Wars Jedi Padawan 14,ist ein gelungene story mit viel Spannung und Emotionen.Ich habe bisher alle Teile von der Padawan Reihe gelesen und muss sagen,das es den vorigen Teilen in jeder Beziehung gerecht wird. Dieses Buch ist leicht lesbar und verschlingt einen so, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen, bis man zuende gelesen hat.Bei diesem Buch ist es nur bedauerlich, dass es einen offenen Schluss hat. Ich kann "Die Kraft der Verbundenheit" nur weiterempfehlen und hoffe, dass es den anderen genauso gefällt, wie mir.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi sind wieder ein Team und Qui-Gon hat sich auch bereits von den Strapazen seiner Gefangenheit wieder erholt. Nun durchlaufen die beiden das typische Jedi-Überlebenstraining auf dem Planeten Ragoon-6, wo sie ihre Meister-Padawan-Beziehung verbessern und vertiefen sollen.

Dabei wird Qui-Gon eine Vision zuteil, in der sich seine treue Gefährtin Tahl in großer Gefahr befindet. Beunruhigt und erschüttert drängt Qui-Gon auf eine Rückkehr nach Coruscant, wo er direkt in eine Ratssitzung stürmt und erfährt dass Tahl zu einer Mission nach New Apsolon aufbrechen soll. In der instabilen politischen Lage, drohen kommende Aufstände die gespaltene Gesellschaft erneut zu zerreißen. Da Tahl sich weigert Qui-Gons Vision ernst zu nehmen, bricht sie alleine auf. Als sie sich nach einigen Wochen jedoch nicht meldet reisen ihr Qui-Gon und Obi-Wan hinterher, doch niemand scheint von ihr zu wissen und als die beiden Jedi plötzlich angegriffen werden, geraten sie mitten in einer Verschwörung die den Planeten in einen verheerenden Bürgerkrieg stürzen könnte...

Zwar wurde dieser Band im August 2001 veröffentlicht, doch enthält er bereits diverse auffallende Parallelen zwischen Qui-Gon und Anakin, was das Thema Visionen und den Versuch sie zu verhindern betrifft, auch wenn Episode 2 und 3 erst Jahre später veröffentlicht wurden. Neben den Bezügen zu damals noch nicht einmal entstandenen Filmen weist "Die Kraft der Verbundenheit" auch einige wirklich schockierende Bezüge zur Realität auf, was für ein "Jugendbuch" schon faszinierend ist. Die Handlung selbst ist dabei eher weniger spannend, zeugt aber von einer immensen Tiefe. Obi-Wan fühlt sich immer mehr ausgeschlossen und langsam gerät die Beziehung zwischen Meister und Schüler in Gefahr, ja Qui-Gon beschreitet sogar einen Pfad der womöglich zur dunklen Seite führen könnte. Die Welt in der sie sich bewegen hat es geschafft ein grausames Polizeiregime, dass die Gesellschaft in 2 Klassen gespalten hat abzusetzen, doch im Geheimen formieren sich die einstigen Unterdrücker neu. Keine sehr gute Ausgangslage wenn ein Jedi-Meister quasi von seiner Mission abgelenkt ist und langsam aber doch vom Weg der Jedi abkommt.

Fazit:
Der hochkarätigste Band der ganzen Reihe!
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