Der Held befindet: "Wir müssen Plan Y in Kraft setzen", als ein Bösewicht die Galaxis angreift. Plan Y kann eigentlich als "alles aufgeben und abhauen" interpretiert werden, wenn ich das richtig sehe. In den Dialogen wirft man gern mit Worten wie "Uraniumstrahlen" oder "Wasserstoffdeflektoren" um sich, die zwar völlig sinnlos sind, aber irgendwie technisch klingen. Auf der Flucht vor dem Bösen kommen die Guten auf einen Planeten namens Erde, der voller seltener Phänomene ist ("Wasser? Fass es nicht an, es könnte gefährlich sein"). Angesichts der Tatsache, dass die Hauptdarstellerin sich nackig macht, um im unbekannten Element zu plantschen, wundert die FSK-Freigabe ab 6. Entweder waren die Zensoren bis dahin schon eingenickt - oder sie haben sich gesagt: der Film kann nicht für Leute gemacht sein, die älter als 6 sind. "Star Crash 2" ist wirklich Trash, wie er im Buche steht. Um 1980 herum, nach dem Erfolg von "Star Wars", dachten einige Produzenten, die Leute würden alles mögen, wo Raumschiffe drin vorkommen, und kurbelten ohne nennenswertes Budget schauerlichen Müll wie "Galaxina" und "Galaxy Destroyer" herunter - aber "Star Crash 2" schlägt alles, was ich bisher gesehen habe. Obwohl, "Roboter der Sterne" war auch knallig. Hinter dem Regisseurspseudonym Ben Norman verbirgt sich Adalberto Albertini, der z.B. auch für den ersten Black-Emanuelle-Film, "Sie nannten ihn Zambo" und die Superhelden-Gurke "Goldface" verantwortlich zeichnete.