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Stalins ungeliebtes Kind. Warum Moskau die DDR nicht wollte.
 
 
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Stalins ungeliebtes Kind. Warum Moskau die DDR nicht wollte. [Broschiert]

Wilfried Loth
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Produktinformation

  • Broschiert: 294 Seiten
  • Verlag: Dtv (1996)
  • ISBN-10: 3423046783
  • ISBN-13: 978-3423046787
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 535.774 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wilfried Loth
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der in Essen lehrende Historiker Wilfried Loth hatte Gelegenheit, neuentdecktes Ost-Berliner und Moskauer Archivmaterial auszuwerten. Seine Erkenntnisse brachte er in die vorliegende Studie ein. Er legt dar, da˜ Stalin an einem sozialistischen Teilstaat auf deutschem Boden nicht interessiert war, und da˜ erst die Politik der Westm„chte den russischen Diktator zwang, seine gesamtdeutschen Vorstellungen preiszugeben, um schlie˜lich, nach Grndung der Bundesrepublik, der Errichtung eines zweiten deutschen Staates zuzustimmen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Dieses Buch ist sowohl für Historiker, aber auch für den interessierten Laien eine sehr interessante Alternative zu den Standard-Abhandlungen über das deutsch-russische Verhältnis. Während für Historiker die in dem Buch aufgestellt These, dass Russland einen sozialistischen Deutschen Teilsaat nie wollte, keine besondere Neuigkeit ist, sind die vorgestellten neuen Archivmaterialien auch für diese Gruppe von grösstem Interesse. Für den unbedarfteren Leser zeichnet sich das Buch dagegen neben diesen Neuigkeiten auch durch seine klare Ausdrucksweise und den lebendigen Stil aus. Ein Fachbuch auf allgemeinverständlichem Niveua, ohne pseudowissenschaftlich zu wirken. Während man normalerweise z.B. in der Schule aus Gründen, über die man nur spekulieren kann, nichts oder nur wenig von der Stalin-Offerte von 1952 für ein vereinigtes neutrales Deutschland hört, wird hier der ganze Themenkomplex ausführlich dargestellt. Es wird gezeigt, dass jenes Angebot aus dem Jahre 1952 nicht nur ein diplomatischer Schachzug war, sondern Teil eines größeren Plans von Stalin, in dem der Afbau des Sozialismus in der DDR eigentlich nicht vorgesehen war. Eine rumdum empfehlenswertes Buch über diesen wenig beachteten und doch so wesentlichen Aspekt deutscher Nachkriegsgeschichte - und der historische Beweis, dass 1989 auch 1952 schon möglich gewesen wäre. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gegen den Strom 2. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Es gilt heute fast schon als unbestritten: Sofort nach dem Krieg hatte Stalin nichts Eiligeres zu tun, als Osteuropa unter seine Kontrolle zu bringen; er hatte einen festen Plan kein von der Roten Armee nefreites Gebiet je wieder aufzugeben. Adenauers einzige Chance auf Frieden in Europa war die Westintegration. Stalin-Noten auch nur zu lesen wäre plumpe Zeitverschwendug gewesen. Und als entgültig richtig erwies sich die Adenauerpolitik, als sein "Enkel" Kohl die Wiedervereinigung erreichte. Kritiker dieser Meinung konnten bisher nur auf Österreich verweisen, dem Stalins Erben 1955 mit dem Staatsvertrag in die Freiheit entließen. nun öffneten sich mit dem Zusammenbruch des Kommunismus die Moskauer Archive: Und siehe da: Salin wollte die DDR nicht. Akribisch beweist der Autor, dass nicht deutsche Marionetten den Willen Moskaus vollführten, sondern im Gegenteil relativ autontome Kommunisten im Wissen um ihre Unbeliebtheit in der Bevölkerung wenigstens den Osten des Landes und damit ihre eigene Macht retten wollten. Weiters erfährt der erstaunte Leser, daß Stalin mit seinen Vorstellungen eines neutralisierten Deutschlands an der kleinbürgerlichen Mediokrität der Ulbrichts und Piecks scheiterte wie auch an der sturen Haltung Adenauers. Daß sich tatsächlich durch Zusammenarbeit verständigerer Politiker die über 40jährige Teilung verhindern lassen können, dürfte damit ausser Frage stehen. Wie frei, wie wirtschaftlich erfolgreich dieses Deutschland gewesen wäre, wird in diesem Buch nicht reflektiert. Alles in Allem: ein Geheimtip für jene, die nicht nur von der Kleingeistigkeit der DDR Führung überzeugt sind, sondern denen auch die heutige Heroisierung Adenauers und Kohls ein Gräuel ist.
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