Kurzbeschreibung
Vorbemerkung Faksimiles Transkriptionen und Erläuterungen Das Leben des Benedict Christian Avenarius I. Theologiestudent an der Georgia Augusta II. Als Hofmeister in Braunschweig III. Begegnung mit Goethe in Leipzig IV. Jurist in Celle und Stadtschulze in Hameln V. Anmerkungen Briefe an Benedict Christian Avenarius I. Johann Matthias Gesner (6. November 1757) II. Johann Matthias Gesner (7. April 1760) III. Christian Gottfried Hermann (26. Januar 1768) IV. Carl Christian Gärtner (nach dem 13. Dezember 1769) V. Johann Friedrich Blumenbach (15. November 1777) Personen- und Ortsregister
Über den Autor
Wie damals üblich, hatte Benedict Christian Avenarius zum Abschluss seiner Studien unter den Professoren und Freunden ein Stammbuch herumgereicht, in dem sie sich mit allerlei frommen Sprüchen dem ewigen Angedenken empfahlen, und so auch Goethe. „Flieht Freunde ja die Liebe nicht“ und „Seht oft Mädgen, küsset sie“, rät der damals 17-Jährige mit seinem Eintrag vom 10. Juni 1767 etwas altklug, aber eben auch gemäß sehr jugendlicher, damals anstößiger Moral dem zehn Jahre älteren Freund. Soviel zum Glanzlicht in Avenarius‘ Stammbuch, das auf Goethes Selbsteinschätzung ein bezeichnendes Licht wirft, auch deshalb, weil der 17-jährige Student ohne Weiteres eigene Verse einrückt, während sich die Kommilitonen und Lehrer, wie üblich, bei anerkannten Geistesgrößen wie Voltaire, Horatius und Gleim bedienen. Rosemarie Schillemeit hat sie transkribiert, Autoren und Zitate aufgespürt, die Biographien der Einträger resümiert. Andreas Berger (Braunschweiger Zeitung, 12.6.2002)