Stanfour

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Schön "verified" zu sein? Aber warum, und wie ist das denn passiert?


Biografie

Gitarren zum Rocken, Keyboards zum Schmelzen, Lieder zum Mitsingen. Nicht alles machen Stanfour anders auf ihrem zweiten Album „Rise ... Lesen Sie mehr

Gitarren zum Rocken, Keyboards zum Schmelzen, Lieder zum Mitsingen. Nicht alles machen Stanfour anders auf ihrem zweiten Album „Rise & Fall“, aber man hört doch deutlich heraus, was Sänger und Texter Konstantin Rethwisch nur andeutet, wenn er sagt: „Die Band hat sich entwickelt. Sie ist gewachsen.“

Die vielen Konzerte der letzten zwei Jahre mit den Hitsongs ihres Debütalbums „Wild Life“ haben Stanfour nachhaltig verändert. Ihre Single „For All Lovers“ wurde zum Überhit, „Desperate“ lief rauf und runter im Funk und „In your Arms“ schlug in den Top 15 ein. Die Band tourte ganz am Anfang mit John Fogerty, etwas später mit den Backstreet Boys und Bryan Adams; traf bei ihren Konzerten auf vollgepackte Clubs und als ausdrücklich gewünschter Support für A-ha gerade im November auch auf vollbesetzte Arenen, wo sie mit Standing Ovations begrüßt wurden und das Publikum zum Mitsingen brachten.

Aus diesen Erfahrungen heraus hat sich Stanfour neu aufgestellt, die Band wurde um mehrere Musiker erweitert. „Wir wollten ein Album machen, das live so klingt wie auf der Platte“, sagt Konstantin. „Wir wollen, dass die Leute einen tollen Konzertabend haben mit einem guten Sound. Und das ist jetzt unsere große Herausforderung: Herauszugehen, live zu spielen und die Menschen zu erreichen.“

Die Anfänge – vom Schulchor nach Los Angeles

Das ist lange nicht selbstverständlich gewesen für diese ungewöhnliche Band, deren einzelne Mitglieder lange vornehmlich als professionelle Produzenten und Toningenieure gearbeitet haben. Komponist und Keyboarder Alex erinnert sich: „Die Basis war, einen Song zu schreiben, der im Radio gespielt wird. An eine Band, die sich in den Clubs hocharbeitet, war am Anfang nicht gedacht. Wir waren lange eher ein Bandprojekt als eine Rockband.“

Der Lebensmittelpunkt aller Bandmitglieder ist mittlerweile Hamburg. Doch der Wunsch, die Leidenschaft und die Disziplin, professionell Musik zu machen, haben ihren Ursprung auf der Insel Föhr. Von hier stammen die Brüder, und hier unterhält die Band noch immer ein zweites Studio. „Seit unserer frühesten Kindheit haben mein Bruder und ich zusammen Musik gemacht“, erklärt Alex. „Unsere Mutter ist Musiklehrerin am Gymnasium und hat immer viele Projekte angestoßen, Musicals zum Beispiel. Unser erster gemeinsamer Auftritt war also mit 10 oder 11 Jahren im Schulchor.“

Alex, der ältere Bruder, ging 1998, im Anschluss an den Zivildienst, nach Los Angeles, um dort in einem Filmmusikstudio zu arbeiten. Nach einem Dreivierteljahr wirkte er an der Musik für Fernsehserien wie Baywatch mit und brachte erste Songs in TV Movies unter. Konstantin folgte bald darauf. „Ich wollte immer Musik machen und auf der Bühne stehen.“ Um diesen Traum zu leben, brach er sogar die Schule ab. „Wir sind alle Vollblut- und Vollzeitmusiker, was Anderes wollen wir eigentlich nicht.“

Eike und Christian lernten die Brüder rund vier Jahre später auf Föhr kennen. Die beiden Hamburger arbeiteten zu dieser Zeit bei einem Radiosender und hatten bereits für andere Bands produziert. Dass ihre Taufe schließlich in Amerika geschah war ein Zufall, aber es war auch von Beginn an prägend für ihren Sound. Stanfour haben sich nie so richtig am deutschen Markt orientiert, und seitdem sie schon vor Jahren u.a. mit Ryan Tedder, dem Sänger und Mastermind von One Republic Songs geschrieben haben, brauchen sie sich auch im Ausland nicht zu verstecken.

„Rise & Fall“ - das neue Album ist elektronischer und tanzbarer

Perfekte Produktion beherrschen Stanfour also von Haus aus. Man darf ihnen darum glauben, dass es sie Überwindung gekostet hat, auch mal einen „Fehler“ stehen zu lassen, denn dies war der Ansatz für „Rise & Fall“: Nicht alles zu „poliert“ klingen zu lassen, dafür umso echter. Tatsächlich haben die Musiker bei „Rise & Fall“ fast alles selbst gemacht. „Beim ersten Album ,Wild Life’ haben wir viel mit anderen Produzenten und Toningenieuren zusammengearbeitet“, sagt Konstantin. „,Rise & Fall’ haben wir fast vollständig selbst geschrieben, eingespielt und produziert. Und das war echt anstrengend, besonders weil wir in der Schlussphase auch unter großem Zeitdruck standen. Wir haben manchmal schon gemerkt, dass wir an unsere Grenzen gestoßen sind. Aber am Ende war es für uns eine gute Erfahrung.“

Ein Resultat der neuen Freiheit: Das schwierige zweite Album „Rise & Fall“ ist elektronischer geworden, poppiger und tanzbarer als sein Vorgänger „Wild Life“, der geprägt war von schweren und melancholischen Balladen. Leicht ist das neue Album – wie der Sommer, in dem es entstand. Eine Wandlung oder besser Gratwanderung, wie sie etwa auch die Killers unternommen haben, die hier aber eher zufällig und spielerisch zustande kam. Konstantin: „Es war zu Beginn ein Scherz, „Wishing You Well“ in dieser poppigen Art und mit dieser hohen Stimme aufzunehmen. Wir haben einfach rumgealbert, aber es war dann plötzlich mindestens ebenso witzig, zu sehen, wie dieser Song plötzlich ernst genommen werden wollte und die Richtung für das ganze Album vorgegeben hat.“

Wenn man Schubladen mag, kann man „Rise & Fall“ wohl am ehesten als „Alternative Pop“ auffassen. Das zunächst sphärische, dann energische Pianosolo, das „Wishing You Well“ einleitet und der Ohrwurm-verdächtige Gesang mögen an Coldplay und U2 zu ihrem besten Zeiten erinnern. „Sail On“ und das dramatische „Life Without You“ greifen den neuen Sound der Band erneut auf und stehen der ersten Single in ihrer Emotionalität in nichts nach. Das Album bietet auch weitere Überraschungen: Der spacige Synthie-Pop von „Stars“ beispielsweise weckt Erinnerungen an Retro-Elektro-Pop, und die Ballade „Take Me Or Leave Me“ berührt durch ihre Zerbrechlichkeit und den Sound zu dem Gefühl, dass es hier um alles geht.

Zweifellos hat diese Band in all ihren Stücken ihren ganz eigenen Sound entwickelt, der auch internationalen Erfolg verspricht. Einige Auftritte in den USA stehen im Frühjahr auf dem Plan.

Inspirationen – von Razorlight bis Til Schweiger

Tatsächlich haben die Brüder als Songschreiber bereits zwei Songs für die Alben der American-Idol-Teilnehmer Chris Daughtry und David Archuleta beigesteuert. Und neben der aktuellen Single von Stanfour ist auch ein zweiter Song bereits prominent vertreten. „Tired again“ ist auf dem Soundtrack zu Til Schweigers Zweiohrküken zu hören. Schweiger hatte sich mit der Band zusammengesetzt und sich ein speziell auf den Höhepunkt des Films zugeschnittenes Arrangement gewünscht.

Die Single „Wishing You Well“ beschreibt einen Abschied - einen, der wehtut aber nicht verletzt. Eine hochemotionale Hymne über Verlust und Trennungen, aber auch über Mut und Weitermachen und die Momente, die wirklich wichtig sind im Leben. „Die Inspiration waren die letzten zwei Jahre“, sagt Konstantin. „Das hat viel mit Beziehungen zu tun, unsere Songs sind immer ein Mix aus persönlicher Erfahrung und Dichtung.“ Große Musikmomente funktionieren immer auf mehreren Ebenen, “Wishing You Well“ beschreibt eigentlich ein emotionales Tief, zugleich gibt der Song aber die Kraft, weiterzumachen. „ … ein Song, der das kann.“

Auch der Albumtitel „Rise & Fall“ bezieht sich auf Stadien der Beziehung und des Zusammenlebens. Aber er lässt sich ebenso anwenden auf die emotionale Achterbahnfahrt der Band. Von außen besehen, sieht der Weg zum Erfolg leicht und einfach aus, tatsächlich ist es harte Arbeit, ein emotionales Wechselbad.

Ebenso ist „Take me or leave me“ ein persönlicher Text von Konstantin. „Es geht ums Dazwischen-Hängen und nicht weiterkommen“, verrät sein Bruder Alex. „Das Lied ist sehr spontan entstanden. Ich hatte mich ans Klavier gesetzt um Razorlights ,Wire To Wire’ nachzuspielen. Aber ich hatte die Akkorde nicht auf dem Schirm, und es hat sich etwas ganz anderes entwickelt. Ich spiele im Wohnzimmer, mein Bruder Konstantin kommt aus der Küche herein und singt ganz spontan den Refrain.“

Hinter all diesen Songs steckt die große Erfahrung, die die Brüder bereits als professionelle Songwriter sammeln konnten. Ein Beruf, den es in Deutschland so kaum gibt, findet Alex. Auch darum wollen die Brüder auch in 2010 wieder nach Los Angeles und dort mit Künstlern Songs schreiben. „Du lernst einfach ganz viel“, erklärt Alex. „Darum geht es uns: Nicht stehen zu bleiben.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Gitarren zum Rocken, Keyboards zum Schmelzen, Lieder zum Mitsingen. Nicht alles machen Stanfour anders auf ihrem zweiten Album „Rise & Fall“, aber man hört doch deutlich heraus, was Sänger und Texter Konstantin Rethwisch nur andeutet, wenn er sagt: „Die Band hat sich entwickelt. Sie ist gewachsen.“

Die vielen Konzerte der letzten zwei Jahre mit den Hitsongs ihres Debütalbums „Wild Life“ haben Stanfour nachhaltig verändert. Ihre Single „For All Lovers“ wurde zum Überhit, „Desperate“ lief rauf und runter im Funk und „In your Arms“ schlug in den Top 15 ein. Die Band tourte ganz am Anfang mit John Fogerty, etwas später mit den Backstreet Boys und Bryan Adams; traf bei ihren Konzerten auf vollgepackte Clubs und als ausdrücklich gewünschter Support für A-ha gerade im November auch auf vollbesetzte Arenen, wo sie mit Standing Ovations begrüßt wurden und das Publikum zum Mitsingen brachten.

Aus diesen Erfahrungen heraus hat sich Stanfour neu aufgestellt, die Band wurde um mehrere Musiker erweitert. „Wir wollten ein Album machen, das live so klingt wie auf der Platte“, sagt Konstantin. „Wir wollen, dass die Leute einen tollen Konzertabend haben mit einem guten Sound. Und das ist jetzt unsere große Herausforderung: Herauszugehen, live zu spielen und die Menschen zu erreichen.“

Die Anfänge – vom Schulchor nach Los Angeles

Das ist lange nicht selbstverständlich gewesen für diese ungewöhnliche Band, deren einzelne Mitglieder lange vornehmlich als professionelle Produzenten und Toningenieure gearbeitet haben. Komponist und Keyboarder Alex erinnert sich: „Die Basis war, einen Song zu schreiben, der im Radio gespielt wird. An eine Band, die sich in den Clubs hocharbeitet, war am Anfang nicht gedacht. Wir waren lange eher ein Bandprojekt als eine Rockband.“

Der Lebensmittelpunkt aller Bandmitglieder ist mittlerweile Hamburg. Doch der Wunsch, die Leidenschaft und die Disziplin, professionell Musik zu machen, haben ihren Ursprung auf der Insel Föhr. Von hier stammen die Brüder, und hier unterhält die Band noch immer ein zweites Studio. „Seit unserer frühesten Kindheit haben mein Bruder und ich zusammen Musik gemacht“, erklärt Alex. „Unsere Mutter ist Musiklehrerin am Gymnasium und hat immer viele Projekte angestoßen, Musicals zum Beispiel. Unser erster gemeinsamer Auftritt war also mit 10 oder 11 Jahren im Schulchor.“

Alex, der ältere Bruder, ging 1998, im Anschluss an den Zivildienst, nach Los Angeles, um dort in einem Filmmusikstudio zu arbeiten. Nach einem Dreivierteljahr wirkte er an der Musik für Fernsehserien wie Baywatch mit und brachte erste Songs in TV Movies unter. Konstantin folgte bald darauf. „Ich wollte immer Musik machen und auf der Bühne stehen.“ Um diesen Traum zu leben, brach er sogar die Schule ab. „Wir sind alle Vollblut- und Vollzeitmusiker, was Anderes wollen wir eigentlich nicht.“

Eike und Christian lernten die Brüder rund vier Jahre später auf Föhr kennen. Die beiden Hamburger arbeiteten zu dieser Zeit bei einem Radiosender und hatten bereits für andere Bands produziert. Dass ihre Taufe schließlich in Amerika geschah war ein Zufall, aber es war auch von Beginn an prägend für ihren Sound. Stanfour haben sich nie so richtig am deutschen Markt orientiert, und seitdem sie schon vor Jahren u.a. mit Ryan Tedder, dem Sänger und Mastermind von One Republic Songs geschrieben haben, brauchen sie sich auch im Ausland nicht zu verstecken.

„Rise & Fall“ - das neue Album ist elektronischer und tanzbarer

Perfekte Produktion beherrschen Stanfour also von Haus aus. Man darf ihnen darum glauben, dass es sie Überwindung gekostet hat, auch mal einen „Fehler“ stehen zu lassen, denn dies war der Ansatz für „Rise & Fall“: Nicht alles zu „poliert“ klingen zu lassen, dafür umso echter. Tatsächlich haben die Musiker bei „Rise & Fall“ fast alles selbst gemacht. „Beim ersten Album ,Wild Life’ haben wir viel mit anderen Produzenten und Toningenieuren zusammengearbeitet“, sagt Konstantin. „,Rise & Fall’ haben wir fast vollständig selbst geschrieben, eingespielt und produziert. Und das war echt anstrengend, besonders weil wir in der Schlussphase auch unter großem Zeitdruck standen. Wir haben manchmal schon gemerkt, dass wir an unsere Grenzen gestoßen sind. Aber am Ende war es für uns eine gute Erfahrung.“

Ein Resultat der neuen Freiheit: Das schwierige zweite Album „Rise & Fall“ ist elektronischer geworden, poppiger und tanzbarer als sein Vorgänger „Wild Life“, der geprägt war von schweren und melancholischen Balladen. Leicht ist das neue Album – wie der Sommer, in dem es entstand. Eine Wandlung oder besser Gratwanderung, wie sie etwa auch die Killers unternommen haben, die hier aber eher zufällig und spielerisch zustande kam. Konstantin: „Es war zu Beginn ein Scherz, „Wishing You Well“ in dieser poppigen Art und mit dieser hohen Stimme aufzunehmen. Wir haben einfach rumgealbert, aber es war dann plötzlich mindestens ebenso witzig, zu sehen, wie dieser Song plötzlich ernst genommen werden wollte und die Richtung für das ganze Album vorgegeben hat.“

Wenn man Schubladen mag, kann man „Rise & Fall“ wohl am ehesten als „Alternative Pop“ auffassen. Das zunächst sphärische, dann energische Pianosolo, das „Wishing You Well“ einleitet und der Ohrwurm-verdächtige Gesang mögen an Coldplay und U2 zu ihrem besten Zeiten erinnern. „Sail On“ und das dramatische „Life Without You“ greifen den neuen Sound der Band erneut auf und stehen der ersten Single in ihrer Emotionalität in nichts nach. Das Album bietet auch weitere Überraschungen: Der spacige Synthie-Pop von „Stars“ beispielsweise weckt Erinnerungen an Retro-Elektro-Pop, und die Ballade „Take Me Or Leave Me“ berührt durch ihre Zerbrechlichkeit und den Sound zu dem Gefühl, dass es hier um alles geht.

Zweifellos hat diese Band in all ihren Stücken ihren ganz eigenen Sound entwickelt, der auch internationalen Erfolg verspricht. Einige Auftritte in den USA stehen im Frühjahr auf dem Plan.

Inspirationen – von Razorlight bis Til Schweiger

Tatsächlich haben die Brüder als Songschreiber bereits zwei Songs für die Alben der American-Idol-Teilnehmer Chris Daughtry und David Archuleta beigesteuert. Und neben der aktuellen Single von Stanfour ist auch ein zweiter Song bereits prominent vertreten. „Tired again“ ist auf dem Soundtrack zu Til Schweigers Zweiohrküken zu hören. Schweiger hatte sich mit der Band zusammengesetzt und sich ein speziell auf den Höhepunkt des Films zugeschnittenes Arrangement gewünscht.

Die Single „Wishing You Well“ beschreibt einen Abschied - einen, der wehtut aber nicht verletzt. Eine hochemotionale Hymne über Verlust und Trennungen, aber auch über Mut und Weitermachen und die Momente, die wirklich wichtig sind im Leben. „Die Inspiration waren die letzten zwei Jahre“, sagt Konstantin. „Das hat viel mit Beziehungen zu tun, unsere Songs sind immer ein Mix aus persönlicher Erfahrung und Dichtung.“ Große Musikmomente funktionieren immer auf mehreren Ebenen, “Wishing You Well“ beschreibt eigentlich ein emotionales Tief, zugleich gibt der Song aber die Kraft, weiterzumachen. „ … ein Song, der das kann.“

Auch der Albumtitel „Rise & Fall“ bezieht sich auf Stadien der Beziehung und des Zusammenlebens. Aber er lässt sich ebenso anwenden auf die emotionale Achterbahnfahrt der Band. Von außen besehen, sieht der Weg zum Erfolg leicht und einfach aus, tatsächlich ist es harte Arbeit, ein emotionales Wechselbad.

Ebenso ist „Take me or leave me“ ein persönlicher Text von Konstantin. „Es geht ums Dazwischen-Hängen und nicht weiterkommen“, verrät sein Bruder Alex. „Das Lied ist sehr spontan entstanden. Ich hatte mich ans Klavier gesetzt um Razorlights ,Wire To Wire’ nachzuspielen. Aber ich hatte die Akkorde nicht auf dem Schirm, und es hat sich etwas ganz anderes entwickelt. Ich spiele im Wohnzimmer, mein Bruder Konstantin kommt aus der Küche herein und singt ganz spontan den Refrain.“

Hinter all diesen Songs steckt die große Erfahrung, die die Brüder bereits als professionelle Songwriter sammeln konnten. Ein Beruf, den es in Deutschland so kaum gibt, findet Alex. Auch darum wollen die Brüder auch in 2010 wieder nach Los Angeles und dort mit Künstlern Songs schreiben. „Du lernst einfach ganz viel“, erklärt Alex. „Darum geht es uns: Nicht stehen zu bleiben.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Gitarren zum Rocken, Keyboards zum Schmelzen, Lieder zum Mitsingen. Nicht alles machen Stanfour anders auf ihrem zweiten Album „Rise & Fall“, aber man hört doch deutlich heraus, was Sänger und Texter Konstantin Rethwisch nur andeutet, wenn er sagt: „Die Band hat sich entwickelt. Sie ist gewachsen.“

Die vielen Konzerte der letzten zwei Jahre mit den Hitsongs ihres Debütalbums „Wild Life“ haben Stanfour nachhaltig verändert. Ihre Single „For All Lovers“ wurde zum Überhit, „Desperate“ lief rauf und runter im Funk und „In your Arms“ schlug in den Top 15 ein. Die Band tourte ganz am Anfang mit John Fogerty, etwas später mit den Backstreet Boys und Bryan Adams; traf bei ihren Konzerten auf vollgepackte Clubs und als ausdrücklich gewünschter Support für A-ha gerade im November auch auf vollbesetzte Arenen, wo sie mit Standing Ovations begrüßt wurden und das Publikum zum Mitsingen brachten.

Aus diesen Erfahrungen heraus hat sich Stanfour neu aufgestellt, die Band wurde um mehrere Musiker erweitert. „Wir wollten ein Album machen, das live so klingt wie auf der Platte“, sagt Konstantin. „Wir wollen, dass die Leute einen tollen Konzertabend haben mit einem guten Sound. Und das ist jetzt unsere große Herausforderung: Herauszugehen, live zu spielen und die Menschen zu erreichen.“

Die Anfänge – vom Schulchor nach Los Angeles

Das ist lange nicht selbstverständlich gewesen für diese ungewöhnliche Band, deren einzelne Mitglieder lange vornehmlich als professionelle Produzenten und Toningenieure gearbeitet haben. Komponist und Keyboarder Alex erinnert sich: „Die Basis war, einen Song zu schreiben, der im Radio gespielt wird. An eine Band, die sich in den Clubs hocharbeitet, war am Anfang nicht gedacht. Wir waren lange eher ein Bandprojekt als eine Rockband.“

Der Lebensmittelpunkt aller Bandmitglieder ist mittlerweile Hamburg. Doch der Wunsch, die Leidenschaft und die Disziplin, professionell Musik zu machen, haben ihren Ursprung auf der Insel Föhr. Von hier stammen die Brüder, und hier unterhält die Band noch immer ein zweites Studio. „Seit unserer frühesten Kindheit haben mein Bruder und ich zusammen Musik gemacht“, erklärt Alex. „Unsere Mutter ist Musiklehrerin am Gymnasium und hat immer viele Projekte angestoßen, Musicals zum Beispiel. Unser erster gemeinsamer Auftritt war also mit 10 oder 11 Jahren im Schulchor.“

Alex, der ältere Bruder, ging 1998, im Anschluss an den Zivildienst, nach Los Angeles, um dort in einem Filmmusikstudio zu arbeiten. Nach einem Dreivierteljahr wirkte er an der Musik für Fernsehserien wie Baywatch mit und brachte erste Songs in TV Movies unter. Konstantin folgte bald darauf. „Ich wollte immer Musik machen und auf der Bühne stehen.“ Um diesen Traum zu leben, brach er sogar die Schule ab. „Wir sind alle Vollblut- und Vollzeitmusiker, was Anderes wollen wir eigentlich nicht.“

Eike und Christian lernten die Brüder rund vier Jahre später auf Föhr kennen. Die beiden Hamburger arbeiteten zu dieser Zeit bei einem Radiosender und hatten bereits für andere Bands produziert. Dass ihre Taufe schließlich in Amerika geschah war ein Zufall, aber es war auch von Beginn an prägend für ihren Sound. Stanfour haben sich nie so richtig am deutschen Markt orientiert, und seitdem sie schon vor Jahren u.a. mit Ryan Tedder, dem Sänger und Mastermind von One Republic Songs geschrieben haben, brauchen sie sich auch im Ausland nicht zu verstecken.

„Rise & Fall“ - das neue Album ist elektronischer und tanzbarer

Perfekte Produktion beherrschen Stanfour also von Haus aus. Man darf ihnen darum glauben, dass es sie Überwindung gekostet hat, auch mal einen „Fehler“ stehen zu lassen, denn dies war der Ansatz für „Rise & Fall“: Nicht alles zu „poliert“ klingen zu lassen, dafür umso echter. Tatsächlich haben die Musiker bei „Rise & Fall“ fast alles selbst gemacht. „Beim ersten Album ,Wild Life’ haben wir viel mit anderen Produzenten und Toningenieuren zusammengearbeitet“, sagt Konstantin. „,Rise & Fall’ haben wir fast vollständig selbst geschrieben, eingespielt und produziert. Und das war echt anstrengend, besonders weil wir in der Schlussphase auch unter großem Zeitdruck standen. Wir haben manchmal schon gemerkt, dass wir an unsere Grenzen gestoßen sind. Aber am Ende war es für uns eine gute Erfahrung.“

Ein Resultat der neuen Freiheit: Das schwierige zweite Album „Rise & Fall“ ist elektronischer geworden, poppiger und tanzbarer als sein Vorgänger „Wild Life“, der geprägt war von schweren und melancholischen Balladen. Leicht ist das neue Album – wie der Sommer, in dem es entstand. Eine Wandlung oder besser Gratwanderung, wie sie etwa auch die Killers unternommen haben, die hier aber eher zufällig und spielerisch zustande kam. Konstantin: „Es war zu Beginn ein Scherz, „Wishing You Well“ in dieser poppigen Art und mit dieser hohen Stimme aufzunehmen. Wir haben einfach rumgealbert, aber es war dann plötzlich mindestens ebenso witzig, zu sehen, wie dieser Song plötzlich ernst genommen werden wollte und die Richtung für das ganze Album vorgegeben hat.“

Wenn man Schubladen mag, kann man „Rise & Fall“ wohl am ehesten als „Alternative Pop“ auffassen. Das zunächst sphärische, dann energische Pianosolo, das „Wishing You Well“ einleitet und der Ohrwurm-verdächtige Gesang mögen an Coldplay und U2 zu ihrem besten Zeiten erinnern. „Sail On“ und das dramatische „Life Without You“ greifen den neuen Sound der Band erneut auf und stehen der ersten Single in ihrer Emotionalität in nichts nach. Das Album bietet auch weitere Überraschungen: Der spacige Synthie-Pop von „Stars“ beispielsweise weckt Erinnerungen an Retro-Elektro-Pop, und die Ballade „Take Me Or Leave Me“ berührt durch ihre Zerbrechlichkeit und den Sound zu dem Gefühl, dass es hier um alles geht.

Zweifellos hat diese Band in all ihren Stücken ihren ganz eigenen Sound entwickelt, der auch internationalen Erfolg verspricht. Einige Auftritte in den USA stehen im Frühjahr auf dem Plan.

Inspirationen – von Razorlight bis Til Schweiger

Tatsächlich haben die Brüder als Songschreiber bereits zwei Songs für die Alben der American-Idol-Teilnehmer Chris Daughtry und David Archuleta beigesteuert. Und neben der aktuellen Single von Stanfour ist auch ein zweiter Song bereits prominent vertreten. „Tired again“ ist auf dem Soundtrack zu Til Schweigers Zweiohrküken zu hören. Schweiger hatte sich mit der Band zusammengesetzt und sich ein speziell auf den Höhepunkt des Films zugeschnittenes Arrangement gewünscht.

Die Single „Wishing You Well“ beschreibt einen Abschied - einen, der wehtut aber nicht verletzt. Eine hochemotionale Hymne über Verlust und Trennungen, aber auch über Mut und Weitermachen und die Momente, die wirklich wichtig sind im Leben. „Die Inspiration waren die letzten zwei Jahre“, sagt Konstantin. „Das hat viel mit Beziehungen zu tun, unsere Songs sind immer ein Mix aus persönlicher Erfahrung und Dichtung.“ Große Musikmomente funktionieren immer auf mehreren Ebenen, “Wishing You Well“ beschreibt eigentlich ein emotionales Tief, zugleich gibt der Song aber die Kraft, weiterzumachen. „ … ein Song, der das kann.“

Auch der Albumtitel „Rise & Fall“ bezieht sich auf Stadien der Beziehung und des Zusammenlebens. Aber er lässt sich ebenso anwenden auf die emotionale Achterbahnfahrt der Band. Von außen besehen, sieht der Weg zum Erfolg leicht und einfach aus, tatsächlich ist es harte Arbeit, ein emotionales Wechselbad.

Ebenso ist „Take me or leave me“ ein persönlicher Text von Konstantin. „Es geht ums Dazwischen-Hängen und nicht weiterkommen“, verrät sein Bruder Alex. „Das Lied ist sehr spontan entstanden. Ich hatte mich ans Klavier gesetzt um Razorlights ,Wire To Wire’ nachzuspielen. Aber ich hatte die Akkorde nicht auf dem Schirm, und es hat sich etwas ganz anderes entwickelt. Ich spiele im Wohnzimmer, mein Bruder Konstantin kommt aus der Küche herein und singt ganz spontan den Refrain.“

Hinter all diesen Songs steckt die große Erfahrung, die die Brüder bereits als professionelle Songwriter sammeln konnten. Ein Beruf, den es in Deutschland so kaum gibt, findet Alex. Auch darum wollen die Brüder auch in 2010 wieder nach Los Angeles und dort mit Künstlern Songs schreiben. „Du lernst einfach ganz viel“, erklärt Alex. „Darum geht es uns: Nicht stehen zu bleiben.“

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