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Stand Up
 
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Stand Up

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4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Wiedergabe   1. A New Day Yesterday (2001 Digital Remaster) 4:11 EUR 0,99
Wiedergabe   2. Jeffrey Goes To Leicester Square (2001 Digital Remaster) 2:12 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Bouree (2001 Digital Remaster) 3:47 EUR 0,99
Wiedergabe   4. Back To The Family (2001 Digital Remaster) 3:53 EUR 0,99
Wiedergabe   5. Look Into The Sun (2001 Digital Remaster) 4:23 EUR 0,99
Wiedergabe   6. Nothing Is Easy (2001 Digital Remaster) 4:26 EUR 0,99
Wiedergabe   7. Fat Man (2001 Digital Remaster) 2:52 EUR 0,99
Wiedergabe   8. We Used To Know (2001 Digital Remaster) 4:03 EUR 0,99
Wiedergabe   9. Reason For Waiting (2001 Digital Remaster) 4:07 EUR 0,99
Wiedergabe 10. For A Thousand Mothers (2001 Digital Remaster) 4:21 EUR 0,99
Wiedergabe 11. Living In The Past (2001 Digital Remaster) 3:23 EUR 0,99
Wiedergabe 12. Driving Song (2001 Digital Remaster) 2:44 EUR 0,99
Wiedergabe 13. Sweet Dream (2001 Digital Remaster) 4:05 EUR 0,99
Wiedergabe 14. 17 (2001 Digital Remaster) 3:07 EUR 0,99
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Noch auf ihrem ersten Album war die musikalische Ausrichtung der Band auf den Blues und bestenfalls auf den Jazz fixiert und damit recht eingeschränkt. Nachdem für Ian Anderson aber klar wurde, dass er auch andere stilistische Einflüsse in die Musik einfliessen lassen würde, da er als Kind mit Klassik, Jazz, Folk und ethnischer Musik aufgewachsen ist, und der Rest der Band sich bereit erklärte, ihm zu folgen, feuerte man kurzerhand den Gitarristen Mick Abrahams, der lieber beim Blues geblieben wäre und stellte den etwas weltoffeneren Martin Barre ein, welcher Anderson bis zum heutigen Tage treu geblieben ist. STAND UP ist das eigentliche erste Tull-Album, da es mehr als THIS WAS die
bandtypischen Markenzeichen enthielt. Für Anderson ist dies DAS
Tull-Album schlechthin, immerhin spielte er hier nicht nur die Querflöte, und dies besser als auf THIS WAS, sondern auch Klavier, Hammondorgel, Balalaika, Mandoline und Akustikgitarre. Gesanglich konnte er sich ebenfalls steigern. STAND UP verschmolz daher alle stilistischen Einflüsse, die durch Andersons Kopf geisterten zu einem innovativen und absolut neuen, dennoch aber verträglichen und soliden Sound und landete kurzerhand auf Platz Eins der Charts in England, während Tull mit Led Zeppelin durch die USA tourte. Absolut unvergessen ist die geniale und einfallsreiche Bach-Adaption BOUREE mit seinem jazzigen Grundgerüst und Glen Cornicks dynamischen Bass-Solo in der Mitte, welches sich hervorragend in den Song einfügt, bevor Anderson seine Seele in die Flöte hineinzupusten scheint. Sehr unterhaltsam, dennoch aber glaube ich, dass der gute J.S. Bach sich im Grabe umdrehen würde, wenn er Tulls BOUREE hören könnte.
Weitere unverzichtbare Songperlen sind... schwer zu sagen...
eigentlich alle. Sowohl die bluesangehauchte Nummer A NEW DAY YESTERDAY als auch die abwechslungsreiche und beschwingte schwere Heavy-Rock-Nummer NOTHING IS EASY, bei dem Clive Bunker die Schlagzeugfelle zu zerreissen droht und Martin Barre fast so spielt, wie später Tony Iommi von Black Sabbath oder Jimmy Page von Led Zeppelin, fordern den Hörer auf, die Lautstärke auf Maximum zu drehen. Dennoch kommt in diesem Song die Flöte nicht zu kurz. Doch auch das fernöstlich folkloristische und lustige FAT MAN und das von Orchester unterlegte REASONS FOR WAITING rechtferigen ebenso einen Kauf des Albums wie die traurige
Folk/Blues-Nummer LOOK INTO THE SUN oder das unbekümmert fröhliche JEFFREY GOES TO LEICESTER SQUARE. Weiterhin sind auch die Bonustracks absolute Hingucker, oder besser gesagt Hinhörer, welche aber mit Ausname von SEVENTEEN schon zuvor auf LIVING IN THE PAST zu finden waren. Das lustige Cover unterstreicht noch einmal den Spassfaktor, der von der Band gross geschrieben wurde und den auch der Hörer dieser Innovation zweifelsohne erfahren wird. Zwar klingt das Album nicht so progressiv und avantgardistisch wie später BENEFIT, THICK AS A BRICK, A PASSION PLAY oder WARCHILD und auch nicht so heavy und bipolar wie AQUALUNG oder MINSTREL IN THE GALLERY, dennoch beschreiten Tull hier neue Wege, was sie nun mit jedem weiteren Album fortan immer tun werden und sie so zu einer der einfallsreichsten und intelligentesten und technisch perfektesten Band des Planeten werden lässt. Daher bleibt mir nur noch, den Kaufbefehl zu erteilen, den jeder Musikinteressierte zu befolgen hat.
CHEERS.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von silbertanne4 HALL OF FAME REZENSENT
Format:Audio CD
"Stand Up" erreichte die Spitzenposition der englischen LP-Hitparade! War auch in Deutschland einflussreich. 1969 schien die erste Generation der neuen Jugendszene / Beatmusik noch jung, frisch und für Neues offen zu sein.
- A New Day Yesterday: Martin Barre eröffnet mit einem harten Gitarrenmotiv die LP, Mundharmonika & der seltsame greisenhaft-verzerrte Gesang Andersons. Der Track erinnert als einziger noch etwas an das stark bluesbetonte Debüt "This Was".
- Jeffrey Goes To Leicester Square: typischer Sound der frühen Jahre; verspielt, folkig, allerlei akustische Percussion und Zupfinstrumente und die Flöte, damals neu in der Beatmusik. .
- Bouree ist am bekanntesten. Die Melodieführung von J.S. Bachs Stück trägt Andersons Flöte. Clive Bunkers Schlagzeug und der Bass von Glenn Cornick bringen feine Soli.
- Back To The Family ist einer der ersten Heavyrock-Stücke der modernen Musikgeschichte, 1 Jahr vor Deep Purple in Rock. Der Text ist eine humorvolle Gegenüberstellung von den Vorteilen bei Eltern und Geschwistern zu wohnen (nobody can ring me in the morning) versus der ersten eigenen Bude. Hier angekommen, merkt der Hörer, daß Jethro Tull mit dem neuen Gitarrenjungen Martin Lancelot Barree einen guten Fang gemacht hatten. Sowohl sein Akustik-, als auch der E-Gitarrestil (an Jeff Beck angelehnt) klingen wie von einem Alten gespielt.
- Look Into The Sun ansprechende akustische Ballade, Gitarren mit dem Flötenmotiv gekonnt verwoben.
- Nothing Is Easy hat überraschende Melodie- und Tempowechsel. Er ist mit "Back ..." der einzige Hardrock-Track, am Schluss eine ausgedehnte Flöten- und Rhytmusorgie. Damals ungewohnt flippige Klänge, mit denen man die Eltern in die Flucht schlagen konnte.
- Fat Man: klingt orientalisch, Clive Bunker war (wie Steve Took von Tyrannosaurus Rex) ein begabter experimentierfreudiger Percussionist der Londoner Szene. Bongos, Balalaika, Mandoline und eine ironische Anspielung auf Mick Anderson?
- We used To Know, schöne Ballade, wehmütiges Wah-Wah Solo von Barree im Fade Out.
- Reasons For Waiting: der ruhigste Song. Flöten, akustische Gitarren, plus (unbenanntem) Orgelspieler. Hier verwendet Jethro Tull das erste Mal Streicher-Einlagen, die zusätzliche Dramatik und Farbe geben.
- For A Thousand Mothers ist ein lauter letzter Track. Hats off to Clive Bunker. - Die 3 Boni sind klasse:
- Living In The Past war eine erfolgreiche Single im 5/8 Takt. Sie wurde ein paar Monate vor "Stand Up" veröffentlicht und oft im Radio gespielt. Der altertümliche Text trug wieder zum Methusalem-Image der Gruppe bei. Wäre ein guter Opener für "Stand Up" gewesen.
- "Sweet Dream" - eine weitere gute 45-er. Für 1968/69 ungewöhnlich hartes Crescrendo, das klassische Bläser- und Violinen-Ensemble spielt ein majestätisches Fade-Out.
- 17 war (ich glaube) eine B-Seite. Bisher unbekannt, die anderen Boni gibt es auch auf der CD "Living in the Past".

"Stand Up" machte die Welt auf Jethro Tull aufmerksam. Die ungewönliche Gruppe schien Charisma zu haben. Und Disziplin: früh schlafen gehen, wenig private Kontakte zu (drogen- und alkoholkonsumierenden) Musikerkollegen, ständiges Proben und Erlernen von neuen akustischen Instrumenten. Trotz ihres wilden langhaarigen Äußeren - Andersons Vater wechselte deshalb jahrelang mit Sohn Ian kein Wort - würdigte auch die seriöse Tagespresse Jethro Tull. Die Gruppe hatte schon damals ein erwachsenes Publikum, das z.T. auch aus Klassik- und Folkloreliebhabern bestand.
- Mein Kaufmotiv waren die zahlreichen eher ruhigen Songs und die Boni. Wem "Stand Up" gefällt bestelle gleich "Benefit" (und evtl. "Living in the Past") mit. Danach, ab "Aqualung", machten Jethro Tull nie mehr Platten in diesem Stil.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Schäfer TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Das zweite Jethro Tull-Album "Stand up" aus den späten Sechzigern bietet in gleichem Maße anspruchsvollen wie gefälligen Rock, der zwar schon von ausführlichen Solo-Passagen und folkigen Klängen gekennzeichnet ist, jedoch noch nicht mit den komplexen Epen späterer Tull-Alben zu vergleichen ist.
Die prägnanten, zum größten Teil recht schwungvollen Songs sind bescheiden, aber präzise arrangiert (Gitarren, Bass, Schlagzeug und natürlich Ian Anderson's Querflöte) und vermitteln eine erdige und heimliche Atmosphäre. Man fühlt sich gleich "in dem Album zu Hause" und assoziiert die Songs mit dem angenehmen Leben in einer beschaulichen Stadt. Dieses Flair ist noch nicht mittelalterlich zu nennen, aber auf jeden Fall fühlt man sich in eine Welt versetzt, die noch in Ordnung ist, die einem wohlbekannt und vertraut ist und in der "noch alles mit der Hand gemacht wird". Klasse, wie Ian Anderson es immer wieder hinbekommen hat, eine so klar umrissene und zu Wohlgefallen führende Atmosphäre auf seinen Alben zu schaffen.
Die Songs an sich sind durchgehend stark; die Höhepunkte sind der kraftvolle Opener "A new day yesterday" mit seinen prägnanten Kicks und Akzentuierungen, die interessante Bach-Hommage "Bourée", bei der aus meiner Sicht nicht unbedingt Flöten-Solist und Frontmann Ian Anderson, sondern vor allem Bassist Glen Cornick überzeugt sowie die wohl bekannteste Nummer "We used to know", bei der sich Schlagzeuger Clive Bunker mit Recht in den Vordergrund spielt.
Die allerschönsten Nummern sind jedoch die beiden akustisch gehaltenen Folk-Stücke "Look into the sun" und vor allem "Reasons for waiting", bei denen Ian Anderson über seine majestätischen Akustik-Gitarren-Akkorde voller Poesie und Gefühl von der Liebe singt und dabei immer wieder von geschickten Melodieeinwürfen von Gitarre, Holzbläsern oder Streichern unterstützt wird - großartig.
Doch auch die anderen Stücke überzeugen. Einziger leichter Kritikpunkt ist für mich die Tatsache, dass einige Instrumentalsoli, gerade von den beiden bekanntesten Tull-Köpfen Ian Anderson (Flöte) und Martin Lancelot Barre (E-Gitarre) sehr ausführlich in den Songs vertreten sind, ohne diese wirklich voranzutreiben. Die Qualität der Stücke von Jethro Tull liegt für mich stets in den Kompositionen, dem Songgefüge und den festen Melodien, trotz der unumstrittenen enormen instrumentalistischen Fähigkeiten der Bandmitglieder hätte man meiner Meinung nach einige improvisierte Soli in der Bandgeschichte streichen sollen.
Doch dies ist nur ein kleiner mir negativ aufgestoßener Bestandteil eines faszinierenden Rock-Albums, das für die 60er Jahre schon enorm fortschrittlich klingt und mit Sicherheit für viele Musiker Vorbildfunktion inne hatte und hat.
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Einfach Super
Die bereits aus LP Zeiten bekannte Musik ist ein Genuss für jeden, der nicht (nur) dem Hip Hop Näseln der momentanen Teenie Musik verffallen ist Ian Anderson ,sein... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Johnny Bert veröffentlicht
Das geheime Meisterwerk von Jethro Tull
Das zweite Album von Jethro Tull ist für mich persönlich das großartigste. Wunderschöne Lieder in einer ebenso schönen, ruhigen und völlig... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Februar 2010 von Jack-in-the-Green
Stand Up,gehört zu den 2-3 besten Jethro Tull-Alben...
Damals 1969,war die LP mit dem Klappcover,(beim öffnen standen die Bandmitglieder als Pappfiguren)schon sehr aussergewöhnlich.Platz 1.der englischen Charts. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2008 von Fried Neumann
Den Stil gefunden
Diese einzigartige Mix auch Folk, Rock, Jazz, Klassik und - ja, teilweise auch - Soul, der später scherzhaft auch schon mal ,Waldschratt-Rock' genannt wurde, war auf Jethro... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juni 2008 von V-Lee
Früher Meilenstein
Mit diesem Album setzten Jethro Tull ihre erste wirklich große Duftmarke. Stand up ist bei weitem noch nicht so ausgereift wie spätere Meisteralben, aber das Songwriting... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2007 von Rock Tullie
Frisch wie am ersten Tag
"Stand up" ist definitiv das Highlight aus der Frühphase der Band.
Ian Anderson und seiner neuer Mitstreiter Martin Barre hatten damals gerade die ausgefahrene... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. September 2007 von Udo Kaube
4 Gründe:
Nun, allein das wunderschöne Basssolo in "Bourée" ist es Wert dieses Album zu besitzen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Februar 2006 von Nils Freitag
Noch nicht ganz das Wahre
Was mir an ,Stand Up’ gefällt, ist das Selbstbewusstsein, mit dem Anderson beginnt, seine eigene Song-Welt aufzubauen, die schon nach den ersten Takten als seine eigene... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Februar 2006 von sevenmileboots
Der beste Tull-Song überhaupt und eine traurige Qualität
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass sich auf dieser remasterten Cd (die diesen nach toll aufgepeppten Sound klingenden Namen nicht verdient - der Klang ist, wohl weil die... Lesen Sie weiter...
Am 19. Januar 2006 veröffentlicht
ein klassisches Album der Tull-Rockgeschichte
Stand Up zeigt bereits 1969, was Ian Anderson und
seine Mannen an Virtuosität und musikalischer Klasse zu bieten haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. September 2001 von D. Goldmann
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