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Stalins verhinderter Erstschlag- Hitler erstickt die Weltrevolution
  
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Stalins verhinderter Erstschlag- Hitler erstickt die Weltrevolution [Unbekannter Einband]


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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: pour le Mérite- Verlag für Militärgeschichte, Selent, 2000 (2000)
  • ASIN: B005RIL6RG
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)

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Viktor Suvorov
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
184 von 207 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Seit nunmehr 35 Jahren beschäftige ich mich mit der Thematik "2ter Weltkrieg und das Dritte Reich". In diesen Jahren wuchs meine Bibliothek immer mehr an. Erstaunlich war, je weiter wir von der Zeit des Weltkrieges weg kamen, desto Einseitiger und deletantischer wurden die Bücher der Autoren. Der Zentralrat der Historiker hatte sich auf einige Sache geeinigt:
1. Polen war friedlich und nicht Kriegsbereit
2. Die Tschechoslowakei wurde nur von Deutschland besetzt, das Polen die Nordprovinzen besetzte, hat nicht stattgefunden.
3. Das Münchner Abkommen fand aus friedfertigen Stimmungen statt, nicht weil die Royal Air Force mehr Rüstungszeit brauchte
4. Die Sowjetunion war der Inbegriff der Friedfertigkeit und wollte Finland, Lettland, Estland usw. nur ein wenig von seiner Friedfertigkeit überzeugen.
5. Der 17te September 1939 war ja gar kein Einmarschtag nach Polen, sondern ein Schutz vor den bösen Nazis.
6. Die wegnahme von Bessarabien und anderen rumäniaschen Gebieten diente nur dem Schutz der Sowjetunion vor einem Angriff der starken Rumänen auf Odessa!!! Nicht etwa der baldigen wegnahme der Erdölgebiete um Plötzi.
7. Die Rote Armee war ja gar nicht auf den Krieg mit Deutschland vorbereitet, denn 4,5 Millionen Soldaten, davon allein 100.000 Fallschirmjäger (Deutschland besaß mal eben 20.000 dieser Elitesoldaten), 24.000 Panzer, 7.000 Flugzeuge und 20.000 Geschütze sind zu wenig um mit den 3.100 Panzern, 8.000 Geschützen, 2.400 Flugzeugen und 3.000.000 Mann der Wehrmacht zu kämpfen.....

Sie merken es jetzt schon, sofern Sie so um die 40 sind, das man seit Jahrzenten dabei ist uns einen Bären aufzubinden. Viktor Suworow räumt damit auf. Er stellt Fragen. Und zwar genau die Fragen, die unsere sog. Experten sich weigern zu beantworten. Er recherchiert seit 40 Jahren in den Archiven Russlands, liest alles was ihm zum Thema in die Finger kommt und zieht, da er eben auch Militärexperte ist, sehr gute Schlüsse.

Er nimmt jedes Argument der "politisch korrekten Geschichtsschreibung" auseinander und widerlegt es argumentativ, ohne dabei revanchistisch zu wirken. Wer sich nur ein wenig im Militärwesen auskennt (das genannte Beispiel mit den Laufzeiten für Panzer als kleines Beispiel), der wird ihm Recht geben müssen.
Die Grundfragen des Buches verkürzt:
Warum hatten die Sowjettruppen an der Westgrenze keine Topographischen Karten des eigenen Territoriums, wenn sie dieses doch verteidigen wollten?
Kein Artillerist kann ohne solche Karten arbeiten, ohne Artillerie keine Verteidigung.
Warum gab es an der Westgrenze keine Verteidigungsanlagen, wie Panzergräben, Betonhindernisse und dergleichen? Warum hatte die Artillerie keine Schusspunkte? (Es gab beim Angriff der Wehrmacht keinen Bericht über Artilleristischen Widerstand!)
Warum verloren die Sowjets solche Massen an Truppen?
Warum irrten die Sowjetarmeen praktisch orientierungslos umher? (Sie hatten tatsächlich keine Karten von Ihrem Gebiet!!!)
Warum wurden abermillionen von Topografischen Karten ganz Westeuropas in Frontnähe gelagert?
Warum sollten am 5. Juli 1941 Sprachführer in Deutsch - Russisch und Rumänisch - Russisch an die Truppen der Westfront ausgegeben werden?
Warum wurden die Fallschirmjäger in Sprungbereitschaft versetzt?
Warum gab es auf jedem Flugfeld 4 Flugzeuge pro Flugzeugführer.

Viele weitere Fragen kommen hinzu. Zudem vergleicht Suworow! Und genau das tuen die "politisch korrekten Historiker" (Knopp und Konsorten) eben nicht! Sie lachen über die Betriebsstunden eines Sowjetpanzers. Aber sie fragen nicht: Wieviele Betriebsstunden durfte ein deutscher Panzer haben?
Sie lachen über die Sowjetpanzer und sagen die waren nicht so gut wie die Deutschen. Aber sie vergleichen nicht die technischen Daten der beiden Panzerarmeen.

Dieses Buch ist ein erstklassiges Werk. Man lese es unvoreingenommen und VERGLEICHE! Man lese und prüfe nach! Man lese ältere Werke über den 2ten Weltkrieg und dann neuere! Und dann wird jeder seine Schlüsse ziehen können.

Ich empfehle auch die DVD "Der letzte Mythos" von Suworow!

Viele Grüße
Thomas Voß
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75 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Suworow liefert mit dem dritten nun in deutscher Sprache vorliegenden Werk (orig. Titel: Die Letzte Republik) weitere Hinweise auf einen beabsichtigten Angriff der Roten Armee auf Hitlers Wehrmacht. Wie schon in seinen bisher verfügbaren Büchern ("Der Eisbrecher. Hitler in Stalins Kalkül" und "Der Tag M.") bringt Suworow eindeutige Indizien für Stalins Angriffsabsichten. So etwa die Tatsache, daß es der Roten Armee an Landkarten des eigenen Territoriums mangelte, die für einen Verteidigungskrieg unbedingt notwendig wären. Dafür aber gab es tonnenweise topographisch Karten des ehemaligen Polens und Deutschlands. Der Chef-Kartograph der Roten Armee wurde aber nicht erschossen, sondern blieb hochdekoriert auf seinem Posten, auch nach Stalins Tod. Die Rote Armee lies kurz vor dem geplanten Angriff (der für Anfang Juli 1941 geplant gewesen sein dürfte) einen russisch-deutschen Sprachführer in hoher Auflage herstellen. Die Zitate (z.B.: "Spricht jemand russisch?", "Gibt es in der Nähe Befestigungen?" oder "Wann verließen deutsche Soldaten den Ort?") sprechen eindeutige für eine Verwendung nach offensiven Schlägen d. Roten Armee. Suworow erwähnt auch die lange Zeit geheime Rede Stalins am 19. August 1939 vor dem Politbüro kurz vor Abschluß des Hitler-Stalin Paktes. Stalin legt seine offensiven Absichten darin ziemlich offen dar. Leider wird z.B. ein sehr wichtiges Dokument aus dem Mai 1941 nicht erwähnt, in dem Schukow einen Präventivschlag gegen die ebenfalls aufmarschierte Wehrmacht im Detail vorschlägt ("Erwägungen..."). Damit wäre engültig die Propagandathese von der "Überraschung" der Rotejn Armee durch den Angriff Hitlers widerlegt, da in diesem Dokument klar wird, das die Dislozierung der Wehrmacht dem Generalstab der Roten Armee bis ins Detail bekannt war. Insgesamt aber eine gute Ergänzung zu "Eisbrecher" und "Tag M". Es ist zu hoffen, das Walter Post in einer Neuauflage von "Unternehmen Barbarossa" die Hinweise Suworows bzw. die neuentdeckten Dokumente seit der Erstauflage seines Buches einarbeiten wird, um einen fundierten, emotionslosen Gesamtüberblick über die Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges in Europa zu liefern.
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78 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sprengstoff!? 7. Februar 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Der Name Suworow bürgt für kritische Auseinandersetzung mit der stalinistischen Geschichte auf hohem Niveau. "Stalins verhinderter Erstschlag", das bereits vor zehn Jahren erschien, ist mit Sicherheit eines der kontroversesten Bücher neuerer Geschichtsschreibung.

Suworow setzt sich durchaus kritisch mit der These auseinander, Hitler sei einem sowjetischen Angriff auf das Territorium Deutschlands nur um zwei Wochen zuvorgekommen.

Wie immer bei Suworow sind seine Argumente durch eine Unmenge von Fakten untermauert,

doch der Hauptwert von "Stalins verhinderter Erstschlag" liegt nicht so sehr im historischen Detail.

Viel bedeutender ist seine provokante Behauptung, die Entfesselung eines Weltkrieges mit dem Ziel der absoluten Machtübernahme in allen Staaten der Erde sei inhärentes Ziel und Grundlage der kommunistischen Ideologie überhaupt, ja deren Lebenselixier (Kapitel 2: "Wozu brauchten sie die Weltrevolution?").

Für diese Analyse weltweiten kommunistischen Machtstrebens unter dem Mantel des Sowjetkommunismus gebührt dem Autor Dank und allein dafür verdient es dieses Buch,

wertvoll genannt zu werden.

Suworow mag viele Kritiker haben, doch bisher hat niemand seine Thesen fundamentiert widerlegen können.

Dies wird auch nur schwer möglich sein: Kern jeder kommunistischen Idee ist und bleibt das Streben nach Weltherrschaft und Diktatur, verbrämt mit einigen hehren Idealen zur Selbstrechtfertigung. Dies sei jedem der so genannten Linken ins Stammbuch geschrieben, egal, wie sehr sie auch versuchen, den Autor anzugreifen.

"Stalins verhinderter Erstschlag" ist kein Buch, an dem ein Historiker vorbeigehen könnte.

Bücher sind veröffentlichte Meinungen, ob sie der Wahrheit entsprechen, ist schwer zu beweisen.

Die anschließende Diskussion ist oft interessanter als der Inhalt selbst -und jeder darf seine Einstellung dazu äußern - davon lebt jedes System.

Fazit: Unter dem Deckmantel von Frieden und Freiheit läuft jede Gesellschaftsform mit erhobenen Fahnen in den Krieg. Das ist die Geschichte der Menschheit.

Auf, braver Soldat, marschiere - an der Front wird geschossen. Wer weiß wozu? Und hinterher werden Denkmäler errichtet, doch die Toten können nur schweigen.
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Veröffentlicht am 27. Februar 2010 von Willi
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Veröffentlicht am 14. Februar 2010 von doctorflory
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Veröffentlicht am 12. August 2008 von Osorno
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