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Stalins Bart ist ab: Von Bautzen zum Bundesverdienstkreuz [Gebundene Ausgabe]

Erika Riemann
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

19. März 2010
Wie geht man mit Traumata und den inneren Verletzungen um, die sie angerichtet haben? Die Antwort: Nur reden hilft. "Wenn ich meinen Zuhörern sage, dass ich nicht weitersprechen kann, versteht das jeder. Sie begreifen auch ohne Worte, wie tief solche Erlebnisse ins Leben schneiden. In den Jahren der Haft haben sie mich so schmutzig gemacht. Mit Blicken, mit Worten, mit Gesten. Das wird man nie wieder los.""Die Schleife an Stalins Bart" hat Erika Riemann zu einer öffentlichen Person gemacht, die seit Erscheinen des Buches zu zahllosen Veranstaltungen, Lesungen, Talkshows eingeladen wurde, Berge von Briefen erhalten hat und im November 2009 das Bundesverdienstkreuz verliehen bekam. Sie ist zu einer Dauerreisenden in Sachen Vergangenheitsbewältigung geworden, der es gelingt, die Menschen aus ihrem Schweigen über eigene traumatische Erfahrungen zu locken. Ihr Motto: "Die Wahrheit muss raus." In ihrem neuen Buch berichtet sie über diese so schwierige wie lohnende Arbeit, sich den jahrzehntelang verdrängten Erinnerungen an erlittenes SED-Unrecht zu stellen. Sie spricht von sich, aber für viele. "Ich stelle mich der Verpflichtung, über diese Zeit zu sprechen." Erika Riemann

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Stalins Bart ist ab: Von Bautzen zum Bundesverdienstkreuz + Die Schleife an Stalins Bart: Ein Mädchenstreich, acht Jahre Haft und die Zeit danach
Preis für beide: EUR 39,90

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 255 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe; Auflage: EA, (19. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455501494
  • ISBN-13: 978-3455501490
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 431.348 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Die Schleife an Stalins Bart hat Erika Riemann zu einer öffentlichen Person gemacht, die seit Erscheinen des Buches zu zahllosen Veranstaltungen, Lesungen, Talkshows eingeladen wurde, Berge von Briefen erhalten hat und im November 2009 das Bundesverdienstkreuz verliehen bekam. Sie ist zu einer Dauerreisenden in Sachen Vergangenheitsbewältigung geworden, der es gelingt, die Menschen aus ihrem Schweigen über eigene traumatische Erfahrungen zu locken. Ihr Motto: »Die Wahrheit muss raus.« In ihrem neuen Buch berichtet sie über diese so schwierige wie lohnende Arbeit, sich den jahrzehntelang verdrängten Erinnerungen an erlittenes SED-Unrecht zu stellen. Sie spricht von sich, aber für viele.

»Ich stelle mich der Verpflichtung, über diese Zeit zu sprechen.« Erika Riemann

Über den Autor

Erika Riemann, geboren 1930 in Mühlhausen/Thüringen, verbrachte die Jahre 1946 bis 1954 in Gefängnissen und Lagern wie Bautzen, Sachsenhausen und Hoheneck, weil sie ein Stalin-Porträt mit einer Schleife »verziert« hatte. Nach der Haftzeit arbeitete sie in vielen Jobs, führte drei Ehen und brachte drei Kinder zur Welt. Seit Erscheinen ihres Buches »Die Schleife an Stalins Bart« (Hoffmann und Campe, 2002) bildet die Aufklärung gegen das Vergessen und für Völkerverständigung, insbesondere mit Russland, den Schwerpunkt ihrer Arbeit. Sie ist als vielfach angefragte Autorin zu Gast bei Lesungen und öffentlichen Zeitzeugengesprächen, in Talkshows, Schulen und Gedenkstätten. Für ihr »Engagement für Freiheit und Demokratie und für die Aufarbeitung des SED-Unrechts« wurde ihr 2009 das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens verliehen.

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5.0 von 5 Sternen es ist nie zu spät 1. April 2010
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem Erika Riemann ihr erstes Buch geschrieben hatte, war sie der Meinung ihre Arbeit getan zu haben. Sie hatte im Buch "Die Schleife an Stalins Bart" ihren Kindern und allen die es lesen wollten, davon erzählt wie es ihr in ihrer acht Jahre langen Gefangenschaft in einem sowjetischen Lager in der DDR ergangen war.

Schon bald erkannte sie, dies war ein Trugschluß. Das Echo auf ihr erstes Buch war überwältigend. Erika Riemann hatte sich nun ganz offiziell zur Zeitzeugin entpuppt. Sie trat bei Lesungen auf, absolvierte Fernsehauftritte und so ganz nebenbei wurde sie auch eine Institution. Viele stellten interessierte Nachfragen, wollten wissen wie war das damals im Lager. Von dieser Zeit berichtet die Autorin in ihrem zweiten Buch.

Dieses Buch nun ist gefüllt mit Geschichten und Geschichtchen einer Frau, die viel zu sagen hat. Sie lebt heute in Hamburg und vermietet ein Zimmer ihrer Wohnung. Hier spielt die für mich wichtigste Geschichte die die Autorin in ihrem zweiten Buch erzählt.

In der DDR hatte sie in einem sowjetischen Lager sitzen müssen. Und wen nahm sie in ihrem Zimmer als ersten Untermieter auf? Einen Russen.

Es lies sich nicht verheimlichen welche Erfahrungen Erika Riemann bisher mit Russen gemacht hatte. Auch ihr Buch blieb für Viktor kein Geheimnis. Als er die ganze Geschichte begriff, fragte er: "Muss ich jetzt ausziehen?" Er musste nicht ausziehen, aber beide führten lange Gespräche. Für Viktor war es etwas völlig neues zu erfahren, dass die Sowjets die Lager der Nazis übernahmen und zum Teil weiterbetrieben.

Erika Riemann kann sehr wohl Unterschiede machen: "Ich versicherte ihm, dass ich trotzdem nicht alle Russen hasste." schreibt sie.

Diese Geschichten sind es die das Buch ausmachen. Notwendige Veränderungen im Alltag, auf allen Seiten, macht die Autorin sichtbar. Sie stößt dabei oftmals das Denken Anderer an, deshalb ist auch dieses zweite Buch so wichtig.

Christian Döring
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal eine Geschichte die weitergeht! 22. März 2010
Von Dallmann
Format:Gebundene Ausgabe
Ich hatte ja vor 8 Jahren das erste Buch von Frau Riemann gelesen und war tief erschüttert. Natürlich habe ich dan verfolgt wie es mit ihr weiterging. Ich habe dann aber erst wieder von ihr etwas im November 2009 erfahren, als sie das Bundesverdienstkreuz für ihre Arbeit erhielt. Dann bekam ich auch über ihre website die Information, dass ein neues Buch herauskommen würde. Ich habe es mir gleich gekauft und gelesen. Ja, es beantwortet genau die Fragen, die sich nach dem ersten Buch aufgeworfen haben und ja, es ist sehr interessant zu erfahren, wie denn das Leben der Autorin nach dem erscheinen des ersten Buches weiter verlaufen ist.
Sehr empfehlenswert!!!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stalins Bart ist ab 24. Februar 2011
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch ist pünktlich und sehr ordentlich verpackt angekommen.
Ich habe es schon gelesen und bin begeistert
Vielen Dank
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