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Star Wars, Jedi-Padawan, Bd.13, Die riskante Rettung
 
 
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Star Wars, Jedi-Padawan, Bd.13, Die riskante Rettung [Taschenbuch]

Jude Watson
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis... Mord. Entführung. Folter. Ihre persönlichen Attribute sind Habgier, Macht und Rachegelüste. Die heimtückische Wissenschaftlerin Jenna Zan Arbor schreckt vor nichts zurück. Sie strebt nur nach einem einzigen Ziel: Dem Geheimnis der Macht, um es für ihre niederträchtigen Zwecke zu missbrauchen. Ein ganzer Planet dient als Geisel für ihre finsteren Pläne und nur ein kleines Jedi-Team stellt sich ihr wagemutig entgegen...

Über den Autor

Jude Watson heißt eigentlich Judy Bundell und ist eine preisgekrönte Autorin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Berühmt wurde sie unter ihrem Pseudonym für ihre Star-Wars-Romane. Sie lebt mit ihrem Mann in Katonah, USA, in der Nähe von New York.

Auszug aus Star Wars, Jedi-Padawan, Bd.13, Die riskante Rettung von Jude Watson. Copyright © 2001. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Obi-Wan hörte, wie die Tür hinter ihm zufiel. Das Schloss klickte und schnarrte. Ein Gefühl völliger Hilflosigkeit überkam ihn und er blieb abrupt stehen. "Nein", sagte er. Seine Begleiterin, Astri Oddo, drehte sich zu ihm um. "Was ist los?" Obi-Wan starrte verzweifelt die geschlossene Tür an. "Ich kann ihn nicht zurücklassen." "Aber er hat es dir befohlen." Obi-Wan legte seine Hände an die Tür und schüttelte den Kopf. "Ich kann es nicht." Astri wartete einen Moment. Sie rührte sich nicht, doch Obi-Wan konnte ihre Ungeduld spüren. Ihr frisch geschorener Kopf glänzte im blassen, grauen Licht. Ein schwerer Nebel umgab die beiden wie ein Regen und sammelte sich in Tropfen auf ihrer Haut. "Obi-Wan, wir haben keine Zeit", sagte sie. "Ich muss zum Tempel zurück." Obi-Wan nickte, war jedoch noch immer außer Stande, sich zu bewegen. Astris Vater Didi Oddo lag im Tempel im Sterben. Astri hatte das Heilmittel, das ihn retten konnte. Sie hatte als Köchin im Café ihres Vaters gearbeitet und war dann so mutig gewesen, Obi-Wan bei seinem kühnen Plan zu unterstützen, als er in Jenna Zan Arbors geheimes Labor einbrechen wollte. Ihre Mission war nur teilweise erfolgreich gewesen. Sie hatten das benötigte Heilmittel beschaffen können. Doch Obi-Wans Meister, Qui-Gon Jinn, war noch immer dort in dem Labor gefangen. Obi-Wan drehte sich um und warf einen schnellen Blick die dunkle Straße entlang. Er achtete auf jeden einzelnen Schatten. "Wo sind Cholly, Weez und Tup? Sie können dir ein Transportmittel beschaffen." "Sie sind nicht da", sagte Astri. Ihre Stimme klang gepresst vor Wut, als auch sie die Straße absuchte. "Ich wusste, dass wir ihnen nicht trauen können." Obi-Wan verdrängte den Gedanken an die drei Gauner. Sie hatten sich einverstanden erklärt, nach Ona Nobis Ausschau zu halten - der Kopfgeldjägerin, für die Astri sich ausgegeben hatte, um in das Labor zu gelangen. Die drei hatten Obi-Wan und Astri warnen sollen, falls Ona Nobis auftauchen würde, was sie allerdings nicht getan hatten. So hatte Jenna Zan Arbor die Eindringlinge entdeckt und Qui- Gon war erneut in Gefangenschaft geraten. Cholly, Weez und Tup hatten offensichtlich das Weite gesucht. Doch Obi-Wan waren sie jetzt unwichtig. Wichtig war nur, dass Astri zum Tempel zurückkehrte. Und er musste wieder in das geheime Labor gelangen, damit er an der Seite seines Meisters kämpfen konnte. "Ich muss Tahl kontaktieren", sagte er. Astri reichte ihm ihren Comlink. Seinen eigenen hatte er zusammen mit seinem Lichtschwert Qui-Gon gegeben. Die Stimme der Jedi-Ritterin erklang einen Augenblick später aus dem kleinen Gerät. "Hier bin ich", sagte sie angespannt. Obi-Wan umriss kurz die Situation. "Jenna Zan Arbor hält noch jemanden gefangen, von dem sie behauptet, dass Qui-Gon ihn zwar nicht kennen würde, er ihm aber nahe stünde. Was könnte das Eurer Meinung nach bedeuten?" "Ich habe eine Vermutung", sagte Tahl. "Erzähl weiter." "Wenn Qui-Gon das Gebäude verlässt, wird Gift in den Blutkreislauf des anderen Gefangenen injiziert. Qui-Gon befahl mir, das Labor zu verlassen und Astri zum Tempel zurückzubringen. Er sagte, ein sicherer Rücktransport des Heilmittels wäre jetzt das Wichtigste. Ich ... ich hatte das Gefühl, ich musste gehen, Tahl." "Das war richtig", sagte Tahl knapp. "Qui-Gon musste es dir befehlen. Aber ich will nicht, dass du Simpla-12 verlässt." Obi-Wan spürte, wie Erleichterung über ihn kam. Er war erst ein Jedi-Schüler, ein Padawan. Er brauchte die Erlaubnis eines Jedi-Meisters, um Qui-Gons Anweisungen zu missachten, auch wenn der im Augenblick gefangen war. "Wie geht es Didi?", fragte Astri unruhig. "Keine Sorge, Astri. Die Jedi-Meisterin Adi Gallia und ihr Padawan Siri müssten jeden Moment auf Simpla-12 ankommen. Ihr müsstet ihr Schiff in ein paar Sekunden sehen. Der Pilot kann dich mit dem Heilmittel hierher zurückbringen. Obi-Wan, du wirst gemeinsam mit Adi Gallia und Siri versuchen, Qui-Gon zu befreien. Wir werden mit einem kleinen Team beginnen, werden aber für den Fall, dass ihr sie braucht, mehr Jedi nach Simpla-12 bringen." Obi-Wan sah einen silbernen Schimmer am dunkelgrauen Himmel aufblitzen. "Ich sehe ihr Schiff. Ich melde mich später wieder." Er beendete die Kommunikation und beobachtete, wie das kleine, wendige Transportschiff auf einem nahe gelegenen Platz landete. Er hatte schon einmal mit Adi und Siri gearbeitet. Adi war eine brillante und kluge Jedi-Ritterin mit einer unfehlbaren Intuition. Siri war eine verbissene Kämpferin und stellte sich ohne Zögern jeder Gefahr. Wenn auch das Verhältnis zwischen den beiden Padawanen manchmal etwas rau sein konnte, so gab es doch kein besseres Team für Qui-Gons Rettung. Er sah Adis vertraute, würdevolle Gestalt die Landerampe herabschreiten. Die kleinere, blonde Siri folgte ihr. Adi suchte mit ihren lebhaften Augen die Umgebung ab, wobei ihr nichts entging. Dann eilte sie zu Obi-Wan und Astri. Sie nickte Obi-Wan zu und wandte sich dann an Astri. "Der Transporter steht für dich bereit. Möge die Macht mit dir sein." Doch auch in diesem Augenblick der höchsten Konzentra- tion dachte Astri noch an andere. Sie legte ihre Hand auf Obi- Wans Arm. "Ich weiß, dass Qui-Gon nichts zustoßen wird." "Und ich weiß, dass Didi wieder gesund werden wird", gab Obi-Wan zurück. Sie hatten zusammen eine Menge durchgemacht. Astri besaß keine Jedi-Ausbildung, war nicht sensitiv für die Macht und schaffte es kaum, etwas mit dem Blaster zu treffen. Und doch schätzte Obi-Wan ihre vielen Fähigkeiten. Obwohl ihre Angst offensichtlich war, scheute sie sich doch niemals vorzupreschen. Jetzt fummelte sie an ihrem Gürtel und zog ihr Vibro- Messer hervor. "Hier. Das wirst du brauchen können." Er nahm es an. "Danke. Wir sehen uns dann im Tempel." Astri biss sich auf die Unterlippe und nickte. Dann ging sie eilig davon, wobei sie etwas unsicher in den hohen Stiefeln war, die sie angezogen hatte, um wie Ona Nobis auszusehen.
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