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The Stanford Prison Experiment: Ein psychologisches Experiment zur Erforschung menschlichen Verhaltens unter den Bedingungen der Gefangenschaft
 
 
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The Stanford Prison Experiment: Ein psychologisches Experiment zur Erforschung menschlichen Verhaltens unter den Bedingungen der Gefangenschaft [Taschenbuch]

Gabriel Dischereit
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 40 Seiten
  • Verlag: Grin Verlag; Auflage: 1. (29. November 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3638778339
  • ISBN-13: 978-3638778336
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 21,6 x 0,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Verhaltensforscher und Psychologe Professor Philip Zimbardo untersuchte in den 70er und 80er Jahren die Auswirkungen außergewöhnlicher Situationen auf den Menschen. Zimbardo lag dabei weniger daran, die persönlichen Situationen, Entwicklungen und die psychologischen Fallstudien einzelner darzulegen, er war vielmehr auf der Suche nach allgemeingültigen Zusammenhängen zwischen äußeren Einflüssen und dem Verhalten der Betroffenen (BIERBRAUER & STEINER 1984). Solche Einflüsse lassen sich in Situationen extremer Belastung, wie diese beispielsweise in Gefängnissen auftreten, beobachten. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es eine Vielzahl von Berichten Gefangener über das persönliche Erleben, die Eindrücke und Auswirkungen ihrer jeweiligen Gefängnissituationen. Zimbardo wollte nun die Auswirkungen der Gefängnissituation auf allgemeingültiger Ebene untersuchen. Er trennte damit deutlich die persönliche Psyche des einzelnen von den Faktoren, die von „außen“ an ihn herangetragen werden und auf alle Gefangenen gleichermaßen wirken. Die Zentrale Frage, die Zimbardo untersuchte, war die Frage nach dem „Guten“ und dem „Bösen“ im Menschen. Würde in Menschen, die extremem Druck ausgesetzt und zur Anwendung von Gewalt aufgefordert würden, das Gute oder das Böse siegen? Welchen Einfluss hat die Umwelt auf diese Entscheidung? Wer ist tatsächlich dafür verantwortlich, dass von außergewöhnlicher Gewalt in Gefängnissen berichtet wird? Für Zimbardo war die Durchführung eines Experimentes erforderlich, das unter nahezu realistischen Bedingungen die Ausnahmesituation eines Gefängnisses nachstellte. Das Gefängnis, ein Ort, der gekennzeichnet ist von künstlichen Machtstrukturen und unnatürlichen Autoritäten, schien dem Wissenschaftler eine geeignete Umgebung für die Untersuchung der Frage nach dem Einfluss äußerer Faktoren auf das Machtverhalten und die Gewaltbereitschaft des Menschen zu sein.

Auszug aus The Stanford Prison Experiment von Gabriel Dischereit. Copyright © 2007. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

2. Methoden

2.1. Versuchspersonen

An dem Experiment nahmen 21 Versuchspersonen teil. Sie wurden aus 75 Personen, die sich auf eine Zeitungsanzeige hin freiwillig gemeldet hatten, ausgewählt. Die Auswahl erfolgte nach Gesichtspunkten der physischen und mentalen Stabilität. Personen, die sich durch einen besonders guten physischen und mentalen Zustand auszeichneten, wurden aus der Zahl der Gesamtbewerber für das Experiment herangezogen. Von den zunächst 24 ausgewählten Probanden waren drei Personen als Ersatzteilnehmer vorgesehen, für den Fall, dass eine der Testpersonen ausfallen sollte. Die Datenanalyse basiert demnach auf der Gesamtzahl von 21 Versuchspersonen, die zufällig in zwei Gruppen unterteilt wurden. Einer Gruppe wurde die Rolle der Strafvollzugsbeamten zugewiesen, der anderen die der Gefangenen. Jedem Teilnehmer wurde eine Vergütung von 15 Dollar pro Tag ausgezahlt. Die Versuchspersonen waren gesunde, intelligente Männer, die der sozioökonomischen Mittelschicht entstammten. Keiner dieser Männer zeigte irgendwelche Verhaltensauffälligkeiten (HANEY, BANKS & ZIMBARDO, 1973).

2.2. Das Gefängnis

Um ein möglichst authentisches Gefängnisklima simulieren zu können, wurden ehemalige Gefangene und Strafvollzugsbeamte als externe Berater hinzugezogen. Das Gefängnis wurde in der Kellerebene der Universität zu Stanford eingerichtet. Der Zellenblock wurde durch zwei Wände begrenzt, der zwischenliegende Flur diente als Gefängnishof. Eine der Wände enthielt die einzige Tür zum Zellenblock, in die andere war ein Beobachtungsfeld eingelassen, durch welches Video- und Tonbandaufnahmen der Versuchspersonen gemacht werden konnten. Die Gefängniszellen wurden errichtetet, indem die Türen der Laborräume entfernt und durch speziell angefertigte Türen mit Stahlstäben und Zellennummern ersetzten wurden. Auf der den Zellen gegenüberliegenden Korridorseite befand sich ein kleiner Wandschrank, der den Namen "das Loch" erhielt und als Isolierzelle diente. Er war dunkel und eng, ca. 62 cm breit und 62 cm tief, groß genug, damit ein Gefangener darin aufrecht stehen konnte. Eine Gegensprechanlage erlaubte, die Zellen heimlich abzuhören, um die Gespräche der Gefangenen zu überwachen und allgemeine Durchsagen für die Gefangenen zu machen. Es gab weder Fenster noch Uhren und damit keine Möglichkeit, die verstrichene Zeit zu beurteilen, was später bei einigen Gefangenen zu einer Verzerrung des Zeitgefühls führte (HANEY, BANKS & ZIMBARDO, 1973).


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
The Stanford Prison Experiment: Ein psychologisches Experiment zur Erforschung menschlichen Verhaltens unter den Bedingungen der Gefangenschaft

Das Buch hat nur 16 Seiten, es ist aber eine aufschlussreiche und objektive Zusammenfassung des Experiments.
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Abzocke 21. Mai 2012
Von hamburg24
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Als ich mir dieses Heft das erste Mal angeguckt habe, war ich mehr als enttäuscht. Nicht nur, dass jeweils immer nur eine halbe Seite bedruckt worden ist: der Zeilenabstand ist zudem noch so groß, dass mindestens das Doppelte auf eine Seite gepasst hätte. Das Experiment ist meiner Meinung nach viel zu knapp beschrieben und die Informationen könnten in demselben Umfang auch im Internet gefunden werden. Wer den Ablauf des Experiments kurz zusammengefasst haben möchte, könnte mit diesem Heft einigermaßen zufrieden sein, wer sich aber mit tiefergreifenden Folgen und den Meinungen der Probanden etc beschäftigen will, dem ist "Der Luzifer-Effekt" von Philip Zimbardo zu empfehlen.
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