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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nicht das größte Werk, aber immer noch weit über Standard, 18. Mai 2006
Als alter DMB-Fan gebe ich allen denen Recht, die das neue Album von DMB nicht in den siebeten Himmel loben. Die Beurteilung der Kulturzeit geht jedoch über das Ziel hinaus; das gesamte Album geht noch weit über den heute i.d.R. angebotenen Musikstandard hinaus. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß DMB jemals eine echt schlechte Platte bringen werden.
Für Einsteiger halte ich das Album jedoch für falsch. Hier kann ich nur das NIE übertroffene Album "Live in Central Park" empfehlen; die dort gespielten Versionen von >Dancing nakies< und >Warehouse< sind in der Musikwelt unerreichbar. Eine Empfehlung für ein Studioalbum kann nur lauten: "before these Croweded Street" oder "Crash". Auch hier Gänsehaut garantiert!!
Für Fans (die das Werk ausnahmsweise noch nicht kennen): trotzdem kaufen, erstklassige Musik, etwas neue Wege (aber warum falsch ??) und wie immer, hervorragende Akteure.
Ich gebe 3,5 Sterne für die Platte zzgl. 0,5 Sterne für die Genialitäte der Musiker.
Ich bedauere es sehr, daß diese Mannschaft in Europa nicht den Stellenwert erhält, der ihnen gebührt, und hoffe, daß DMB den Sprung über den Teich irgendwann mal schafft.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spurensuche, 17. Juni 2005
Von Ein Kunde
Das neue Dave Matthews Band-Album ist da und hat immerhin stolze 3 Jahre auf sich warten lassen, eigentlich ja sogar 4, bedenkt man, dass "Busted Stuff" ja nur ein Aufguss der Lillywhite Sessions aus dem Jahre 2000 war. Die ersten neuen Songs seit 4 Jahren also, sieht man über das etwas seichte Solodebüt von Matthews hinweg. Gerade das sollte man aber nicht tun, denn "Stand Up" klingt zwar in vielen Bereichen nach der Dave Matthews Band zur Zeit von "Before these crowded streets", bringt aber Einflüsse von "Everyday" und besonders "Some Devil" mit, die sich schwerlich leugnen lassen. Die gängigen Vorwürfe waren entweder, dass die Band nicht mehr so klinge wie früher bzw. eben noch genauso klinge und sich nicht weiterentwickelt habe. Wenn man nur vom Sound ausgeht, kann man beiden Parteien gleichermaßen recht geben. Aber weiterentwickelt hat sich die Band schon. Songs wie "Dreamgirl", "Stand Up" oder "American Girl" klingen zwar nach alten Songkonzepten von Matthews: Riff, etwas Band dazu, ein wenig geordnet, ein wenig frei, "Everybody wake up" und "Hunger for the great light" erinnern - ein wenig unangenehm im ersten Moment - an "Everyday"-Zeiten, andererseits gibt es Songs wie "Hello Again", "Old Dirt Hill", "Louisiana Bayou" und "Smooth Rider", die zwar nie ihren Autoren verleugnen, aber sich mit den amerikanischen Wurzeln gleichsam befassen. Die Tendenz hin zu den "songwriting roots" war ja schon auf "Some Devil" zu spüren, es ist spannend zu erfahren, dass Matthews' Reflexionen über die Tradition, in der er steht, auch mit der Band funktionieren. Ein weiteres Element des neuen Albums ist das Piano: Matthews scheint manche Songs darauf komponiert zu haben und gleich zwei Gastpianisten wurden für die Aufnahmen engagiert: neben dem Touring-Bandpianisten Butch Taylor ist auch der neue Co-Songwriter Matt Dawson mit von der Partie. Gerade, dass die Dave Matthews Band sich treu bleibt und gleichzeitig wandelt, ist für mich ein besonderes Faszinosum dieser Formation. Seit "Crowded Streets" hat sich von Album zu Album immer etwas geändert und auch bei "Stand Up" ist es nicht anders. Vorwürfe, sich im Kreis zu drehen, muss sich Matthews meiner Meinung nach nicht anhören. Die Band arbeitet nachwievor auf hohem Niveau, das kaum eine andere Gruppe der Szene erreicht. Der Erfolg in Europa bleibt leider Küchenpopbands wie Coldplay vorbehalten. Schade um die immer wieder großartige Musik, die den meisten Europäern mit dem Erscheinen jeden neuen DMB-Albums entgeht.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Was sagt man dazu ? Einfach nur GENIAL !!!!, 23. Mai 2005
Rein objektiv betrachtet ist die DAVE MATTHEWS BAND im Rock/Pop-Bereich seit 10 Jahren das Maß aller Dinge. Das scheint aber den deutschen Musikmarkt bisher noch gar nicht zu interessieren, da MATTHEWS hier leider nur absoluten Insidern bekannt ist. Das diese konsequente Nichtachtung eine unglaubliche Schande für alle DMB-Fans ist, brauch ich nicht mehr extra betonen. Monumentale Pop-Meisterwerke wie „Under the table and dreaming" , „Busted stuff" oder „Before the crowded streets" haben wirklich alle das Zeug zu Klassikern, und dürften eigentlich in keiner gut sortierten CD-Sammlung fehlen.Nach scheinbar endloser Wartezeit wird nun mit „Stand up" die neue DAVE MATTHEWS-Scheibe auf die lechzende Fanschar losgelassen. Und mal wieder musste ich mir dieses Album als Import zulegen, da es in Deutschland vorerst nicht veröffentlicht wird. Aber was macht man nicht alles...? Nach dem ich die Scheibe in den letzten 5 Tagen über 30 mal durchgehört habe, bin ich der Meinung, das sich MATTHEWS absolut übertroffen hat, und „Stand up" sogar alle anderen Vorgänger-CDs noch übertrifft. Für mich stellt „Stand up" schlichtweg DAS Referenzwerk dieser tollen Band dar, da es alle begeisternden Elemente in 14 Songs vereint, und dabei von der ersten bis zur letzten Sekunde fesselt. Angefangen vom träumerischen Opener „Dreamgirl", welches den Hörer schon zu Beginn des Albums zutiefst mitreißt und durch ein Wechselbad der Gefühle schickt. Grandioser kann man ein Album nicht einläuten ! Doch auch mit dem restlichen Material, zeigt der Meister der weltweiten Pop-Konkurrenz, wer der Herr im Hause ist. Bei band-typischen Rocker wie „Stand up" , „Wake up", oder „Hello again" ist die Gute Laune fast schon körperlich spürbar. Es darf getanzt, gesungen und vor übermäßiger Freude gejubelt werden. Ebenso wie auf den relaxten „American baby" und „Lousiana bayoo", deren Refrains mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen. Grandios ! Gegen diese unwiderstehliche Mixtur aus Pop, Rock, Country, Blues und mitreißenden Gospel-Elementen, kann einfach keine andere Combo der Welt auch nur halbwegs anspielen. Doch die größten Momente hat sich MATTHWS für den Schluß des Albums aufgehoben. Die atmosphärische Ballade „Stolen away on 55th and 3rd" ist an Schönheit und Melancholie nicht zu überbieten. Und ich muß bei jedem weiteren Hörgenuß dieses Songs immer wieder tief ein- u. ausatmen, um das Gehörte überhaupt zu begreifen. Gesteigert wird dieses nur noch durch das anschließende halbakkustische „You might die trying", in dem MATTHWS sein Gespür für Melodien erneut unter Beweis stellt. Dieser Song ist ein Welklasse Groover, der sich bei jedem Hördurchlauf steigert, und dessen Refrain wahrscheinlich für alle Ewigkeit mein Kleinhirn belagern wird. Nachdem bei der schönen Piano-Ballade „Steady as we go" erst mal alle Taschentücher im Haus verbraucht wurden, kommt der krönende Abschluß eines tollen Meisterwerkes. „Hunger for the great light" ist ein vergleichsweiser rauer und ungeschliffener Track, der sich zukünftig zum Höhepunkt jedes DMB-Konzertes entwickeln wird. Soviel Drive und Musikalität würden sich andere Bands wünschen. Doch MATTHEWS steckt sie alle in die Tasche. Allein dieser Song ist den Kaufpreis der CD wert. Fazit: KLASSIKER !!!!!! Danke fürs Gespräch...
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