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Stalingrad
 
 
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Stalingrad [Taschenbuch]

Bernd Ulrich
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: Beck; Auflage: 1 (14. Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406508685
  • ISBN-13: 978-3406508684
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,8 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 459.532 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Bernd Ulrich
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bernd Ulrich schildert Vorgeschichte und Verlauf der Schlacht von Stalingrad und macht ihre Bedeutung in einem Vernichtungskrieg deutlich, in dem sich zwei totalitäre Systeme gegenüberstanden. Der "Schicksalskampf an der Wolga" war weder kriegsentscheidend noch die verlustreichste Schlacht des Zweiten Weltkriegs. Gerade deswegen stellt sich die Frage, wie Stalingrad zum Inbegriff einer Katastrophe und zum Ursprung eines bis heute lebendigen Opfermythos werden konnte.

Über den Autor

Bernd Ulrich ist Historiker und Publizist in Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Militärgeschichte und zu den beiden Weltkriegen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Brillant! 5. April 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wer einmal angefangen hat, das kleine Büchlein zu lesen, kommt nicht mehr davon los und liest es in einem Rutsch durch. Auf dem neuesten Forschungsstand - und gut geschrieben, diese Kombination gibt es nicht zu häufig. Eine sehr eindrucksvolle Schilderung des ganzen Vorlaufs der Schlacht, die Beachtung 'beider Seiten`- des deutschen Vernichtungskrieges und des stalinistischen Terrors - ohne je zu vergessen, wer den Krieg begonnen hat: das macht den Wert der kleinen Studie aus. Unbedingt empfehlenswert!
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gut gemacht 17. Februar 2012
Format:Taschenbuch
gut gemachter überblick! das ganze liest sich wie ein epos - mit teils gelungenen ausflügen in die vor- und nachgeschichte der schlacht. mich hat insbesondere die schilderung der kämpfe selbst gepackt - die verschiedenen gründe für die einzelnen soldaten weiterzukämpfen oder aufzugeben und wie dabei völlige gegensätze nebeneinander und miteinander zusammenwirkten. der autor hat auch schon gute sachen zum 1. weltkrieg gemacht. kann man auf jeden fall empfehlen.
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0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Falsche Historiker 18. Mai 2011
Format:Taschenbuch
Wer die Schlacht von und über Stalingrad in ihrer Bedeutung, Größe und Wahrheit erfahren will, ist hier am falschen Platz. Dieser "Historiker" schreibt über etwas, das er persönlich nicht erlebt und erfahren hat. Er war nicht drin. Drin waren Rokossowski, Schukow, Katukow, Nekrassow, Simonow, Moskalenko, Welz, Adam, Steidle, Weinert, Arno von Lenski. Um nur einige der Wahrhaftigen zu nennen. Dieses Buch hingegen ist eine Aneinanderreihung von Falsch, Verleumdung und Kleinmachen. Zahlen über sowjetische Opfergrößen gewaltigen Ausmaßes, die keiner kennt und bennenen kann. (Der Autor hat aus Sekundärliteratur auch das Buch von Merridale, Catherine erwähnt. In deren Buch von IWANS KRIEG schreibt sie, das nach ihrer Ansicht in den ersten Kämpfen bis Moskau auf einen deutschen Soldaten 20 Sowjetsoldaten (Aus Rezession über das Buch von "diegus "diegus, Eine eigene Generation, 31.Mai 2007) gekommen wären. Wenn wir die Zahl deutscher Soldaten benennen, die aufmarschiert waren gegen die SU, mehr als 3,5 Millionen, und das mal 20 nehmen, dann wären zirka über 70 000 000 (Siebzigmillionen) Soldaten auf sowjetischer Seite gefallen. Und das nur bis Dezember 1941. Die Sowjetunion hatte zirka 170 Mill. Menschen 1941. Beim einfachen Nachrechnen im Buch Stalingrad entstünden gleichwohl gigantische Opferzahlen und würde die damalige Bevölkerungszahl der Sowjetunion weit überschreiten. Weiter: Quellenangaben müssen in mühsamster Kleinarbeit fast ohne Erfolg erschlossen werden (Quellenangaben die wahrhaftig sind, werden mit Nennung der Schrift, des Verlages, der Jahreszahl und der Seite angegeben), da nur winzige Satzstücke aus diesen herausgenommen; Sekundärliteratur im gleiche Stil. Doch woher und wie sollte der Autor die Wahrheit und Wahrhaftigkeit schreiben können, da er in dem Land aufwuchs, studierte, das den Krieg in verlorene Siege ummünzte und der Hass auf die Sieger in allen Lehrbüchern (und Zeitungen) Eingang fand. Der Antisowjetismus/Kommunismus wurde mit der Muttermilch aufgenommen. Eigentlich ist der Autor zu bedauern. Jedoch, da er sich aufmachte, diesen Teil der Geschichte zu beschreiben, ist er für die Darstellung der ganzen Wahrheit verantwortlich. Und dieser wurde er in keinster Weise gerecht. Auf 123 Seiten die Dimension einer Schlacht, die zum Vergleich der territorialen Größe, in der sie entbrannte, dem der ehemaligen DDR endspach, zu pressen, welche Maßlosigkeit. Die größte Scham ist die, dass der Autor die Opferbereitschaft und die Verbundenheit der Soldaten der Roten Armee mit ihrem sozialistischen Vaterland und mit den Vorgesetzten als erpresst und vergewaltigt darstellt. Nicht ein Soldat, der nicht kämpfen will, und sei er noch so großen Repressalien bis hin zur psychischen Vernichtung ausgesetzt, kämpft und gibt sein Leben im Kampf in auswegloser Situation. Der Weg nach vorn, in die Gefangenschaft steht jedem offen. Die Darstellung der NKWD Divisionen, die nur die Aufgabe hätten, zurückgehende Truppen zu erschießen, welche Verdrehung der Tatsachen. Wer Rokossowski (und vorgenannte sowjetische Autoren) liest, wird erfahren, wo und wie sie eingesetzt wurden. Zum Kampf gegen die deutsche Wehrmacht. (Rokossowski, Soldatenpflicht, Militärverlag DDR, S. 71 ff). Der Eindruck wird erweckt, nicht der Kampf gegen die faschistische Wehrmacht und dessen Soldaten hatte der Sowjetsoldat zu führen, nein, er hatte sich nur ununterbrochen der Repressalien der Offiziere und anderer roten Mörder zu erwehren, die ihn verheizten. Hin und wieder kommt der 'Historiker' jedoch nicht umhin einzugestehen, dass der Soldat der Roten Armee auch selbstlos kämpfte und siegte. Die Frage, warum heute wiederum eine Unmenge an dieser Stelle der Geschichte herum schreiben, und dass ausschließlich durch westliche Autoren, ist im Kontex des 'Sieges' über den SozialismusKommunismus einzuordnen. Die Verleumdung und Bezeichnung Totalitär/-system lässt aller Lügen und Verdrehungen freien Lauf. Es soll die gegenwärtige und die vergangen Politik des Kapitalismus rechtfertigen. Letzte Frage: welche Schlacht im Zweiten Weltkrieg war entscheidend, brachte die Wende im endlosen Siegen der deutschen Wehrmacht? Historiker, an die Front!
Tief verneigen müssen wir uns vor den Soldaten der Roten Armee für den Sieg über den Faschismus und seiner Hintermänner, dem Kapital; Hitler war nur ihre Figur. Verneigen vor den Soldaten und all den Menschen, die diesen Sieg mit halfen zu erringen. Zu letzt vor den Toten allen Alters und Geschlechts, die der Barbarei der faschistischen Wehrmacht zum Opfer fielen. Die Historiker und Historikerinnen unsere Zeit haben keine Scham. Ihr Handeln gereicht ihnen nicht zur Ehre.
Diese 'historische' Abhandlung der Schlacht von Stalingrad verfehlte das Thema. Der Versuch, den "Opfern" auf deutscher Seite auch ein Denkmal zu setzten, stellt sie auf deren Seite. Der deutsche Soldat hatte in diesem, wie auch in vergangen und heute wieder geführten Kriegen keine Ehre zu beanspruchen. Er kämpfte und kämpft nämlich nicht für sein bedrohtes Vaterland. Er griff/greift immer andere Länder an. Die Flucht nach vorn, weg vom Krieg, stand ihm immer offen.
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